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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt
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Voller Name Fußballsportverein Frankfurt 1899 e. V.
(Hauptverein)
FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Gegründet 20. August 1899
Stadion Frankfurter Volksbank Stadion
Plätze 10.470
Präsident Julius Rosenthal
Trainer Benno Möhlmann
Homepage www.fsv-frankfurt.de
Liga 2. Bundesliga
2010/11 13. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Fußballsportverein Frankfurt ist ein Sportverein in Frankfurt am Main. 1899 gegründet, gehört der Club aus dem Stadtteil Bornheim zu den traditionsreichsten Sportvereinen in Hessen. Spielort ist das Frankfurter Volksbank Stadion am Bornheimer Hang. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahm der FSV an mehreren Endrunden um die Deutsche Meisterschaft teil und erreichte ein Meisterschafts- (1925) und ein Pokalfinale (1938). Seit der Saison 2008/09 spielt der Verein in der 2. Bundesliga.

Die 2006 aufgelöste Frauenabteilung war dreimal Deutscher Meister und fünfmal DFB-Pokalsieger und macht den FSV damit zu einem der erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs, der überdies Spielerinnen wie Birgit Prinz, Sandra Smisek und Saskia Bartusiak hervorbrachte.

Neben der Fußballabteilung gibt es beim FSV auch Abteilungen für Tennis, Bowling und Leichtathletik. Letztere brachte einen der bekanntesten Frankfurter Sportler überhaupt hervor, den Weltrekordler über 100 Meter und Olympiasieger von 1960, Armin Hary.

Inhaltsverzeichnis

Gründung und Vereinshistorie

Der Verein wurde am 20. August 1899 unter seinem heutigen Namen gegründet. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat der FSV Frankfurt – anders als die meisten heute höherklassig spielenden Vereine – nie fusioniert oder seinen Namen geändert. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges bildete man mit Eintracht Frankfurt zusammen kurzzeitig eine Kriegsspielgemeinschaft. Nach Kriegsende wurde der FSV Frankfurt wie alle Vereine aufgelöst und musste zu ersten Freundschaftsspielen kurzzeitig als SG Bornheim antreten, kehrte aber noch im Jahr 1945 zum ursprünglichen Vereinsnamen zurück.

Anders als die anderen Frankfurter Pioniervereine, die in diesen Jahren gegründet wurden, wie etwa Germania 94, der FC Victoria, die Frankfurter Kickers oder der 1. Bockenheimer FC, die im gehobenen Bürgertum verankert waren, stammten die Bornheimer aus dem kleinbürgerlichen Milieu.[1] Als Spielstätte diente dem FSV in den ersten Jahren der „Prüfling“, eine städtische Spielwiese in Bornheim, 1908 erhielt der FSV einen eigenen Sportplatz an der Seckbacher Landstraße. 1931 wurde das Stadion am Bornheimer Hang errichtet, das bis heute die Heimstätte des Vereines ist.

Die ersten weiteren Sportarten, die beim FSV neben Fußball ausgeübt wurden und teilweise noch werden, waren Handball, Leichtathletik, Boxen und Hockey. Die Handballabteilung wurde 1926 gegründet, sie hatte in ihren Anfangsjahren sowie in den 50er und 60er Jahren im Feldhandball ihre größten Erfolge. Das offizielle Gründungsdatum der Leichtathletikabteilung ist der 1. Dezember 1926, vor allem der Laufsport wurde aber schon seit 1902, also wenige Jahre nach der Gründung des Vereins betrieben. Insbesondere die Laufdisziplinen waren es auch, in denen Sportler des FSV erfolgreich waren. Der spätere Weltrekordler über 100 m, Armin Hary, startete ab 1960 für den Verein. Am 1. Juni 1928 folgte die Hockeyabteilung (bereits 1913 hatte es offenbar einen ersten Anlauf gegeben diese Sportart im Verein zu etablieren) und wuchs schnell zu einer 130 Mitglieder zählenden und fünf Mannschaften stellenden Abteilung heran.[2] Im selben Jahr wurde auch die Boxabteilung aus der Taufe gehoben, 1931 stellte der FSV mit dem Fliegengewichtler Baum Frankfurts ersten deutschen Boxmeister. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten mit Basketball (1961), Bowling (1977) und Tennis (1979) weitere Sportarten.

Geschichte Männerfußball

Von der Gründung bis zum Ersten Weltkrieg

Die Gründer des FSV Frankfurt waren kaum der Schule entwachsene Jungen aus dem Norden Frankfurts, die im Sommer 1898 den Fußballklub Nordend ins Leben gerufen hatten.[3] Dieser war einer von vielen „wilden“ Vereinen, die in diesen Jahren entstanden waren und keinem Verband angehörten. Die Mannschaft spielte unter anderem auf dem Glauburgplatz, das Vereinslokal befand sich an der Ecke Glauburgstraße/Friedberger Landstraße. Im Jahr darauf, am 20. August 1899, wurde die Gründung des „Fußball-Sport-Vereins 1899 Frankfurt/Main“ vollzogen. Der Name spielt auf den Turnsportverein Frankfurt an, in dem nur Leichtathletik betrieben wurde. Fußball war in den meisten Sportvereinen um die Jahrhundertwende verpönt. Als Spielstätte wurde dem Verein von der Stadt die Spielwiese „Im Prüfling“ in Bornheim zugewiesen, so dass sich der Schwerpunkt des Vereins nunmehr in diesen Stadtteil verlagerte.

Mannschaft des FSV Frankfurt im Jahr 1902 auf dem Sportplatz „Im Prüfling“

In den 1890er Jahren hatte es im deutschen Kaiserreich kaum Meisterschaftsrunden gegeben. Erst mit der Gründung erster überregionaler Verbände Ende der 1890er und schließlich der Gründung des Deutschen Fußball-Bundes im Jahr 1900 zogen allmählich Strukturen in den Fußballbetrieb ein. Die Frankfurter Vereine gehörten dem Verband Süddeutscher Fußball-Vereine (VSFV, ab 1914 Süddeutscher Fußball-Verband) an, der in etwa die heutigen Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern umfasste. Der FSV war in seinen ersten Jahren schnell von der untersten in die höchste Spielklasse, also von der C- in die A-Klasse, aufgerückt, und erreichte bereits 1902/03 erstmals die Endrunde um die Südmeisterschaft, wo er aber in der zweiten Runde am FC Hanau 93 scheiterte. Neben der „regulären“ Meisterschaft des VSFV gab es in Frankfurt zwischen 1900 und 1908 den Frankfurter Associations Bund, dem der FSV ebenfalls beitrat und in dessen letzter Saison er den Meistertitel erringen konnte.

Der Verein wuchs in den ersten zwei Jahrzehnten seines Bestehens kontinuierlich an. 1908 erwarb der FSV an der Seckbacher Landstraße ein eigenes Vereinsgelände und war 1913 der weitaus größte Verein im Nordmainkreis. Sportliche Erfolge waren trotz der frühzeitigen Zugehörigkeit zur obersten Spielklasse anfangs noch dünn gesät. Man zählte zwar ab 1909/10 zur Spitzengruppe der Nordkreisliga, und mit dem Leipziger Camillo Ugi spielte 1911 für einige Monate ein aktueller deutscher Nationalspieler in den Reihen der Bornheimer[4][5]. Doch erst 1916/17 erkämpfte die Mannschaft erstmals die Meisterschaft im Nordkreis und belegte in der Finalrunde um die süddeutsche Meisterschaft Rang 3.

Aufstieg zum Spitzenverein (1918–1945)

Anfang der 1920er Jahre baute der FSV Frankfurt seine Sportanlage an der Seckbacher Landstraße aus (1921 und 1924) und erweiterte sein Angebot um weitere Sportarten. Der sportliche Erfolg der Fußballmannschaft ging mit diesem Ausbau einher: Von 1923 bis 1927 gab es am Main nur einen Meister, den FSV. Die anschließenden Endrunden um die süddeutsche Meisterschaft schlossen die Bornheimer in diesen Jahren jedoch in der gleichen Regelmäßigkeit mit maximal ausgeglichener Punktebilanz ab. Immerhin konnte sich der FSV damit 1925 als Dritter der Südmeisterschaft für die reichsweite Endrunde qualifizieren. Nach Siegen über den Hamburger SV, Schwarz-Weiß Essen und Hertha BSC stand der FSV Frankfurt im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Erst in der Verlängerung unterlag der Außenseiter dem großen „Club“ mit 0:1. Auch im darauffolgenden Jahr qualifizierten sich die Bornheimer für die Endrunde, mussten sich aber schon im Viertelfinale Hertha BSC geschlagen geben. 1928, 1930 und 1932 verlor der FSV die Entscheidungsspiele um den dritten Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Im Jahr 1931 wurde der Umzug an den „Bornheimer Hang“, bis heute Spielstätte der Bornheimer, vollzogen. Zwei Jahre darauf folgte mit dem erstmaligen Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft 1933 durch ein 1:0 im Endspiel gegen 1860 München am 30. April 1933 ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Im selben Jahr erfolgte eine grundlegende Neuorganisation im deutschen Fußball. Sämtliche bestehenden Regionalverbände lösten sich auf Druck der Nationalsozialisten auf und die Ligastruktur wurde mit der Schaffung von 16 Gauligen als oberste Spielklassen neu organisiert. Die Spitzenvereine aus dem Rhein-Main-Gebiet wurden in die Gauliga Südwest/Mainhessen eingeteilt. Als Frankfurter Vertreter waren der FSV und die Eintracht Gründungsmitglieder, 1934 stießen Union Niederrad und 1939 Rot-Weiss Frankfurt dazu. Die Bilanz des FSV in der Gauliga war durchwachsen, die Eintracht überholte in diesen Jahren die Bornheimer als Frankfurter Nummer 1 und der FSV belegte am Rundenende meist nur einen Platz im Mittelfeld, als erfolgreichste Platzierung stand ein zweiter Rang in der Saison 1938/39 zu Buche. In dieser Spielzeit erreichte der FSV aber auch zum zweiten Mal in seiner Geschichte ein nationales Endspiel. Im Tschammerpokal, dem Vorläufer des DFB-Pokals, setzten sich die Bornheimer gegen Fortuna Düsseldorf, den VfB Mühlburg sowie im Halbfinale gegen den Wiener Sport-Club durch. Im Endspiel am 8. Januar 1939 war der SK Rapid Wien, gespickt mit zahlreichen aktuellen Nationalspielern, hoher Favorit. Dennoch führten die Bornheimer im Berliner Olympiastadion bis zur 80. Minute mit 1:0, mussten sich dann aber, inzwischen um einen Spieler dezimiert, mit 1:3 geschlagen geben.

Kriegsbedingt wurde die Gauliga ab der Runde 1941/42 neu geordnet, der FSV trat nun in der Gauliga Hessen-Nassau an. 1942/43 landete man nur einen Punkt hinter den Offenbacher Kickers auf Platz zwei, im Jahr darauf auf dem dritten Rang. Mitte 1944 wurde der Spielbetrieb eingestellt.

Mittelmaß in der Oberliga Süd (1945–1962)

Während des Krieges wurden Platz und Gelände am Bornheimer Hang durch Bomben stark beschädigt. Nach Kriegsende beschlagnahmte die US-Armee die Anlagen und nutzte sie, nach notdürftiger Ausbesserung der Schäden durch Schottersteine, als Parkplatz für Militärfahrzeuge. Dem FSV diente zunächst, wie auch der Eintracht, der alte FFV-Sportplatz an der Roseggerstraße, bis Kriegsende Heimstätte der BSG Adlerwerke, als Heimstätte. Erst im März 1946 konnte der FSV, der bereits zwei Monate nach Kriegsende, am 8. Juli 1945, sein erstes Spiel gegen Union Niederrad austragen hatte[6], auf sein Vereinsgelände zurückkehren. Es dauerte noch bis 1953, bis die zerstörten Anlagen vollständig wiederaufgebaut waren.

Noch im Jahr 1945 startete im Süden Deutschlands eine neue Meisterschaftsrunde. Als neue oberste Spielklasse wurde die Oberliga eingeführt. Als einer von drei hessischen Vertretern (neben Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach) gehörte der FSV Frankfurt der 16 Vereine umfassenden Oberliga Süd als Gründungsmitglied an und hielt sich bis 1962 im neuen Fußball-Oberhaus. Zu vorderen Plätzen und einer Endrundenteilnahme reichte es jedoch nicht mehr. Die Eintracht verdrängte den FSV in dieser Zeit endgültig als Nummer 1 im Frankfurter Fußball. Am 9. März 1957 gelang den Bornheimern mit einem 4:3 vor 10.000 Zuschauern in der zweiten Runde des Süddeutschen Pokals der bis heute letzte Derbysieg gegen die Eintracht in einem Pflichtspiel.[7] Abgesehen von zwei fünften Plätzen in den Jahren 1950 und 1951 war der FSV durchweg nur Oberliga-Mittelmaß. In der Runde 1959/60 erreichte die Mannschaft unter Trainer Ludwig Janda letztmals einen einstelligen Tabellenplatz, zwei Jahre später, 1961/62, belegte der FSV schließlich den vorletzten Platz und stieg erstmals in seiner Vereinsgeschichte ab.

Zwischen Zweit- und Drittklassigkeit (1962–1975)

Die Saison 1962/63 war die letzte vor der Einführung der Fußball-Bundesliga und damit auch die letzte der II. Liga Süd, die im Jahr darauf von der Regionalliga abgelöst werden sollte. Der FSV spielte unter Trainer Bernd Oles wider Erwarten um die Meisterschaft mit und sicherte sie sich schließlich mit einem 3:0-Erfolg über die Stuttgarter Kickers. Ein Aufstieg blieb den Bornheimern freilich verwehrt, die ersten 16 Mannschaften, die an der neuen Bundesliga teilnehmen sollten, wurden aus dem Kreis der besten Oberligisten der vergangenen Jahre ausgewählt. Der FSV spielte daher ab 1963 in der Regionalliga Süd, die als eine von fünf zweitklassigen Staffeln als Unterbau der höchsten Spielklasse geschaffen worden war. Immerhin traf man hier auf prominente Gegner wie Bayern München und Kickers Offenbach, doch beim FSV setzte sich trotz der noch zahlreich vorhandenen Anhängerschaft der Abwärtstrend der vergangenen Jahre fort: Nur knapp entging man in der ersten Regionalligasaison 1963/64 dem Abstieg.

Trainer Oles geriet aufgrund des enttäuschenden Ergebnisses heftig in die Kritik und trat schließlich zurück. An der Vereinsspitze vollzog sich zur gleichen Zeit ein Wechsel, der Filmunternehmer Karl-Heinz Böllinghaus führte nunmehr den Verein an. Sein vollmundiges Versprechen, den FSV im ersten Tabellendrittel zu etablieren und mittelfristig in die Bundesliga zu führen, konnte Böllinghaus allerdings nicht einlösen. 1964/65 hatte der FSV zwar mit dem Abstieg nichts zu tun, belegte aber nur Rang 10 und verzeichnete einen fortschreitenden Zuschauerrückgang. Im Durchschnitt kamen in dieser Runde nur noch 4500 Besucher zu den Spielen am Bornheimer Hang. Böllinghaus kündigte daraufhin Investitionen in Verstärkungen für die kommende Runde an: „Wir brauchen mehr Geld, also müssen wir mehr Zuschauer anlocken. Dazu muss die Mannschaft attraktiv sein und deshalb brauchen wir teure, neue Spieler.“[8] Rund 100.000 DM gab der Verein daraufhin für Edgar Otschik aus Pirmasens, die Marl-Hülser Schöngen und Walter sowie den Freiburger Studenroth aus. Wie die Runde 1965/66 zeigte, war diese Investition vergebens, die von Trainer Hoffmann betreute Mannschaft schrammte erneut nur knapp am Abstieg vorbei. Böllinghaus verließ daraufhin den FSV und hinterließ seinem Nachfolger Ferdinand Gindorf einen Verein mit 165.000 DM Schulden. Angesichts der finanziellen Situation dachte man zu diesem Zeitpunkt über einen freiwilligen Rückzug in die Hessenliga nach, verwarf diesen Gedanken jedoch wieder. Gindorf stellte den neuen Trainer Heinz Baas vor die schwierige Aufgabe, einen Neuaufbau mit jungen Talenten aus den unteren Klassen in die Wege zu leiten.

Trotz aller Bemühungen, sich in der Zweitklassigkeit zu behaupten, konnte der FSV seinen Platz in der Regionalliga schließlich nicht mehr behaupten und stieg nach der Runde 1967/68 ins Amateurlager ab. Präsident Gindorf war zu diesem Zeitpunkt schon längst zurückgetreten und die Schulden des Vereins hatten sich inzwischen auf die stattliche Summe von 350.000 DM angehäuft. In dieser schwierigen Situation gelang es unter der Führung von Franz Seeger dennoch, 1968/69 einen Überschuss von 80.000 DM zu erwirtschaften und damit die finanzielle Situation zu entspannen. Sportlich gewann der FSV in dieser Spielzeit unter Trainer Hans Schwerdhöfer die Meisterschaft in der Amateurliga Hessen und damit die Rückkehr in die Regionalliga. Dort konnte man sich jedoch nur ein Jahr halten. In den darauf folgenden Jahren erfolgte eine Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung, in der sich die fußballerische Bilanz nicht zu verstecken brauchte: 1971 und 1972 belegte der FSV am Saisonende jeweils Rang 2 der Hessenliga. Darüber hinaus gewannen die Bornheimer, vom ehemaligen Profi Horst Trimhold als Kapitän angeführt, 1972 die Deutsche Amateurmeisterschaft. Trimhold schoss dabei im Finale gegen den TSV Marl-Hüls den Siegtreffer zum 2:1-Endstand.

Nach der Saison 1972/73 konnte der FSV die Meisterschaft der Amateurliga Hessen und den Aufstieg in die Regionalliga feiern. Die Runde 1973/74 stand ganz unter dem Vorzeichen der für 1974 vorgesehenen Ligareform. Anstelle der bis dahin fünf Regionalligen als Unterbau der Bundesliga sollte eine zweigleisige 2. Bundesliga als zweithöchste Spielklasse treten. Für die Südvereine waren in der 2. Bundesliga 13 der insgesamt 40 Plätze vorgesehen, und der Aufsteiger FSV Frankfurt schlug sich im Qualifikationsrennen besser als erwartet und belegte am Saisonende Rang 11. Dennoch qualifizierte sich der FSV nicht für die 2. Liga, da hierfür eine Fünfjahreswertung herangezogen wurde, und musste 1974/75 erneut in der Hessenliga antreten. Hier löste Ottmar Groh den Spielertrainer Trimhold als Übungsleiter ab, Trimhold stand jedoch als Spieler weiterhin in den Reihen der Bornheimer. Durch ein 2:2 im letzten Spiel gegen den VfR Bürstadt, das vor einer Rekordkulisse von 17.000 Zuschauern am Bornheimer Hang erkämpft wurde, gewann der FSV erneut die Hessenmeisterschaft und kehrte in die Zweitklassigkeit zurück.

Der FSV in der 2. Bundesliga (1975–1983)

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