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Fanita English (* 22. Oktober 1916 in Galați, Rumänien) ist eine US-amerikanische Psychoanalytikerin, Gruppenanalytikerin, Psychotherapeutin und Autorin von Schriften zur Transaktionsanalyse. Sie hat die vier Grundeinstellungen von Eric Berne in einen entwicklungspsychologischen Kontext gestellt und um die fünfte Variante „Ich bin ok – Du bist ok – realistisch“ erweitert. Sie lehrt heute noch – als Gruppentherapeutin - in ganz Europa und in Nordamerika. Sie lebt in San Mateo in Californien.
Inhaltsverzeichnis |
Fanita English verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Istanbul. Sie studierte Psychologie u.a. bei Jean Piaget und in Paris. Sie flüchtete über mehrere Stationen in die USA, wo sie einen M.A, for Social Work erwarb. Sie absolvierte Ausbildungen in Psychoanalyse, Gestalttherapie (bei Fritz Perls) und Transaktionsanalyse (bei Eric Berne und David Kupfer). Sie gründete das Eastern Institute for TA and Gestalt.
Im Gegensatz zu Sigmund Freud postuliert English drei grundlegende Triebe – Überlebenstrieb, Schöpfungstrieb und Ruhetrieb. Diese stehen in einem homöostatischen Gleichgewicht (vgl. Humberto Maturana), so wie die Organe in einem Organismus zusammenspielen. Fanita English verbindet tiefenanalytische Verfahren mit verhaltens- bzw. erlebnisorientierten Konzepten. Sie unterscheidet zwischen einem euphorischen narzisstischen ok-Gefühl und einer realistischen Weltsicht, die sich erst nach der Überwindung des Ödipus-Komplexes entfalten kann. Auch hat sie neue Konzepte zum Dreiecksvertrag und zu den phasenspezifischen Subsystemen im Kind-Ich-Zustand entwickelt.
1979 Eric Berne Memorial Scientific Award
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | English, Fanita |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Psychoanalytikerin |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1916 |
| GEBURTSORT | Galați |