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| Aeropuerto de Vitoria | |||
|---|---|---|---|
| Kenndaten | |||
| IATA-Code | VIT | ||
| ICAO-Code | LEVT | ||
| Koordinaten | 42° 52′ 58″ N, 2° 43′ 28″ W42.8827777778-2.72444444444513Koordinaten: 42° 52′ 58″ N, 2° 43′ 28″ W 513 m ü. MSL
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| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 4 km nordwestlich von Vitoria | ||
| Straße | N624 | ||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | 1980 | ||
| Betreiber | AENA | ||
| Passagiere | 856.606 [1](2008) | ||
| Start- und Landebahn | |||
| 11/29 | 3500 m × 45 m Beton | ||
Der Flughafen Vitoria (IATA: VIT, ICAO: LEVT; span.: Aeropuerto de Vitoria oder auch Aeropuerto de , bask. Gasteiz-Foronda aireportua) ist ein Verkehrsflughafen nahe Vitorias in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland im Norden Spaniens.
Inhaltsverzeichnis |
Der heutige Flughafen ist bereits der dritte Standort eines Flugplatzes Vitorias. Der erste Flugplatz befand sich seit den 1920er Jahren in Lacua, wo es diverse Flugtage gab und sich auch Spaniens erste Flugschule befand, initiiert vom französischem Flugpionier Leonce Garnier. Ein neuer Flughafen in Zalburu entstand kurz vor dem Spanischen Bürgerkrieges 1935 im Nordosten des Stadtzentrums, er wurde nach José Martínez Aragón benannt. Der Flugplatz wurde 1937 neuer Endpunkt der von Iberia bedienten Route Tetuán-Sevilla-Cáceres-Salamanca-Burgos, all diese Städte gehörten damals schon zum von den Nationalen eroberten Gebieten.
Beide Plätze dienten während des Krieges zeitweise auch der deutschen Legion Condor als Einsatzort. Auch beim Luftangriff auf Gernika kamen Flugzeuge zum Einsatz, die in Vitoria stationiert waren. Hierbei handelte es sich u.a. um Bf-109 der 2. Staffel der Jagdgruppe 88' (2/J88), die zwischen März und Anfang Juli 1937 von Vitoria aus operierten. Zusätzlich waren, von Ávila kommend, die Betriebskompanien Luftfahrzeuggruppe und Luftpark (P/88) vom Frühjahr bis Spätsommer 1937 in Vitoria stationiert. Den Rest des Krieges waren sie in Virgen del Camino beheimatet.
Nach dem Krieg wurde der Flughafen nach General Mola benannt, es dauerte jedoch bis 1946, bis es wieder zivile Flüge gab. Der Flughafen wurde kurz danach jedoch zwei Jahre für zivile Flüge geschlossen, dies war erneut zwischen 1957 und 1966 der Fall.
Um 1970 begannen Überlegungen der Aufnahme regulärer Flugverbindungen. Da die Infrastruktur in Zalburu hierfür nicht geeignet erschien, entschloss man sich 1972 zu einem erneuten Ortswechsel. Der Bau am Standort Foranda begann vier Jahre später und am 16. Februar 1980 wurde der neu Flughafen eröffnet. Bereits sechs Wochen später eröffnete Iberia am 6. April 1980 die Strecke nach Madrid.
Zwischenzeitlich bediente auch Ryanair Vitoria, zur Zeit (2011) gibt es jedoch keine Linienflüge mehr. Früh hat man sich jedoch bereits als Frachtflughafen positioniert, der aufgrund seiner längsten und am besten ausgestatteten Start- und Landebahn im Baskenland von den größten Frachtflugzeugen angesteuert werden kann.
Passagierdienste nach Vitoria bietet lediglich Air Nostrum unter der Marke Iberia Regional für Iberia an. Air Nostrum stellte die Flüge jedoch 2011 zunächst ein. Hinzu kommen einige Frachtfluggesellschaften, insbesondere die der bekannten Logistikunternehmen.
Der Flughafen liegt stadtnah im Nordwesten im Stadtteil Foronda, und ist direkt an das Autobahnnetz angeschlossen.
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