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| Flughafen Dortmund | |||
|---|---|---|---|
| Kenndaten | |||
| IATA-Code | DTM | ||
| ICAO-Code | EDLW | ||
| Koordinaten | 51° 31′ 10″ N, 7° 36′ 55″ O51.51944444447.61527777778130Koordinaten: 51° 31′ 10″ N, 7° 36′ 55″ O 130 m ü. MSL
| ||
| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 10 km östlich von Dortmund | ||
| Straße | A1, A40, A44, B1 | ||
| Nahverkehr | Airport Express (22 Minuten bis DO-Hbf), Airport Shuttle (5 Minuten bis Holzwickede Bf), Bus 440 (13 Minuten bis DO-Aplerbeck, dort Anschluss an U47) oder Bus C41 (23 Minuten bis Unna Bf) | ||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | 1960 | ||
| Betreiber | Flughafen Dortmund GmbH | ||
| Fläche | 220 ha | ||
| Terminals | 1 Hauptterminal, 1 General Aviation Terminal | ||
| Passagiere | 1.747.731(2010) | ||
| Luftfracht | 21 t (2009) | ||
| Flug- bewegungen |
31.926 (2009) ~ 87 Flugbewegungen pro Tag | ||
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
Ca. 2,5 Millionen | ||
| Beschäftigte | 1.389, davon 366 Flughafen Dortmund GmbH (2009) | ||
| Start- und Landebahn | |||
| 06/24 | 2000 m × 45 m Asphalt | ||
Der Flughafen Dortmund, eigener Name: Dortmund Airport 21 liegt im Osten Dortmunds an der Stadtgrenze zu Holzwickede und Unna. Der ehemalige Verkehrslandeplatz entwickelte sich in den letzten Jahren gemessen am Passagieraufkommen zum viertgrößten Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des allmählichen Rückzugs des langjährigen Hauptnutzers Eurowings hat sich der Flughafen auf die Gewinnung neuer Fluggesellschaften konzentriert. Daher machen heute Billigfluggesellschaften einen Großteil des Flugbetriebs aus. Dazu kommt ein größerer Anteil an touristischem Linienverkehr, der Geschäftsreiseverkehr sowie die allgemeine Luftfahrt. Auf dem Gelände des Flughafens befindet sich eine Einsatzstaffel der Polizeiflieger Nordrhein-Westfalen und eine Station der DRF Luftrettung.
Inhaltsverzeichnis |
Der Dortmunder Flughafen war ursprünglich im Stadtteil Dortmund-Brackel angesiedelt. Dort gibt es auch heute noch die Flughafenstraße, was gelegentlich zu Verwirrung bei Ortsunkundigen führt.
Am 15. November 1917 sprach der damalige Dortmunder Oberbürgermeister Ernst Eichhoff das erste Mal öffentlich von dem Plan, nördlich des Dorfes Brackel ein Flugfeld einzurichten. Am 18. Mai 1918 wurde ein entsprechender Vertrag abgeschlossen und man begann, den Landeplatz zu realisieren, der, wie viele andere Flugplätze damals auch, kreisrund angelegt wurde.
Mit der Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr AG wurde über einen Anschluss der Ruhrgebietsstädte an das internationale Streckennetz der Luftverkehrsgesellschaften verhandelt. Am 25. Mai 1925 nahm die Stadt Dortmund an der Gründungsversammlung der Luftverkehr Aktiengesellschaft Westfalen mit verschiedenen Ruhrgebietsstädten teil. Ziel der Gesellschaft war es, den Flugverkehr zu fördern.
Im Herbst des Jahres war allerdings zu erkennen, dass die Stadt die finanziellen Belastungen nicht weiter tragen konnte. So wurde am 16. April 1926 die Flughafen GmbH gegründet. Gesellschafter waren das Deutsche Reich, der Preußische Staat, der Provinzialverband Westfalen, der Stadt- und Landkreis Dortmund, die Industrie- und Handelskammer sowie einige Firmen.
Nach dem Zusammenschluss von Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr AG im Januar 1926 zur Deutschen Luft Hansa AG starteten und landeten täglich zwölf Maschinen auf dem Dortmunder Flughafen.
Am 27. April 1925 wurde der Flugplatz mit der Einbindung in die Fluglinie Kopenhagen-Hamburg-Bremen-Dortmund-Frankfurt(M)-Stuttgart-Zürich in Betrieb genommen. In der laufenden Flugplanperiode kamen weitere Verbindungen hinzu und es konnten letztendlich die Städte Hannover, Berlin, Halle, Leipzig, Bremen, Hamburg, Frankfurt(M) und Amsterdam direkt erreicht werden. 1928 verzeichnete der Flughafen über 8000 Starts und Landungen und war damit neben Köln wichtigster Verkehrslandeplatz im Westen Deutschlands.
Am 10. August 1930 landete das Luftschiff Graf Zeppelin unter dem Zuspruch von 120.000 Menschen auf dem Brackeler Flughafen.
1939 wurde der zivile Luftverkehr eingestellt und das Militär übernahm die Anlage. Am 28. März 1945 verließen die letzten Flieger den Flugplatz. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Flughafen durch Bombenangriffe zerstört und nach dem Krieg von der Royal Air Force übernommen. Zwischen 1953 und 1959 wurde das Flugfeld in Brackel von der Sportfliegerei genutzt.
1950 gründeten die Gebrüder Theo und Hans Hengsbach mit anderen Flugbegeisterten den Aero-Club e.V. als Nachfolger des Dortmunder Luftfahrtvereins. Drei Jahre später startete wieder das erste deutsche Segelflugzeug in Brackel, 1955 machten die Gebrüder Hengsbach erste Rundflüge.
Am 5. Mai 1955 erhielt die Bundesrepublik die Lufthoheit zurück. Allerdings war der Dortmunder Flughafen nicht mehr im Netz der Lufthansa vertreten, weil für die neuen und größeren Maschinen in Brackel der Platz fehlte. Als 1959 Raketeneinheiten der Britischen Rheinarmee stationiert wurden, wurde der Flugbetrieb am Standort Brackel endgültig eingestellt. Die zivile Luftfahrt suchte nach einem neuen Standort und wurde im Ortsteil Wickede fündig.
Nach dem Abzug der britischen Rheinarmee finden sich heute am Standort Brackel ein Golfplatz und das Trainingsgelände des Fußballbundesligisten Borussia Dortmund. Nur noch wenige Hinweise wie Bunkeranlagen im nahe gelegenen Naturschutzgebiet Buschei erinnern an die ehemalige Nutzung als Flughafen. Die letzten am Standort Brackel noch vorhandenen Flughafengebäude und ehemaligen militärischen Gebäude werden ab 2007 eingeebnet und das Gelände wird für eine Wohnbebauung vorbereitet.
Der heutige Flughafen befindet sich im Ortsteil Dortmund-Wickede an der Chaussee an der Stadtgrenze zum Kreis Unna bzw. der Gemeinde Holzwickede und hat die Postanschrift Flughafenring.
Die erste Sportmaschine landete 1960 auf einer Graslandebahn in Dortmund-Wickede. Mit dieser Landung wurde die zivile Nutzung des Dortmunder Flughafens am neuen Standort eingeweiht. Bereits drei Jahre später erhielt der Flughafen am 1. Februar 1963 durch den Regierungspräsidenten in Münster die Genehmigung für Segel- und Motorflugzeuge.[1]
Die Weichen für den Generalausbau des Flughafens wurden vom Rat der Stadt Dortmund am 24. Februar 1969 mit dem Beschluss des Baus einer Start- und Landebahn von 850 Metern Länge gestellt. Gleichzeitig beschloss der Rat auch den Ausbau des Flughafens mit allen notwendigen Nebeneinrichtungen und die Wiedereinsetzung der alten Betreiberin. Knapp zwei Jahre später am 1. April 1971 wurde die Flughafen Dortmund GmbH als kommunale Eigengesellschaft der Stadt wieder aktiv.
Das Aus für die Segelflieger, die den Standort Wickede aufgebaut hatten, kam 1973. Es folgte die Ansiedlung kleiner, regional agierender Fluggesellschaften, unter anderen die Aerowest, dem zu dieser Zeit größten Cessna-Händler in Europa und Anbieter von Charter-, Foto- und Rundflügen. Professionalisiert wurde der Flughafen 1974 mit dem Ausber der 650 Meter langen und 20 Meter breiten Graspiste, die mit Asphalt versehen und in Betrieb genommen wurde. 1975 folgte die Realisierung einer ersten 850-Meter-Bahn.
1979 wurden erste Linienflüge von der RFG - Reise- und Industrieflug GmbH, der späteren Eurowings AG, mit der Eröffnung der Strecke Dortmund – München eingerichtet. Die neu erbaute 850 m lange Start- und Landebahn (plus jeweils 100 Meter befestigte Stoppflächen) mit 30 Metern Breite hieß nun Startbahn Ruhrgebiet und wird 1983 durch den Ministerpräsidenten Johannes Rau eröffnet. Bereits vier Jahre später erfolgt 1987 die Erweiterung des Abfertigungsgebäudes die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 1050 Meter (plus jeweils 200 Meter betonierte Stoppflächen).
Um auch größeren Flugzeugen die Landungen in Dortmund zu ermöglichen wird 1997 die Start- und Landebahn unter Einbezug der Stoppflächen auf 1450m verlängert (BAe 146/Avro). Dadurch konnten auch die Nutzlastbeschränkungen der vornehmlich eingesetzten ATR-Turboprops deutlich verringert werden.
Die scheibchenweise Verlängerung der Stadt- und Landebahn geht weiter. Im Jahr 2000 erfolgte der Ausbau der Start- und Landebahn auf 2000 Meter Länge und 45 Meter Breite sowie die Eröffnung des neuen Terminals für bis zu 2,5 Millionen Passagiere jährlich nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit. Im folgenden Jahr überschritten die Fluggastzahlen erstmals die Millionengrenze. Insgesamt nutzten 1.064.153 Passagiere den Flughafen. Doch bereits ein Jahr später musste auch der Flughafen Dortmund mit der Luftfahrtkrise nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 fertig werden. Die Passagierzahlen gingen auf 994.508 zurück.
Um die Passagierzahlen wieder zu steigern hielt 2004 am Dortmund Flughafen das Segment der Low-Cost-Carrier Einzug: Die Airline easyJet verband den Flughafen mit vielen europäischen Zielen und stationierte mehrere Flugzeuge auch die Fluggesellschaft Wizz Air nahm ihre Linienflüge nach Osteuropa auf. Schon im Jahr 2005 konnte der Flughafen mit jährlich mehr als 30.000 Starts und Landungen und über 1,7 Millionen Passagieren eine deutliche Steigerung verbuchen. Dies machte Dortmund erstmals zum drittgrößten Verkehrsflughafen in NRW. Auch als Arbeitgeber war der Airport inzwischen von Bedeutung: Über 1.500 Menschen hatten zu diesem Zeitpunkt am Flughafen Dortmund ihren Arbeitsplatz. Die Firma Dauair wählte Dortmund zur operativen Basis mit mehreren stationierten Flugzeugen.
Die zwei Millionen Passagiere Marke wurde 2006 erstmals übertroffen. In diesem Jahr nutzten 2.019.666 Passagiere den Flughafen. Dauair stellte seinen Flugbetrieb ein. Das Segment der Billigflieger wuchs weiter. Die Fluggesellschaft Germanwings machte Dortmund im Sommer zu ihrer Basis und stationierte zuerst eine, zum Winterflugplan eine zweite Maschine. Neu war auch Sterling Airlines, die ab dem Winterflugplan 2007/08 drei Ziele in Skandinavien anbot. Wizz Air erweiterte ebenfalls ihren Flugplan. Aufgrund des stetigen Passagierzuwachses begann im Oktober eine Baumaßnahme für weitere Warteräume. Das Gebäude dafür schließt sich auf der Westseite an die Bebauung an. Mit 2.155.064 beförderten Passagieren schloss der Flughafen das Jahr 2007 mit einem leichten Passagierzuwachs ab.
Die Erweiterung im Westen des Terminals konnte am 28. Juni 2008 eröffnet werden. Im östlichen Teil des Geländes wurde ein neuer Parkplatz P3 angelegt, der insgesamt 800 Fahrzeuge fasst. Das Transportvermögen der alten Gepäckförderanlage von 240.000 Stück wurde durch Erneuerung der Anlage auf etwa das Doppelte gesteigert. Germanwings baute sein Engagement mit drei neuen Zielen aus und die OLT nahm Heringsdorf in den Dortmunder Sommerflugplan auf. Sterling Airlines stellte ab dem 26. Mai seine Flugverbindungen nach Dortmund ein. Des Weiteren stellte Lufthansa ihre Flüge nach München zum 31. Mai 2008 ein. Zum Winterflugplan (ab 26. Oktober) strich auch easyJet einige Ziele. Ab Dezember verband Wizz Air Dortmund mit drei neuen Zielen. Durch den Wegfall der Fluglinien brachen die Passagierzahlen am Flughafen Dortmund massiv ein. Erst im Oktober 2009 stabilisierten sie sich auf niedrigerem Niveau.
Im Dezember 2011 gab Air Berlin bekannt, ihre Basis in Dortmund Anfang November 2012 (Ende des Sommerflugplans) zu schließen und das hier beheimatete Flugzeug sowie die 43 Mitarbeiter abzuziehen. Grund ist neben dem eigenen Sparprogramm auch der Rückgang der Nachfrage.[2]
Dortmund Airport 21 gehörte in den Jahren 2005/2006 zu den am schnellsten wachsenden Flughäfen Deutschlands. Im Januar 2009 verlor er gegenüber dem Vorjahresmonat 27,1 % an Passagieren. Lediglich der Flughafen Berlin-Tempelhof, der bereits geschlossen ist, verzeichnet deutschlandweit einen größeren Rückgang.
Dieser Abschwung hat sich im gesamten ersten Halbjahr 2009 noch verstärkt auf 31 Prozent Passagierrückgang gegenüber dem Vorjahreshalbjahr, hingegen wurden im November nur zwei Prozent Zuwachs erzielt.[3]
Im Sommer 2006 wurde das Entwicklungskonzept des Flughafens bis zum Jahre 2020 vorgestellt. Daraus sind folgende Veränderungen zu entnehmen:
Am 18. November 2010 stimmte der Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich für eine Verlängerung der Betriebszeiten am Dortmunder Flughafen. So wurde, unter großem Zuschauerandrang seitens der Flughafengegner und Befürworter, in der Ratsversammlung beschlossen, dass ein Antrag bei der Bezirksregierung Münster gestellt wird. Dieser Antrag sieht vor, die Betriebszeiten bis 22:30 Uhr und einer Verspätungstoleranz bis 23 Uhr, auszuweiten. Für Fluggesellschaften, die ihre Maschinen am Flughafen Dortmund stationiert haben, soll die Regelung jeweils eine halbe Stunde länger gelten. So wird es in Zukunft möglich sein, dass Flugzeuge bis 23:30 Uhr in Dortmund landen. [4]
Die neuen Erweiterungsabsichten sind politisch umstritten, sowohl bei den im Stadtrat vertretenen politischen Parteien, als auch im gesellschaftlichen Umfeld (Anwohner, Flughafen- u. Fluglärmgegner). Z. B. wird vom Verein Schutzgemeinschaft Fluglärm Dortmund - Kreis Unna, der seit Jahren die Entwicklung kritisiert, auf den entstehenden Fluglärm hingewiesen und die Notwendigkeit der ehemaligen und zukünftigen Ausbaumaßnahmen kritisch betrachtet. Der Verein sammelt eigene Fluglärmdaten und veröffentlicht diese.
Am 2. Februar 2010 äußert sich der Vorsitzende der Vorstände der in Dortmund ansässigen Versicherungsgruppe Signal-Iduna, Reinhold Schulte, öffentlich kritisch zum Flughafen Dortmund in den Medien Ruhr-Nachrichten [5] und WAZ[6]. Schulte würde den Flughafen sofort schließen. Er führt wirtschaftliche Gründe und mangelnde Attraktivität an. Auch kritisiert er die Quersubventionierung durch die DEW21, ohne die Gas und Wasser billiger abgegeben werden könnten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung würde nicht stimmen. „Unternehmen rechnen da anders. Die hätten schon längst die Bremse gezogen.“ Schulte räumt ein, dass er eine Minderheitenmeinung in der Spitze der IHK vertritt.
Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen war der Flughafen Dortmund im Jahre 2005 nach Tempelhof und dem Flughafen Erfurt der Airport mit den wenigsten Verspätungen bei Flugreisen. Bei einem Passagieraufkommen von 1,742 Mio. Fluggästen waren nur 12,5 % aller Flüge als verspätet registriert.
| Jahr | Fluggastaufkommen | Flugbewegungen | Fracht (Tonnen) | |
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 1,064,149 | 37,393 | 257 | |
| 2002 | 994,478 | 33,812 | 289 | |
| 2003 | 1,023,329 | 29,788 | 96 | |
| 2004 | 1,179,028 | 25,743 | 75 | |
| 2005 | 1,742,911 | 30,672 | 58 | |
| 2006 | 2,019,651 | 32,785 | 37 | |
| 2007 | 2,155,057 | 32,223 | 40 | |
| 2008 | 2,329,440 | 29,555 | 35 | |
| 2009 | 1,716,516 | 24,043 | 21 | |
| 2010 | 1,740,642 | 24,232 | 33 | |
| 2011 | 1,814,246 | 26,391 | 26 | |
| Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (2001-2009)[7] Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (2010)[8] Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (2011)[9] | ||||
Die Flughafen Dortmund GmbH ist zu 26 % im Besitz der Stadt Dortmund und zu 74 % im Besitz der DSW21, die wiederum zu 100 % im Besitz der Stadt Dortmund ist. Das Jahresdefizit wird vollständig von den Gesellschaftern getragen.
Der Flughafen Dortmund bekam für die Baumaßnahmen zum Ausbau der Start/Landebahn und zur Erweiterung des Terminals in etwa 20 Mio. € Fördermittel von Land, Bund und EU.
Das Jahresdefizit stieg nach dem Ausbau im Jahr 2000 von anfänglich etwa 9 Mio. Euro auf 28,3 Mio. Euro (2004) an und war seitdem bis 2007 (19,9 Mio Euro) rückläufig. 2009 stieg es auf 24,5 Mio. Euro. Hauptursächlich dafür war zunächst die schrittweise Verlagerung von Strecken der Fluggesellschaft Eurowings (nach dem Einstieg der Lufthansa mit heutigem 49-Prozent-Anteil) sowie der allgemeine Einbruch des Luftfahrtmarktes in den Jahren 2001-2004. Der im Herbst 2000 abgeschlossene Ausbau war planerisch eng auf die damaligen Bedürfnisse der Eurowings Luftverkehrs AG zugeschnitten und führt heute zu Einschränkungen im Flugbetrieb, die derzeit in erneute Ausbaudiskussionen münden (siehe Weiterentwicklung).
Im Jahr 2009 verlagerten die Kunden easyJet und Germanwings aufgrund der nicht marktgerechten Betriebszeiten insgesamt 3 Flugzeuge zu anderen Basen, wodurch der starke Passagier- und Ergebnisrückgang verursacht wurde.
Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation wurde 2004 das Förderprogramm NERES eingeführt, das dem Passagierwachstum dienen soll. Es ermöglicht den Fluggesellschaften bei der Aufnahme neuer Flugziele ermäßigte Start- u. Landegebühren. (ab 1. Juli 2004 bis 30. Juni 2009). Einhergehend mit Einführung dieser Maßnahme erwirtschaftet der Flughafen auch Verluste im operativen Bereich, allerdings werden diese langsam reduziert. Im Juli 2007 begann die EU-Kommission das NERES-Programm juristisch zu überprüfen, um die Gewährung unzulässiger staatlicher Beihilfen durch die DSW21 auszuschließen.
Erreicht ein Düsenflugzeug ab einer gewissen Größe (zum Beispiel Airbus A319, Boeing 737) eine der Parkpositionen 5-12, wird dieses rückwärts in seine Parkposition geschoben. Dabei sind die Triebwerke ausgeschaltet. Selbständig vorwärts einparkende Jets dieser Größe würden mit ihrem Leitwerk die Hindernisfreiflächen, in diesem Fall der seitlichen Übergangsfläche, durchstoßen. Das wiederum hätte eventuell eine Erhöhung der Hindernisfreigrenzen OCA/H (obstacle clearance altitude/height) zur Folge.
Es besteht ein direkter Autobahnanschluss sowohl in Ost-West-Richtung (via A 44, B 1, A 40), als auch in Nord-Süd-Richtung (A 1) über das Autobahnkreuz Dortmund/Unna.
Von Dortmund und vom Ruhrgebiet:
Vom Bahnhof Holzwickede/Flughafen Dortmund:
Vom Bahnhof Unna:
Berlin-Tegel | Berlin-Schönefeld | Berlin Brandenburg (im Bau) | Braunschweig-Wolfsburg | Bremen | Dortmund | Dresden | Düsseldorf | Erfurt-Weimar | Essen/Mülheim | Frankfurt am Main | Frankfurt-Hahn | Friedrichshafen | Hamburg | Hannover-Langenhagen | Heringsdorf | Karlsruhe/Baden-Baden | Köln/Bonn | Leipzig/Halle | Lübeck | Magdeburg-Cochstedt | Memmingen | München | Münster/Osnabrück | Neubrandenburg | Niederrhein | Nürnberg | Paderborn/Lippstadt | Rostock-Laage | Saarbrücken | Schwerin-Parchim | Siegerland | Stralsund/Barth | Stuttgart | Sylt | Zweibrücken