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51.18333333336.77777777778Koordinaten: 51° 11′ 0″ N, 6° 46′ 40″ O
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|---|---|---|
| Überführt | Bundesautobahn 46 | |
| Querung von | Rhein | |
| Ort | Düsseldorf, Neuss | |
| Konstruktion | Schrägseilbrücke | |
| Gesamtlänge | 1166 Meter | |
| Breite | 41,7 Meter | |
| Längste Stützweite | 368 Meter | |
| Konstruktionshöhe | 3,8 Meter | |
| Fahrzeuge pro Tag | 76.000 (2010)[1] | |
| Freigabe | 3. November 1979 | |
| Lage | ||
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Die Fleher Brücke zwischen Düsseldorf und Neuss ist eine Autobahnbrücke (mit Fuß- und Radstreifen parallel der Fahrbahnen) über den Rhein, die die A 46 aus der linksrheinischen Region (Rhein-Kreis Neuss, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Belgien, Niederlande) mit dem Bergischen Land (Wuppertal, Solingen, Hagen) und dem Düsseldorfer Süden verbindet. Sie bildet zugleich den südlichen Teil des Düsseldorfer Autobahntangentenvierecks.
Die Fleher Brücke hat drei Fahrstreifen und einen Standstreifen je Fahrtrichtung sowie außen beidseitig einen 2,75 m breiten Geh- und Radweg. Die Brücke überquert den Rhein nicht im rechten Winkel, um das Wassergewinnungsgebiet des alten Wasserwerkes Flehe zu schonen.
Inhaltsverzeichnis |
Prägend für die Fleher Brücke, eine einhüftige Mittelträger-Schrägseilbrücke, ist der 146,47 m[2] hohe Stahlbetonpylon, der wie ein auf den Kopf gedrehtes Ypsilon aussieht. Er ist der höchste Brückenpylon in Deutschland. In den Stielen des Pylons sind oberhalb der Fahrbahn ein Aufzug und eine Treppenanlage untergebracht. Die Stiele sind in Brückenlängsrichtung nur 6,4 m breit. Sie wurden mit einer Kletterschalung hergestellt.
Die 13-feldrige Vorlandbrücke ist ein Spannbetonbauwerk mit einer Konstruktionshöhe von 3,80 m und einer Länge von 780 m, bei Einzelstützweiten von 13×60 m. Dabei besteht der Überbau auf eine Länge von neun Feldern aus zwei einzelligen Hohlkästen mit je einer 7,0 m breiten Bodenplatte. Die restlichen vier Felder im Bereich der Brückenabspannungen besitzen dagegen einen fünfzelligen Hohlkastenquerschnitt mit einer Bodenplattenbreite von 29,5 m.
Die 368 m weit spannende Flussöffnung hat eine Stahlkonstruktion als Überbau. Es ist die größte Stützweite einer Schrägseilbrücke in Deutschland.
Die Freigabe dieser Brücke am 3. November 1979 bedeutete eine deutliche Entlastung des Südens Düsseldorfs vom Durchgangsverkehr und eine erhebliche Entlastung der damaligen Südbrücke, die bis dahin alleiniges südliches Eingangstor von der linken Rheinseite nach Düsseldorf war. Gleichzeitig war sie Voraussetzung für den Anschluss der A 46 an die linksrheinische A 57.
Im Jahr 2003 wurde bei einer Überprüfung festgestellt, dass Rostschäden an den Tragseilen vorhanden waren und 9 der insgesamt 96 Einzelseile mit ihren 325 Einzeldrähten komplett ausgetauscht werden mussten. Diese Maßnahme soll insgesamt 9,5 Millionen Euro kosten, gleichzeitig wird für zirka 7,5 Millionen Euro ein verbesserter Rostschutz aufgebracht (Zitat: „Laien würden von einer Runderneuerung reden“). Die Arbeiten begannen im Juni 2006 und wurden für die Düsseldorfer Seite bis Anfang 2010 abgeschlossen.[3][4] Die anschließenden Arbeiten an der Neusser Seite waren im September 2010 beendet. Der Seiltausch kostete ungefähr 9,2 Millionen Euro[5] Als nächster Bauabschnitt steht die Sanierung des Pylons an, die im Herbst 2011 beginnen wird.[6] Vollkommen durchgeführt sollen die Arbeiten zur Sanierung der Brücke erst im Jahr 2013 sein.[7]
Bis dahin ist wegen der Baustelle nur eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlaubt, was von den Anwohnern in Flehe, die von der Fleher Bürger Interessengemeinschaft (FBI) vertreten werden, wegen des Lärmschutzes und der Emissionsverminderung begrüßt wird.[8] Im Oktober 2011 wurden die Aufträge zu Arbeiten für verbessertem Lärmschutz vergeben, die den Anwohnern im Jahr 2010 zugesagt wurden.[9] Sie sollen 6 Millionen Euro kosten und bis Anfang 2013 abgeschlossen sein.[10]
Außerdem einigten sich am 6. März 2012 die Bezirksregierung, die Stadt Düsseldorf sowie die Polizei auf den Bau einer Radaranlage auf der Brücke. Das Projekt geht auf Beschwerden von Anwohnern zurück. Damit wird die letzte große Forderung erfüllt. Mit dem Bau der Anlage soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Kosten für die Realisierung des Projekts trägt die Stadt Düsseldorf.
Fleher Brücke | Josef-Kardinal-Frings-Brücke | Hammer Eisenbahnbrücke | Rheinkniebrücke | Oberkasseler Brücke | Theodor-Heuss-Brücke | Flughafenbrücke
| Die nächste Brücke flussaufwärts: Leverkusener Brücke |
Brücken über den Rhein | Die nächste Brücke flussabwärts: Josef-Kardinal-Frings-Brücke |