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Frank Bösch (* 25. Oktober 1969 in Lübeck) ist ein deutscher Historiker.
Frank Bösch studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik in Hamburg und Göttingen. 2001 wurde er in Göttingen mit einer Arbeit über die „Adenauer-CDU“ promoviert, die insbesondere das Zusammenwachsen zwischen dem politischen Katholizismus und bürgerlich-protestantischen Strömungen untersuchte. Zwischen 1998 und 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und kurzzeitig auch am dortigen Seminar für Politikwissenschaft in der Projektgruppe „Sozialmoralische Milieus in Demokratie und Diktatur“. 2002 bis 2007 war er Juniorprofessor am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, zudem 2005 Stipendiat des DHI London. In dieser Zeit untersuchte er anhand von politischen Skandalen, wie sich die Politik mit dem Aufkommen von Massenmedien im ausgehenden 19. Jahrhundert veränderte. 2007 bis 2011 war er Professor für Fachjournalistik Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Sprecher des DFG-finanzierten Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“, zudem Projektleiter in der DFG-Forschergruppe „Transformation der Religion in der Moderne“, im BMBF-Verbundprojekt "Lost in Translation. Europabilder und ihre Übersetzungen" sowie im LOEWE-Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“. 2011 nahm er einen Ruf an die Universität Potsdam auf eine W3-Professur für Deutsche und Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an. Zugleich übernahm er die Position als einer von zwei Direktoren des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF).
| Personendaten | |
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| NAME | Bösch, Frank |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 25. Oktober 1969 |
| GEBURTSORT | Lübeck |