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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Esslingen | |
| Höhe: | 371 m ü. NN | |
| Fläche: | 38,54 km² | |
| Einwohner: |
44.348 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1151 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 70794 | |
| Vorwahlen: | 0711 und 07158 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ES | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 16 077 | |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Aicher Straße 9 70794 Filderstadt | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeisterin: | Gabriele Dönig-Poppensieker (SPD) | |
| Lage der Stadt Filderstadt im Landkreis Esslingen | ||
Filderstadt ist eine Stadt in der Mitte Baden-Württembergs, direkt südlich der Landeshauptstadt Stuttgart gelegen. Die erst 1975 im Rahmen der Gemeindereform entstandene Stadt hatte bereits bei ihrer Gründung mehr als 20.000 Einwohner und wurde daher mit Wirkung vom 1. Juli 1976 zur Großen Kreisstadt erklärt. Heute ist sie nach Esslingen am Neckar die zweitgrößte Stadt des Landkreises Esslingen und gehört zum Mittelbereich Stuttgart innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums.
Inhaltsverzeichnis |
Filderstadt liegt auf der inneren Filderhochfläche auf 327 bis 474 Meter Höhe. Die Landschaft, die wortverwandt mit Gefilde ist, gab der Stadt ihren Namen. Am Westrand, beim Stadtteil Plattenhardt, beginnt der Naturpark Schönbuch. Die Schwäbische Alb liegt in Sichtweite der Stadt.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Filderstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt:
Stuttgart (Stadtkreis), Neuhausen auf den Fildern, Wolfschlugen und Aichtal (alle Landkreis Esslingen), Waldenbuch (Landkreis Böblingen) sowie Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen).
Das Stadtgebiet Filderstadts besteht aus den 5 Stadtteilen Bernhausen (13.216 Einwohner), Bonlanden (10.296 Einwohner), Plattenhardt (8.482 Einwohner), Sielmingen (7.566 Einwohner) und Harthausen (4.094 Einwohner). Die Stadtteile sind identisch mit den ehemaligen Gemeinden desselben Namens. Die offizielle Bezeichnung der Stadtteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name der Stadtteile.[2]
Die Stadt Filderstadt entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen zunächst unter dem Namen „Gemeinde Filderlinden“. Am 25. Juli desselben Jahres wurde der Name in „Filderstadt“ geändert. Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 erhielt die neue Gemeinde das Stadtrecht und ein halbes Jahr später, zum 1. Juli 1976 wurde sie auf Antrag der Stadt von der baden-württembergischen Landesregierung zur Großen Kreisstadt erklärt. Die fünf ehemaligen Gemeinden haben jedoch eine lange Geschichte.
Bernhausen wurde 1089 als „Berinhusen“ (als frühschwäbische Bezeichnung für „Wohnstätten des Bero“) erstmals erwähnt. Einige adelige Familien der Herren von Bernhausen hatten die Rechte über den Ort, doch fiel er in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts an Württemberg. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.
Bonlanden wurde Anfang des 12. Jahrhunderts als „Bonlandum“, was so viel wie „baumbestandene Lande“ bedeuten dürfte, erstmals erwähnt. Der Ort gehörte zunächst den Herren von Bernhausen, später deren von Stöffeln, von Stammheim und von Sachsenheim. Württemberg tauschte den Ort Zug um Zug. Um 1400 war ganz Bonlanden württembergisch. 1820 wurde die Gemarkung um ein großes Waldgebiet des Schönbuchs vergrößert. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.
Harthausen wurde 1304 als „Harthusen“ erstmals erwähnt. Der Name bedeutet so viel wie „Häuser am Hart“, also Weidewald. Auch hier hatten die Herren von Bernhausen ihre Besitzungen. Über verschiedene Herren gelangte auch Harthausen ebenfalls an Württemberg, doch hatten die Herren von Stammheim und Thumb von Neuburg noch bis ins 16. Jahrhundert kleinere Rechte. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.
Plattenhardt wurde 1269 als „Blatinhart“ erstmals erwähnt und bedeutet wohl platte = eben und Hart = Weidwald. Neben den Herren von Bernhausen hatten auch die Herren von Urslingen Rechte am Ort, der aber bald mit Waldenbuch an Württemberg gelangte. 1833 wurde die zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart gehörige Gemeinde um einige Waldflächen vergrößert. 1938 kam Plattenhardt zum Landkreis Esslingen.
Sielmingen wurde 1275 als „Sygehelmingen“ (wahrscheinlich abgeleitet vom Eigennamen „Sighelm“ bzw. „Sigehelm“) erstmals erwähnt. Schon damals wurde zwischen Ober- und Untersielmingen unterschieden. Obersielmingen gehörte den Herren von Bernhausen und kam mit Waldenbuch 1363 von den Herren von Urslingen an Württemberg. Untersielmingen gehörte verschiedenen Herren und kam dann teilweise an Württemberg. Das Spital Nürtingen behielt aber bis 1806 einen Teil des Ortes, bevor auch dieser an Württemberg gelangte. Bis 1850 waren beide Orte als Gemeindeverband organisiert, dann wurden sie zu selbständigen Gemeinden erklärt, 1923 jedoch unter dem Namen Sielmingen zu einer Gemeinde vereinigt. Beide Orte bzw. die Gemeinde Sielmingen gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.
Die Bevölkerung der fünf ehemaligen Gemeinden der heutigen Stadt Filderstadt gehörten ursprünglich zum Bistum Konstanz. Da die Orte politisch schon früh zu Württemberg gehörten, wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingeführt, daher waren sie über Jahrhunderte überwiegend protestantisch. In den Orten gibt es daher auch jeweils eine evangelische Kirchengemeinde mit einer Kirche. In Bernhausen wurde infolge des starken Zuzugs 1965 eine weitere Kirche, die Johanneskirche, erbaut. Später folgte die Petruskirche. Die drei Kirchengemeinden bilden aber weiterhin die Gesamtkirchengemeinde Bernhausen. Die Kirchengemeinde Harthausen war lange Zeit eine Filiale von Bernhausen, später von Plattenhardt, dann von Untersielmingen und schließlich ab 1838 von Bonlanden. 1838 erhielt der Ort seine eigene Kirche und 1959 wurde auch eine eigene Pfarrei errichtet. Alle Kirchengemeinden Filderstadts gehörten früher zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Degerloch. 1981 wurde die Jakobuskirche Bernhausen Sitz eines eigenen Dekanats bzw. Kirchenbezirks innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, zu dem alle Kirchengemeinden im Stadtgebiet Filderstadts gehören. In Bernhausen sind auch die Altpietistische Gemeinschaft und Hahn’sche Gemeinschaft und in Sielmingen die Landeskirchliche Gemeinschaft vertreten.
Katholiken gibt es in Filderstadt erst wieder seit dem 20. Jahrhundert. In Bernhausen entstand 1968 die Kirche St. Stephanus. Zur Kirchengemeinde gehört auch Sielmingen, doch gibt es dort seit 1963 eine eigene Kirche: St. Michael. In Bonlanden wurde 1958 die katholische Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ gebaut, eine Pfarrei gibt es dort seit 1961. Die Kirchengemeinde umfasst auch Plattenhardt. In Harthausen wurde 1968 eine katholische Kirche erbaut, die zur Pfarrei der Nachbargemeinde Grötzingen (Stadt Aichtal) gehört. Alle Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Esslingen-Nürtingen des Bistum Rottenburg-Stuttgart und bilden die Seelsorgeeinheit 2 des Dekanats. Leitender Pfarrer ist Andreas Marquardt aus Bernhausen.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Filderstadt auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Bonlanden) und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Esslingen-Fildern in Sielmingen. Auch die Neuapostolische Kirche, die Christengemeinschaft und die Zeugen Jehovas sind in Filderstadt vertreten.
Außer den christlichen Gemeinschaften gibt es mehrere islamische Gemeinschaften und die Christlich-Islamische Gesellschaft für die Begegnung und den Dialog zwischen Christen, Muslimen und anderen Religionen.
Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis
Der Gemeinderat in Filderstadt hat 32 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 lag bei 48,46 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| Freie Wähler1 | 9 Sitze | (27,51 %) | |
| SPD | 8 Sitze | (22,91 %) | |
| CDU | 6 Sitze | (20,03 %) | |
| GRÜNE | 6 Sitze | (18,37 %) | |
| FDP | 3 Sitze | (11,17 %) |
Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzende ist die Oberbürgermeisterin.
1Freie Wähler Filderstadt e. V.
An der Spitze der Stadt steht die von der Bevölkerung auf acht Jahre gewählte Oberbürgermeisterin. Sie ist auch Vorsitzende des ebenfalls von der Bevölkerung auf fünf Jahre gewählten Gemeinderats. Sie hat als allgemeinen Stellvertreter einen 1. Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ und einen weiteren Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.
Stadtoberhäupter seit Bildung der Stadt 1975:
Der Jugendgemeinderat der Großen Kreisstadt Filderstadt wurde im Oktober 1987 gegründet. Er stellte in der politischen Landschaft Baden-Württembergs eine Besonderheit dar – er war die erste Jugendvertretung, die von den Wahlberechtigten direkt in Urwahl gewählt wurde.
Die Initiative für die Einrichtung eines Jugendparlaments kam aus der Mitte des Gemeinderats. Die Stadtverwaltung entwickelte gemeinsam mit den Mitgliedern des Gemeinderats die neue Form der Beteiligung von Jugendlichen – das „Filderstädter Modell“ des Jugendgemeinderats.
Die vom Gemeinderat am 24. Juni 1987 einstimmig beschlossenen Eckpunkte zur Gründung des Jugendgemeinderats (JGR) haben bis heute Gültigkeit:
Die Jugendlichen sollten weder in vorgegebene Strukturen gezwängt werden, noch sich einem übertriebenen Formalismus unterwerfen müssen.
Die Jungparlamentarier hatten die Chance, sich selbst eine Struktur zu geben und haben die Möglichkeit, diese den Erfordernissen anzupassen. Gegen Ende der ersten Amtszeit haben die Jugendgemeinderäte sich selbst eine Geschäftsordnung erarbeitet, die bis heute Gültigkeit hat.
Das Wappen der Stadt Filderstadt zeigt einen „von Gold und Grün fünf mal geteilten“ Schild. Die Stadtflagge ist gelb-grün. Wappen und Flagge wurden durch das Regierungspräsidium Stuttgart am 10. August 1977 verliehen. Das Wappen ist das Wappen der Edelfreien von Bernhausen, die in allen heutigen Stadtteilen eine historische Rolle spielten.
Die damalige Gemeinde Bernhausen schloss 1972 Partnerschaften mit Dombasle-sur-Meurthe und La Souterraine/Creuse in Frankreich. 1988 ging Filderstadt gemeinsam mit den Nachbarstädten Ostfildern und Leinfelden-Echterdingen eine Partnerschaft mit Poltawa in der Ukraine ein. Weitere Partnerstädte sind seit 1990 Oschatz in Sachsen und seit 2002 Selby in Großbritannien.
Im ehemaligen Bonländer Rathaus befindet sich das Gottlob-Häussler-Heimatmuseum. Gezeigt wird das frühere Alltagsleben auf den Fildern mit Landwirtschaft, Handwerk (Schuster-, Schreiner- und Bürstenbinderwerkstätten), Küche und einem „Tante-Emma-Laden“.
Ein Gelderländer wird auf dem Pferdemarkt vorgeführt
Ein Norikertandem wird auf dem Pferdemarkt begutachtet
Die größten Arbeitgeber Filderstadts sind der Etikettenhersteller Herma, das Klimatechnik-Unternehmen Modine und der TÜV Süd mit seinem zweitgrößten Standort. Im Luftfrachtzentrum des Stuttgarter Flughafens, das sich im Stadtteil Bernhausen befindet und eine Fläche von rund 150.000 m² umfasst, sind mehr als 70 Unternehmen der Logistikbranche ansässig. Im produzierenden Gewerbe, das etwa 30 Prozent der Arbeitsplätze in Filderstadt stellt, sind überwiegend mittelständische Automobilzulieferer tätig.
Im Gewerbegebiet Affelter in Bonlanden beginnt 2012 die Hugo Boss AG auf einer Fläche von 23.400 m² mit dem Bau eines Hochregallagers. Außerdem soll dort bis Herbst 2012 mit der Hall of Soccer eine Fußballhalle entstehen.
Die Filder mit ihren fruchtbaren Lössböden war schon immer ein wichtiges Landwirtschaftsgebiet. Der ehemalige "Gemüsegarten Stuttgarts" ist mittlerweile zwar durch Siedlungs- und Infrastrukturprojekte etwas eingeschränkt, doch die Landwirtschaft lebt immer noch in allen Stadtteilen, vor allem in Bernhausen und Sielmingen, die die Hauptorte des Krautanbaus in Filderstadt sind. Zwar ging durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zurück, doch heute gibt es immer noch ca. 70 Stück.
Vor allem steht hier der Kraut- und Gemüseanbau im Vordergrund, die Viehhaltung ist eher selten anzutreffen. Auf den Hofläden und Wochenmärkten lassen sich heute Produkte direkt vom Bauer erwerben, unter anderem Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst und Brot.
Streuobstwiesen sind in Filderstadt noch in sehr großer Zahl vertreten. Mit Aktionen wie den Streuobst-GUIDS und der "Mobilen Moste" versucht man, diese Naturräume zu erhalten.
Das traditionelle Filderkraut wurde erstmals 1772 vom Pfarrer Wilhelm Bischoff erwähnt. Vermutlich hatte es seinen Anfang in den Klostergärten des Klosters Denkendorf. Mit der Industrialisierung gewann es immer mehr an Bedeutung. Heute hat es immer noch einen hohen Stellenwert, vor allem in Echterdingen, Bernhausen und Sielmingen, die als Zentrum des Krautanbaus gelten. Mittlerweile wird allerdings immer öfter der leichter zu bearbeitende Rundkohl angebaut.
Da die Filder keine Vorrangregion für Milch- bzw. Fleischwirtschaft, wie das Allgäu oder der Schwarzwald war, wurde das Vieh nur zur Selbstversorgung gehalten. Das Ortsbild vor hundert Jahren war noch sehr von der Viehwirtschaft geprägt, Schweine, Schafe oder Ziegen, Kleinvieh wie Hasen, Hühner oder Enten gehörten zu Haushalt und Ortsbild. Im Farrenstall war der Farren untergebracht, für dessen Haltung die Gemeinde verpflichtet war. Heute ist die Zahl der Tiere gesunken, da durch bessere Einkaufsmöglichkeiten die Viehhaltung überflüssig geworden ist. Heute sind lediglich die alten Haltungseinrichtungen zu sehen. Die Funktion von z.B. Pferden hat sich verändert. Heute gibt es fünfmal so viele Pferde wie vor 30 Jahren. Im Gegensatz zu der damaligen Nutzung als Zug- und Arbeitstiere werden sie heute als Hobbytiere zum Reiten gehalten. Die Zahl der Milchkühe reduzierte sich in den letzten 30 Jahren um 85 %, die Menge der gehaltenen Schweine um 95 %. Dies ist kein für Filderstadt besonderer Prozess, er fand fast überall in der Landwirtschaft statt.
Streuobstwiesen sind in Filderstadt noch in sehr großer Zahl vertreten. Mit Aktionen wie den Streuobst-GUIDS und der "Mobilen Moste" versucht man, diese Naturräume zu erhalten. Das alljährliche Apfelfest des Fildergartenmarkt Briems ist immer ein beliebter Zulauf für Streuobst- Fans. Der Museumsobstgarten beim Bildungszentrum Seefelle ist mit alten Sorten bestückt.
Der Biologische Landbau ist in Filderstadt vor allem durch den Bioland Gemüsehof Hörz in Bonlanden präsent.
Der Stuttgarter Flughafen liegt unmittelbar nördlich von Filderstadt. Die Start- und Landebahn befindet sich auf Filderstädter Gemarkung, ebenso der Tower, der in Bernhausen am Rande der Wohnbebauung steht.
An der nördlichen Stadtgrenze Filderstadts führt die Bundesautobahn 8 (Karlsruhe–Ulm) vorbei. Über die Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen ist die Stadt direkt angebunden. Ferner führen die vierspurige Bundesstraße 27 (Stuttgart–Tübingen) und die Bundesstraße 312 (Flughafen–Reutlingen) durch das Stadtgebiet.
Den öffentlichen Personennahverkehr bedient seit Herbst 2001 vor allem die Linie S2 (Filderstadt–Schorndorf über Stuttgart-Flughafen und Stuttgart Hauptbahnhof) der S-Bahn Stuttgart. Der S-Bahnhof Filderstadt befindet sich im Stadtteil Bernhausen. Dieser ist auch der Knotenpunkt für neun von zehn Buslinien, die innerhalb des Stadtgebiets verkehren. Die Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen; eine Ausnahme ist die Linie X3, die zwischen Pfullingen/Reutlingen und Stuttgart-Flughafen verkehrt und dem Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (Naldo) angehört.
Über das Tagesgeschehen Filderstadts berichtet die Filder-Zeitung, die den beiden Tageszeitungen Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten beiliegt.
Filderstadt hat ein Notariat.
Im Stadtteil Bernhausen befindet sich der Sitz des Kirchenbezirks Bernhausen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
In Filderstadt besteht das Gemeinschaftskrankenhaus Filderklinik, das sich auf die Grund- und Regelversorgung bezieht.
In Filderstadt gibt es alle allgemein bildenden Schularten. In Bernhausen besteht eine Grundschule (Bruckenackerschule), eine Grund- und Hauptschule (Gotthard-Müller-Schule), die Fleinsbach-Realschule, Eduard-Spranger-Gymnasium. Außerdem ist hier die Musikschule Filderstadt angesiedelt. Bonlanden hat eine Grundschule (mit den beiden Standorten Uhlbergschule und Schillerschule) sowie eine Haupt- und Realschule im Bildungszentrum Seefälle. In Harthausen gibt es eine Grund- und Hauptschule (Jahnschule mit der Lindenschule). Plattenhardt hat neben der Grundschule (Weilerhauschule) noch die Volkshochschule & Kunstschule Filderstadt. In Sielmingen gibt es eine Grund- und Hauptschule (Wielandschule), das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und eine Förderschule (Pestalozzischule). Eine Privatschule ist die Waldorfschule „Gutenhalde“.
Die Stadt ist Mitglied im Zweckverband Filderwasserversorgung. Zur Reinigung des Abwassers werden die beiden Kläranlagen Bombach und Fleinsbach betrieben.
dito Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt, Ober-Sielmingen und Unter-Sielmingen
Aichtal | Aichwald | Altbach | Altdorf | Altenriet | Baltmannsweiler | Bempflingen | Beuren | Bissingen an der Teck | Deizisau | Denkendorf | Dettingen unter Teck | Erkenbrechtsweiler | Esslingen am Neckar | Filderstadt | Frickenhausen | Großbettlingen | Hochdorf | Holzmaden | Kirchheim unter Teck | Kohlberg | Köngen | Leinfelden-Echterdingen | Lenningen | Lichtenwald | Neckartailfingen | Neckartenzlingen | Neidlingen | Neuffen | Neuhausen auf den Fildern | Notzingen | Nürtingen | Oberboihingen | Ohmden | Ostfildern | Owen | Plochingen | Reichenbach an der Fils | Schlaitdorf | Unterensingen | Weilheim an der Teck | Wendlingen am Neckar | Wernau (Neckar) | Wolfschlugen