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Farsala

Gemeinde Farsala
Δήμος Φαρσάλων (Φάρσαλα)
Farsala (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Thessalien
Regionalbezirk: Larisa
Geographische Koordinaten: 39° 18′ N, 22° 23′ O39.291944444422.3861111111Koordinaten: 39° 18′ N, 22° 23′ O
Fläche: 735,96 km²
Einwohner: 23.675 (2010[1])
Bevölkerungsdichte: 32,2 Ew./km²
Gemeindelogo:
Gemeindelogo von Gemeinde Farsala
Sitz: Farsala
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 4 Gemeindebezirke
Ortschaften: 28 Ortschaften
Lage in der Region Thessalien
Datei:2011 Dimos Farsalon.png
f9f8

Farsala (griechisch Φάρσαλα, (n. pl.); früher Pharsalos, lateinische Bezeichnung Pharsalus) ist eine griechische Stadt und Gemeinde (griechisch Δήμος Φαρσάλων, Dimos Farsalon) im Regionalbezirk Larisa der Region Thessalien.

Die Gegend um Farsala war der Schauplatz der Entscheidungsschlacht zwischen Caesar und Pompeius am 9. August 48 v. Chr., der Schlacht von Pharsalos. Mit der Reichsteilung 395 n. Chr. wurde Farsala Bestandteil des Byzantinischen bzw. Oströmischen Reiches. Ende des 14. Jahrhunderts n. Chr. kam Farsala unter die Kontrolle des Osmanischen Reichs. 1881 wurde Farsala mit dem restlichen Thessalien aus dem Osmanischen Reich abgespalten und dem Königreich Griechenland zugeschlagen. Während des Türkisch-Griechischen Krieges im April 1897 unterlagen die griechischen Truppen dem osmanischen Heer und mussten sich weiter nach Süden in Richtung Domokos zurückziehen; Farsala verblieb im Nachgang des Krieges dennoch bei Griechenland.

In Griechenland ist die Stadt wegen seiner Süßspeise „Halva Farsalon“ bekannt, das anders als das aus der Türkei bekannte Halva eine geleeartige, durchscheinende Konsistenz aufweist.

Farsala ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im griechischen Fernstraßennetz: Die von Norden nach Süden verlaufende Nationalstraße 3 (Europastraße 65) kreuzt in Farsala die von Ost nach West verlaufende Nationalstraße 30. Ab 2008 soll die Nationalstraße 3 durch die Autobahn 3 (Odos Kendrikis Elladas) ersetzt bzw. entlastet werden. Farsala hat einen Bahnhof und liegt an einer Hauptstrecke des griechischen Eisenbahnnetzes von Thessaloniki nach Athen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
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