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| FC Basel | |||
| Voller Name | FC Basel 1893 | ||
| GegrĂŒndet | 15. November 1893 | ||
| Vereinsfarben | Rot-Blau | ||
| Stadion | St. Jakob-Park | ||
| PlÀtze | 38'500 | ||
| PrÀsident | Bernhard Heusler | ||
| Trainer | Heiko Vogel | ||
| Homepage | www.fcb.ch | ||
| Liga | Axpo Super League | ||
| 2010/11 | 1. Rang | ||
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Der FC Basel 1893 (kurz: FC Basel oder FCB) ist ein Basler Fussballverein und Mitglied des Schweizerischen Fussballverbands (SFV).
Der Verein spielt in der Axpo Super League, der höchsten Schweizer Liga. Das Jahresbudget betrÀgt ungefÀhr 30 Millionen Schweizer Franken. Die zweite Mannschaft (U21) spielt in der 1. Liga (dritthöchste Spielklasse).
Der von den Fans so genannte «Eff Cee Bee» wurde am 15. November 1893 gegrĂŒndet, nachdem drei Tage zuvor per Zeitungsinserat in der Basler Nationalzeitung eine FussballgrĂŒndung ausgeschrieben wurde.
âBerufs GrĂŒndung eines Footballklubs sind sĂ€mtliche Freunde dieses Sports eingeladen, nĂ€chsten Mittwoch abends 8.15 Uhr im oberen Saale der Schuhmachern-Zunft zu einer Besprechung zusammen zu kommen.â
â Annonce in der «Basler Nationalzeitung» vom 12. November 1893
An jenem Tag trafen sich elf interessierte Leser in einer Basler Kneipe der Schumachern-Zunft, darunter Mitglieder eines Rudervereines, Akademiker und ein Sportjournalist (der die Fussballregeln aus dem Englischen ĂŒbersetzte), und beschlossen die GrĂŒndung des FC Basel. Die Vereinsfarben wurden in Rot-Blau gehalten. Schon elf Tage spĂ€ter kam es zu einem ersten Spiel des Vereins auf dem frisch eingerichteten Sportplatz Landhof.
Bis heute umstritten ist, ob der Schweizer Hans Gamper, 1899 MitbegrĂŒnder des FC Barcelona, ebendiese rot-blaue Farbgebung spĂ€ter fĂŒr den FC Barcelona ĂŒbernahm; tatsĂ€chlich sind Farben und der Lederball im Vereinslogo von Barcelona identisch wie jene des FC Basel[1].
1895 wurde die «Schweizerische Football-Association» gegrĂŒndet, allerdings noch ohne den FC Basel. Zwei Jahre spĂ€ter hatte der FCB schon 100 Mitglieder. In der Saison 1897/98 wurde erstmals die Schweizer Meisterschaft ausgespielt, auch damals noch ohne Basler Beteiligung.
In der Saison 1898/1899 nahm der FCB erstmals an einer Meisterschaft teil. Die sogenannte Serie A, die höchste Schweizer Klasse, wurde in drei regionalen Gruppen ausgespielt, wobei sich der jeweilige Sieger der Gruppe fĂŒr die Finalspiele qualifizierte. Basel schied in zwei Spielen gegen die Old Boys Basel aus. Meister 1899 wurde der Anglo-American Club ZĂŒrich. 1900 wurde der FCB mit 111 Mitgliedern hinter den Grasshoppers ZĂŒrich zweitgrösster Verein in der Schweiz. 1902/03 feierte der Club sein 10-jĂ€hriges JubilĂ€um. In der Meisterschaft, in der «Gruppe Zentral», belegte man den dritten Platz, welcher wiederum nicht fĂŒr die Finalspiele ausreichte. Meister wurden die Young Boys Bern.
Schon ein Jahr spĂ€ter stellte der FCB die ersten Nationalspieler, darunter den TorhĂŒter.
1906/07 gewann der Verein erstmals die Gruppenmeisterschaft der Serie A. Die anschliessenden Finalspiele gegen den spĂ€teren Meister Servette Genf (1:5) und gegen die Young Fellows ZĂŒrich (2:3) wurden dann aber verloren. 1912/13 verpflichtete die VereinsfĂŒhrung mit dem EnglĂ€nder Percy Humphreys den ersten Trainer der Vereinsgeschichte.
Trotz Ausbruchs des Ersten Weltkrieges ruhte die Schweizer Fussballmeisterschaft nicht, und Basel erreichte 1913/14 den zweiten Platz in der «Serie A-Zentralschweiz». Jedoch konnte schon ein Jahr spĂ€ter, 1915, nur noch ein reduzierter Spielbetrieb stattfinden, da von 8'500 aktiven Schweizer Fussballern 5'800 fĂŒr den MilitĂ€rdienst bereitgestellt werden mussten. Der FCB erreichte schliesslich den dritten Rang in der «Serie A Zentralschweiz». Gegen Ende des Krieges 1918 bestand zudem das Problem, dass viele Fussballfelder in KartoffelĂ€cker umgewandelt wurden. Der FCB erreichte den zweiten Platz in der Regionalgruppe und schaffte es somit nicht in die Finalrunde.
In der Saison 1919/20 wurden mit einem Spieler aus Ungarn und dem Ăsterreicher Gustav Putzendopler (der in der Saison 1930/31 Basels Trainer werden sollte) die ersten AuslĂ€nder verpflichtet. Ein Jahr spĂ€ter wurde mit dem 7. Platz nur knapp der Abstieg vermieden. Daraufhin wurde ein neuer Trainer, der Deutsche Max Breunig engagiert, der erst zweite Trainer in der nunmehr 30-jĂ€hrigen Vereinsgeschichte. 1924 wurde der Stadtrivale FC Nordstern Basel Gruppensieger der «Serie A Zentral», wĂ€hrend der FCB nur den 3. Rang belegte. Meister wurde der FC ZĂŒrich. 1925 kam es im Landhof zu einem Spiel gegen Nacional Montevideo (2:5), wobei der Spielball aus einem Flugzeug abgeworfen wurde.
1929/30 erreichte man unter dem ungarischen Trainer Julius Kertesz den Gruppensieg in der «Gruppe Zentralschweiz». In der Finalrunde wurde dann aber â trotz eines Sieges gegen FC Biel-Bienne â der letzte Platz belegt. 1933 gewann der FCB den Schweizer Cup durch einen 4:3-Sieg gegen Grasshoppers ZĂŒrich. 1939 erreichte der FC Basel nur den letzten Rang aller zwölf Teams und musste somit in die 1. Liga, die zweithöchste Klasse (heute Challenge League), absteigen.
Auch wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges wurden die Meisterschaften ausgespielt. 1942 gelang Basel der Wiederaufstieg in die Serie A. Nach einem nochmaligen Abstieg in der Saison 1944/45 erreichte man ein Jahr spĂ€ter wieder den Aufstieg, um 1947 zum zweiten Mal den Schweizer Cup zu gewinnen. Ab 1949 wurde das Landhofstadion umgebaut, so dass auf die SchĂŒtzenmatte, dem VereinsgelĂ€nde der Old Boys Basel, ausgewichen werden musste. 1950 wurde der FCB Vizemeister hinter Servette Genf. Zur Fertigstellung des umgebauten Stadions wurde ein internationales Turnier organisiert.
1953 wurde die 1. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte gewonnen. Nach nur einer Niederlage aus 26 Spielen hatte man unter Spielertrainer René Bader vier Punkte Vorsprung vor den Young Boys Bern. Diesen Erfolg konnte der Verein in den folgenden Jahren jedoch nicht mehr wiederholen, vielmehr erreichte man fast durchwegs nur noch Platzierungen im Mittelfeld.
In der Saison 1962/63 schaffte der FC Basel, von Georges Sobotka trainiert, den Einzug in den Schweizer Cupfinal gegen Grasshopper Club ZĂŒrich und gewann das Spiel ĂŒberraschenderweise mit 2:0. Erstmals tauchte der Name Karl Odermatt in der FCB-Mannschaft auf. Weitere Mannschaftsspieler waren Kurt Stettler (TorhĂŒter), Peter FĂŒri, Carlo Porlezza, Otto Ludwig und Hans Weber.
Nur etwas mehr als ein Jahr spÀter, am 26. Dezember 1964 bestritt der FCB das Cup-Viertelfinale, wiederum gegen die Grasshoppers. Es war dies das letzte Match von Hans Weber, nur sieben Wochen spÀter starb der populÀre FCB-Captain jener Jahre an Krebs.
1965 wurde der deutsche Spieler Helmut Benthaus vom 1. FC Köln geholt. Diese Verpflichtung sollte die erfolgreichste Zeit in der Geschichte des Clubs herbeifĂŒhren und wird heute als «Ăra Benthaus» bezeichnet. Zusammen mit JĂŒrgen Sundermann und Karl Odermatt bildete er nicht nur ein legendĂ€res Mittelfeld, sondern trainierte schliesslich als Spielertrainer, bzw. ab 1971 ausschliesslich als Trainer die Mannschaft. Dabei gelang es ihm, insgesamt sieben Meistertitel und drei Pokalsiege zu holen. Unter Benthaus spielte auch Ottmar Hitzfeld, mit dem man 1972 und 1973 die Meisterschaft gewann. Zur Saison 1973/1974 wurde der Peruaner TeĂłfilo Cubillas, der damals als Superstar galt, verpflichtet. Mit ihm zusammen gelang der Einzug in das Viertelfinale des Landesmeister-Cups.
Nachdem 1980 zum achten Mal in der Vereinsgeschichte - zum 7. Mal unter Benthaus - die Meisterschaft gewonnen wurde, ging Benthaus, der nebenbei noch an der UniversitĂ€t Basel dozierte, 1982 zum VfB Stuttgart. Die folgenden Jahre verliefen dann fĂŒr den Club weitgehend erfolglos. 1985 kehrte Benthaus nochmals zurĂŒck, konnte aber nicht mehr an seine frĂŒheren Erfolge anknĂŒpfen und wurde 1987 durch Urs Siegenthaler ersetzt. 1988 musste der FCB sogar aus der Nationalliga A absteigen. 1992, im 100-jĂ€hrigen JubilĂ€um, trainierte Friedel Rausch den Verein in der Nationalliga B.
Erst 1994 erfolgte der Wiederaufstieg ins Oberhaus. 1997/98 wurde, trotz namhafter Transfers von Spielern aus der Fussball-Bundesliga â u. a. Maurizio Gaudino, Oliver Kreuzer (der spĂ€ter zwischen 2002 und 2005 fĂŒr den Verein als Manager fungierte) und einigen Monaten (JuliâOktober 1997) unter dem Trainer Jörg Berger â der Abstieg nur knapp vermieden.
Am 1. Juli 1999 wurde Christian Gross verpflichtet, der zuvor Trainer bei Tottenham Hotspur war. Unter der MĂ€zenin und Roche-Erbin Gisela Oeri, die Millionen von Franken in den Verein investierte, und unter dem PrĂ€sidenten RenĂ© C. JĂ€ggi kam der grosse Erfolg ins 2001 neu eröffnete Stadion «St. Jakob-Park» zurĂŒck: Als erster Schweizer Verein erreichte der FC Basel das Finale des UI-Cups (Niederlage gegen Aston Villa). Schliesslich gelang nach 22 Jahren wieder der Gewinn der Schweizer Meisterschaft 2002 und gleichzeitig das Double mit dem Pokalsieg. Von Mai 2006 bis Januar 2012 war die langjĂ€hrige MĂ€zenin Oeri PrĂ€sidentin des Vereines. Sie ist somit die erste PrĂ€sidentin eines schweizerischen Profi-Fussballclubs.[2]
Im Anschluss gelang dem FCB als zweite Schweizer Fussballmannschaft die Qualifikation zur Champions League. Dort stiess er bis in die Zwischenrunde (letzte 16) vor und erreichte nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz nicht das Viertelfinale.
2004 holte der FC Basel unter Christian Gross den 10. Meistertitel bereits vier Runden vor Schluss. In 36 Runden verlor er nur 3 Spiele.
In der Saison 2004/05 gewann Basel die Schweizer Meisterschaft in der drittletzten Runde. Nach der Winterpause blieb der nun elfmalige Schweizer Meister ununterbrochen auf Platz eins der Tabelle. Ausschlaggebend fĂŒr den Gewinn der Meisterschaft war die HeimstĂ€rke, das Team von Christian Gross verlor kein Spiel zu Hause und war seit dem 1. Dezember 2002 (1:2 gegen GC) im eigenen Stadion bis zum 13. Mai 2006 ungeschlagen.
In der Saison 2005/06 setzte sich der FC Basel bereits frĂŒh an die Spitze und belegte ab der sechsten Runde ununterbrochen den ersten Platz. Ausgerechnet am letzten Spieltag kam es in Basel zum direkten Aufeinandertreffen mit dem drei Punkte dahinterliegenden FC ZĂŒrich, der sich bis Platz zwei hochgearbeitet hatte. Dabei setzte sich der FC ZĂŒrich durch einen Sieg in der 93. Minute durch und gewann noch so in den letzten Sekunden die Meisterschaft. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz verlor Basel den schon sicher geglaubten Titel. Kurz nach dem Abpfiff eskalierte die Stimmung, als einige Zuschauer auf das Spielfeld stĂŒrmten und bengalisches Feuer in die Menge und die TribĂŒnen warfen. Dabei wurden die Hooligans auch gegen Spieler handgreiflich. Erst durch den polizeilichen Einsatz von Wasserwerfern und TrĂ€nengas, auch ausserhalb des Stadions, konnte die Situation beruhigt werden.[3] Als Sanktion wurde dem FC Basel von der Disziplinarkommission der höchsten Schweizer Spielklasse eine Stadionsperre von zwei Spielen sowie eine Strafe von 80.000 Franken auferlegt. Auch der FC ZĂŒrich, dessen Fans ebenfalls randalierten, wurde mit einer Geldstrafe belegt.[4]
Zuvor, im MĂ€rz 2006, schied der Verein im Viertelfinale des UEFA-Cups gegen den FC Middlesbrough aus.
Auch die Meisterschaft der Saison 2006/07 wurde erst am letzten Spieltag entschieden, und wieder war es der FC ZĂŒrich, der mit dem FC Basel um die Meisterschaft spielte. Trotz einer Aufholjagd auf den TabellenfĂŒhrer FC ZĂŒrich in der RĂŒckrunde wurde der FC ZĂŒrich mit einem Punkt Vorsprung Meister. Viele Fans des FC Basel fĂŒhlten sich um den Meistertitel «betrogen», da der FC ZĂŒrich in der 25. der insgesamt 36 Spielrunden ein eigentlich Unentschieden ausgegangenes Spiel gegen den FC St. Gallen nachtrĂ€glich forfait (Fall Muntwiler) gewonnen hatte.
Nachdem der FCB in den letzten beiden Saisons ganz knapp nur Zweiter in der Meisterschaft wurde, holte er sich in der Saison 2007/08 am 10. Mai 2008 im heimischen St. Jakobs-Stadion vor 38'015 Zuschauern (Stadionrekord) seinen 12. Meistertitel. Wie in den beiden Jahren zuvor entschied sich die Meisterschaft erst im letzten Spiel und wie 2006 in einer Finalissima (dieses Mal gegen die Young Boys). In der gleichen Saison gewann der FCB zudem â ebenfalls im St. Jakobs-Stadion â gegen die AC Bellinzona den Schweizer Cup. Damit sicherte er sich nach 2002 erneut das Double (Cupsieg und Meisterschaft).
Im Herbst 2008 zog der FCB erneut in die Champions League ein. Zwar erreichte er gegen den spĂ€teren Champions-League-Sieger FC Barcelona im Camp Nou ein Unentschieden, da er die ĂŒbrigen Spiele aber verlor, schied er als Letzter der Gruppe aus. Auch das FrĂŒhjahr 2009 geriet nicht nach Wunsch, sowohl die Verteidigung des Cups (Out im Halbfinale) wie des Meistertitels wurden verpasst. Da der FCB dadurch keines seiner Saisonziele erreichte, trennte sich der Verein zum Saisonende nach zehn Jahren von seinem Trainer Christian Gross.
Am 9. Juni 2009 wurde in Basel Thorsten Fink als neuer Trainer der A-Mannschaft vorgestellt.[5] Als prominentester Neuzugang konnte der gebĂŒrtige Basler Alexander Frei von Borussia Dortmund fĂŒr eine Ablösesumme von ca. 4,25 Mio Euro verpflichtet werden. Am 9. Mai 2010 gewann der FC Basel im Finale des Schweizer Fussball-Cup 6:0 gegen FC Lausanne-Sport und errang somit den 10. Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Am 36. Spieltag gewann der FC Basel das entscheidende Spiel gegen die Young Boys und sicherte sich somit den 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte, nachdem in der ersten SaisonhĂ€lfte zeitweise bis zu 13 Punkte hinter den Young Boys zurĂŒcklag. Die Mannschaft stellte dabei mit 90 erzielten Ligatreffern in 36 Spielen einen neuen Schweizer Rekord auf.
Am 24. August 2010 qualifizierte sich der FC Basel zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte fĂŒr die UEFA Champions League, nachdem man den moldawischen Meister Sheriff Tiraspol in der letzten Qualifikationsrunde mit 1:0 und 3:0 besiegen konnte. Die Mannschaft scheiterte in der Gruppenphase an Bayern MĂŒnchen und der AS Roma, qualifizierte sich aber fĂŒr die UEFA Europa League, wo man im Sechzehntelfinale gegen Spartak Moskau verlor.
Am 25. Mai 2011 konnte der Verein seinen 14. Meistertitel feiern, der auch zum direkten Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League Saison 2011/12 berechtigt. Basel qualifizierte sich fĂŒr die Achtelfinals der Champions League, nachdem man in der Gruppenphase hinter Benfica Lissabon den 2. Platz erreichte, vor Vorjahresfinalist Manchester United und Otelul Galati.
Im August 2011 gab PrĂ€sidentin Gisela Oeri ihren RĂŒcktritt zum Jahresende 2011 bekannt. Am 13. Oktober 2011 löste Thorsten Fink seinen Vertrag mit dem FC Basel in gegenseitigen Einvernehmen und gegen Zahlung einer Ablösesumme durch den Hamburger SV auf.[6] Das Amt des Trainers ĂŒbernahm interimistisch der bisherige Assistenztrainer Heiko Vogel. Am 12. Dezember 2011 wurde Heiko Vogel zum neuen Cheftrainer ernannt.[7] Im Januar 2012 wurde Gisela Oeri von Bernhard Heusler als PrĂ€sident des FC Basels abgelöst.[2]
Der FC Basel spielt seine Heimspiele im St. Jakob-Park, im Volksmund «Joggeli» genannt. Es hat ein Fassungsvermögen von 38'500 SitzplĂ€tzen. Damit ist es das grösste Fussballstadion der Schweiz. Das Stadion wurde zwischen 1999 und 2001 von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron mit 34'000 PlĂ€tzen neu gebaut und in den Jahren 2005 bis 2006 fĂŒr die Europameisterschaft 2008 auf 38'500 SitzplĂ€tze ausgebaut. FĂŒr die Dauer der EM wurden die SitzplĂ€tze verdichtet, so dass das Stadion ein Fassungsvermögen von 42'500 PlĂ€tzen hatte. Seit Jahren weist der FC Basel den höchsten Zuschauerschnitt in der obersten Schweizer Fussballliga auf.
Die eingefleischten Fans des FC Basels finden sich im Stadion in der sogenannten «Muttenzerkurve». FĂŒr Schweizer VerhĂ€ltnisse ist diese Fanszene ausserordentlich gross (ca. 10'000 Personen). Auch im Internet ist die Fanszene sehr prĂ€sent, u. a. durch die Websites der Fanclubs sowie das «FCB-Forum», eines der meistbesuchten Fussballforen der Schweiz. An den Spielen fallen diese durch ihre Choreographien und SpruchgesĂ€nge positiv auf. Gelegentlich macht die Kurve jedoch auch negative Schlagzeilen. Sei es, dass sich einzelne Exponenten an AuswĂ€rtsspielen nicht zu benehmen wissen oder dass es zu Ausschreitungen und SchlĂ€gereien mit den Fans der Gastmannschaft kommt. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC ZĂŒrich in der Saison 2005/06 kam es zu schweren Ausschreitungen im Stadion. Der FC Basel wurde daraufhin zu zwei Geisterspielen verurteilt und musste zudem fĂŒr das dritte, vierte und fĂŒnfte Heimspiel die Muttenzerkurve schliessen.
Als erster Fussballklub der Schweiz verfĂŒgt der FC Basel ĂŒber ein eigenes Internetradio. Seit Juli 2008 ĂŒbertrĂ€gt das «FCB Live Radio» nahezu alle Spiele des FC Basel im Web. Dieser Service, der von zwei Fans auf privater Basis betrieben wird, steht unter dem Motto: «Ein Radio von Fans â fĂŒr Fans».
Der FC Basel pflegt eine Fanfreundschaft zu Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg, frĂŒher auch mit Austria Wien.
Stand: 30. August 2011. Profispieler des FC Basel, die an einen anderen Club ausgeliehen sind, werden nicht aufgefĂŒhrt.
Neben der Profimannschaft verfĂŒgt der FC Basel ĂŒber weitere Mannschaften.
Die zweite Mannschaft (U-21) spielt in der 1. Liga (dritthöchste Spielklasse).[8]
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(*) : auch EinsÀtze bei der 1. Mannschaft
Der FC Basel startet im Saison 2011-12 in die neu gegrĂŒndete NextGen Series. Die FCB U-19 trifft in den Gruppenspielen dieses internationales Turnier auf die Tottenham Hotspurs, den PSV Eindhoven und Inter Mailand.[9] Das Kader des FCB U-19 besteht aus den jĂŒngeren Spielern der U21 und einem Teil der U18.
Die FCB Beachsoccer Mannschaft spielt in der SBS League A.
Die Damen-Manschafft spielt in der Nationalliga A Frauenfussball.[10]
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* = Nationalspielerin
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Einige wenige Spieler und Trainer des FC Basel gelten bei den AnhĂ€ngern infolge ihrer langjĂ€hrigen und grossen Verdienste fĂŒr den Verein als unvergesslich, zum Teil auch Jahrzehnte nach Karriereende. Einen besonderen Status haben deswegen beispielsweise
Siehe auch: Liste der Spieler des FC Basel
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EhrenprÀsidentin ist seit 2012 Gisela Oeri.[11]
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FC Basel | Grasshopper Club ZĂŒrich | FC Lausanne-Sport | FC Luzern | NeuchĂątel Xamax[1] | Servette FC GenĂšve | FC Sion | FC Thun | BSC Young Boys | FC ZĂŒrich
David Ăngel Abraham | Arlind Ajeti | Stephan Andrist | Roman Buess | Scott Chipperfield | Massimo Colomba | Philipp Degen | Aleksandar DragoviÄ | Alexander Frei | Fabian Frei | Marcel Herzog | Benjamin Huggel | Radoslav KovĂĄÄ | GensĂ©ric Kusunga | Kwang-Ryong Pak | Park Joo-ho | Xherdan Shaqiri | Yann Sommer | Markus Steinhöfer | Valentin Stocker | Marco Streller | Adilson Tavares (Cabral) | Kay Voser | Granit Xhaka | Gilles Yapi Yapo | Jacques Zoua
Trainer: Heiko Vogel
FC Basel | YB Frauen | SC Kriens | FC Schlieren | SC Schwyz | FC Staad | FC St. Gallen | FC Yverdon FĂ©minin | FC ZĂŒrich Frauen | Grasshopper Club ZĂŒrich