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Franziska Bilek (* 29. Oktober 1906 in München; † 11. November 1991 ebenda) war eine deutsche Zeichnerin, Karikaturistin, Illustratorin und Schriftstellerin.
Bilek besuchte die Königliche Kunstgewerbeschule München und studierte an der Kunstakademie. Ihre ersten Zeichnungen erschienen in der Zeitschrift Jugend, später im Münchner Abendblatt.
Sie arbeitete unter anderem für die Münchner Neuesten Nachrichten, von 1936 bis 1944 für den Simplicissimus, bei dem sie dank der Fürsprache Olaf Gulbranssons eine Anstellung erhielt, von 1946 bis 1950 für den Simpl und ab 1952 für die Münchner Abendzeitung. Besonders bekannt wurde sie für ihre Zeichnungen um die Figur des Herrn Hirnbeiß, mit denen sie seit 1961 das Münchner Tagesgeschehen kommentierte. Daneben illustrierte sie zahlreiche Bücher, darunter die gesammelten Werke von Karl Valentin. 1950 gab sie unter dem Titel Lieber Olaf – Liebe Franziska den Briefwechsel mit Olaf Gulbransson heraus, der von beiden illustriert wurde.
Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, so 1971 die Ludwig-Thoma-Medaille und 1979 den Ernst-Hoferichter-Preis. Sie ist in der Urnenhalle am Nordfriedhof in München bestattet (R-101). Nach ihr wurde 2005 der Franziska-Bilek-Weg im Münchner Westend benannt.
Viele weitere Bücher wurden von der Künstlerin illustriert, so zum Beispiel Ich bitte um Milde von Walter F. Kloeck, Der Löwe ist los von Max Kruse, Auf ewig dein! von Thaddäus Troll, Mein Lebensmärchen von Leo Slezak.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bilek, Franziska |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Zeichnerin und Karikaturistin |
| GEBURTSDATUM | 29. Oktober 1906 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 11. November 1991 |
| STERBEORT | München |