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FC Erzgebirge Aue

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Erzgebirge Aue
Logo von Erzgebirge Aue
Voller Name FC Erzgebirge Aue e. V.
Ort Aue, Sachsen
GegrĂĽndet 24. September 1949
Vereinsfarben lila-weiĂź
Stadion Sparkassen-Erzgebirgsstadion
Plätze 15.690
Präsident Lothar Lässig
Trainer Falko Götz
Homepage fc-erzgebirge.de
Liga 2. Bundesliga
2012/13 15. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Erzgebirge Aue ist ein Fußballverein aus Aue in Sachsen, der 1949 als BSG Pneumatik Aue gegründet wurde und zwischen 1956 und 1959 als SC Wismut Karl-Marx-Stadt drei DDR-Meisterschaften gewann. Von 1963 bis 1990 gehörte der Verein als BSG Wismut Aue der DDR-Oberliga an. Nach weiteren Umbenennungen in FC Wismut Aue (1990) und FC Erzgebirge Aue (1993) spielte die Mannschaft von 2003 bis 2008 in der 2. Bundesliga und von 2008 bis zum Wiederaufstieg 2010 in der 3. Liga. Der FC Erzgebirge Aue trägt seine Heimspiele im Sparkassen-Erzgebirgsstadion aus, das Platz für 15.690 Zuschauer bietet.

Die Frauenmannschaft des Vereins ist in der Regionalliga Nordost vertreten. AuĂźerdem hat der Verein eine Ringermannschaft, die 2013 in die 1. Ringer-Bundesliga aufstieg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Von der GrĂĽndung bis 1954

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Aue Niemandsland im deutschen Spitzenfußball. Lediglich um die 1920er und 1930er Jahre tauchte ein VfB Aue-Zelle im drittklassigen Fußballgau Erzgebirge 1a auf, er stieg 1932 in die viertklassige Liga Erzgebirge 1b ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf Betreiben der sowjetischen Besatzungsmacht in Ostdeutschland alle Sportvereine auf Dauer aufgelöst. Um die zunächst in engen regionalen Grenzen zugelassenen Sportwettkämpfe durchführen zu können, gründeten Sportler am 4. März 1946 die Sportgemeinschaft Aue, die sich im Wesentlichen mit Fußball beschäftigte.

Bis Ende der Spielzeit 1947/48 wurde in Sachsen nur auf Kreisebene gespielt. Die SG Aue wurde in der Saison 1945/46 Kreismeister. 1947/48 wurde die Saison in der Kreisklasse wegen Terminmangel vorzeitig abgebrochen. Die auf den beiden ersten Plätzen liegenden Mannschaften von Lauter und Aue wurden als Aufsteiger in die Bezirksliga Westsachsen eingestuft.

In der Saison 1948/49 qualifizierte sich die nunmehrige BSG Pneumatik Aue mit einem 4. Platz fĂĽr die Landesklasse West und wurde dort in der darauffolgenden Saison 1949/50 Tabellenerster und qualifizierte sich somit fĂĽr die DDR-Liga SĂĽd, die 2. DDR-Liga.

Als ab 1948 in der sowjetischen Besatzungszone der Sportbetrieb in Betriebssportgemeinschaften (BSG) organisiert wurde, übernahm das Pneumatikwerk Aue die Sportgemeinschaft und wandelte sie am 24. September 1949 in die BSG Pneumatik Aue um. Den Vorgaben für Betriebssportgemeinschaften entsprechend wurden jetzt mehrere Sportarten angeboten, doch blieben die Fußballspieler weiter tonangebend. Im Sommer 1950 übernahm die SAG Wismut als neuer Trägerbetrieb die BSG, die daraufhin in BSG Zentra Wismut Aue umbenannt wurde. Bereits ein Jahr später wurde der Name in BSG Wismut Aue verkürzt. In der Saison 1950/51 belegte die jetzt als Zentrag Wismut Aue spielende Mannschaft den 1. Platz in der DDR-Liga Süd. Nach einem 3:0-Sieg über den Qualifikanten Anker Wismar aus der DDR-Liga Nord im Entscheidungsspiel in Magdeburg am 6. Mai 1951 gelang Wismut Aue der Sprung in die DDR-Oberliga. Nach dem 7. Tabellenplatz in der ersten Saison 1951/52 wurden die Auer 1952/53 Tabellenzweiter hinter Dynamo Dresden. Da beide Mannschaften punktgleich waren, entschied ein Entscheidungsspiel über die Meisterschaft. Dieses wurde in Berlin mit 2:3 nach Verlängerung verloren, sodass der Titel nach Dresden ging.

1954 bis 1963: SC Wismut Karl-Marx-Stadt

Im DDR-Sportsystem unterstand die Auer Betriebssportgemeinschaft der zentralen Sportvereinigung Wismut. 1954 grĂĽndeten die groĂźen Sportvereinigungen in den traditionellen Sportschwerpunkten Sportklubs, und die Sportvereinigung Wismut verfolgte den Plan, ihren Sportklub in der Bezirkshauptstadt Karl-Marx-Stadt, Sitz der Zentrale des Wismutbetriebes, einzurichten. Wie auch bei den anderen DDR-Sportklubs sollte eine FuĂźballsektion Grundpfeiler sein, und so war geplant, die Sektion FuĂźball der BSG Wismut Aue als neue Sportklubsektion nach Karl-Marx-Stadt umzusiedeln. Die Auer FuĂźballspieler hatten sich inzwischen durch ihren Aufstieg in die höchste DDR-FuĂźballklasse, der Oberliga, viele Sympathien in der 40 km von Karl-Marx-Stadt gelegenen Bergarbeiterstadt erworben, und so brach ein Sturm der EntrĂĽstung aus, als die Umzugspläne bekannt wurden. Daraufhin machten die Sportfunktionäre einen RĂĽckzieher, riefen zwar am 13. November 1954 den SC Wismut Karl-Marx-Stadt ins Leben, lieĂźen jedoch die Mannschaften der Sektion FuĂźball weiterhin in Aue spielen. Auch die Sportvereinigung Motor hatte mit dem SC Motor Karl-Marx-Stadt ihren Sportklub in Karl-Marx-Stadt angesiedelt.

FDGB-Pokal-Gewinn 1955

Nach der Umbenennung in SC Wismut Karl-Marx-Stadt begann die erfolgreichste Zeit des Vereins. Nach einem 4. Platz in der Saison 1953/54, in der Heinz Satrapa Torschützenkönig wurde, erreichte Wismut 1954/55 erneut die Vizemeisterschaft, diesmal hinter Turbine Erfurt. Der Wismutstürmer Willy Tröger wurde in dieser Saison mit 22 Treffern Torschützenkönig. Als Ersatz für die entgangene Meisterschaft gewann der SC Wismut in diesem Jahr den FDGB-Pokal. Das Finale in Leipzig gewann die Mannschaft trotz der verletzungsbedingt fehlenden Tröger, Satrapa und Freitag mit 3:2 nach Verlängerung gegen Empor Rostock. Durch die Umstellung des Ligasystems auf das Kalenderjahr gab es 1955 eine Übergangsrunde, die Wismut Karl-Marx-Stadt gewann. Es wurde kein offizieller Meistertitel vergeben, doch bekam der Verein als Preis einen neuen Mannschaftsbus.

Nach dem Gewinn der Übergangsrunde 1955 errangen die Auer auch den Meistertitel 1956 und konnten ihn 1957 verteidigen. 1959 konnte der Verein zum dritten und letzten Mal die DDR-Meisterschaft gewinnen. Außerdem bestritt die Mannschaft zwischen 1957 und 1960 insgesamt 16 Europapokalspiele. 1957/58 gegen Gwardia Warschau und Ajax Amsterdam, 1958/59 gegen Petrolul Ploiești, IFK Göteborg und Young Boys Bern und 1960/61 nach dem Verzicht des Glenavon FC gegen Rapid Wien. Am weitesten kam der Verein im Europapokal der Landesmeister 1958/59, als erst im Viertelfinale gegen Young Boys Bern das Aus kam. Nach zwei Unentschieden (2:2 in Bern, 0:0 in Aue) wurde das Entscheidungsspiel in Amsterdam mit 1:2 verloren. Zuvor waren der rumänische Verein Petrolul Ploiești und der schwedische Verein IFK Göteborg bezwungen worden.

Am 1. Juli 1963 wurde der SC Wismut aufgelöst. Die Auer Wismut-Fußballmannschaften traten wieder als BSG Wismut Aue an. Damit hatten die strukturellen Umbrüche ihr vorläufiges Ende gefunden; die BSG Wismut Aue hatte Bestand bis zum Ende des DDR-Sports.

Von 1963 bis zur Wende

Nach der Rückbenennung der Mannschaft in Wismut Aue erreichte der Verein zumeist Plätze im Mittelfeld der Tabelle oder spielte gegen den Abstieg.

Am 16. April 1966 trat die Oberliga-Fußballmannschaft der BSG Wismut im Punktspiel gegen Hansa Rostock erstmals mit lila-weißen Trikots an und wurde daher später als „Veilchen“ bezeichnet.

1974/75 und 1980/81 gelang jeweils erst am letzten Spieltag der Klassenerhalt. 1985 wurde unter Trainer Hans-Ulrich Thomale mit dem vierten Platz der Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb erreicht, jedoch schieden die Veilchen in der 1. Runde gegen Dnipro Dnipropetrowsk aus. 1988 gelang dem Verein noch einmal der Europapokaleinzug, jedoch scheiterten die Auer erneut frĂĽh. Nachdem Valur ReykjavĂ­k in der 1. Runde geschlagen worden war, scheiterte Aue als letzter DDR-Vertreter im Europacup in der 2. Runde am albanischen Vertreter Flamurtari Vlora.

Nachdem Aue 1987/88 durch einen 1:0-Auswärtssieg in Magdeburg dem Abstieg entgangen war und sich 1988/89 mit einem 7. Platz die erneute Intercup-Teilnahme gesichert hatte, stieg Aue in der vorletzten Oberligasaison 1989/90 erstmals in die DDR-Liga ab. Mögliche Ursachen dafür sind das Verlassen der Mannschaft durch die Spieler König, Köhler und T. Weiß vor dem Intercup-Spiel in Göteborg und der Trainerwechsel von Schulze zu Escher. Insgesamt spielte der Verein 39 Jahre in der höchsten Spielklasse der DDR, so lange wie keine andere Mannschaft.

1990 bis 1993: Der FC Wismut Aue im vereinten Deutschland und die Umbenennung in FC Erzgebirge Aue

Als nach der politischen Wende von 1989 das System der Betriebssportgemeinschaften aus ökonomischen Gründen nicht aufrechterhalten werden konnte, gründeten in Aue Mitglieder der BSG Wismut am 14. Februar 1990 den Verein FC Wismut Aue. Zunächst hielt die Wismut noch an ihrer damaligen Werksmannschaft fest. Nach der Wiedervereinigung und der folgenden Umstrukturierung der SDAG Wismut zum Sanierungsunternehmen Wismut GmbH, sank allmählich das Interesse am Club. Sportlich sah es zunächst kaum besser aus. Nach dem Abstieg verließen Harald Mothes sowie elf weitere Spieler den Verein. Jürgen Escher wurde neuer Trainer der Veilchen. Er spielte, wie auch der neue Co-Trainer Konrad Schaller, als Aktiver bereits für die Wismut. Nach anfänglichen Erfolgen in der Staffel B der DDR-Liga 1990/91, wie dem 7:0-Sieg gegen Kali Werra Tiefenort, wurde das Trainerduo bereits im November 1990, nach mehreren Remis und einer schließlich entscheidenden Niederlage gegen den Chemnitzer SV 1951, entlassen. Der Vorstand holte Klaus Toppmöller als Nachfolger ins Erzgebirge. Unter seiner Amtszeit verloren die Veilchen kein einziges Spiel mehr, wodurch Aue um den ersten Platz kämpfte. Am 22. Mai 1991 am vorletzten Spieltag der Saison beim FSV Zwickau wurde das Spiel beim Stand von 4:1 für Aue aufgrund von Ausschreitungen Zwickauer Hooligans abgebrochen. Nach einem Urteil des nordostdeutschen Verbandes wurde das Spiel mit diesem Stand für Aue gewertet, wodurch Aue am Ende der Saison in der Abschlusstabelle um ein Tor in der Differenz hinter den erstplatzierten Zwickauern lag. Damit verpasste das Team die Relegationsrunde für die 2. Bundesliga. Auch Trainer Klaus Toppmöller verließ den Verein nach dem Vorfall.

In der folgenden Saison 1991/92 ging Wismut Aue in der drittklassigen Oberliga Nordost-Süd an den Start. Stefan Persigehl, der in der Vorsaison 22 Tore geschossen hatte, wechselte zu Hansa Rostock. Dafür kamen u.a. Jörg Kirsten von Sachsen Leipzig und Maik Faßl. Kirsten war mit 20 Treffern nach Saisonende der beste Auer Torschütze der Spielzeit. Auch Ronny Thielemann, welcher bis 1999 bei den Veilchen blieb, sammelte erste Erfahrungen. Neuer Trainer wurde der Co-Trainer der Vorsaison Heinz Eisengrein. Mit ihm schlug Aue den Erzfeind FSV Zwickau, welcher den Aufstieg in der Relegation verpasst hatte, im Hinspiel mit 2:1, wodurch Aue kurzzeitig Tabellenführer wurde. Nach der Winterpause ging es allerdings abwärts. Nach zwei Niederlagen im März gegen Wacker Nordhausen und den 1. FC Markkleeberg wurde Heinz Eisengrein beurlaubt und durch den ehemaligen DDR-Nationalspieler Lutz Lindemann ersetzt. Er führte die Mannschaft zu Rang 2 in der Endtabelle. Damit verpasste Aue als Tabellenzweiter erneut die Ausscheidungsspiele zur 2. Bundesliga.

Zur Saison 1992/93 verließen die Auer Torschützen Jörg Kirsten und Steven Zweigler, die zusammen in der Vorsaison 39 Treffer erzielt hatten, sowie weitere Stammspieler den Verein und gingen überwiegend zu Mannschaften höherklassiger Ligen. Dem sportlichen Verlust folgte ein wirtschaftlicher Rückschlag. Die Wismut GmbH zog sich im Juni 1992 aus dem kompletten Fußballgeschäft zurück. Da das Unternehmen bis dahin weiterhin einziger Hauptsponsor und zusätzlich Arbeitgeber für Spieler und Trainer war, stand der FC Wismut Aue nach dem Rückzug vor dem Bankrott. Die Vorstandsmitglieder und Trainer Lindemann suchten nun nach neuen Geldgebern. Neben einigen privaten Spendern wurden die Veilchen durch den Landkreis und den neuen Hauptsponsor Bellheimer Bier unterstützt. Wichtigster Gewinn waren allerdings die zwei Unternehmerbrüder Leonhardt, von denen Uwe Leonhardt schließlich Präsident wurde. Sie brachten den Verein wirtschaftlich schrittweise wieder nach vorn. Zunächst bekam der FC Wismut nach dem Rückzug der Wismut einen neuen Namen, welcher den Verein als Aushängeschild der Region darstellen sollte. So wurde er zu Beginn des Jahres 1993 in FC Erzgebirge Aue umbenannt. Zudem wurde im Frühjahr des Jahres der Förderkreis des Vereins gegründet. Diesem gehören seitdem regelmäßige Sponsoren des FC Erzgebirge an. Sportlich hielt sich die dezimierte Mannschaft im oberen Mittelfeld. Viele Anhänger des Vereins blieben nach der tabellarischen und spielerischen Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr trotzdem zu Hause. Bei einigen Heimspielen besuchten weniger als 1000 Fans das Erzgebirgsstadion. Nach Erfolgen gegen den SC Weimar und Wacker Nordhausen am Ende der Saison wurden die Veilchen Siebter.

1993 bis 2010: Aue in Zweit- und Drittklassigkeit

Nach zunehmender wirtschaftlicher Stabilität gab es zur Saison 1993/94 wieder nennenswerte Neuzugänge. Diese hießen z. B. Moudachirou Amadou, Boris Lucic oder Mirko Ullmann. So konnte der Verein auch den Abgang von Enrico Barth verkraften. Letztendlich qualifizierte sich Aue mit dem dritten Platz für die neueingeführte Regionalliga Nordost. Dort erreichte der Verein in den folgenden Jahren stets einstellige Tabellenplätze.

Gerd Schädlich, Trainer von 1999-2007

Am 1. Juli 1999 übernahm der damals 46-jährige Gerd Schädlich das Amt des Cheftrainers. Aue qualifizierte sich sofort im ersten Jahr für die neu gegründete Regionalliga Nord. Außerdem qualifizierte sich der Verein erstmals seit 1991/92 für den DFB-Pokal. Dort verlor Aue allerdings mit 0:3 gegen den Hamburger SV. Bald wurde Erzgebirge Aue nach einem 7. Platz (2000/01) und einem 9. Platz (2001/02) in der Saison 2002/03 Erster der Regionalliga Nord und stieg dadurch in die 2. Bundesliga auf. Dort belegte der Verein nach der ersten Saison den achten Tabellenplatz und erreichte in den beiden folgenden Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 jeweils den siebten Platz, 2006/07 wurde der FC Erzgebirge Zehnter. Im DFB-Pokal 2005/06 kam Aue erstmals durch einen Sieg gegen die Amateurmannschaft des VfL Bochum mit 3:2 in die 2. Runde. Dort schied Aue mit 0:1 gegen den FC Bayern München aus. Nach einer 0:5-Niederlage beim TSV 1860 München im letzten Spiel vor der Winterpause in der Saison 2007/08 und dem damit verbundenen Verbleib auf einem Abstiegsplatz trat Schädlich am 17. Dezember 2007 nach mehr als acht Jahren von seinem Trainerposten zurück. Auch unter dem neuen Cheftrainer Roland Seitz rangierte der Verein weiter auf einem Abstiegsplatz. Am 21. April 2008 trennte sich der Verein von Seitz. Nachfolger wurde Heiko Weber, der jedoch den Abstieg in die neugegründete 3. Liga erwartungsgemäß nicht mehr verhindern konnte. Nach einem enttäuschenden 12. Platz in der Saison 2008/09 wurde Weber am 3. Juni 2009 entlassen. Nachfolger wurde am 8. Juni 2009 der bisherige Co-Trainer Rico Schmitt. Marco Kämpfe wurde neuer Co-Trainer. In der 1. Runde des DFB-Pokal 2008/09 gewann Aue mit 5:4 i.E. gegen den FC St. Pauli. In der 2. Runde folgte mit einer 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen das Ausscheiden. Am 30. April 2010 machten die Veilchen bereits am vorletzten Spieltag der 3. Liga nach zweijähriger Abwesenheit den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit einem 2:1-Sieg gegen den Konkurrenten Eintracht Braunschweig perfekt.

Seit 2010: Wieder in der 2. Bundesliga

Um in der 2. Bundesliga bestehen zu können, wurden u. a. Enrico Kern, Kevin Schlitte und Oliver Schröder ablösefrei vom Absteiger der Vorsaison Hansa Rostock sowie Fabian MĂĽller vom 1. FC Kaiserslautern und Adli Lachheb vom Halleschen FC verpflichtet. Der Torwarttrainer Jörg WeiĂźflog wurde von Russi Petkow abgelöst. Diese Veränderungen erwiesen sich als hilfreich, da die Mannschaft nach dem Wiederaufstieg in der Saison 2010/11 nach einem gewonnenen Nachholspiel gegen den FSV Frankfurt sogar ĂĽberraschend Herbstmeister wurde. Ende März wurde der Vertrag mit Trainer Rico Schmitt bis zum 30. Juni 2013 verlängert.[1] Besonders auffallende Ergebnisse waren aus Auer Sicht im positiven Sinne der 5:1-Sieg im Aachener Tivoli und der 3:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld und im negativen Sinne die 0:6_Niederlage im Hinspiel gegen Energie Cottbus und die 0:3-Niederlage bei Fortuna DĂĽsseldorf. Am 31. Spieltag beim Heimspiel gegen Energie Cottbus wurden im Gästeblock Feuerwerkskörper gezĂĽndet. Es wurden 38 Strafanzeigen gestellt. Das Spiel endete nach zehn Minuten Verlängerung 1:2 fĂĽr das Gästeteam. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Hertha BSC hatte sich der damals 37-jährige Tomasz Kos, welcher langjähriger Kapitän der Veilchen war, nach sieben Spieljahren vom Verein verabschiedet. RenĂ© Klingbeil ĂĽbernahm im Laufe der Saison den Kapitänsposten. Die FĂĽhrung in der Tabelle konnten die Veilchen allerdings nicht halten; als TabellenfĂĽnfter wurde am Saisonende 2010/11 kein Aufstiegsplatz erreicht. Im DFB-Pokal 2010/11 schied Aue in der ersten Runde gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3 aus.

Zur Saison 2011/12 wurden die vier Offensivspieler Ronny König von Rot-WeiĂź Oberhausen, Christian Cappek von Wacker Burghausen, Guido Koçer vom SV Babelsberg 03 und Mike Könnecke von der Amateurmannschaft des VfL Wolfsburg verpflichtet. Zur Winterpause wurde mit Halil Savran ein weiterer StĂĽrmer gekauft. Die Saison begann gut, da die Veilchen nach zehn Spieltagen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle lagen und somit das Saisonziel Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt ĂĽbertroffen hätten. In den nächsten zwölf Spielen gelang den Veilchen aber nur ein Sieg bei Dynamo Dresden, sodass Trainer Rico Schmitt nach einem Remis gegen Eintracht Braunschweig am 22. Spieltag entlassen wurde. Neuer Trainer wurde der ehemalige Bundesliga-Spieler Karsten Baumann. Mit ihm wurde der Klassenerhalt als FĂĽnfzehnter noch gesichert. Im Pokal wurde Aue dem 1. FC SaarbrĂĽcken zugelost, gegen welchen ein 3:1-Sieg n. V. gelang. In der zweiten Runde folgte gegen den 1. FC NĂĽrnberg eine Niederlage.

Nach dem unbefriedigenden Abschneiden in der Vorsaison verließen Tobias Kempe, Adli Lachheb sowie drei weitere Spieler den Verein vor der neuen Saison 2012/13. Als Ausgleich wurden drei U-23-Spieler und mehrere Akteure mit Erstligaerfahrung in osteuropäischen Ligen verpflichtet. Zusätzlich wurde der Stürmer Jakub Sylvestr von Dinamo Zagreb ausgeliehen. Dieser verhalf den Veilchen mit zwei Toren zum ersten Pflichtspielsieg der Saison. Als Außenseiter schlug Aue im DFB-Pokal 2012/13 Eintracht Frankfurt mit 3:0. In der zweiten Runde schied Aue mit 0:2 auswärts gegen den FSV Mainz 05 aus. In der Liga kamen die Veilchen während der ganzen Saison nie in die Top Ten der Tabelle. Folglich mussten die Auer Spieler gegen den Abstieg kämpfen. Während der Saison wurden die Spieler Michael Fink und Kevin Pezzoni nach Aue geholt. Durch zwei 3:0-Siege gegen den FC St. Pauli und Energie Cottbus gelang es, auf dem elften Tabellenplatz in die Winterpause zu gehen. Nachdem es in der Rückrunde wieder abwärts ging, entließ der Verein zunächst Sportdirektor Steffen Heidrich und nach dem 31. Spieltag auch Trainer Karsten Baumann. Dieser wurde durch Falko Götz ersetzt. Zum Saisonfinale mussten die Veilchen um Platz 15 spielen. Direkter Konkurrent war dabei Erzrivale Dynamo Dresden. Durch einen 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen den SV Sandhausen wurde durch das bessere Torverhältnis der 15. Platz gesichert und der Abstieg verhindert.

Logohistorie

Fans des Fußballklubs spielen mit dem Schlachtruf „Zwei gekreuzte Hämmer und ein großes W“ auf Schlägel und Eisen an, die in den Logos bis 1990 enthalten sind.

Spielstätte

Sparkassen-Erzgebirgsstadion
→ Hauptartikel: Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Zunächst spielte die Mannschaft im 1928 gebauten Städtischen Stadion Aue, das im März 1950 abgerissen wurde. Am 20. August 1950 ging das zuerst für 22.000 Zuschauer vorgesehene neue Otto-Grotewohl-Stadion in Betrieb. Das Stadion ist noch heute die Spielstätte des Vereins und heißt seit 26. November 1991 Erzgebirgsstadion. In der Sommerpause nach der Saison 2009/10 wurde das Erzgebirgsstadion umfangreich saniert. Unter anderem erhielt die Gegentribüne eine Überdachung. Am 16. März 2011 wurde das Stadion im Rahmen einer zunächst mit einer Laufzeit bis 2020 begründeten Partnerschaft zwischen dem FC Erzgebirge Aue und den im Erzgebirgskreis ansässigen Sparkassen Aue-Schwarzenberg, Erzgebirge und Mittleres Erzgebirge offiziell in Sparkassen-Erzgebirgsstadion umbenannt.

Erfolge

Ligenverlauf

  • ab 1950/51 als Zentra Wismut Aue
  • ab 1951/52 als BSG Wismut Aue
  • ab 1954/55 als SC Wismut Karl-Marx-Stadt
  • ab 1963/64 als BSG Wismut Aue
  • ab 1990/91 als FC Wismut Aue
  • ab 1993/94 als FC Erzgebirge Aue

Farblegende:  â€“ Aufstieg,  â€“ Abstieg, Fettdruck – Meister

Saison Ligenniveau Liga Platz Tore Punkte Zuschauer-
durchschnitt
1950/51 2 DDR-Liga Staffel SĂĽd 01. 50:15 27-09 05.556
1951/52 1 Oberliga 07. 75:62 40-32 09.778
1952/53 1 Oberliga 02. 57:48 38-26 10.719
1953/54 1 Oberliga 04. 59:42 33-23 11.000
1954/55 1 Oberliga 02. 62:38 33-19 11.275
1955 1 Oberliga 01. 30:13 20-06
1956 1 Oberliga 01. 53:21 38-14 11.462
1957 1 Oberliga 01. 49:28 36-16 09.038
1958 1 Oberliga 04. 43:32 28-24 05.331
1959 1 Oberliga 01. 44:25 39-13 07.500
1960 1 Oberliga 05. 40:32 30-22 05.269
1961/62 1 Oberliga 06. 60:48 40-38 05.053
1962/63 1 Oberliga 04. 43:42 28-24 05.815
1963/64 1 Oberliga 10. 23:32 23-29 08.385
1964/65 1 Oberliga 09. 23:36 24-28 06.385
1965/66 1 Oberliga 06. 33:33 28-24 07.808
1966/67 1 Oberliga 09. 45:43 26-26 08.077
1967/68 1 Oberliga 11. 32:40 22-30 09.077
1968/69 1 Oberliga 09. 33:31 25-27 12.385
1969/70 1 Oberliga 07. 31:34 27-25 09.462
1970/71 1 Oberliga 11. 30:36 21-31 09.231
1971/72 1 Oberliga 10. 34:46 23-29 09.115
1972/73 1 Oberliga 11. 27:46 20-32 06.769
1973/74 1 Oberliga 11. 29:38 22-30 07.000
1974/75 1 Oberliga 12. 24:43 21-31 08.154
1975/76 1 Oberliga 06. 30:35 27-25 08.692
1976/77 1 Oberliga 10. 27:45 22-30 09.731
1977/78 1 Oberliga 11. 22:47 22-30 08.231
1978/79 1 Oberliga 11. 34:49 19-33 06.923
1979/80 1 Oberliga 09. 26:42 20-32 09.500
1980/81 1 Oberliga 12. 34:60 18-34 10.308
1981/82 1 Oberliga 10. 33:48 23-29 12.538
1982/83 1 Oberliga 10. 30:45 20-32 11.692
1983/84 1 Oberliga 08. 28:34 25-27 12.231
1984/85 1 Oberliga 04. 38:33 32-20 12.077
1985/86 1 Oberliga 11. 31:40 24-28 09.462
1986/87 1 Oberliga 04. 40:26 32-20 11.715
1987/88 1 Oberliga 10. 24:34 23-29 08.646
1988/89 1 Oberliga 07. 35:35 28-24 10.646
1989/90 1 Oberliga 13. 25:36 18-34 09.700
1990/91 2 NOFV-Liga Staffel B 02. 73:24 46-14 03.013
1991/92 3 NOFV-Oberliga Staffel SĂĽd 02. 78:25 52-16 01.678
1992/93 3 NOFV-Oberliga Staffel SĂĽd 07. 45:39 36-28 01.136
1993/94 3 NOFV-Oberliga Staffel SĂĽd 03. 60:23 41-19 01.885
1994/95 3 Regionalliga Nordost 09. 53:47 32-36 02.682
1995/96 3 Regionalliga Nordost 05. 52:35 57 02.474
1996/97 3 Regionalliga Nordost 02. 60:32 71 03.794
1997/98 3 Regionalliga Nordost 07. 43:43 52 02.565
1998/99 3 Regionalliga Nordost 07. 49:39 53 02.418
1999/00 3 Regionalliga Nordost 03. 59:40 60 03.388
2000/01 3 Regionalliga Nord 07. 39:48 54 03.406
2001/02 3 Regionalliga Nord 09. 47:43 48 03.315
2002/03 3 Regionalliga Nord 01. 59:34 66 04.942
2003/04 2 2. Bundesliga 08. 47:45 48 11.018
2004/05 2 2. Bundesliga 07. 49:40 51 12.724
2005/06 2 2. Bundesliga 07. 38:36 48 11.535
2006/07 2 2. Bundesliga 10. 46:48 45 11.626
2007/08 2 2. Bundesliga 16. 49:57 32 10.568
2008/09 3 3. Liga 12. 43:43 48 08.089
2009/10 3 3. Liga 02. 57:41 68 08.963
2010/11 2 2. Bundesliga 05. 40:37 56 10.255
2011/12 2 2. Bundesliga 15. 31:55 35 09.355
2012/13 2 2. Bundesliga 15. 39:46 37 08.715

Nationalspieler

DDR-Nationalspieler Ausländische Nationalspieler

Weitere bekannte Spieler

In Klammern: Zeitraum Meisterschaftsspiele

Alle Trainer

Kader 2013/14

(Stand: 14. Juli 2013)

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim FCE seit vorheriger Verein
TorhĂĽter
1 Martin Männel DeutschlandDeutschland 16. Mär. 1988 2008 Energie Cottbus
27 Marius Schulze DeutschlandDeutschland 29. Apr. 1993 2000 eigene Jugend
33 Sascha Kirschstein DeutschlandDeutschland 09. Juni 1980 2013 FC Ingolstadt 04
Abwehr
3 Tobias Nickenig DeutschlandDeutschland 01. Aug. 1984 2012 Orduspor
4 Thomas Paulus DeutschlandDeutschland 14. Mär. 1982 2007 1. FC NĂĽrnberg
5 Filip Lukšík SlowakeiSlowakei 03. Feb. 1985 2014 Spartak Myjava
6 Kevin Schlitte DeutschlandDeutschland 04. Nov. 1981 2010 Hansa Rostock
15 RenĂ© Klingbeil (C)Kapitän der Mannschaft DeutschlandDeutschland 02. Apr. 1981 2008 Viking Stavanger
18 Nils Miatke DeutschlandDeutschland 30. Jan. 1990 2012 FC Carl Zeiss Jena
21 Dominic Rau DeutschlandDeutschland 29. Nov. 1990 1995 eigene Jugend
24 Philipp MĂĽller DeutschlandDeutschland 16. Juni 1992 2002 eigene Jugend
32 Iván González SpanienSpanien 15. Feb. 1988 2013 Real Madrid Castilla
Mittelfeld
8 Mike Könnecke DeutschlandDeutschland 23. Aug. 1988 2011 VfL Wolfsburg
10 Michael Fink DeutschlandDeutschland 01. Feb. 1982 2012 Samsunspor
14 Zlatko Janjić DeutschlandDeutschland 07. Mai  1986 2013 SV Wehen Wiesbaden
20 Oliver Schröder DeutschlandDeutschland 11. Juni 1980 2010 Hansa Rostock
22 Rico Benatelli DeutschlandDeutschland 17. Mär. 1992 2013 Borussia Dortmund II
23 Dorian Diring FrankreichFrankreich 11. Apr. 1992 2013 Hertha BSC II
25 Guido Koçer TurkeiTĂĽrkei DeutschlandDeutschland 15. Sep. 1988 2011 SV Babelsberg 03
30 Fabian MĂĽller DeutschlandDeutschland 06. Nov. 1986 2010 1. FC Kaiserslautern
Sturm
9 Frank Löning DeutschlandDeutschland 28. Aug. 1981 2014 SV Sandhausen
11 Arvydas Novikovas LitauenLitauen 18. Dez. 1990 2013 Heart of Midlothian
12 Jakub Sylvestr SlowakeiSlowakei 02. Feb. 1989 2012 Dinamo Zagreb
13 Ronny König DeutschlandDeutschland 02. Juni 1983 2011 Rot-WeiĂź Oberhausen
26 Solomon Okoronkwo NigeriaNigeria 02. Mär. 1987 2013 PĂ©csi Mecsek FC
28 Felix Kunert DeutschlandDeutschland 27. Nov. 1991 2005 FC Stollberg

Transfers zur Saison 2013/14

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland ItalienItalien Rico Benatelli Borussia Dortmund Sommer 2013
FrankreichFrankreich Dorian Diring Hertha BSC
DeutschlandDeutschland Sascha Kirschstein FC Ingolstadt
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina DeutschlandDeutschland Zlatko Janjić SV Wehen Wiesbaden
LitauenLitauen Arvydas Novikovas Heart of Midlothian
NigeriaNigeria Solomon Okoronkwo PĂ©csi Mecsek FC
JapanJapan Taku Ishihara FK Mladost Podgorica
SpanienSpanien Iván González Real Madrid Castilla
DeutschlandDeutschland Frank Löning SV Sandhausen Winter 2014
SlowakeiSlowakei Filip Lukšík Spartak Myjava
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland TurkeiTĂĽrkei Halil Savran Hansa Rostock Sommer 2013
DeutschlandDeutschland Nicolas Höfler SC Freiburg1
DeutschlandDeutschland Jan Hochscheidt Eintracht Braunschweig
DeutschlandDeutschland Marc Hensel Chemnitzer FC
DeutschlandDeutschland Stephan Flauder BFC Dynamo
RumänienRumänien Vlad Munteanu Ziel unbekannt
DeutschlandDeutschland Enrico Kern Ziel unbekannt
NorwegenNorwegen Flamur Kastrati Strømsgodset IF
DeutschlandDeutschland Andreas Wiegel Rot-WeiĂź Erfurt2
OsterreichĂ–sterreich Ronald Gercaliu Universitatea Cluj Winter 2014
JapanJapan Taku Ishihara 1. FC SaarbrĂĽcken2
DeutschlandDeutschland Kevin Pezzoni 1. FC SaarbrĂĽcken
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1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

FrauenfuĂźball

Seit 1990 gibt es beim FC Erzgebirge Aue eine FrauenfuĂźball-Abteilung. Die erste Mannschaft spielt in der Regionalliga Nordost. Trainer ist momentan Heiko le Beau, der Vater von Pierre le Beau, der aktuell beim Chemnitzer FC unter Vertrag steht. Die Heimspiele werden im Rudolf-Harbig-Stadion in Bad Schlema ausgetragen.

Geschichte

1974 gründete die BSG Rotation Schlema eine Frauenfußballmannschaft. 1984 qualifizierte sich die Mannschaft erstmals für die „Bestenermittlung“ und belegte den dritten Platz. 1987 und 1988 holte die Mannschaft die Meisterschaft und 1987, 1989 und 1991 den Pokal. 1990 wechselte die Mannschaft geschlossen zum FC Wismut Aue und feierte 1991 den dritten Pokalsieg und als Vizemeister die Qualifikation zur Bundesliga. Sportlich abgestiegen wäre Aue der erste Nachrücker gewesen, nachdem der VfL Ulm/Neu-Ulm seine Frauenfussballabteilung aufgelöst hatte, aber aus finanziellen Gründen zog der Verein die Mannschaft in die Oberliga Nordost, damals die zweithöchste Spielklasse, zurück. Nach einem zweiten Platz 1999 und zwei dritten Plätzen 2000 und 2001 schaffte die Mannschaft 2004 die Qualifikation für die neu eingeführte 2. Bundesliga. 2007 unterlag die Mannschaft in den Relegationsspielen gegen den FFV Neubrandenburg und musste in die Regionalliga Nordost absteigen.

Erfolge

  • Sieger der DDR-Bestenermittlung 1987, 1988
  • DDR-Pokalsieger 1987, 1989, 1991
  • Sächsischer Pokalsieger 1995, 1998, 1999, 2001, 2002, 2004
  • Sächsischer Hallenmeister 1999, 2001, 2004

Bekannte Spielerinnen

Abteilung Ringen

Nach dem Abstieg aus der Ringer-Bundesliga 2008 kämpften die Ringer fünf Jahre lang in der zweiten Liga, ehe 2013 wieder der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Insgesamt konnte der Verein 21-mal die Meisterschaft in der DDR-Oberliga (freier Stil) erringen.

Platzierungen seit 2000
2000/01 1. Liga 1. Bundesliga Nord Platz 10 (von 10) Abstieg
2001/02 2. Liga 2. Bundesliga Ost Platz 01 (von 10) Aufstieg
2002/03 1. Liga 1. Bundesliga Nord Platz 08 (von 09)
2003/04 1. Liga 1. Bundesliga Nord Platz 09 (von 09) Abstieg
2004/05 2. Liga 2. Bundesliga Ost Platz 03 (von 10)
2005/06 2. Liga 2. Bundesliga Ost Platz 03 (von 10) Aufstieg
2006/07 1. Liga 1. Bundesliga Nordost Platz 04 (von 06) Zwischenrunde
2007/08 1. Liga 1. Bundesliga Nord Platz 08 (von 08) Abstieg
2008/09 2. Liga 2. Bundesliga Nord Platz 04 (von 09)
2009/10 2. Liga 2. Bundesliga Nord Platz 05 (von 10)
2010/11 2. Liga 2. Bundesliga Nord Platz 02 (von 09)
2011/12 2. Liga 2. Bundesliga Nord Platz 06 (von 10)
2012/13 2. Liga 2. Bundesliga Nord Platz 01 (von 09) Aufstieg
2013/14 1. Liga 1. Bundesliga Nord Platz 09 (von 09) Abstieg

Literatur

  • Kjell Riedel: Die Macht aus dem Schacht: Der FC Erzgebirge Aue auf dem Weg nach oben. Chemnitzer Verlag 2006, ISBN 3-937025-26-X.

Einzelnachweise

  1. ↑ Bericht über die Vertragsverlängerung von Rico Schmitt auf kicker.de.

Weblinks

 Commons: FC Erzgebirge Aue â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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