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Beizjagd, auch Falknerei ist das Abrichten, die Pflege und das Jagen mit Hilfe eines Greifvogels. Feder- und Haarwild sind hierbei Ziel der Jagd – trotz des deutschen Namens umfasst die Falknerei auch andere Beizvögel als Falken.
Die Falknerei wurde mit 2010 für die Länder Belgien, Frankreich, Korea, Mongolei, Marokko, Katar, Saudi-Arabien, Spanien, Syrien, Tschechien, Vereinigte Arabische Emirate in die UNESCO-Weltliste des immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen,[1] in Österreich in die Nationale Liste.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Die Beizjagd (von mhd. beizen ,beißen machen‘, ,beißen lassen‘; s.a. indoarisch baz, Falke) entstand vermutlich vor etwa 3.500 Jahren in Zentralasien. Sie war für die deckungslose Steppe eine zweckmäßige Jagdform.
Ob antike Ägypter die Beizjagd ausübten, ist unklar. In Abydos wurde eine Grabstätte mit einbalsamierten Falken entdeckt. Die Falken-Mumien sind in Leinen eingewickelt und haben in großen, ovalen Tonsarkophagen gelegen, einige von ihnen mit goldverzierten Masken. Auch sind intakte Falkeneier gefunden worden. Die oberste Gottheit war in Ägypten Horus, der Falke. Ein Assyrisches Relief in den Ruinen von Khorsabad aus dem Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. zeigt möglicherweise die Falknerei, also einen Falkner mit einem Falken auf der Faust.[3]
Beizvögel beziehungsweise deren Vorläufer wurden wahrscheinlich in der Odyssee mit den Worten beschrieben:
scharfklauichte Geier und Habichte, welchen der Landmann
ihre Jungen geraubt, bevor sie flügge geworden[4]
Im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnte Aristoteles (384-322) dann die Falknerei bei den Thrakern und Indern.[5]
Um 79 n. Chr. beschreibt Plinius in seiner Naturalis historia die Beizjagd bei den Thrakern[6], während Römer diese offenbar noch nicht ausübten.[7] Sie fingen noch Vögel mit Wurfhölzern, Schlagnetzen oder Leimruten. Die Germanen wurden mit der Beizjagd während der Zeit des 2. bis 4. Jahrhunderts n. Chr. durch Vermittlung der Sarmaten bekannt, im Zuge der östlichen Ausdehnung der Goten. Die Germanen vermittelten ihre Kenntnis den Kelten. Erst der Sohn des römischen Kaisers Avitus, aus dem keltischen Stamm der Arverner soll die Falkenbeize in Rom eingeführt haben. Avitus hatte den König der Westgoten Theoderich I. dazu gebracht, sich gegen die Hunnen zu verbünden, gegen die sie 451 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern kämpften. Avitus wurde von 455 bis 456 weströmischer Kaiser.[8] 506 wurde die Beizjagd auf der Synode zu Agde in Gallien verboten.
Die Vandalen brachten sie im Verlauf der Völkerwanderung nach Spanien und machten die Völker der westlichen Mittelmeerküste Nordafrikas damit bekannt. Für das 6. Jahrhundert ist in Quedlinburg ein weiblicher ausgewachsener Habicht als Grabbeigabe gefunden worden. Dies wird als Zeugnis der Ausübung der Beizjagd bei den Germanen angesehen.[9] Sie erfreute sich bei den germanischen Stämmen bald großer Beliebtheit und ist durch germanische Stammesrechte der Franken in der Lex Salica (507-511) mit Bußbestimmungen für den Diebstahl von Beizvögeln und der Lex Ribuaria (613-625), der Langobarden im Edictum Rothari (643), der Bayern im Lex Baiuvariorum und der Burgunden in der Lex Burgundionum bezeugt.
Die Beliebtheit der Beizjagd scheint in Europa seit karolingischer Zeit stark nachgelassen zu haben, erst im Rahmen neuer östlicher Kontakte infolge der Kreuzzüge erlebte sie im Hochmittelalter eine neue Blütezeit und entwickelte sich dabei zu einem Privileg und Statussymbol des Adels.
Die Techniken wurden durch Erfahrungsaustausch mit arabischen Falknern erheblich verfeinert. Kaiser Friedrich II., der in Sizilien leichten Zugang zum arabischen Fachwissen auf diesem Gebiet besaß, führte zum Beispiel die Falkenhaube ein, die bis dahin in Europa noch unbekannt war. Sein Falkenbuch De arte venandi cum avibus (wörtl. ‚Über die Kunst, mit Vögeln zu jagen‘, veröffentlicht unter Über die Kunst zu beizen) war der erste Traktat dieser Art in der europäischen Literatur. Für Friedrich II. war die Falknerei aufgrund der dafür benötigten Kombination aus Willensstärke und Fürsorge eine ideale Vorübung für die Menschenführung. Der ideale Falkner war für ihn der ideale Herrscher. Seine Erkenntnisse konnte Friedrich II. nicht nur auf arabische Quellen, sondern auch auf jahrelange eigene Beobachtung der in seinem Buch behandelten Tiere stützen.
In Europa hatte diese prestigeträchtige Jagdform eine neuerliche Hochphase im Absolutismus. Sie ist kostspielig und erfordert eine große Anzahl an sehr gut geschultem Personal. Ein großes Falknerkorps war also ein Zeichen von Reichtum und Macht.
Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Kunst des Fangens und Abrichtens von Falken auch in Brabant. Valkenswaard lag in der Fluglinie der Wanderfalken und wurde zum wichtigsten Zentrum der Falknerei. Die Valkenswaarder Falkner boten ihre abgerichteten Vögel allen europäischen Fürstenhäusern an.
Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach unterhielt im 18. Jahrhundert auf seinem Landsitz Triesdorf bei Ansbach mit 51 Mitarbeitern eine der größten Falknereien in ganz Europa. Er beauftragte 1756 den Dekan und Rektor der Gunzenhausener Lateinschule Johann Erhard Pacius mit der Übersetzung des Falkenbuchs Friedrichs II. unter dem Titel Von der Kunst zu beizen; dieser führte den „Befehl“ aus, musste sich jedoch für die Fachsprache der Beizjagd mit den flämischen Falknern am Hof austauschen. Nachdem der DFO 1923 die Falknerei in Deutschland wiederbelebte, wurden die Wortlisten Pacius' teilweise übernommen. So kamen flämische Ausdrücke in die Fachsprache der modernen deutschen Falknerei.[10]
Durch Landschaftsveränderungen und die Verbreitung der Flinte wurde die Falknerei zunehmend weniger ausgeübt. Im 19. Jahrhundert ging sie erheblich zurück. Seit dieser Zeit wird sie meist nebenberuflich ausgeführt.
Die Beizjagd wurde in einem Gebiet, das von der heutigen Türkei bis nach China reicht, intensiv gepflegt. Marco Polo, der sich im 13. Jahrhundert mutmaßlich am Hof des Kublai Khan aufhielt, berichtete, dass dieser mit 10.000 Falknern aufbrach, um in den Ebenen seines Reiches auf Wolf, Fuchs und Hase zu jagen[11]. Wenn diese Zahl auch wahrscheinlich übertrieben ist, so dürfte dem Hofstaat des Mongolenherrschers tatsächlich eine sehr große Zahl von Falknern angehört haben.
Die Beize mit dem Steinadler (russisch Berkut, Berkutschi = Adlermann) zu Pferde ist eine Jagdart zentralasiatischer Völker. Da die Adlerweibchen größer und stärker sind als die Männchen, werden sie als Beizvögel bevorzugt. Kirgisische und kasachische Falkner bevorzugen Steinadler aus dem Südural, da sie wegen ihrer Größe auch zur Wolfsjagd verwendet werden können.
Der Berkut packt die Wirbelsäule des Wolfes mit einem Fuß. Wenn der Wolf seinen Kopf wendet, um den Vogel zu beißen, greift der Adler mit dem anderen Fuß die Schnauze und kann so den Wolf bewegungsunfähig halten. Der Adler hält ihn so lange nieder, bis der Jäger kommt und das Tier tötet. Der Adler muss dabei sehr geschickt und schnell vorgehen, denn zu langsames oder falsches Greifen kann dazu führen, dass der Wolf den Fuß des Adlers erwischt und den Kampf für sich entscheidet. Jeder Krallenfuß des Adlers kann mit einer gehörigen Kraft zupacken, die es dem Vogel ermöglicht, mit den Krallen durch die Schädeldecke in den Kopf zu greifen.
Auch wenn für Falknereischauen oft auch andere Arten zum Einsatz kommen, so wird die Jagd doch meist mit den nachfolgend genannten Arten betrieben. Grundsätzlich lassen sich die einzelnen Arten nur auf ähnliche Beute trainieren, wie sie auch in der Natur gejagt wird. So lassen sich Wanderfalken nicht auf Kaninchen oder andere Bodenbewohner trainieren, sondern nur auf fliegende Beute. Die Größe der bejagten Tiere kann in der Falknerei die Größe der natürlichen Beute jedoch weit übertreffen. So jagen Steinadler in der Natur keine Wölfe, sie werden jedoch (wie oben beschrieben) zur Jagd darauf verwendet, wobei der Adler den Wolf in der Regel nicht tötet, sondern nur bindet. Die unterschiedliche Verwendung der einzelnen Geschlechter beruht auf dem Größenunterschied zwischen Männchen und Weibchen.
Von den einheimischen Arten darf jeder Falkner nur maximal zwei Exemplare (insgesamt) halten. Diese Begrenzung gilt nicht für nicht-heimische Arten.
Die einzelnen Arten:
Falkner sind aufgrund des täglichen Umgangs und der Jagd mit dem eigenen Vogel auch Experten in der Pflege und Beurteilung verletzt aufgefundener Greifvögel. Sie können sehr gut einschätzen, ob ein solcher Greifvogel jemals wieder jagdtauglich sein wird und ob eine Chance auf Auswilderung besteht. Durch die falknerischen Techniken ist er auch in der Lage, einen gesundgepflegten Greifvogel erst einmal in der falknerischen Obhut probefliegen zu lassen, um zu testen, wie gut er sich erholt hat. Eine Freilassung ohne ausreichende Genesung würde unweigerlich den Tod des Vogels zur Folge haben. Mittlerweile betreiben sehr viele Falkner (oder Falkner-Gruppen) Auswilderungsstationen, in denen verletzte Greifvögel gesund gepflegt werden, damit sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.
Die Beizjagd hat in früherer Zeit wesentlich zur Bestandsgefährdung der Falken beigetragen und tut dies zum Teil auch heute noch, da viele der dafür genutzten Vögel aus der Natur entnommen werden.
Heute gibt es Falkner, die aufgrund ihrer Erfahrungen im Umgang mit Greifvögeln als erste angefangen haben, die Falken und andere Greifvögel zu züchten. So ist es auch den Falknern und ihren Auswilderungsprogrammen zu verdanken, dass der Wanderfalke wieder zahlreich in der Natur vorkommt. 2004 wurde beispielsweise der 1000ste Wanderfalke vom Deutschen Falkenorden (DFO) ausgewildert, und auch das erste seit 30 Jahren in Dänemark brütende Wanderfalkenpaar stammt aus Auswilderungen des DFO (Weib, weiblicher Greif) bzw. aus einem schwedischen Projekt (Terzel; männlicher Greif), welches eng mit dem DFO zusammenarbeitet.
Einige Burgen, Freizeitparks und Falknereien bieten Greifvogelschauen an, in der Greifvögel vor Publikum fliegen. Eine solche Schau wird meist von einem Falkner geleitet, den eine Gruppe von Helfern unterstützt.
Falknerei hat teilweise eine große Bedeutung auf Flughäfen bei der Vertreibung von Vogelschwärmen, da eine Kollision von Flugzeugen mit Vögeln zum Ausfall der Triebwerke führen kann. Ebenso sind chemisch-technische Anlagen durch hier nistende Vögel gefährdet. Als beste Jagdart gilt hierfür die Anwartefalknerei, bei der Greifen des hohen Fluges (vornehmlich Wanderfalken) eingesetzt werden, da diese aus dem Sturzflug heraus jagen. Bei anderen Falkenarten dauert die Ausbildung zur Anwartefalknerei länger und ist schwieriger, da sie nicht auf dem natürlichen Jagdverhalten dieser Greifvögel beruht. Man kann die Anwartefalknerei nur auf Flugwild und dabei auch nur auf solche Vögel betreiben, die sich am Boden, in Büschen oder im Wasser vor Feinden drücken, also bei Anblick von Falke oder Hund unbeweglich verharren. Zu diesen Wildarten zählen zum Beispiel Rebhuhn, Fasan, Wildente und Elster.
Auch zur Jagd auf Kaninchen in Parks und Wohngebieten, wo aus Sicherheitsgründen meist auf Schusswaffengebrauch durch Stadtjäger verzichtet wird, werden mancherorts Falken eingesetzt. Kaninchen werden meist mit Habichten und Wüstenbussarden bejagt, eher selten mit Hierofalken.
Bei der Beizjagd auf Rebhühner und Fasane ist ein guter Vorstehhund unverzichtbar, der das Wild sicher vorstehen (anzeigen) muss. Wenn der Hund also vorsteht, wird dem Falken die Falkenhaube abgenommen und der Falke zum Steigen geworfen. Der Falke ist darauf trainiert, hoch in der Luft (je höher, desto besser, in der Regel 100 bis 200 Meter) genau über dem Falkner anzuwarten. Wenn er nun in einer passenden Position über dem Hund ist, erhält dieser den Befehl einzuspringen und damit das Wild hochzujagen. Der Falke greift sofort an, geht in einen 90 bis 45 Grad Sturzflug über, beschleunigt noch (bis ca. 200 km/h) und legt dabei die Schwingen ganz an den Körper an, bis der Falke fast den Erdboden erreicht hat, dann öffnet er die Schwingen halb, schwingt sich mit unverminderter Geschwindigkeit in die Flugbahn des verfolgten Vogels ein und schlägt ihn mit den Klauen in der Luft. Ein solcher Stoß hat einen sehr hohen Impuls.
Ein Federspiel ist das wichtigste Übungswerkzeug für Greifvögel des hohen Fluges, die gezähmt werden sollen. Ein Falkner setzt diese Beuteattrappe zur Zähmung seines Vogels ein. Man versteht darunter ein Stoff- oder Lederkissen, auf dem beiderseitig Vogelflügel befestigt sein können. Dieser Köder hängt an einer etwa 2 m langen Schnur, die der Falkner über seinem Kopf mehrmals wie ein Lasso kreisen lässt - als Zeichen für den Vogel, dass er zu seinem Falkner zurückkommen soll aber auch, um den Greif zu konditionieren. Zur Belohnung erhält der Vogel ein Fleischstück, welches zuvor am Kopfende des Federspiels befestigt worden ist.
Analog zum Federspiel dient der Balg als Trainingsgerät für die Jagd auf bodenbewohnendes Wild wie etwa Feldhasen oder Kaninchen. Es handelt sich dabei um ein gefülltes Kissen als Beuteatrappe, welches geschleppt wird.
Die Falknerei in Deutschland erfordert eine eingeschränkte Jägerprüfung (ohne Handhabung von Schusswaffen) und eine spezielle Falknerprüfung. Da die Beizjagd dem Jagdrecht unterliegt, bedarf es eines Falknerjagdscheins.[13]
In Nordamerika ist für alle US-Bundesstaaten eine Federal and State falconry license zur Beizjagd vorgeschrieben. (Ausnahme bildet Hawaii wo die Beizjagd generell verboten ist.) In Kanada ist die Beizjagd für die Regionen Alberta, Manitoba, Nova Scotia, Ontario und Quebec gesetzlich geregelt.[14]
Rechtlich unterliegt die Falknerei dem Countryside and Wildlife Act, 1981. Die Vergabe von neuen Lizenzen zur Falknerei wird restriktiv gehandhabt.[15]
Die meisten großen Falknerverbände sind in der International Association for Falconry and Conservation of Birds of Prey (IAF)[16] zusammengeschlossen; ihr gehören 70 Verbände aus 48 Ländern auf der ganzen Welt mit 28.500 Mitgliedern an.[17]
In Leipzig wurde 1923 der Deutsche Falkenorden (DFO)[18] gegründet, er ist auf eine Initiative des Düsseldorfer Tiermalers Renz Waller entstanden und gilt als Beginn der modernen Falknerei in Deutschland. Er ist Mitglied der IAF.
1959 wurde von einigen Falknern um Hans Reinecke und Friedrich-Wilhelm Ehlerding der Orden Deutscher Falkoniere (ODF)[19] (seit 1961 unter diesem Namen) als zweiter großer deutscher Falknerverband gegründet, dem sich auch Renz Waller in der Folgezeit - nach zunehmendem Zerwürfnis mit dem DFO - zuwandte.[20] Seit 2009 gehört der ODF ebenfalls der IAF an.[21]
1990 entstand als dritter großer deutscher Falknerverband der Verband Deutscher Falkner (VDF), der die Falkner auf dem Gebiert früheren Demokratischen Republik vereinigte und nur in den fünf neuen Bundesländern aktiv ist.[22] Er ist Mitglied der IAF.
DFO, ODF und VDF vertreten zusammen 1.700 Mitglieder, meist aktive Falkner.[23] Daneben gibt es noch mehrere kleine Verbände.
In Deutschland sind gegenwärtig etwa 2000 Falkner aktiv.[13]
Der 1950 gegründete Österreichische Falknerbund (ÖFB) ist der größte Verband in Österreich.[24] Er repräsentiert alle österreichischen Falkner international bei der IAF.
Im März 2010 gelang dem ÖFB die Aufnahme der österreichischen Falknerei in die nationale UNESCO Inventarliste für das Immaterielle Kulturerbe Österreichs. Im November 2010 wurde die Falknerei im Rahmen der bis dato größten multinationalen Submission (11 teilnehmende Länder) unter Leitung von Abu Dhabi auch als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt. Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung dieser über 4000 Jahre alten Jagdkunst als UNESCO Weltkulturerbe stammt ebenfalls aus Österreich und wurde durch die Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.
In der Schweiz haben sich Falkner zur Schweizerischen Falkner-Vereinigung (SFV) zusammengeschlossen, die auch Mitglied der IAF ist.[25] Sie bietet unter anderem eine Fachausbildung und in Zusammenarbeit mit den Kantonen die schweizerische Falknerprüfung an. Die SVF selbst führt keine Greifvogelschauen durch und betont hierbei das Ziel der Pflege und Ausübung der Beizjagd sowie der Vermittlung der entsprechenden Fachentkenntnisse.