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| Fischamend | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wien-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | WU | |
| Fläche: | 25,03 km² | |
| Koordinaten: | 48° 7′ N, 16° 37′ O48.115555555616.6127777778156Koordinaten: 48° 6′ 56″ N, 16° 36′ 46″ O | |
| Höhe: | 156 m ü. A. | |
| Einwohner: | 4.817 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 192,45 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 2401 | |
| Vorwahl: | 02232 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 24 02 | |
| NUTS-Region | AT127 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gregerstraße 1 2401 Fischamend | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Thomas Ram (RAM) | |
| Gemeinderat: (2010) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Fischamend im Bezirk Wien-Umgebung | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Fischamend ist eine Stadtgemeinde mit 4817 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Fischamend liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Fischa und Donau, wenige Kilometer südöstlich von Wien. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 24,94 Quadratkilometer. 20,34 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Fischamend-Dorf und Fischamend-Markt.
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonia. Unter dem heutigen Ortskern wird ein römisches Kastell vermutet, das aber bislang archäologisch noch nicht nachgewiesen werden konnte.
Über Jahrhunderte waren die an der Donau und der Fischa betriebenen Mühlen und der Getreidehandel die wichtigsten Wirtschaftszweige. So befanden sich im 19. Jahrhundert 18 Mühlen an der Donau, sowie 7 an der Fischa. Außerdem befand sich zwischen 1868 und 1902 ein Winterhafen an der Donau, wo zahlreiche Schiffe und deren Personal überwintern konnten.[1]
Durch die Auflassung der Mühlen gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen sich Industriebetriebe zu etablieren. 1908 erfolgte auf der südöstlich des Ortes liegenden Hochterasse der Bau der k.u.k. Militär-Aeronautischen Anstalt samt Luftschiffhalle und Flugfeld. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt wurden weitere Luftschiffhallen, Unterkünfte und eine Wasserstoffgasfabrik errichtet. In der Nähe des Flugfeldes entstand später das Flugarsenal Fischamend, wo in Lizenz der Hansa-Brandenburgischen Flugzeugwerke AG Flugmotoren und Flugzeuge hergestellt wurden. Damit war Fischamend während des Ersten Weltkrieges neben Wiener Neustadt ein wichtiges Zentrum der Luftstreitkräfte. Die Anlagen mussten nach dem Ersten Weltkrieg weitgehend demontiert werden, wurden jedoch 1938, nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland, wieder als das Werk III der Wiener Neustädter Flugzeugwerke genutzt. 1944 zerstörten Bomben die Anlage fast vollständig, das Werk wurde nach Tischnowitz verlegt. Heute sind von dem ehemaligen Areal des Flugplatzes nur mehr wenige Bauwerke wie der Wasserturm, die Offiziersmesse und das Konstruktionsbüro zu sehen.
Von 1938 bis 1954 war Fischamend als Teil des neugeschaffenen 23. Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingemeindet. Die Gemeinde wurde 1954 durch die Abtrennung von Wien wieder selbständig und besitzt seit 1988 Stadtrecht.
Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Thomas Ram, Vizebürgermeister ist Gerald Baumgartlinger (RAM), zur Stadtführung gehören Stadtrat Jürgen Punz (RAM), Stadtrat Thomas Bäuml (RAM), Stadtrat Franz Rausch (SPÖ) u. Franz Bayer (SPÖ), Amtsleiter ist Otto Eggendorfer.
Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 25 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: Fischamend Zuerst (RAM) 13, SPÖ 10, Liste ÖVP 1, KP 1, andere Parteien haben keine Sitze.
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 167, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 22. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 2073. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,74 Prozent.
Seit 2005 ist in Fischamend der Laientheaterverein Fischamender Spielleut beheimatet, der bis dahin in der Nachbarortschaft Enzersdorf an der Fischa tätig war.
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