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| Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF | |
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| Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik | |
| Kategorie: | Forschungseinrichtung |
| Träger: | Fraunhofer-Gesellschaft |
| Rechtsform des Trägers: | Eingetragener Verein |
| Standort der Einrichtung: | Freiburg im Breisgau |
| Art der Forschung: | Angewandte Forschung |
| Grundfinanzierung: | Bund (90 %), Länder (10 %) |
| Leitung: | Oliver Ambacher |
| Mitarbeiter: | ca. 240 |
| Homepage: | www.iaf.fraunhofer.de |
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG) und hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau. Das IAF ist ein führendes Forschungs- und Technologieinstitut auf dem Gebiet der mikro- und nanostrukturierten Verbindungshalbleiter und des Diamant. Es konzentriert sich auf die Erforschung und Entwicklung von mikro- und optoelektronischen Schaltungen, Modulen und Systemen mit Anwendungen in der Sicherheits- und Kommunikationstechnik sowie der Umwelt- und Medizintechnik. Ein besonderer Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt auf dem Gebiet des neuen Halbleitermaterials Galliumnitrid (GaN), welches ein erhebliches Potential für die effizientere Nutzung elektrischer Energie verspricht.
Inhaltsverzeichnis |
Das Fraunhofer IAF wurde am 1. Juli 1957 als viertes Institut der Fraunhofer-Gesellschaft unter dem Namen „Institut für Elektrowerkstoffe“ (IEW) aus dem Institut für physikalische Chemie der Universität Freiburg heraus gegründet. Aufgabenstellung war es, die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Stoffen zu untersuchen, „soweit sie für Werkstoffe mit elektrischen Zwecken in Betracht kommen“. In einem zweiten Forschungsansatz sollte sich das Institut mit Fragen der Halbleitertechnik befassen und dabei Lumineszenzerscheinungen untersuchen.
Die Forschungsarbeiten des Fraunhofer IAF orientieren sich an den gesellschaftlich relevanten, elementaren Bedürfnissen der Menschen nach Energie, Sicherheit, intakter Umwelt, Gesundheit und Kommunikation. Dies führte 2008 zur Formulierung der 5-S-Strategie des Instituts:
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer IAF gliedern sich in die folgenden Geschäftsfelder:
Das Fraunhofer IAF ist Mitglied in den beiden Fraunhofer-Verbünden Mikroelektronik (VµE) und Verteidigungs- und Sicherheitsforschung (VVS).
Der Direktor des Instituts, Prof. Oliver Ambacher ist gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls „Verbindungshalbleiter Mikrosysteme“ am Institut für Mikrosystemtechnik an der Universität Freiburg.
2008 hatte das Fraunhofer IAF eine Belegschaft von 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 112 Wissenschaftler und Ingenieure. Für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten standen 26 Mio. € zur Verfügung. Ein Forschungsgebäude mit 8.000 m² Labor- und Büroflächen sowie 800 m² Reinraumfläche für Epitaxie und Prozesstechnologie steht zur Verfügung. Die Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen des Instituts sind nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.
48.0274587.845059Koordinaten: 48° 1′ 39″ N, 7° 50′ 42″ O