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Frank Bridge

Frank Bridge (* 26. Februar 1879 in Brighton; † 10. Januar 1941 in Eastbourne) war ein englischer Komponist, Bratschist und Dirigent und gilt heute trotz eines nicht ausgesprochen umfangreichen Werks als einer der bedeutendsten Komponisten Großbritanniens.

Inhaltsverzeichnis

Laufbahn

Frank Bridge begann seine Laufbahn als Probendirigent verschiedener Kammerorchester. Nachdem Henry Wood ihn immer häufiger für die Leitung diverser Promenadenkonzerte einsetzte, wuchs sein Ruhm. Bridge war auch Musiklehrer, sein wohl bedeutendster Schüler war Benjamin Britten. Dieser komponierte am Anfang seiner Laufbahn ein Variationswerk für Streicher nach einem Thema von Bridge. Diese Werk fand international Beachtung, wovon auch Bridge profitieren konnte.

Die Werke

Bridge schrieb hauptsächlich Kammermusik und einige groß angelegte Orchesterwerke, anfangs in konventionellem Stil, im Laufe der Zeit weisen seine Werke jedoch immer modernere Strukturen auf. Während sein Frühwerk The Sea (Tongedicht) die prachtvolle Darstellung des Meeres in allen möglichen Stimmungen und Facetten von tragisch bis idyllisch bietet, wartet sein Spätwerk Enter Spring (Tongedicht) mit deutlichen Anklängen an Arnold Schönbergs Zwölftonmusik auf.

Die Orchesterwerke

  • The Sea
  • Dance Rhapsody
  • Summer
  • Isabella
  • A Prayer (Thomas a Kempis) für Chor und Orchester
  • Overture Rebus
  • Enter Spring
  • There is a willow grows aslant a brook
  • Oration, Concerto for cello and orchestra

Kammermusik

  • Sonate d-Moll op. 125 für Violoncello und Klavier
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