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FARC

Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia
Flag of the farc-ep.png
Flagge der FARC
Aktiv 1964 - heute
Land KolumbienKolumbien Kolumbien
Typ Guerilla
Herkunft der Soldaten Kolumbien
Kommandeur
Wichtige
Kommandeure
Insignien
Logo der FARC Farc-logo.jpg

Die FARC, eigentlich F.A.R.C.-E.P. (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – EjĂ©rcito del Pueblo – RevolutionĂ€re StreitkrĂ€fte Kolumbiens / Volksarmee), sind eine linksgerichtete, sich selbst als marxistisch bezeichnende kolumbianische Guerillabewegung, die seit dem Jahr 1964 einen bewaffneten Kampf gegen den Staat und seine ReprĂ€sentanten fĂŒhrt, aber auch Unbeteiligte zum Ziel ihrer gewalttĂ€tigen Aktionen macht.[1] Sie sind gegenwĂ€rtig die grĂ¶ĂŸte Guerillaorganisation Lateinamerikas.

Zu den wesentlichen Einnahmequellen gehören EntfĂŒhrung, Erpressung, Goldabbau[2] und die Herstellung und der Schmuggel illegaler Drogen.[3][4]

Die FARC werden von Kolumbien, PerĂș, USA, Kanada und den 27 EU-Mitgliedsstaaten als terroristische Organisation eingestuft.[5]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Ideologie

Die FARC entstanden im Kontext der seit 1948 andauernden gewalttĂ€tigen Auseinandersetzungen zwischen AnhĂ€ngern der liberalen und der konservativen Partei Kolumbiens (La Violencia). Im Laufe dieser Auseinandersetzungen wurden 1949 die sogenannten unabhĂ€ngigen Republiken (repĂșblicas independientes) von der Kommunistischen Partei Kolumbiens sowie linken und radikalen Bauern in Teilen des Landes gegrĂŒndet. 1964 eroberte das kolumbianische MilitĂ€r die RepĂșblica de Marquetalia. Die ĂŒberlebenden Bewohner um Manuel Marulanda und Jacobo Arenas hielten am 20. Juli desselben Jahres in Marquetalia eine Konferenz ab, auf der sie die Guerillaorganisation Bloque Sur grĂŒndeten. 1966 ging der Bloque Sur in den FARC auf, die am 5. Mai offiziell als militĂ€rischer Arm der Kommunistischen Partei Kolumbiens gegrĂŒndet wurden. Sie verstanden sich als bĂ€uerliche Selbstverteidigungsgruppe gegen die von Großgrundbesitzern und MilitĂ€r ausgehende Gewalt und hatten sich eine „revolutionĂ€re Landreform“ zum Ziel gesetzt. Bis heute bezeichnen die FARC sich selbst als marxistisch-leninistisch und bolivarisch.[6]

Seit 1996 betreiben die FARC den Untergrundradiosender Cadena Radial Bolivariana, Voz de la Resistencia auf UKW und auf Kurzwelle.[7]

Entwicklung bis 1980

Manuel Marulanda

WĂ€hrend sich die AktivitĂ€ten der FARC bis Ende der 1970er Jahre ausschließlich auf lĂ€ndliche Gebiete beschrĂ€nkten und die Organisation fast ausschließlich aus Bauern bestand, reisten einige Mitglieder durch Lateinamerika, um sich ĂŒber die Strategien anderer kommunistisch orientierter Guerillaorganisationen zu informieren und um die Ausbildung der FARC-KĂ€mpfer zu verbessern. Ende der 1960er Jahre wurde eine SchulungsstĂ€tte fĂŒr Ideologie ins Leben gerufen, 1973 wurde das Generalkommando der FARC gegrĂŒndet, dem Manuel Marulanda bis zu seinem Tod angehörte. Trotzdem ging das politische Programm bis 1980 nicht ĂŒber Agrarthemen hinaus.

Modernisierung und Internationalisierung (1980–1996)

Beeinflusst durch die sandinistische Revolution in Nicaragua 1979 wurden ab diesem Zeitpunkt zunehmend Studenten aus den grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten Mitglieder der FARC. Dadurch geriet die BeschrĂ€nkung der FARC auf ausschließlich landwirtschaftliche Forderungen etwas in den Hintergrund, und die ideologischen Grundlagen der Gruppierung wurden ausgebaut. Auf Initiative von Jacobo Arenas wurde 1982 die Siebte Guerilla-Konferenz abgehalten, auf der eine neue Strategie beschlossen wurde, die das Einbeziehen aller Arten von Kampf (politisch und militĂ€risch) zum Erreichen der revolutionĂ€ren Ziele vorsah. Im Zuge dieser strategischen Neuausrichtung benannten sich die FARC in FARC-EP (EP: EjĂ©rcito del Pueblo, Volksheer) um; es wurden nicht mehr nur Taktiken des Guerillakampfes eingesetzt, sondern auch grĂ¶ĂŸere Operationen nach militĂ€rischem Vorbild durchgefĂŒhrt. Die Verbindungen der FARC zu anderen lateinamerikanischen Guerillaorganisationen wurden ausgeweitet, und als marxistische Gruppierung wurden die FARC von Kuba und (in geringerem Maße) von der Sowjetunion finanziell unterstĂŒtzt. In den 1980er Jahren wurde Kolumbien zu einem der grĂ¶ĂŸten Kokainproduzenten weltweit. Die FARC waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht direkt in den Drogenanbau verwickelt, gewannen aber unter den Kokabauern neue AnhĂ€nger. In einigen Gebieten des Landes erfĂŒllten sie ab Mitte der 1980er Jahre quasi staatliche Funktionen, beispielsweise durch Erhebung von Steuern. Außerdem verbreiterten die FARC ihr finanzielles Fundament dadurch, dass sie Sicherheitsdienste und Infrastruktur fĂŒr die DrogenhĂ€ndler bereitstellten. 1984 Ă€ußerten sich die FARC erstmals mit allgemeineren politischen Forderungen in Form eines Offenen Briefes. Im selben Jahr nahmen sie Verhandlungen mit dem damaligen kolumbianischen PrĂ€sidenten Belisario Betancur auf, die zu einem Waffenstillstand fĂŒhrten, der - trotz mehrerer Unterbrechungen - bis 1987 anhielt.

UniĂłn PatriĂłtica

1985 grĂŒndeten Mitglieder der FARC und der Kommunistischen Partei eine neue Partei, die „Patriotische Union“ (UniĂłn PatriĂłtica), um ihre Ziele auf legalem Wege durchzusetzen, anstatt den bewaffneten Kampf weiterzufĂŒhren. 1986 wurde die UP als legale Partei anerkannt. Im selben Jahr trat sie zu den Parlamentswahlen an und erlangte 1,4 % der Stimmen. Bei den PrĂ€sidentschaftswahlen bekam ihr Kandidat Jaime Pardo Leal 4,5 % der Stimmen. Auch an den Gouverneurswahlen 1988 nahm die UP teil. In den folgenden Jahren wurden 2000–3000 der Mitglieder der UP (die FARC spricht von bis zu 5000), insbesondere solche mit öffentlichen Funktionen, von paramilitĂ€rischen Gruppierungen und Todesschwadronen systematisch ermordet. Der ehemalige PrĂ€sidentschaftskandidat Pardo Leal wurde 1987 von einem 14-jĂ€hrigen getötet. Amnesty International machte im April 1988 auf Beteiligungen des MilitĂ€rs an diesen Tötungsaktionen aufmerksam, was die Regierung Virgilio Barco Vargas heftig abstritt. Die meisten Morde wurden nie offiziell aufgeklĂ€rt. Nachdem am 22. MĂ€rz 1990 auch der neue UP-PrĂ€sidentschaftskandidat Bernardo Jaramillo Ossa ermordet wurde, trat die UP stark geschwĂ€cht zu den Wahlen 1991 an. Sie existierte noch bis 2002 offiziell als Partei, war allerdings spĂ€testens seit Anfang der 1990er Jahre bedeutungslos.

Nach Verabschiedung der neuen Verfassung 1991 nahmen die FARC und die kolumbianische Regierung unter venezolanischer und mexikanischer Vermittlung die Verhandlungen wieder auf; sie blieben allerdings ergebnislos. Am 4. September 1996 griffen die FARC eine MilitĂ€rbasis in Guaviare an; bei den drei Wochen andauernden KĂ€mpfen starben ĂŒber 130 Menschen. Anfang der 1990er Jahre bestanden die FARC aus schĂ€tzungsweise 7.000–10.000 bewaffneten KĂ€mpfern, die in ĂŒber 60 regionalen Fronten organisiert waren. Charakteristisches Merkmal der FARC-KĂ€mpfer sind die meist olivgrĂŒnen oder schwarzen Gummistiefel, die sie zu ihren KampfanzĂŒgen tragen; damit unterscheiden sie sich bereits aus der Ferne von den mit SchnĂŒrstiefeln ausgerĂŒsteten Regierungssoldaten.

Ziele

1993 stellten die FARC im Rahmen der Plattform fĂŒr eine Regierung des Wiederaufbaus und der nationalen Aussöhnung einen Zehnpunkte-Plan auf, der als GesprĂ€chsgrundlage mit der Regierung dienen sollte und folgende Forderungen beinhaltete:

  1. die Lösung des Konflikts mit politischen Mitteln;
  2. die Armee darf keine innenpolitischen Funktionen wahrnehmen;
  3. Durchsetzung der Gewaltenteilung zwischen Justiz und Politik, Pressefreiheit und demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten auf allen Ebenen;
  4. StĂ€rkung des internen Konsums, Schutz der einheimischen Industrien vor auslĂ€ndischer Konkurrenz sowie staatliche Kontrolle ĂŒber den Energiesektor;
  5. Verwendung von 50 % des Staatshaushaltes fĂŒr Sozialausgaben und 10 % fĂŒr die Förderung der Wissenschaften;
  6. EinfĂŒhrung eines progressiven Steuersystems;
  7. Entwicklungsprogramme fĂŒr lĂ€ndliche Regionen;
  8. Revision der Energiepolitik und Neuverhandlung der VertrÀge zum Abbau der BodenschÀtze mit den multinationalen Unternehmen;
  9. Aufbau souverÀner, auf dem Recht auf Selbstbestimmung basierender Beziehungen zu allen LÀndern der Welt;
  10. nicht-militÀrische Lösung des Drogenproblems.

1996–2002

Unter PrĂ€sident AndrĂ©s Pastrana (1998–2002) kam es zu Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den FARC. Im Zuge dieser Verhandlungen wurde den FARC ein etwa 40.000 kmÂČ großes Gebiet zur VerfĂŒgung gestellt, die so genannte Zona de distensiĂłn, das die FARC de facto vollstĂ€ndig unter ihrer Kontrolle hatten. In diesem offiziell als neutral deklarierten Gebiet sollten die Verhandlungen stattfinden, und das kolumbianische Parlament musste alle sechs Monate ĂŒber die VerlĂ€ngerung der Aufrechterhaltung der Verhandlungszone abstimmen. WĂ€hrend der Verhandlungen intensivierten die FARC ihre Offensiven gegen das kolumbianische MilitĂ€r. Außerdem entfĂŒhrten sie ein Passagierflugzeug und mehrere Politiker. Am 21. Februar 2002 erklĂ€rte die Regierung die Friedensverhandlungen fĂŒr gescheitert und begann eine MilitĂ€roffensive in der Verhandlungszone. Kurz darauf wurde die PrĂ€sidentschaftskandidatin Íngrid Betancourt von den FARC entfĂŒhrt und erst mehr als sechs Jahre spĂ€ter, im Juli 2008, vom kolumbianischen MilitĂ€r befreit.

Seit der Zerschlagung der beiden großen Drogenkartelle Ende der 1990er Jahre haben die FARC ihre AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit der Kokainproduktion verstĂ€rkt. Anstatt lediglich Hilfs- und Schutzleistungen fĂŒr die Drogenproduzenten anzubieten, haben die FARC angeblich selbst damit begonnen, unter Eigenregie Koka anzubauen und eigene Labore fĂŒr die Weiterverwertung zu betreiben. Die FARC dementieren diese Aussage. Sie sagen vielmehr, dass sie die wirtschaftlichen AktivitĂ€ten in ihren Regionen besteuern, also auch den Koka-Anbau. Sie dulden den Koka-Anbau, um den Bauern nicht die Lebensgrundlage zu entziehen. Die AnbauflĂ€che von Koka in Kolumbien hat sich wĂ€hrend der 1990er Jahre auf rund 120.000 Hektar versechsfacht.

Laut einem in Spanien seit 2008 laufenden Ermittlungsverfahren fallen in diese Zeit auch mutmaßliche Kontakte zwischen der FARC und der baskischen Untergrundorganisation ETA, die das Ziel verfolgten, kolumbianische Persönlichkeiten in Spanien zu ermorden, darunter auch AndrĂ©s Pastrana und dessen Nachfolger Alvaro Uribe. In diesem Zusammenhang bezichtigte der spanische Richter Eloy Velazco die venezolanische Regierung die Kontakte zwischen der ETA und der FARC teilweise gedeckt zu haben. Venezuelas Botschafter in Spanien, IsaĂ­as RodrĂ­guez, wies die Anschuldigungen umgehend zurĂŒck und wies darauf hin, dass Richter Velazco seine Bezichtigungen auf manipulierte Informationen von einem Laptop des Guerilla-Kommandanten RaĂșl Reyes stĂŒtzte.[8][9]

Entwicklung und Struktur seit 2002

Mit der Forderung, drastisch gegen die FARC vorzugehen, gewann Pastranas Nachfolger Álvaro Uribe die Wahlen 2002. Er gab somit den Verhandlungskurs auf und strebte eine militÀrische Lösung des Konflikts an.

Die FARC wurden bis MĂ€rz 2008 von Manuel Marulanda, dem zu diesem Zeitpunkt Ă€ltesten GuerillafĂŒhrer Lateinamerikas, kommandiert. Sein Nachfolger ist Leon Saenz Vargas alias Alfonso Cano. Ein weiteres Mitglied des Generalkommandos war neben anderen JosĂ© Briceño alias Mono Jojoy. Die TruppenstĂ€rke wurde auf ca. 20.000 KĂ€mpfer in den 90er Jahren geschĂ€tzt; aktuelle SchĂ€tzungen (Stand: Juni 2008) zufolge ist ihre StĂ€rke auf bis zu 8000 Mann gesunken. Betrachtet man die Zahl der Deserteure von etwa 9000 seit dem Amtsantritt von Uribe 2002 und zĂ€hlt man die 3840 gefallenen FARC-KĂ€mpfer in den vergangenen drei Jahren hinzu, wird klar, welch starke Fluktuation in den RĂ€ngen der Guerilla zu herrschen scheint.[10]

Die FARC kombinieren in ihren Kampf gegen den kolumbianischen Staat und die paramilitĂ€rischen Autodefensas Unidas de Colombia, Guerillataktik mit "konventionellem" Kampf. Sie finanzieren sich hauptsĂ€chlich aus Lösegeldzahlungen und dem Drogenhandel. Die Einnahmen werden auf jĂ€hrlich ĂŒber 300 Millionen US-Dollar geschĂ€tzt, andere Quellen gehen von bis zu 980 Millionen US-Dollar aus. Im Jahr 2000 haben die FARC mit ihrem „Gesetz 002“ festgelegt, dass jeder Kolumbianer mit einem Vermögen von ĂŒber einer Million Dollar eine „Revolutionssteuer“ von zehn Prozent zahlen muss - wobei der Prozentsatz vom tatsĂ€chlichen (geschĂ€tzten) Vermögen abhĂ€ngt. EntfĂŒhrungen sehen sie dabei als Druckmittel an. Laut Presseagenturmeldungen befanden sich im Sommer 2008 zwischen 700 und 1000 Geiseln in den HĂ€nden der FARC-Rebellen, fĂŒr die sie hohe Lösegelder forderten.[11][12] Die FARC selbst erklĂ€rten im MĂ€rz 2009, dass sich zum Zeitpunkt neun Personen als Geiseln aus ökonomischen GrĂŒnden in ihrer Gewalt befĂ€nden. Gleichzeitig boten sie 20 Geiseln (MilitĂ€rs und Polizisten) als Austausch gegen die Freilassung von 500 in kolumbianischen GefĂ€ngnissen einsitzenden Gefangenen an.[13][14] Die von Kolumbiens VizeprĂ€sident Francisco Santos gegrĂŒndete Geiselhilfsorganisation PaĂ­s Libre (Freies Land) ging derweil von 472 GeiselhĂ€ftlingen aus.[15]

Entwicklungen 2004 bis 2012

Entwicklungen 2004 bis 2007

  • Am 13. Juli 2004 verurteilte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen fĂŒr Menschenrechte aus Anlass eines Massakers die anhaltende Gewalt der FARC und die Vertreibungen, die dadurch entstehen. Er wies darauf hin, dass die FARC damit Artikel 17 des Zweiten Zusatzprotokolls der Genfer Konventionen verletzen.
  • Im Februar 2005 begannen die FARC mit militĂ€rischen Offensiven im SĂŒdwesten Kolumbiens, bei denen es etwa 40 Tote und Verletzte auf Seiten des kolumbianischen MilitĂ€rs gab. Viele Beobachter werteten dies als ein Indiz fĂŒr die Wiedererstarkung der FARC und das Ende ihrer strategischen RĂŒckzugsphase. Sie vermuteten, dass die FARC mit dieser offensiven Taktik die Wiederwahl des derzeitigen PrĂ€sidenten Uribe im Jahr 2006 verhindern wollten.
  • Am 20. Februar 2005 meldete die Zeitung El Tiempo, dass der Sprecher des Oberkommandos der FARC, RaĂșl Reyes, in einem Rundfunkinterview erklĂ€rt habe, die Zeit der ZurĂŒckhaltung und der militĂ€rischen Regeneration der FARC sei vorbei und man strebe nach wie vor die MachtĂŒbernahme im Land an, wie das auch die Angriffe auf militĂ€rische Ziele in jĂŒngster Zeit gezeigt hĂ€tten. Anfang Oktober 2005 blockierten die FARC den Verkehr in der Provinz Arauca, dem Haupterdöllieferanten Kolumbiens. In der Provinz Putumayo nahe der Grenze zu Ecuador verursachten die FARC in derselben Woche einen Stromausfall durch einen Bombenanschlag auf einen Hochspannungsmast.
  • Am 5. April 2006 wurde der Deutsche Lothar Hintze nach fĂŒnf Jahren Geiselhaft in Kolumbien freigelassen.
  • Am 31. Juli 2006 wurden in TibĂș 15 Soldaten in einen Hinterhalt gelockt, indem ein anonymer Anrufer auf eine Autobombe hinwies. Die Soldaten wurden durch SprengsĂ€tze und einen darauf folgenden Schusswechsel getötet. Am selben Tag explodierte ein Mazda 626 in BogotĂĄ und riss einen 50 Jahre alten Mann in den Tod. Es wurden weitere 21 Personen verletzt, unter anderem Kinder aus einer nahe liegenden KindertagesstĂ€tte. Das verfehlte Ziel war ein Truppentransport mit 45 Soldaten.[16] Seit dem 9. September 2006 lĂ€uft ein Verfahren gegen zwei Elite-Offiziere des kolumbianischen MilitĂ€rs wegen deren Beteiligung an den AnschlĂ€gen in BogotĂĄ. In einem Video erschienen diese mit Mitgliedern der FARC. [17]
  • 17 Polizisten und zwei Zivilisten wurden in mehreren Hinterhalten am 1. November 2006 von den 5., 18. und 58. Brigaden der FARC in Tierradentro, CĂłrdoba getötet. Es wird geschĂ€tzt, dass sich an den Angriffen 450 Mitglieder der FARC beteiligten. Dies war die stĂ€rkste Niederlage der Regierung in der zweiten Amtszeit von Uribe, da diese AnschlĂ€ge mitten im ehemaligen Gebiet der aufgelösten ParamilitĂ€rs (AUC) stattfanden. Die Guerilleros hatten die Polizeistation mit Gaszylindern und Sturmgewehren beschossen und die 50 Polizisten, die als VerstĂ€rkung kamen, in einen Hinterhalt gelockt. 17 Polizisten wurden dabei getötet. Dies war der zweite Vorfall in dieser Gegend. Im Jahr 2000 starben 36 Soldaten, als sie aus ihren Hubschraubern ausstiegen.[18]
  • Am 6. Dezember 2006 erklĂ€rten die FARC der ELN (EjĂ©rcito de LiberaciĂłn Nacional) den Krieg, nachdem die ELN mit der Regierung ĂŒber einen Friedensschluss verhandelte und damit nach Aussagen der FARC gemeinsame revolutionĂ€re Ziele verriet. Hinter dem Konflikt wird ebenfalls eine Auseinandersetzung um ölreiche Gebiete, sowie Gebiete zum Drogenanbau und Handel angenommen. Die FARC starteten eine systematische militĂ€rische Kampagne in der ĂŒber 500 Guerilleros ums Leben kamen. Tausende Einwohner flohen vor dem Konflikt.[19]
  • Im August 2007 fand das kolumbianische MilitĂ€r nach einem Angriff auf ein FARC-Lager das Tagebuch der NiederlĂ€nderin Tanja Nijmeijer, die sich der Guerilla angeschlossen hat.[20] Neben ihr werden noch weitere AuslĂ€nder in den Reihen der FARC vermutet.

Entwicklungen 2008

RaĂșl Reyes
  • Am 10. Januar 2008 wurden Clara Rojas, die im Februar 2002 gemeinsam mit Íngrid Betancourt entfĂŒhrt worden war, und die am 10. September 2001 entfĂŒhrte damalige Kongressabgeordnete Consuelo GonzĂĄlez nach Vermittlungen durch den venezolanischen PrĂ€sidenten Hugo ChĂĄvez von den FARC freigelassen.[21] Die FARC weigerten sich jedoch weiterhin, die zu diesem Zeitpunkt als schwerkrank geltende Íngrid Betancourt freizulassen. Sie wurde am 2. Juli 2008 bei einer MilitĂ€roperation befreit.
  • Am 4. Februar 2008 kam es in Kolumbien zu landesweiten Protesten gegen die FARC. In BogotĂĄ beteiligten sich nach Polizeiangaben mehr als 1 Million Menschen an der Protestaktion. Auch in anderen StĂ€dten in Kolumbien und im Ausland fanden Demonstrationen und Kundgebungen statt. In Madrid beteiligten sich mehr als 10.000 Menschen an der Veranstaltung. Die kolumbianische Regierung hatte zur Teilnahme an der mit UnterstĂŒtzung der Behörden organisierten Aktion aufgerufen. Im Ausland waren die Demonstrationen von den kolumbianischen Botschaften organisiert worden.[22]
  • Am 27. Februar 2008 ließen die FARC, nach Vermittlungen durch den venezolanischen StaatsprĂ€sidenten Hugo ChĂĄvez und die oppositionelle kolumbianische Senatorin Piedad CĂłrdoba, vier frĂŒhere kolumbianische Abgeordnete (Gloria Polanco, Luis Eladio PĂ©rez, Orlando BeltrĂĄn und Jorge Eduardo GĂ©chem), die sie mehr als sechs Jahre als Geiseln festgehalten hatten, ohne Gegenleistung frei. Die FARC begrĂŒndeten diesen Schritt mit dem schlechten Gesundheitszustand der EntfĂŒhrten und wollten die Freilassung als eine positive Geste gegenĂŒber den Vermittlern verstanden wissen, nachdem diesen der kolumbianische PrĂ€sident das Mandat zur Vermittlung entzogen hatte.[23] In einer PresseerklĂ€rung riefen die Freigelassenen zu einem Austausch der restlichen Geiseln mit inhaftierten Mitgliedern der FARC und einer nicht militĂ€rischen Lösung des Konflikts auf. Die FARC erklĂ€rten, keine weiteren Gefangenen ohne Gegenleistungen freizulassen.[24]
  • Am 1. MĂ€rz 2008 wurden bei einem Einsatz kolumbianischer Truppen auf ecuadorianischem Hoheitsgebiet der Sprecher des Oberkommandos der FARC, RaĂșl Reyes, sowie 23 weitere Menschen getötet; dies fĂŒhrte zu einer diplomatischen Krise zwischen Kolumbien einerseits und Venezuela und Ecuador andererseits.
    Siehe dazu: Regionalisierung des Konflikts
  • Wenige Tage spĂ€ter wurde bekannt, dass ein zweites FĂŒhrungsmitglied der FARC, JosĂ© Juvenal Velandia, bekannt unter dem Namen Ivan Rios durch einen seiner MitkĂ€mpfer umgebracht worden war, um das von den Behörden ausgesetzte Kopfgeld zu erhalten.
  • Am 26. MĂ€rz 2008 starb der GrĂŒnder und bis dato Chef der FARC, bekannt unter seinen Kampfnamen Manuel Marulanda oder Tirofijo, im Alter von 78 Jahren, nach Angaben der FARC an den Folgen eines Herzinfarktes. Sein Nachfolger wurde Alfonso Cano.[25]
Alfonso Cano
  • Ende MĂ€rz 2008 formulierte die kolumbianische Regierung ein durch die Regierungen Spaniens, Perus und Frankreichs unterstĂŒtztes Angebot, Íngrid Betancourt und andere Geiseln gegen inhaftierte FARC Mitglieder einzutauschen.[26]
  • Am 18. Mai 2008 stellte sich die hochrangige Guerillera Elda Neyis Mosquera, auch bekannt als Nelly Avila Moreno bzw. unter ihrem Kampfnamen Karina, den kolumbianischen StreitkrĂ€ften. Sie fĂŒhrte die Frente 47 und wird unter anderem der Ermordung des Vaters von PrĂ€sident Álvaro Uribe beschuldigt.[27] Auch ihr Sicherheitschef soll sich laut Angaben von Verteidigungsminister Juan Manuel Santos gestellt haben. PrĂ€sident Álvaro Uribe habe fĂŒr ihre Sicherheit garantiert. Die Aufgabe Karinas gilt als ein Indiz dafĂŒr, dass sich Teile der FARC-FĂŒhrung nach dem Bombardement auf das FARC-Camp am 1. MĂ€rz, bei dem der Vize RaĂșl Reyes getötet wurde, und dem fast gleichzeitigen Verrat an Ivan Rios in Auflösung zu befinden scheinen.[28]
  • Am 2. Juli 2008 befreite kolumbianisches MilitĂ€r Íngrid Betancourt, drei US-BĂŒrger und elf kolumbianische MilitĂ€rs aus den HĂ€nden der FARC.[29] Die Befreiungsaktion fand ca. 72 Kilometer von der Ortschaft San JosĂ© del Guaviare im SĂŒdosten Kolumbiens statt. Zwei FARC-Rebellen wurden dabei festgenommen. Die im Jahre 2003 entfĂŒhrten US-BĂŒrger arbeiteten zum Zeitpunkt ihrer EntfĂŒhrung fĂŒr eine vom US Verteidigungsministerium beauftragte Firma und waren von den FARC der Spionage fĂŒr die CIA beschuldigt worden.[30]
  • Dokumente, die sich auf Computern und DatentrĂ€gern befanden, die nach der Bombardierung des Lagers von Raul Reyes sichergestellt worden waren, von denen aber nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie danach verĂ€ndert wurden,[31] dienten laut den kolumbianischen Behörden als Grundlage, ein Netz von MittelsmĂ€nnern und Geldgebern in Europa aufzudecken; so wurde am 26. Juli mit Hilfe der spanischen Polizei Maria Remedios Garcia Albert bei Madrid festgenommen, der vorgeworfen wird, die UnterstĂŒtzung der FARC in Europa zu koordinieren.
  • Am 20. Juli 2008 demonstrierten ĂŒber eine Million Menschen anlĂ€sslich des UnabhĂ€ngigkeitstag Kolumbiens fĂŒr die Freilassung der rund 700 EntfĂŒhrten.[32]
  • Nachdem die kolumbianischen StreitkrĂ€fte ein FARC-Lager im kolumbianischen Department Guaviare bombardierten, fanden sie nach eigenen Angaben in dem fluchtartig verlassenen Lager des Kommandanten der Frente 43, Gener GarcĂ­a Molina (alias Jhon 40), eine Million US-Dollar. Außerdem sollen drei Laptops und zwölf USB-Sticks sichergestellt worden sein.[33]

Entwicklungen 2009

  • Anfang Februar 2009 wurden ohne erkennbare Gegenleistung zunĂ€chst vier Geiseln, darunter drei Polizisten und ein Soldat, von der FARC freigelassen. Sie waren 2007 entfĂŒhrt worden. Gleichzeitig entzog PrĂ€sident Uribe der so genannten HumanitĂ€ren Begleitgruppe fĂŒr die Freilassung der FARC-Geiseln das Mandat fĂŒr weitere Aktionen, da die Freilassungen fĂŒr Propagandazwecke seitens der FARC missbraucht wĂŒrden.[34] Wenige Tage spĂ€ter ließen die FARC ankĂŒndigungsgemĂ€ĂŸ auch den 2001 entfĂŒhrten Ex-Gouverneur Alan Jara und den im April 2002 entfĂŒhrten Provinzabgeordneten Sigifredo Lopez frei. Alan Jara ĂŒbte anschließend heftige Kritik an der Uribe-Regierung: RegelmĂ€ĂŸig verhindere sie humanitĂ€re Lösungen zur Geiselfreilassung. Auch sei nach seiner EinschĂ€tzung die FARC noch lange nicht geschlagen. Vor allem in den Bergen solle es noch viele, vor allem junge, KĂ€mpfer geben.[35][36]
  • Anfang Februar 2009 meldeten indigene Organisationen die Ermordung von mindestens 27 Mitgliedern der AwĂĄ in den Gemeindebezirken Barbacoas und Ricaurte im Departamento Nariño. Sie seien vermutlich von FARC-Rebellen getötet worden. Da in diesem Gebiet neben den FARC auch die ELN und paramilitĂ€rische Gruppen einschließlich Drogenschmugglern operieren, konnte die TĂ€terschaft nicht mit Sicherheit geklĂ€rt werden.[37] Am 11. Februar 2009 bekannten sich die FARC zur „Hinrichtung“ von acht Mitgliedern der AwĂĄ, die sie der Kollaboration mit der Armee bezichtigt hatten.[38]
  • Im Dezember 2009 gaben die FARC und die ELN in einer gemeinsamen ErklĂ€rung bekannt, dass sie die feindseligen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Organisationen beenden wollen. In der ErklĂ€rung werden ihre Einheiten dazu aufgefordert, die „nicht kĂ€mpfende Bevölkerung, ihr Eigentum und Interessen und ihre sozialen Organisationen“ zu respektieren.[39]
  • Ende Dezember wurde der Gouverneur des Departement CaquetĂĄ, Luis Francisco CuĂ©llar entfĂŒhrt und Stunden spĂ€ter ermordet. Unmittelbar nach der EntfĂŒhrung beschuldigte Uribe die FARC dieser Gewalttat und ordnete die militĂ€rische Befreiung CuĂ©llars und aller Geiseln an, woraufhin das Rote Kreuz die schon mehrere Monate laufenden Verhandlungen zur Freilassung von Geiseln aussetzte. Die FARC bekannten sich zu der Tat.[40][41]

Entwicklungen 2010

  • Im MĂ€rz 2010 ließen die FARC den knapp ein Jahr zuvor gefangengenommenen Soldat JosuĂ© Calvo und den seit 12 Jahren in Gefangenschaft gehaltenen Unteroffizier Pablo Moncayo frei. Sie gaben bekannt, dass es keine weiteren Freilassungen ohne Gegenleistungen mehr geben werde. FĂŒr die Freilassung der nun noch 21 von ihnen festgehaltenen Polizisten und MilitĂ€rs verlangen sie einen Austausch gegen Mitglieder ihrer Organisation, die in kolumbianischen GefĂ€ngnissen sitzen.[42]
  • Nachdem Juan Manuel Santos zum neuen PrĂ€sidenten Kolumbiens gewĂ€hlt wurde, von dem erwartet wird, dass er das harte Vorgehen seines AmtsvorgĂ€ngers Uribe gegen die FARC fortsetzen wird, machte deren AnfĂŒhrer Alfonso Cano Ende Juli 2010 ein Angebot zu GesprĂ€chen ĂŒber ein Ende des bewaffneten Kampfes. Santos nahm dieses GesprĂ€chsangebot "grundsĂ€tzlich an".[43]
  • Im Zuge der StreitkrĂ€fteoperation Sodom wurde am 22. September 2010 der MilitĂ€rchef der FARC-Rebellen Jorge Briceño, bekannt unter dem Namen Mono Jojoy getötet.[44] [45] Sein Nachfolger wurde FĂ©lix Muñoz.
  • Im November 2010 wurde nach unbestĂ€tigten Berichten das Mitglied des 30-köpfigen FĂŒhrungsgremiums JosĂ© Benito Cabrera bei einem Gefecht getötet.[46]

Entwicklungen 2011

  • Am 4. November 2011 wurde der FARC-AnfĂŒhrer Alfonso Cano bei einer Operation gegen die Rebellengruppe durch kolumbianische Soldaten getötet.[47]
  • Am 15. November 2011 wurde bekanntgegeben, dass TimoleĂłn JimĂ©nez alias Timoschenko zum neuen AnfĂŒhrer der FARC ernannt wurde.[48]

Entwicklungen 2012

  • Am 2. Februar 2012 detonierte die FARC eine Motorradbombe in Tumaco bei der 11 Menschen starben und 70 Verletzte in den KrankenhĂ€usern behandelt wurden.[49] Am selben Tag wurden von einem Mazda Lieferwagen Gaszylinder vor einer Polizeistation in Villa Rica in die Luft gesprengt. Es starben ein Polizist, vier Erwachsene und ein Kind.[50]
  • Am 3. April 2012 wurde bekannt, dass die FARC die letzten 10 gefangenen Polizisten und Soldaten freiließ. Sie waren 1998 und 1999 wĂ€hrend Angriffen entfĂŒhrt worden. Durch die Freilassung ist einer der wichtigsten Punkte in Richtung FriedensgesprĂ€chen erfĂŒllt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist jedoch, dass auch alle zivilen Geiseln freikommen. Deren Zahl wird derzeit auf noch ĂŒber einhundert Personen geschĂ€tzt.[51]

VerstĂ¶ĂŸe gegen Menschenrechte

Kindersoldaten

In einem Bericht von Human Rights Watch wird die FARC-EP fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen internationale Normen, was das Rekrutieren und den Einsatz von Kindersoldaten angeht, verantwortlich gemacht. Die UN schĂ€tzt, dass 11.000 Kinder im bewaffneten Konflikt kĂ€mpfen, wobei 80% der Kinder auf Seiten der FARC und ELN zwangsrekrutiert werden wĂŒrden; die Mehrheit der Kindersoldaten ist unter dem Kommando der FARC im Einsatz. Dem Bericht zufolge beabsichtigen die FARC nicht, diese Vorgehensweise zu Ă€ndern.[52][53]

Andere VerstĂ¶ĂŸe

Amnesty International wirft der FARC schwere VerstĂ¶ĂŸe gegen das humanitĂ€re Völkerrecht vor. Zahlreiche gewĂ€hlte Lokalpolitiker wurden von der Guerilla-Truppe getötet, jedoch kamen auch viele unbeteiligte Zivilisten ums Leben. Die FARC sei fĂŒr einen Großteil der EntfĂŒhrungen verantwortlich, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt stehen. Bei ihren AnschlĂ€gen setzten sie unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig und wahllos Gewalt ein. Auch wird der FARC vorgeworfen fĂŒr das Verlegen von Landminen verantwortlich zu sein.[54][55]

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Friedens- und Konfliktforschung

Einzelnachweise

  1. ↑ Lateinamerika Nachrichten [1]
  2. ↑ Simon Romero (3. MĂ€rz 2011): In Colombia, New Gold Rush Fuels Old Conflict. The New York Times. Abgerufen am 7. November 2011.
  3. ↑ BBC News. "Colombia's most powerful rebels." 19.September 2003. Available online.
  4. ↑ International Crisis Group. "War and Drugs in Colombia." 27. Januar 2005. [2]
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    ''EU-Liste der Terrororganisationen vom 22. Dezember 2006'' (PDF). Abgerufen am 18. Mai 2010.
  6. ↑ Miguel Urbano Rodrigues: Las FARC reafirman la opciĂłn comunista y responden a campañas difamatorias. Entrevista con el comandante Ricardo GonzĂĄlez, del Estado Mayor Central de las FARC-EP, 7. April 2004 [3]
  7. ↑ Interview mit JesĂșs Santrich (Februar 2004): Cadena Radial Bolivariana, la Voz de las FARC-EP. Agencia PeriodĂ­stica de informaciĂłn Alternativa (ApiaVirtual), Mai 2006, abgerufen am 30. Oktober 2008 (spanisch).
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  10. ↑ Publikation der Konrad-Adenuer Stiftung: Der Anfang vom Ende der FARC? vom 5. Juni 2008 [7]
  11. ↑ Der Standard: Hintergrund: Farc - Kampf seit mehr als vier Jahrzehnten vom 4. Juli 2008
  12. ↑ Der Standard: Hintergrund: Farc - Kampf seit mehr als vier Jahrzehnten vom 4. Juli 2008
  13. ↑ Secretariado del Estado Mayor Central, FARC-EP: Farc: estamos listos para el canje de prisioneros de guerra. In: ANNCOL. 29. MĂ€rz 2009, abgerufen am 1. April 2009 (spanisch).
  14. ↑ ultimahora.com/EFE: [8] vom 29. MĂ€rz 2009
  15. ↑ Colombia Reports: [http://colombiareports.com/colombian-news/news/3425-farc-has-472-hostages-pais-libre.html] (Seite nicht mehr abrufbar) vom 30. MĂ€rz 2009
  16. ↑ Las Farc eligieron objetivos militares para despedir a este Gobierno, 31. Juli 2006 [9]
  17. ↑ Dos oficiales de grupo elite del EjĂ©rcito, tras falsos atentados terroristas en BogotĂĄ [10]
  18. ↑ El Tiempo: Presidente Uribe ofrece bonificación a campesinos que sirvan de cooperantes contra las Farc 2. November 2006
  19. ↑ Heidelberger Institut fĂŒr Internationale Konfliktforschung (HIIK): [http://www.hiik.de/konfliktbarometer/pdf/ConflictBarometer_2007.pdf KONFLIKTBAROMETER 2007] (Seite nicht mehr abrufbar). Institut fĂŒr Politische Wissenschaft der UniversitĂ€t Heidelberg, S.37f.
  20. ↑ Eillens verlorene Illusionen. In: F.A.Z. 19. September 2007, abgerufen am 19. Mai 2010.
  21. ↑ Kiraz Janicke: Colombian Hostages Released to Venezuela. venezuelanalysis.com. Abgerufen am 18. Mai 2010.
  22. ↑ Tagesschau: Massenproteste gegen Farc-Rebellen in Kolumbien (nicht mehr online verfĂŒgbar) vom 5. Februar 2008
  23. ↑ Die Welt: Befreiung von vier Geiseln vom 27. Februar 2008.
  24. ↑ Der Standard: Befreite Geisel: Betancourt „sehr krank“ vom 28. Februar 2008.
  25. ↑ teleSUR: FARC confirma muerte líder guerrillero Manuel Marulanda vom 25. Mai 2008
  26. ↑ Artikel in El Pais vom 29. MĂ€rz 2008 [11]
  27. ↑ El PaĂ­s.com: Una destacada comandante de las FARC se entrega al EjĂ©rcito colombiano vom 19. Mai 2008
  28. ↑ swr.de: [http://www.swr.de/swr1/bw/nachrichten/-/id=1000258/nid=1000258/did=3511964/dy7fax/index.html AnfĂŒhrerin ''Karina'' stellt sich der Polizei] (Seite nicht mehr abrufbar) vom 19. Mai 2008
  29. ↑ Spiegel-Online Guerilla-Geisel Betancourt nach sechs Jahren frei vom 2. Juli 2008
  30. ↑ elpais.com: Liberados Ingrid Betancourt y tres estadounidenses en poder de las FARC vom 2. Juli 2008
  31. ↑ Zwischen dem Angriff auf das Rebellenlager und der Übergabe der Beweismittel an die kolumbianische Polizei durch die Armee seien mindestens 48 Stunden vergangen. In dieser Zeit sei auf alle Computer und DatentrĂ€ger zugegriffen worden. USA bestĂ€tigen Verletzung des Luftraums - Regierung in Caracas unzufrieden
  32. ↑ Großdemonstrationen fĂŒr die Freiheit von Farc-Geiseln SPIEGEL online
  33. ↑ elpais.com/EFE: Un jefe de las FARC se deja un millón de dólares al escapar a un bombardeo en Colombia vom 6. September 2008
  34. ↑ taz.de: Uribe entlĂ€sst Vermittler vom 2. Februar 2009
  35. ↑ taz.de: Exgeisel attackiert PrĂ€sident Uribe vom 4. Februar 2009
  36. ↑ Der Standard: FARC-Rebellen lassen weitere Geisel frei, 5. Februar 2009
  37. ↑ Colombianos por la Paz exigen justicia por masacre de indígenas. In: teleSUR. 12. Februar 2009, abgerufen am 18. Februar 2009 (spanisch).
  38. ↑ FARC reconoce ejecuciĂłn de ocho indĂ­genas en Nariño. In: teleSUR. 17. Februar 2009, abgerufen am 18. Februar 2009 (spanisch).
  39. ↑ Gouverneur von CaquetĂĄ aus seinem Haus entfĂŒhrt. In: Red Globe. 22. Dezember 2009, abgerufen am 24. Dezember 2009.
  40. ↑ Congeladas liberaciones. Al CICR se le agotó la paciencia con Bogotá. In: ANNCOL. Abgerufen am 29. Dezember 2009 (spanisch).
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  42. ↑ Farc-Geisel kommt nach mehr als zwölf Jahren frei. In: Spiegel Online. 31. MĂ€rz 2010, abgerufen am 4. April 2010.
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  45. ↑ http://www.eltiempo.com/colombia/justicia/muerte-mono-jojoy/ARCHIVO/ARCHIVO-7968860-0.pdf
  46. ↑ Rebellen-Kommandant in Kolumbien getötet. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 21. November 2010, abgerufen am 22. November 2010 (deutsch).
  47. ↑ Farc-Guerilla verliert ihren letzten politischen AnfĂŒhrer. In: Spiegel Online. 5. November 2011, abgerufen am 5. November 2011 (deutsch).
  48. ↑ Guerilla-Gruppe benennt Nachfolger von Alfonso Cano. Online Focus, 15. November 2011, abgerufen am 16. November 2011 (deutsch).
  49. ↑ Ofrecen $1.200 millones por 'Rambo', responsable de ataque en Tumaco. In: El Tiempo. 2. Februar 2012, abgerufen am 2. Februar 2011 (español).
  50. ↑ Confirman seis muertes por cilindros bomba en Villa Rica (Cauca). In: El Tiempo. 2. Februar 2012, abgerufen am 2. Februar 2011 (español).
  51. ↑ Geiselhaft in Kolumbien: Farc-Rebellen lassen Polizisten und Soldaten frei. In: Spiegel Online. 3. April 2012, abgerufen am 3. April 2012 (deutsch).
  52. ↑ http://www.hrw.org/de/news/2005/02/21/kolumbien-bewaffnete-gruppen-schicken-kinder-den-krieg
  53. ↑ http://latina-press.com/news/90702-kolumbien-farc-zwangsrekrutiert-minderjaehrige-indigene
  54. ↑ Amnesty International: Das Konfliktverhalten der bewaffneten Oppositionsgruppen FARC und ELN zugegriffen am 30. MĂ€rz 2009
  55. ↑ Amnesty International: Amneyrs International Report 2008 - Colombia
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