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| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Fünf Patronenhülsen |
| Produktionsland | DDR |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1960 |
| Länge | 84 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Frank Beyer |
| Drehbuch | Walter Gorrish |
| Produktion | DEFA |
| Musik | Joachim Werzlau |
| Kamera | Günter Marczinkowsky |
| Schnitt | Evelyn Carow |
| Besetzung | |
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Fünf Patronenhülsen ist ein Kriegsdrama von Frank Beyer. Der Film porträtiert die Internationalen Brigaden zur Zeit des Spanischen Bürgerkrieges.
Inhaltsverzeichnis |
Mit wenigen Freiwilligen soll Kommissar Witting während des Spanienkrieges den Rückzug des Bataillons decken. Zwar schafft es die Einheit, den Abzug der Truppen zu sichern, sie wird aber auf der Flucht von feindlichen Einheiten eingekesselt. Witting wird schwer verwundet, kann aber dennoch vor seinem Tod den Männern eine Nachricht übermitteln. Versteckt in fünf Patronenhülsen enthält sie vermeintliche Pläne des „Feindes“.
Ohne auch nur einen Tropfen Wasser müssen sich die Soldaten ihren Weg durch die unerbittliche Hitze Spaniens bahnen. Getragen allein vom Willen ihren Auftrag zu erfüllen kämpfen sie sich voran. Doch mit jeder Stunde wird das Durchhalten härter und der Zusammenhalt der Truppe brüchiger.
Die Aufnahmen wurden in Bulgarien und im Harz gemacht. Man strich dazu sogar dunkle Felsen mit heller Farbe an.
Die DVD bietet außer den 84 Film-Minuten (eingeleitet von Ernst Buschs sehr emotionalem „Am Río Jarama“) Biografien und Filmografien von Beyer, Mueller-Stahl, Krug und Geschonneck, diverse „Augenzeugen“-Berichte und den Film „Wir sind die Letzten - fragt uns“, in dem Spanienkämpfer Kurt Goldstein von seinem Kampf in den internationalen Brigaden berichtet.
Das Lexikon des Internationalen Films urteilte, dass der Film ein „packendes“ und „handwerklich ungewöhnlich sorgfältig gearbeitetes Bürgerkriegsdrama“ sei.[1]