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Ferdinand Wolf (* 8. Dezember 1796 in Wien; † 18. Februar 1866 in Wien) war ein österreichischer Romanist.
Wolf studierte an der Universität Graz u.a. Philosophie und Rechtswissenschaften und ging anschließend zurück in seine Heimatstadt, um dort an der Universität ein Studium der Literaturgeschichte aufzunehmen. Nach erfolgreichem Abschluss bekam er 1819 eine Anstellung als Skriptor an der kaiserlichen Hofbibliothek und wurde später dort zum Kustor befördert. Sein Sohn Adolf löste ihn in diesem Amt als Nachfolger ab.
1847 war Wolf maßgeblich an der Gründung der Akademie der Wissenschaften zu Wien beteiligt und leitete diese auch einige Zeit als deren Sekretär.
Bald nach seinem 69. Geburtstag starb Ferdinand Wolf am 18. Februar 1866 in Wien und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.
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Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolf, Ferdinand |
| ALTERNATIVNAMEN | Wolf, Ferdinand Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Romanist |
| GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1796 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 18. Februar 1866 |
| STERBEORT | Wien |