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Franz-Reiner Erkens (* 21. November 1952 in Köln) ist ein deutscher Historiker für mittelalterliche Geschichte.
Franz-Reiner Erkens studierte Geschichte und Germanistik an der Universität zu Köln. 1980 promovierte er an der Universität Passau mit einer Arbeit über den Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg, 1985 habilitierte er sich mit einer Schrift über die Trierer Kirchenprovinz im Investiturstreit.
In den folgenden Jahren vertrat Erkens Lehrstühle in Freiburg, Köln und Jena, bevor er 1993 auf den Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte an der Universität Leipzig berufen wurde. In Leipzig war er Dekan der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften. Im Jahre 2002 wurde Erkens als Nachfolger von Egon Boshof auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Passau berufen. Im Jahre 2008 trat er auch Boshofs Nachfolge als Leiter des Instituts für Ostbairische Heimatforschung an, welches wenig später in das Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen (IKON) umgewandelt wurde.
Max Heuwieser | Anton Mayer-Pfannholz | Josef Oswald | August Leidl & Benno Hubensteiner | August Leidl | Egon Boshof | Franz-Reiner Erkens
Franz-Reiner Erkens
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Erkens, Franz-Reiner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediävist |
| GEBURTSDATUM | 21. November 1952 |
| GEBURTSORT | Köln |