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Fenstermanager

Ohne Windowmanager hat kein Fenster eine Titelleiste oder ähnliches
Der Twm, ein sehr einfacher Windowmanager mit Fensterdekoration und Menü
Fluxbox bietet erweiterte Fensterdekorationen sowie eine Leiste, welche die offenen Fenster zeigt
Kwin, der Windowmanager von KDE, hier in einer sehr alten Version, integriert sich nahtlos in die Umgebung
Modernere Windowmanager bieten vielfältige Effekte, wie hier KWin in der Version 4.4

Ein Fenstermanager (engl. window manager) ist ein Programm, das in grafischen Benutzeroberflächen die Aufgabe hat, den Anwenderprogrammen Funktionen wie Minimieren, Vergrößern und Schließen von Fenstern anzubieten.
</Br> Dabei kann die grafische Benutzeroberfläche möglicherweise ein Client-Server-System (wie etwa das X Window System) als Unterbau besitzen, doch ist dies keineswegs zwingend.

Oftmals bestimmt der Fenstermanager die Titelleiste und den Rahmen der Fenster. Der Inhalt der Fenster wird jedoch in der Regel unabhängig davon mit Hilfe von Programmbibliotheken erstellt, die den Programmierern von GUIs die Arbeit erleichtern und auch für ein einheitliches Aussehen der Programme sorgen. Meist werden diese Programmbibliotheken dann um ein einheitliches Design, Taskleisten mit Applets, elektronische Papierkörbe sowie um einheitliche Menüs erweitert, was den Schritt zur Desktop-Umgebung markiert.

Am häufigsten verwendet werden KWin, der Fenstermanager von KDE, und Metacity, der Standard-Fenstermanager von GNOME 2.

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