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Eugen Margarétha (* 6. Juli 1885 in Perchtoldsdorf, Niederösterreich; † 25. Mai 1963 in Wien) war ein österreichischer Jurist und Politiker (ÖVP).
Eugen Margarétha studierte Jus und arbeitete anschließend als Konzeptbeamter in der industriellen Arbeitgeberorganisation. In der Zeit von 1918 bis 1938 war er Geschäftsführer der Industriellenvereinigung. Nach dem Anschluss im Jahr 1938 emigrierte er in die Schweiz.
Im Jahr 1945 nach Kriegsende wurde er Syndikus der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft und Mitglied der Kreditlenkungskommission. Im selben Jahr wurde er auch in den Nationalrat gewählt, wo er als Abgeordneter bis 1952 einen Sitz innehatte.
1949 übernahm er das Amt des Bundesministers für Finanzen. Im Jahr 1952 trat er sowohl als Minister als auch als Abgeordneter zurück und übernahm das Amt des Präsidenten der Oesterreichischen Nationalbank, das er bis 1960 ausübte.
Finanzminister – Erste Republik:
Steinwender | Schumpeter | Reisch | Grimm | Gürtler | Ségur-Cabanac | Kienböck | Ahrer | Kollmann | Kienböck | Mittelberger | Juch | Redlich | Weidenhoffer | Draxler | Neumayer
Finanzminister – Zweite Republik:
Zimmermann | Margarétha | Kamitz | Heilingsetzer | Klaus | Korinek | Schmitz | Koren | Androsch | Salcher | Vranitzky | Lacina | Staribacher | Klima | Edlinger | Grasser | Molterer | Pröll | Fekter
Richard Reisch | Viktor Kienböck | Eugen Kaniak | Hans Rizzi | Eugen Margarétha | Reinhard Kamitz | Wolfgang Schmitz | Hans Kloss | Stephan Koren | Hellmuth Klauhs | Maria Schaumayer | Klaus Liebscher | Ewald Nowotny
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Margarétha, Eugen |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 6. Juli 1885 |
| GEBURTSORT | Perchtoldsdorf, Niederösterreich |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1963 |
| STERBEORT | Wien |