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Freiburg im Üechtland

Freiburg
Fribourg
Wappen von FreiburgFribourg
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Freiburg
Bezirk: Saanew
BFS-Nr.: 2196i1f3f4
Postleitzahl: 1700–1709
UN/LOCODE: CH FRB
Koordinaten: 578943 / 18392146.8061137.162775610Koordinaten: 46° 48â€Č 22″ N, 7° 9â€Č 46″ O; CH1903: 578943 / 183921
Höhe: 610 m ĂŒ. M.
FlĂ€che: 9,32 kmÂČ
Einwohner: i34'897 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.ville-fribourg.ch
Blick auf die Stadt

Blick auf die Stadt

Karte
GreyerzerseeLac de SeedorfSchiffenenseeKanton BernKanton BernKanton BernKanton WaadtKanton WaadtBroyebezirkBroyebezirkBroyebezirkGlanebezirkGreyerzbezirkSeebezirk (Freiburg)SensebezirkArconcielAutafondAutigny FRAvry FRBelfauxChénensChésopellozCorminboeuf FRCorpataux-MagnedensCorsereyCottens FREpendes FRFarvagnyFerpiclozFreiburg im ÜechtlandGivisiezGranges-PaccotGrolleyHauterive FRLa BrillazLa SonnazLe GlèbeLe MouretMarly FRMatranNeyruz FRNoréaz FRPierrafortschaPonthauxPrez-vers-NoréazRossens FRSenèdesTreyvauxVillarsel-sur-MarlyVillars-sur-GlâneVuisternens-en-OgozKarte von FreiburgFribourg
Über dieses Bild
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Freiburg (französisch Fribourg [fʀiˈbuʀ], schweizerdt. [fribʊrg], frankoprovenzalisch  Friboua?/i) ist eine Schweizer Stadt und Hauptort des Saanebezirks sowie des Kantons Freiburg. Zur Unterscheidung von Freiburg im Breisgau wird gelegentlich der Zusatz im Üechtland (schweizerisch, kurz i.Üe.) oder im Üchtland (kurz i.Ü.) verwendet.

Freiburg, beidseits der Saane im Schweizer Mittelland gelegen, ist ein wichtiges Wirtschafts-, Verwaltungs- und Bildungszentrum mit zweisprachiger UniversitĂ€t an der Kulturgrenze zwischen deutscher und französischer Schweiz. Sie besitzt eine der am besten erhaltenen und grössten zusammenhĂ€ngenden historischen AltstĂ€dte der Schweiz auf einem schmalen Felssporn ĂŒber dem Tal der Saane.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Altstadt von Freiburg liegt auf 581 m ĂŒ. M., 28 km sĂŒdwestlich von Bern (Luftlinie). Die Stadt erstreckt sich auf dem Plateau beidseits der Saane (französisch Sarine), deren Flussbett hier tief in die Molassesandsteinschichten eingeschnitten ist, im Schweizer Mittelland. Die Altstadt befindet sich auf einem nur gut 100 Meter breiten MĂ€andersporn westlich der Saane, rund 40 m ĂŒber dem Talboden des Flusses. Die meisten Stadtquartiere liegen auf dem Hochplateau auf durchschnittlich 620 m ĂŒ. M. und auf den angrenzenden HĂŒgeln, wĂ€hrend der Talboden der Saane nur gerade im Bereich des AltstadtmĂ€anders besiedelt ist. Der tiefste Punkt der Stadt liegt auf 525 m ĂŒ. M. im Gebiet Windig.[2]

Die FlĂ€che des mit 9,3 kmÂČ fĂŒr eine Stadt relativ eingeschrĂ€nkten Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molasseplateaus im Freiburger Mittelland. Von SĂŒden nach Norden wird das Gebiet vom stark gewundenen Lauf der Saane durchquert, die sich durch Erosion bis zu 100 Meter tief in das Plateau eingeschnitten hat. Der Talboden ist im Allgemeinen 200 bis maximal 500 Meter breit. SĂŒdlich der Stadt befindet sich der 1872 gestaute PĂ©rolles-See mit der Ă€ltesten Gewichtsstaumauer Europas. Rund ein Kilometer nördlich der Altstadt beginnt bereits der Aufstau des Schiffenensees. Bei den Stauseen nimmt die Saane jeweils fast die ganze zur VerfĂŒgung stehende Breite des Talbodens ein.

Saanetal mit Sandsteinfluhen bei Freiburg

Auf beiden Seiten wird der flache Talboden durch weitgehend bewaldete und teils mit Sandsteinfluhen durchzogene SteilhĂ€nge flankiert. Daran schliesst im Westen das Hochplateau von Freiburg an (610 bis 630 m), das wiederum von den MolassehĂŒgeln von Chamblioux (681 m) und Le Guintzet (690 m) begrenzt wird. Östlich der Saane reicht der Gemeindeboden auf die Höhen von Schönberg (französisch SchƓnberg), der mit 702 m ĂŒ. M. den höchsten Punkt des Stadtgebietes darstellt, und BĂŒrglen (französisch Bourguillon; bis 700 m). Dazwischen befindet sich der ebenfalls in das Plateau eingetiefte Graben der Galtera (französisch GottĂ©ron), die im Bereich des AltstadtmĂ€anders in die Saane mĂŒndet. Von der GemeindeflĂ€che entfielen 1997 61 % auf Siedlungen, 18 % auf Wald und Gehölze, 14 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 7 % war unproduktives Land.

Zur politischen Gemeinde Freiburg gehören der ehemalige Weiler BĂŒrglen (655 m) auf dem Plateau sĂŒdlich des Galterngrabens sowie ein Teil des Quartiers Schönberg (bis 700 m) an der östlichen Stadtgrenze nördlich des Galterngrabens, der grössere Teil liegt bereits auf dem Gemeindegebiet von Tafers. Nachbargemeinden von Freiburg sind im Osten DĂŒdingen und Tafers, im SĂŒdosten St. Ursen und Pierrafortscha, im SĂŒden Marly, im Westen Villars-sur-GlĂąne und Givisiez und im Norden Granges-Paccot.

Stadtquartiere

Freiburg und Umgebung im Siegfriedatlas (1874)
Quartier BFS-Code
Bourg 2196011
Beauregard 2196012
Jura 2196013
Pérolles 2196014
Neuveville 2196015
Auge 2196016
Schoenberg 2196017
Places 2196018
Bourguillon 2196019

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner Anteil
deutsch-
sprachig
1450 6'000
1798 5'117
1850 9'065
1870 10'581
1888 12'195 37,1 %
1900 15'794 35,4 %
1910 20'293 33,0 %
1930 21'557 33,3 %
1950 29'005 33,2 %
1960 32'583
1970 39'695 28,0 %
1980 37'400
1990 36'355 22,8 %
2000 35'547 21,2 %

Mit 34'897 Einwohnern (stĂ€ndige Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2010) ist Freiburg die grösste Stadt des Kantons Freiburg. Rund 29 % davon sind AuslĂ€nder. Besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie von 1930 bis 1970 stieg die Bevölkerungszahl von Freiburg markant an. Der Höchststand wurde 1974 mit rund 42'000 Einwohnern erreicht. Seitdem wurde ein BevölkerungsrĂŒckgang von rund 14 % verzeichnet, der jedoch in den letzten Jahren gestoppt werden konnte.

Die Agglomeration wird durch das Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) auf rund 100'000 Einwohner beziffert. Der engere Grossraum/Wirtschaftsraum Freiburg zĂ€hlt ungefĂ€hr 70'000 Einwohner. Zu diesem gehören neben der Stadt Freiburg die Gemeinden Avry, Belfaux, Corminboeuf, Givisiez, Granges-Paccot, Marly, Matran und Villars-sur-GlĂąne.

Das Siedlungsgebiet von Freiburg ist heute lĂŒckenlos mit denjenigen von Villars-sur-GlĂąne, Givisiez und Granges-Paccot zusammengewachsen. Direkt am östlichen Stadtrand befinden sich der zu Tafers gehörende Ortsteil Klein-Schönberg (französisch: Petit-Schoenberg) und der zu DĂŒdingen gehörende Weiler Uebewil (französisch: Villars-les-Joncs). Dieses geschlossene Siedlungsgebiet zĂ€hlt in etwa 50'000 Einwohner.

Sprachen

Von den Bewohnern sind 63,6 % französischsprachig, 21,2 % deutschsprachig und 3,8 % sprechen Italienisch (Stand 2000). Die restlichen 11,4 % verteilen sich auf zahlreiche weitere Sprachen, darunter Albanisch, Serbokroatisch, Spanisch und Portugiesisch. Das Französische ĂŒberwiegt damit anders als beispielsweise in Murten und Biel deutlich. Die Stadt Freiburg gilt, anders als der offiziell zweisprachige Kanton Freiburg, politisch als französischsprachige Gemeinde mit bedeutender deutschsprachiger Minderheit. Seit vielen Jahren bemĂŒhen sich deutschsprachige Bewohner von Stadt und Kanton darum, dass die Gemeinde Freiburg offiziell zweisprachig wird. Begehren in diese Richtung wurden vom Gemeinderat bisher zurĂŒckgewiesen. Im Kontakt mit Behörden kann jedoch sowohl in Deutsch als auch in Französisch kommuniziert werden. Ebenso können Schulen in beiden Sprachen besucht werden. Im Jahre 2008 wurde von einigen Stadtparlamentariern ein «Forum Sprachen» initiiert, das den Austausch und die AnnĂ€herung zwischen den Sprachen fördern soll. Anders als Biel/Bienne, das offiziell als zweisprachig gilt, befindet sich Freiburg noch in einem Entwicklungsprozess, was die Sprachenfrage betrifft.

Freiburg lag stets an der Sprachgrenze, dem sogenannten «Röstigraben», doch war die deutsche Sprache zur Zeit der StadtgrĂŒndung im 12. Jahrhundert noch vorherrschend. Obwohl Deutsch bis vor 1800 die Amtssprache in der Stadt war, gewann das Französische allmĂ€hlich an Einfluss. Mit der Industrialisierung wurde ein weiterer Anziehungspunkt fĂŒr französischsprachige Arbeiter geschaffen. Seit den politischen UmwĂ€lzungen Ende des 18. Jahrhunderts und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die deutschsprachigen Bewohner in die Minderheit gedrĂ€ngt und wĂ€hrend einiger Zeit diskriminiert.

Genaue Zahlen ĂŒber die SprachenverhĂ€ltnisse liegen erst seit 1888 vor. Damals gaben rund 37 % der Stadtbevölkerung Deutsch als Muttersprache an. Besonders seit 1950 ist der Anteil der Deutschsprechenden durch den Zuzug aus der französischsprachigen lĂ€ndlichen Gegend westlich und sĂŒdlich von Freiburg stark zurĂŒckgegangen. Die Stadt dehnte sich dabei vor allem gegen Westen hin aus. Trotzdem werden aber seit Mitte des 20. Jahrhunderts Anstrengungen unternommen, die Zweisprachigkeit zu erhalten.

Religionen

Die Bevölkerung von Freiburg ist ĂŒberwiegend katholisch. Im Jahr 2000 waren 69 % der Bewohner Katholiken, 9 % Protestanten, 14 % gehörten anderen Glaubensrichtungen an und 8 % waren konfessionslos. Die Stadt verblieb in der Reformationszeit beim katholischen Glauben, bildet seitdem ein Zentrum des Katholizismus und weist eine ĂŒberdurchschnittlich hohe Dichte an Kirchen und Klöstern auf. Seit 1613 ist Freiburg zudem Sitz des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.

Politik

Legislative

ParteienstÀrken im Generalrat (2006)

Gesetzgebende Behörde ist der von den Stimmberechtigten der Gemeinde Freiburg alle fĂŒnf Jahre gewĂ€hlte Generalrat (Conseil gĂ©nĂ©ral). Die 80 Abgeordneten werden im Proporzwahlverfahren gewĂ€hlt. Die Aufgaben des Generalrates umfassen die Budget- und Rechnungsabnahme, die Festlegung der Gemeindereglemente und die Kontrolle der Exekutive.

Bei den Wahlen im Jahr 2011 ergab sich folgende Sitzverteilung (in Klammern 2006):

Exekutive

AusfĂŒhrende Behörde ist der Gemeinderat (Conseil communal). Er besteht aus fĂŒnf Mitgliedern und wird vom Volk im Proporz-Wahlverfahren gewĂ€hlt. Die Zahl der Mitglieder wurde 2001 von neun auf fĂŒnf verkleinert. Die Amtsdauer betrĂ€gt fĂŒnf Jahre. Der Gemeinderat ist fĂŒr die Vollstreckung der BeschlĂŒsse des Generalrates, fĂŒr die AusfĂŒhrung der Gesetzgebung von Bund und Kanton sowie fĂŒr die ReprĂ€sentation und FĂŒhrung der Gemeinde zustĂ€ndig. Der Stadtammann (Syndic) verfĂŒgt ĂŒber erweiterte Kompetenzen. Er leitet die Sitzungen des Gemeinderates.

Die fĂŒnf amtierenden GemeinderĂ€te sind (Legislaturperiode 2011-2016):

  • Pierre-Alain ClĂ©ment (SP): Stadtammann (Syndic)
  • Jean Bourgknecht (CVP): Vize-Stadtammann (Vize-Syndic)
  • Thierry Steiert (SP)
  • Madeleine Genoud-Page (CSP)
  • Antoinette de Weck (FDP)

Judikative

FĂŒr die Strafgerichtsbarkeit ist das Bezirksgericht zustĂ€ndig.

Wirtschaft

Entwicklung von Gewerbe und Wirtschaft

Neustadt

In Freiburg entwickelten sich bereits im 13. und 14. Jahrhundert verschiedene Gewerbezweige. Die zu dieser Zeit vorgenommenen Stadterweiterungen am östlichen Ufer der Saane weist auf einen starken wirtschaftlichen Aufschwung hin. Vor allem im Galterntal wurde die Wasserkraft fĂŒr den Betrieb von MĂŒhlen, SĂ€gen, Hammerschmieden, Walken und Stampfwerke benutzt. Auch entlang der Saane entstanden mit den Ortsteilen Au, Neustadt und Matten Gewerbequartiere.

Zu einer eigentlichen wirtschaftlichen BlĂŒte fĂŒhrten im 14. und 15. Jahrhundert die Gerberei und die Tuchmacherei, gestĂŒtzt durch die damals in der Region weit verbreitete Schafzucht. Sie verhalfen Freiburg dank dem Warenhandel zur Bekanntheit in ganz Mitteleuropa. Der allmĂ€hliche Niedergang der Tuchherstellung begann in der zweiten HĂ€lfte des 15. Jahrhunderts, als die Schafzucht immer mehr durch die Rinderzucht verdrĂ€ngt wurde. Weitere GrĂŒnde fĂŒr den Zusammenbruch der Tuchindustrie im 16. Jahrhundert liegen darin, dass die ZĂŒnfte den Übergang zu neuen Stoffen und Modeströmungen verweigerten und dass sich die Gesellschaftsstrukturen in der Stadt mit dem Aufkommen des Patriziats wandelten. Als weitere Ursache kam der Niedergang der Handelsmessen in Genf hinzu, so dass der Absatz der Waren behindert wurde.

In der Folgezeit war Freiburg durch das Kleingewerbe geprĂ€gt. Die Industrialisierung fasste erst nach der Anbindung an das schweizerische Eisenbahnnetz ab den 1870er Jahren Fuss. Nachdem der PĂ©rolles-See 1872 aufgestaut worden war, konnte Energie auf das PĂ©rolles-Plateau sĂŒdlich der Stadt und westlich der Saane geliefert werden. So entstand auf diesem Plateau ein Industriegebiet, in dem zunĂ€chst eine SĂ€gerei und eine Waggonfabrik dominierten. Ferner wurden zu dieser Zeit zwei Brauereien gegrĂŒndet, die 1970 zur Sibra Holding AG fusionierten. 1901 wurde auf dem Boden von Villars-sur-GlĂąne eine Schokoladenfabrik gegrĂŒndet. Diese kam durch eine Gebietsabtretung 1906 auf Freiburger Boden zu liegen.

Im Lauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Plateau von Pérolles, das auch einen Bahnanschluss hatte, zum eigentlichen Industriequartier der Stadt. Mit der Erschliessung neuer Industriezonen ausserhalb des Gemeindegebietes wurden ab den 1970er Jahren verschiedene Branchen an den Stadtrand auf den Boden von Givisiez, Granges-Paccot und Villars-sur-Glùne verlegt. Die Industrie konnte hier einen grösseren Platz beanspruchen und erhielt eine bessere Strassenanbindung (NÀhe zur Autobahn), wÀhrend die frei gewordenen FlÀchen in ZentrumsnÀhe zu Wohn- und Einkaufszonen umgenutzt werden konnten.

Situation heute

Blick auf die Saane, die GottĂ©ron-BrĂŒcke im Hintergrund

Heute bietet Freiburg rund 25'000 ArbeitsplĂ€tze an. Mit 0,6 % der ErwerbstĂ€tigen, die noch im primĂ€ren Sektor beschĂ€ftigt sind, hat die Landwirtschaft nur noch einen minimalen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Sie konzentriert sich heute auf Milchwirtschaft, Viehzucht und etwas Ackerbau. Etwa 17 % der ErwerbstĂ€tigen sind im industriellen Sektor tĂ€tig, wĂ€hrend der Dienstleistungssektor rund 82 % der ArbeitskrĂ€fte auf sich vereinigt (Stand 2001).

Freiburg weist damit einen starken ZupendlerĂŒberschuss aus und gilt als regionaler Anziehungspunkt fĂŒr Bewohner im weitgehend landwirtschaftlich dominierten Umland. Die in Freiburg ansĂ€ssige Industrie hat sich heute auf die Branchen Nahrungs- und Genussmittel, GetrĂ€nke (die Brauerei Cardinal gehört unterdessen dem dĂ€nischen Konzern Carlsberg), Metallbau und Maschinenbau sowie auf Elektrotechnik, Elektronik und Computertechnologie spezialisiert.

Die grösste Zahl der Arbeitnehmer ist im Dienstleistungsbereich tÀtig. Ein grosser Teil davon ist in der Verwaltung beschÀftigt. Weitere wichtige Sektoren sind das Bildungswesen mit der UniversitÀt Freiburg, das Banken- und Versicherungswesen (Hauptsitz der Freiburger Kantonalbank), die Tourismus- und Gastronomiebranche (Villars Holding) sowie das Gesundheitswesen. Freiburg ist Sitz verschiedener administrativer Niederlassungen von international tÀtigen Firmen. Das Kantonsspital liegt gerade an der Gemeindegrenze, jedoch zum grössten Teil auf dem Gemeindeboden von Villars-sur-Glùne.

Neue Wohngebiete entstanden seit den 1950er Jahren vor allem im Westen der Stadt sowie in den Stadtteilen Bellevue und Schönberg östlich des Saanegrabens. Teils wurden ausgedehnte Wohnblockquartiere, teils auch Einfamilienhaus- und Villenquartiere wie um die HĂŒgel von Chamblioux und Le Guintzet sowie am oberen Schönberg geschaffen.

Kultur und Tourismus

Ratzéhof

Die Stadt Freiburg bildet einen Anziehungspunkt fĂŒr Tagestouristen, welche die SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt besichtigen wollen. Als Touristenattraktionen gelten die historische Altstadt auf ihrer markanten Spornlage ĂŒber dem Saanetal mit der gotischen Kathedrale Sankt Nikolaus mit den berĂŒhmten Glasfenstern von JĂłzef Mehoffer und die Museen.

Das Naturhistorische Museum Freiburg wurde 1873 gegrĂŒndet und befindet sich heute im GebĂ€ude der naturwissenschaftlichen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Freiburg in PĂ©rolles. Im Museum fĂŒr Kunst und Geschichte, das seit 1920 im RatzĂ©hof untergebracht ist, kann man bedeutende Sammlungen aus der Ur- und FrĂŒhgeschichte, ArchĂ€ologie, Plastik und Malerei, traditionelle Zinnfiguren, Kunstgewerbe sowie MĂŒnz- und graphische Sammlungen bewundern. In der Kathedrale ist seit 1992 eine Schatzkammer geöffnet. Der seit 1998 im ehemaligen Tramdepot eingerichtete Espace Jean Tinguely-Niki de Saint-Phalle zeigt Werke des KĂŒnstlerehepaars. Zu den weiteren Museen gehören das Schweizer Figurentheatermuseum (MusĂ©e Suisse de la Marionnette), das Schweizerische NĂ€hmaschinenmuseum (MusĂ©e de la Couture), das Gutenberg-Museum der Schweizerischen grafischen Industrie und das Biermuseum Cardinal.

An kulturellen Veranstaltungen sind das Festival geistlicher Musik, das Internationale Folkloretreffen, die Jazz-Parade, das Internationale Filmfestival und Cinéplus (seit 1978) zu nennen. Daneben findet auch die Gegenwartskultur mit der Kunsthalle Fri-Art sowie die Elektro- und Rockmusik im Fri-Son ihren Platz.

Das im Jahr 1999 eröffnete Messe- und Kongresszentrum Forum Fribourg befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Granges-Paccot am Nordrand der Stadt.

Jedes Jahr findet zudem am ersten Samstag des Dezembers das traditionelle St.-Nikolaus-Fest statt, das bis zu 20'000 Menschen in die Strassen des Stadtkerns lockt. Anfang Dezember 2005 konnte die 100. Ausgabe gefeiert werden.

Bildung

Freiburg hat sich seit der GrĂŒndung des Jesuitenkollegiums Sankt Michael im 16. Jahrhundert und der GrĂŒndung der zweisprachigen UniversitĂ€t Freiburg im Jahr 1889 den Ruf einer bedeutenden Bildungsstadt erworben. SĂ€mtliche Schulstufen können in Freiburg auf Deutsch oder Französisch besucht werden. In Freiburg bietet sich â€“ einzigartig in der Schweiz und in Europa â€“ auch die Möglichkeit eines zweisprachigen UniversitĂ€tsabschlusses. Auch Fachhochschul-AbschlĂŒsse sind in beiden Sprachen möglich. Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit verlagerte sich in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts vom Katholizismus zur Zweisprachigkeit.

Zu den weiterfĂŒhrenden Schulen, die ihren Sitz in Freiburg haben, zĂ€hlen neben der UniversitĂ€t die Ecole de MultimĂ©dia et d'Art de Fribourg (EMAF), die LehrwerkstĂ€tte Freiburg (Ecole des MĂ©tiers de Fribourg, EMF), die sich auf die Sparten Technik, Informatik, Elektronik, Automatik und Polymechanik konzentriert, die Ingenieur- und Architektenschule, die Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Verwaltung, die Hochschule fĂŒr Gesundheit, die PĂ€dagogische Hochschule sowie das Konservatorium.

Die Stadt besitzt drei Gymnasien, das Kollegium Sankt Michael, das Kollegium Heilig Kreuz und das Kollegium Gambach.

Verkehr

Standseilbahn «Le Funi»

Freiburg ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt des Kantons Freiburg. Die Stadt liegt an der Hauptstrasse 12, die von Bern nach Vevey fĂŒhrt. Weitere Hauptstrassenverbindungen bestehen mit Payerne, Murten und Thun. Der Anschluss an das schweizerische Autobahnnetz erfolgte im Jahr 1971 mit der Eröffnung der Autobahn A12 von Bern bis Matran. Seit 1981 ist die Autobahn durchgehend von Bern bis Vevey befahrbar. Freiburg lag danach wĂ€hrend 20 Jahren bis zur Eröffnung der A1 an der Hauptachse des Strassenverkehrs von Bern in die Westschweiz. Die Autobahn umfĂ€hrt die Stadt im Norden und Westen und tangiert das Gemeindegebiet nur in einem kurzen Abschnitt im TĂ€lchen westlich der Höhe von Chamblioux. Die Anschlussstellen Fribourg-Sud und Fribourg-Nord sind jeweils rund 3 km vom Stadtkern entfernt.

Die Anbindung an das Eisenbahnnetz vollzog sich in mehreren Schritten ab 1860. ZunĂ€chst wurde die Bahnstrecke Lausanne–Bern am 2. Juli 1860 in Betrieb genommen. Allerdings befand sich der damalige provisorische Endbahnhof beim Weiler Balliswil rund vier Kilometer nordnordöstlich der Stadt. Der Grandfey-Viadukt ĂŒber den Saanegraben war damals noch nicht fertiggestellt. Gut zwei Jahre spĂ€ter, am 4. September 1862, wurde die gesamte Strecke von Balliswil via Freiburg nach Lausanne eröffnet. Auch der Freiburger Bahnhof war anfangs nur ein Provisorium, bis das eigentliche GebĂ€ude 1873 errichtet wurde. Weitere Streckeneröffnungen erfolgten am 25. August 1876 (Freiburg-Payerne) und am 23. August 1898 (Freiburg-Murten). Die Verbindung vom Stadtteil Neuveville zur Oberstadt wird seit 1899 durch die mit Abwasser betriebene Standseilbahn Neuveville–Saint-Pierre hergestellt (siehe auch Wasserballastbahn). Von 1897 bis 1965 war in Freiburg die rund sechs Kilometer lange Strassenbahn in Betrieb. Sie musste jedoch ab 1951 dem 1949 eröffneten Trolleybus weichen. Es gab allerdings schon zwischen 1912 und 1932 eine Überland-Trolleybuslinie, die Gleislose Bahn Freiburg–Farvagny.

FĂŒr die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen in der Stadt heute ein dichtes Liniennetz der Freiburgischen Verkehrsbetriebe. Es besteht aus drei Trolleybuslinien und ergĂ€nzend dazu vier Autobus-Linien. Im weiteren verkehren von der Stadt sternförmig in alle Richtungen des Kantons Regionalbuslinien, unter anderem nach Bulle, Avenches, Schmitten, Schwarzenburg und in die Tourismusregion Schwarzsee.

Seit 2010 gibt es ein öffentliches Netz von drei Fahrradverleih-Stationen. Es stehen 32 City- und Elektrobikes zur VerfĂŒgung. Die Stationen befinden sich am Bahnhof, beim St-LĂ©onard und bei der Uni PĂ©rolles. Tageskarten kann man beim TourismusbĂŒro oder am Schalter der TPF am Bahnhof beziehen.[3]

Geschichte

Vorgeschichte

Die Region von Freiburg war seit der Jungsteinzeit besiedelt, allerdings stammen aus dem heutigen Stadtgebiet nur spĂ€rliche Funde, beispielsweise einige Feuerstein</span>funde bei Bourguillon sowie Steinbeilklingen und BronzegerĂ€te. WĂ€hrend der Römerzeit befand sich bei Freiburg ein Übergang ĂŒber die Saane. Die Hauptachse durch das Mittelland verlief damals jedoch weiter nördlich durch das Broyetal und ĂŒber Aventicum (Avenches). Deshalb sind auch aus der römischen Epoche nur geringe Siedlungsspuren erhalten. Auf dem Plateau von PĂ©rolles wurden einige Überreste von römischen Mauerfundamenten entdeckt.

Mittelalter

Freiburg in der Chronik des Johannes Stumpf 1548
BĂŒrglentor

Freiburg wurde im Jahr 1157 durch Herzog Berthold IV. von ZĂ€hringen an strategisch gut geschĂŒtzter Lage auf einem Felsvorsprung ĂŒber der Saane gegrĂŒndet und mit grosszĂŒgigen Freiheiten ausgestattet. Die ZĂ€hringer konnten damit ihre Machtstellung im Schweizer Mittelland im Raum zwischen Aare und Saane festigen und ausbauen. Die ersten ĂŒberlieferten Namen der Stadt sind Fribor und Friburch. Als französischer Name ist Fribourg en Nuithonie ĂŒberliefert.

Seit seinen AnfĂ€ngen bildete Freiburg einen Stadtstaat, also eine Stadtherrschaft, zu der kaum Gebiet aus dem regionalen Umland gehörte. Als das Geschlecht der ZĂ€hringer 1218 erlosch, gelangte Freiburg durch einen Erbgang an die Grafen von Kyburg. Diese gewĂ€hrten der Stadt ihre bisherigen Freiheiten und schrieben die Gemeindeverfassung im Jahr 1249 in der so genannten Handfeste nieder[4], in der die rechtliche, institutionelle und wirtschaftliche Organisation festgehalten wurde. In diese Zeit fiel auch der Abschluss von mehreren BĂŒndnissen mit den NachbarstĂ€dten, nĂ€mlich mit Avenches (1239), Bern (1243) und Murten (1245).

Durch Kauf kam die Stadt 1277 an das Haus Habsburg. Schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts blĂŒhten in Freiburg Handel und Gewerbe auf. In der FrĂŒhzeit bestand Freiburg aus vier verschiedenen Quartieren: Burg, Neustadt, Au und Spital. Die Stadt entwickelte sich rasch und erfuhr die ersten Erweiterungen: Das Burgquartier dehnte sich bereits ab 1224 weiter nach Westen aus, 1254 wurde der BrĂŒckenkopf auf der Ostseite der BernbrĂŒcke gegrĂŒndet, ab 1280 wurden Erweiterungen im Bereich der Place Python vorgenommen. Diese Erweiterungen widerspiegeln den wirtschaftlichen Aufschwung Freiburgs. Auch das 14. Jahrhundert stand ganz im Zeichen des Handels, der Tuchherstellung und der Lederverarbeitung, die der Stadt ab 1370 zur Bekanntheit in ganz Mitteleuropa verhalfen.

Der Burgrechtsvertrag mit Bern wurde im Jahr 1403 erneuert. Die Stadtherren verfolgten nun eine neue Territorialpolitik, indem sie allmĂ€hlich Gebiete im engeren Umland erwarben und damit den Grundstein fĂŒr die Freiburger Alte Landschaft legten. So hatte sich die Stadt bereits 1442 beidseits der Saane ein Umland von rund 20 km Durchmesser geschaffen. Es unterstand in der Folge direkt den Stadtherren und wurde nicht ĂŒber die Zwischenstufe eines Vogtes verwaltet.

Die Altstadt unter dem Pont Saint-Jean durch gesehen
Die Freiburger Altstadt mit der Kathedrale im Hintergrund

Die Zeit um die Mitte des 15. Jahrhunderts ist durch verschiedene kriegerische Auseinandersetzungen geprĂ€gt. ZunĂ€chst mussten grössere Verluste im Krieg gegen Savoyen beklagt werden. Das savoyische Element erreichte in Freiburg immer mehr Einfluss, und so geriet die Stadt 1452 von Habsburg unter die Oberhoheit Savoyen, in der sie bis 1477 nach den Burgunderkriegen verblieb. Als BĂŒndnispartner von Bern nahm Freiburg an den Kriegen gegen Karl den KĂŒhnen teil und konnte so weitere Gebiete fĂŒr sich sichern.

Nach der Entlassung aus dem Einflussbereich Savoyens erhielt Freiburg 1478 den Status einer freien Reichsstadt, welche mit der Alten Landschaft ĂŒber ein ansehnliches Hinterland verfĂŒgte. Seit 1481 ist Freiburg Mitglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft und war lange fĂŒr den schweizerischen und europĂ€ischen Katholizismus prĂ€gend (siehe dazu auch Geschichte des Kantons Freiburg). Weitere GebietszuwĂ€chse konnte Freiburg im 16. Jahrhundert zunĂ€chst 1536 mit Bern bei der Eroberung des Waadtlandes und 1554 bei der Aufteilung der Grafschaft Greyerz verbuchen.

Aus dem Tuch- und Lederhandel gingen seit dem Ende des 14. Jahrhunderts verschiedene reiche Familien hervor, darunter Gottrau, Lanthen, Affry, Diesbach (ursprĂŒnglich aus Bern), Von der Weid, Fegeli und Weck. Zusammen mit dem Lokaladel (Familien Maggenberg, DĂŒdingen/Velga, Montenach, Englisberg und Praroman) bildete sich ab dem 15. Jahrhundert das Patriziat, das in der Folge die Macht unter sich aufteilte. Genau dies war aber ein wichtiger Grund fĂŒr den Niedergang der Tuchherstellung, denn die einst durch Handel und Gewerbe emporgekommenen Familien kĂŒmmerten sich nun vermehrt um die Stadtherrschaft und die Verwaltung des erworbenen Landbesitzes.

Ein wichtiger Meilenstein in der Stadtpolitik ist das Jahr 1627, in dem sich das damalige Patriziat mit einer neuen Verfassung fĂŒr allein regimentsfĂ€hig erklĂ€rte und damit das aktive und passive Wahlrecht fĂŒr sich in Anspruch nahm. Damit war die Oligarchie mit restriktiven Organisationsstrukturen, die sich bereits im Lauf des 15. Jahrhunderts abzeichneten, besiegelt.

Die Bedeutung von Kirche und Klöstern in der Stadt

Kloster Magerau
Ansicht der Stadt Freiburg in der «Topographie der Eydgnoßschaft» von David Herrliberger, etwa 1760

Stets bildeten die Klöster von Freiburg ein Zentrum der geistlichen Kultur, zeichneten sich fĂŒr Baukunst, Bildhauerei und Malerei verantwortlich und trugen wesentlich zur BlĂŒte der Stadt bei. Das Kloster der Franziskaner-Konventualen wurde 1256 von Jakob von Riggisberg gestiftet. Es stand in seiner Anfangszeit in enger Verbindung mit dem Stadtrat, indem es bis 1433 das Stadtarchiv aufbewahrte und die Klosterkirche fĂŒr BĂŒrgerversammlungen zur VerfĂŒgung stellte.

Ebenfalls um die Mitte des 13. Jahrhunderts wurde das Augustinerkloster in der Au gegrĂŒndet, das ĂŒber lange Zeit die UnterstĂŒtzung der Adelsfamilie Velga genoss. Auch das Frauenkloster Magerau (Maigrauge) existiert seit 1255 und gehört seit 1262 dem Zisterzienserorden an.

Eine wichtige Institution war das Mitte des 13. Jahrhunderts aus der Taufe gehobene BĂŒrgerspital, das sich um die Pflege der Armen kĂŒmmerte. Unter den Johannitern wurde ab 1260 eine Kommende mit angeschlossenem Spital erbaut.

WĂ€hrend der Reformationszeit blieb Freiburg beim alten Glauben, obwohl sein Gebiet durch das nun reformierte Bern fast vollstĂ€ndig umgeben war. So kam es in den Grenzgebieten und in den gemeinsam mit Bern verwalteten Herrschaften immer wieder zu Streitigkeiten ĂŒber die Glaubensrichtung. Die Stadt selbst wurde dadurch zu einer Hochburg der Gegenreformation. In der Zeit vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in die erste HĂ€lfte des 17. Jahrhunderts wurden verschiedene neue Klöster gegrĂŒndet, nĂ€mlich das Kapuzinerkloster (1608), das Kapuzinerinnenkloster auf dem Bisemberg (1621), das Ursulinenkloster (1634) und das Visitandinnenkloster (1635).

Der einflussreichste Orden aber waren die Jesuiten, die entscheidend zur Weiterentwicklung und ProsperitĂ€t der Stadt beitrugen. Sie errichteten 1582 das Kollegium Sankt Michael, das mit seiner Theologischen FakultĂ€t den Ursprung der UniversitĂ€t Freiburg darstellt. Auch die Entwicklung der obrigkeitlichen Druckerei geht auf die Initiative der Jesuiten zurĂŒck.

Von 1613 an wurde Freiburg Residenz des Bischofs von Lausanne, der sich nach der Reformation von Lausanne zunÀchst in Evian und nachher im burgundischen Exil aufhielt. Heute ist Freiburg Sitz des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.

Neuzeit

Murtentor

Das strenge patrizische Regime (bestehend aus maximal 60 Familien) bekleidete wĂ€hrend fast 200 Jahren sĂ€mtliche einflussreichen Posten in der Stadt und spielte die fĂŒhrende Rolle in politischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Mehrfach schlossen sich die unterdrĂŒckten BĂŒrger zusammen und probten den Volksaufstand, so auch 1781 unter der FĂŒhrung von Pierre-Nicolas Chenaux. Mit der von Bern angeforderten UnterstĂŒtzung konnte der Aufstand niedergeschlagen werden.

Mit dem Einmarsch der französischen Truppen in die Schweiz wurde 1798 das Ende des Ancien rĂ©gime eingeleitet. Freiburg kapitulierte am 2. MĂ€rz und musste seine Herrschaft ĂŒber die Landschaft niederlegen. Damit war der Weg frei fĂŒr die Wahl einer Gemeindebehörde, der als erster Stadtammann Jean de Montenach vorstand. Mit der EinfĂŒhrung der Mediationsakte unter Napoleon wurde 1803 die Trennung von Kanton und Gemeinde Freiburg endgĂŒltig vollzogen. Die Stadt war nun Hauptort des Bezirks und des Kantons Freiburg sowie zwischen 1803 und 1809 alternierend eine der HauptstĂ€dte der Schweiz.

1814 kam die alte patrizische Herrschaft nochmals an die Macht und regierte wĂ€hrend der Restaurationszeit bis 1830 die Stadt. Danach wurde das Regime durch eine liberalere Verfassung abgelöst. Freiburg, das sich als Stadt und Kanton am Sonderbund beteiligte, war einer der SchauplĂ€tze des Sonderbundskrieges und musste am 14. November 1847 kapitulieren. Ab 1848, mit der neuen Bundesverfassung und der Änderung der Kantonsverfassung, hatte in Freiburg jeder niedergelassene Schweizer BĂŒrger das Recht, an Wahlen teilzunehmen.

Im Lauf des 19. Jahrhunderts gab es einschneidende VerĂ€nderungen im Stadtbild. So wurden ab 1848 die Stadtmauern teilweise abgerissen und neue BrĂŒcken ĂŒberspannten das Saane- und das Galterntal. Der Anschluss an das schweizerische Eisenbahnnetz ab 1862 fĂŒhrte zur Entstehung eines Bahnhofquartiers. Mit der verbesserten Verkehrsanbindung setzte sich auch die Industrialisierung durch. Der Schwerpunkt der Stadt verlagerte sich damit von der historischen Altstadt in das Bahnhofquartier. Umfangreiche Gebiete in den Quartieren PĂ©rolles, Beauregard und Vignettaz wurden um 1900 mit Industrieanlagen und WohnhĂ€usern ĂŒberbaut. Ein wichtiger Eckpunkt war auch die Eröffnung der UniversitĂ€t 1889. Weitere Impulse im wirtschaftlichen Aufschwung erhielt Freiburg 1971 mit der Eröffnung des ersten Abschnitts der Autobahn A12 von Bern nach Vevey.

Stadtbild und SehenswĂŒrdigkeiten

Place des Forgerons

Freiburg konnte seinen alten historischen Stadtkern erhalten. Er zĂ€hlt heute zu den grössten geschlossenen mittelalterlichen Zentren Europas und liegt auf einem spektakulĂ€ren Felsvorsprung, der auf drei Seiten von der Saane umflossen wird. Die Bausubstanz stammt zum grossen Teil aus der gotischen Zeit bis zum 16. Jahrhundert; die HĂ€user bestehen zumeist aus dem regionalen Molasse-Sandstein. Den Kern der Altstadt bildet das Burgquartier, aber noch im 12. Jahrhundert kamen das Auquartier (ebenfalls in der Saaneschlaufe, aber nur rund 10 m ĂŒber dem Talboden) und zu Beginn des 13. Jahrhunderts der BrĂŒckenkopf östlich des Flusses hinzu. Dieser leicht abgewinkelte Stadtgrundriss weist eine LĂ€nge von rund einem Kilometer, aber eine Breite von nur etwa 100 bis 200 m auf.

GeschĂŒtzt war die Stadt durch ein mindestens zwei Kilometer langes Ringmauersystem, das sich gut in die schwierige Topographie einfĂŒgte. Wichtige Zeugen dieser mittelalterlichen MilitĂ€rarchitektur der Schweiz sind neben den erhaltenen Mauerresten auch 14 TĂŒrme und ein grosses Bollwerk aus dem 15. Jahrhundert. Das ehemalige Befestigungswerk ist insbesondere im Osten und SĂŒden gut erhalten. Hierzu gehören der Berner Torturm, der Katzenturm, der Rote Turm (aus dem 13. Jahrhundert) und der DĂŒrrenbĂŒhlturm. Etwas jĂŒnger sind das Murtentor (1410), der Vierpfundturm (Tour des Rasoirs, 1411), die Tour des Curtils novels und der halbrunde Thierryturm (Tour Henri, 1490) im nördlichen und westlichen Teil der Stadt.

Die Kathedrale von Freiburg

Herausragendes Bauwerk in der Altstadt von Freiburg ist die Kathedrale Sankt Nikolaus. Sie wurde ab 1283 in mehreren Etappen bis 1490 an der Stelle eines romanischen Gotteshauses erbaut.

Im Burgquartier befinden sich zahlreiche weitere bedeutende Bauwerke. Das Rathaus (HĂŽtel de Ville) wurde von 1501 bis 1522 an der Stelle der ehemaligen, im 15. Jahrhundert zerstörten zĂ€hringischen Burg erbaut. Sein Uhrturm wurde im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach verĂ€ndert. Gleich nebenan steht das in einer Stilmischung von Barock und Klassizismus gehaltene Stadthaus von 1731. Auch die Staatskanzlei (1734–1737) zeigt dieselben Stilformen und ein skulptiertes heraldisches Motiv ĂŒber dem Hauptportal. Der Rathausplatz mit dem Georgsbrunnen (Brunnenfigur von 1525) wird auch von der Gendarmerie, einem GebĂ€ude im Louis XVI-Stil von 1783 gesĂ€umt. Das PostgebĂ€ude von 1756–1758 zeigt den Louis-XV-Stil. In der Hauptstrasse (Grand-Rue) wurde und wird immer noch der Markt abgehalten. Die Strasse wird von einer beeindruckenden HĂ€usergruppe aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gesĂ€umt, darunter das DirektionsgebĂ€ude der stĂ€dtischen Behörde mit Stilformen aus Gotik und Renaissance, das Haus Castella (1780) und das spĂ€tgotische GebĂ€ude Les Tornalettes (1611–1613) mit Treppenturm und Eckerker. An der ZĂ€hringerstrasse stehen das Haus Techtermann, das im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt und damit das Ă€lteste Wohnhaus der Stadt ist, sowie das HĂŽtel Zaehringen aus dem 18. Jahrhundert.

Rathaus

Eine Reihe wichtiger kirchlicher Bauwerke findet man in der Oberstadt, dem ehemaligen Spitalquartier. Die dreischiffige Liebfrauenkirche (Notre-Dame) geht im Kern auf das 12. Jahrhundert zurĂŒck, wurde aber von 1785 bis 1787 umfassend umgestaltet. Aus dieser Zeit stammt die barock-klassizistische Fassade, wĂ€hrend der Glockenturm noch seine ursprĂŒngliche Bausubstanz zeigt und im Unterbau eine romanisch-gotische Kapelle aus dem 13. Jahrhundert birgt. Auch die Franziskanerkirche (ursprĂŒnglich von 1281) mit ihrem dreischiffigen gotischen Chor ist sehenswert; das Schiff und die Aussenfassade wurde 1735–1746 erneuert. Zu der reichen Innenausstattung gehören das hölzerne ChorgestĂŒhl von 1280, das zu den Ă€ltesten der Schweiz zĂ€hlt, sowie ein Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert. Im Kreuzgang sind Fresken aus der Zeit um 1440 erhalten. Etwas neueren Datums sind Kloster und Kirche der Visitandinnen, die 1653–1656 errichtet wurden. Bemerkenswert ist hier der Zentralbau der Konventskirche, der von einer oktogonalen Tambourkuppel gekrönt ist. Die Kirche Sankt Michael, die den Jesuiten gehörte, wurde 1604–1613 im spĂ€tgotischen Stil erbaut, wĂ€hrend das Innere Mitte des 18. Jahrhunderts umgestaltet und mit Rokoko-Dekor versehen wurde. Die Kollegiumsbauten stammen aus der Epoche der Renaissance und wurden zumeist Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Die Ursulinerinnenkirche schliesslich wurde 1677–1679 erstellt.

Zu den bedeutenden profanen Bauten in der Oberstadt gehören der RatzĂ©hof (im Renaissancestil 1581–1585 erbaut, beherbergt heute das Museum fĂŒr Kunst und Geschichte), das Schloss La Poya (eine Villa, die 1699–1701 fĂŒr die Familie Lanthen-Heid errichtet wurde), das Haus Gottrau aus dem 18. Jahrhundert, das bischöfliche Palais (1842–1845) und das vom ausgehenden 17. Jahrhundert stammende ehemalige BĂŒrgerspital.

Augustinerkirche

Das Auquartier (französisch Quartier de l'Auge) bildet die sĂŒdöstliche und auf einem tieferen Niveau liegende Fortsetzung des Burgquartiers. Hier befinden sich das Kloster und die Kirche der Augustiner. Die dreischiffige Kirche Sankt Mauritius mit Polygonalchor geht im Kern auf die GrĂŒndungszeit des Klosters im 13. Jahrhundert zurĂŒck, wurde aber im 16. und 18. Jahrhundert mehrfach verĂ€ndert; sie besitzt eine reiche Innenausstattung, darunter ein Hochaltar mit geschnitztem Retabel (1602) und steinerne Priestersitze (1594). Die KonventsgebĂ€ude stammen zum grossen Teil aus dem 17. und 18. Jahrhundert und dienen als Sitz des kantonalen Dienstes fĂŒr Denkmalpflege. Bis 2005 war hier das Staatsarchiv untergebracht, das sich heute im PĂ©rollesquartier befindet. Das Auquartier zeichnet sich durch verschiedene gotische und spĂ€tgotische HĂ€user sowie durch mit Brunnen (Samariterbrunnen, Annabrunnen) geschmĂŒckte PlĂ€tze aus.

Im Talboden der Saane sĂŒdlich des Burgquartiers befindet sich die Neustadt (Neuveville) mit der Kirche Mariahilf (1749–1762, barocke Innenausstattung) und zahlreichen spĂ€tgotischen HĂ€usern.

Mattenkaserne von der Pfarrei Sankt Johannes gesehen

Jenseits der Saane, im Mattenquartier (Quartier de la Planche), bildet die Komturei und Kirche Sankt Johannes den Mittelpunkt. Die 1264 geweihte Kirche wurde 1885 und 1951 stark verĂ€ndert, wĂ€hrend die GebĂ€ude der ehemaligen Komturei aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen. Nahebei steht die Kaserne, ein 1708–1709 erbauter Speicher, der 1821 die Funktion einer Kaserne ĂŒbernahm und dazu umgebaut wurde. Etwas abgeschieden und auf drei Seiten von der Saane umflossen liegt die Zisterzienserinnenabtei Magerau (Maigrauge), die 1255 erstmals erwĂ€hnt wurde. Die Kirche hat ihre ursprĂŒngliche Form aus dem 13. Jahrhundert weitgehend bewahrt, die KonventsgebĂ€ude wurden nach einem Brand 1660–1666 neu erbaut. Auf dem östlich der Saane liegenden Vorsprung befinden sich das Kloster Montorge (1626 gegrĂŒndet) mit einer schlichten einschiffigen Konventskirche von 1635, die Loretokapelle (1648 in Anlehnung an Santa Casa di Loreto erbaut) und das BĂŒrglentor (Porte de Bourguillon), dessen Bausubstanz aus dem 14. bis 15. Jahrhundert stammt.

Ausserhalb der alten Stadt sind die Bauten der UniversitĂ€t, das Villenviertel mit Jugendstil-Bauten im Gambachquartier und der Betonbau der Christkönigskirche (1951–1953) in PĂ©rolles zu erwĂ€hnen. Ebenfalls in PĂ©rolles befinden sich das fĂŒr die Familie Diesbach von 1508 bis 1522 erbaute Schloss und die Sankt BartholomĂ€uskapelle im gotischen Flamboyant-Stil, die eine Sammlung von Glasmalereien aus der Renaissance birgt. In Bourguillon (BĂŒrglen) steht die einschiffige Kirche Notre-Dame, die 1464–1466 errichtet wurde.

ZĂ€hringerbrĂŒcke

Freiburg ist zudem fĂŒr seine zahlreichen BrĂŒcken bekannt, die den Lauf der Saane ĂŒberspannen. Die BernbrĂŒcke, die das Auquartier mit dem BrĂŒckenkopf östlich der Saane verbindet, ist eine gedeckte HolzbrĂŒcke, die ihre Gestalt 1653 erhielt. Zum Mattenquartier fĂŒhren vom Auquartier die Mittlere BrĂŒcke, eine steinerne VierbogenbrĂŒcke von 1720, und von der Neustadt die Sankt JohannbrĂŒcke (1746, ebenfalls mit Tuffsteinquadern). Neben diesen BrĂŒcken im Tal besitzt Freiburg drei HochbrĂŒcken. Die ZĂ€hringerbrĂŒcke verbindet das Burgquartier direkt mit dem Stadtteil Schönberg; sie wurde 1924 an der Stelle der HĂ€ngebrĂŒcke von 1834 erbaut, die bis 1849 die weltweit lĂ€ngste ihrer Art gewesen war. Die neue GalternbrĂŒcke ersetzte 1960 eine erste HĂ€ngebrĂŒcke von 1840, ĂŒberspannt den Galterngraben und verbindet die Stadtteile Schönberg und BĂŒrglen (Bourguillon). Die 1920 erstellte PĂ©rollesbrĂŒcke gewĂ€hrleistet schliesslich eine direkte Verbindung vom Stadtteil PĂ©rolles nach Marly.

Wappen

Das Stadtwappen von Freiburg zeigt in Blau einen Zinnenturm mit links angebauter zinnenbekrönter, in zwei Stufen abfallender Mauer mit einem unten hervorbrechenden halben Ring, alles in Silber. Obwohl bereits seit dem 13. Jahrhundert verwendet, wurde das Wappen nach verschiedenen Umgestaltungen erst 1803 zum offiziellen Wappen der Stadt erklĂ€rt. Die drei TĂŒrme des Stadtwappens verkörpern die Ehemaligen Regierenden Stadtpanner, Burgpanner, Neustadtpanner, Spitalpanner, und der Silberne Ring verkörpert den vierten Panner, das Aupanner das an der Saane liegt.

Seit GrĂŒndung der Stadt Freiburg im Jahr 1157 wurde dieses Wappen mehrmals verĂ€ndert. FrĂŒher hatte das Wappen oberhalb der TĂŒrme noch den ZĂ€hringeradler, spĂ€ter wurde es in ein vierteiliges Wappen (zweimal Stadtwappen, zweimal Kantonswappen ĂŒbers Kreuz) aufgeteilt, das zu den offiziellen Kantonsfarben Schwarz-Blau fĂŒhrte. Die heutigen Kantonsfarben Schwarz und Weiss wurden erst mit dem Zusammenbruch der ehemaligen Stadtpanner eingefĂŒhrt; bis dahin wurden Stadt- und Kantonalwappen zusammen gefĂŒhrt.

Gut zu sehen sind die alten Kantonsfarben in der Tracht des Wappens des Sensebezirks sowie in den alten Regimentsfahnen (z.B. Regiment Oberlandrist – Oberer Schrot DĂŒdingen), die alle schwarz-blau geflammten Hintergrund hinter dem eidgenössischen Kreuz hatten.

Das doppelt gefĂŒhrte Wappen kann bei dem alten Schild des Gasthofes «Aigle Noir (Alpenstrasse)» in der Freiburger Innenstadt noch besichtigt werden.

Sport

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der Eishockey-Club HC Fribourg-Gottéron, der in der National League A spielt und bisher viermal Schweizer Vizemeister wurde. Die Spiele werden in der BCF-Arena (KapazitÀt: 7433 Zuschauer) ausgetragen.

Der Basketballklub Benetton Fribourg Olympic ist ein weiterer Vorzeigeverein. In der Schweiz ist der Basketball im Vergleich zu Eishockey und Fussball eher ein Randsport â€“ vor allem im deutschsprachigen Teil. Der Publikumsaufmarsch im «Heimstadion» (der Turnhalle des Kollegiums Heilig Kreuz) von bis zu 3'500 Zuschauern wird national auf Klubebene nur noch in Fussball- und Eishockeystadien ĂŒbertroffen. Auch sportlich (unter anderem 13-facher Meister: 1966, ’71, ’73, ’74, ’78, ’79, ’81, ’82, ’85, ’91, ’92, ’98, ’99 und 2007; sechsfacher Schweizer Cup-Sieger: 1967, ’76, ’78, ’97, ’98 und 2007 sowie 1. Liga-Cup-Sieger: 2007) ist der Verein nationale Spitze.

Der Fussball-Club FC Fribourg spielt in der 1. Liga, der höchsten Amateurklasse.

Seit 1933 findet am ersten Sonntag im Oktober der Murtenlauf (Course Morat-Fribourg) statt. Dieser zĂ€hlt zu den bekanntesten und traditionsreichsten VolkslĂ€ufen der Schweiz, mit jeweils Tausenden von Teilnehmern. Die Strecke ist rund 17 Kilometer lang, fĂŒhrt von Murten nach Freiburg und wird zum Gedenken an die Schlacht bei Murten gelaufen.

Persönlichkeiten

StÀdtepartnerschaften

Literatur

  • Bernhard Altermatt: Die institutionelle Zweisprachigkeit der Stadt Fribourg-Freiburg: Geschichte, Zustand und Entwicklungstendenzen. In: Bulletin suisse de linguistique appliquĂ©e. NeuchĂątel 2005 (no. 82), 62-82 (ISSN 1023-2044).
  • Gaston Castella: Histoire du canton de Fribourg depuis les origines jusqu’en 1857. Freiburg 1922.
  • Anton Bertschy, Michel CharriĂšre: Freiburg, ein Kanton und seine Geschichte/Fribourg, un canton, une histoire. Freiburg 1991.
  • EncyclopĂ©die du canton de Fribourg. Hrsg. unter der Leitung von R. Ruffieux. 2 Bde. Freiburg 1977.
  • Geschichte des Kantons Freiburg/Histoire du Canton de Fribourg. Hrsg. unter der Leitung von R. Ruffieux. 2 Bde. Freiburg 1981.
  • Hermann Schöpfer: KunstfĂŒhrer Stadt Freiburg. Bern 1979.
  • Marcel Strub: Les monuments d’art et d’histoire du canton de Fribourg: la ville de Fribourg. 3 Bde. Basel 1956–1964.
  • Silvia Zehnder-Jörg: Die Grosse Freiburger Chronik des Franz Rudella. Edition nach dem Exemplar des Staatsarchivs Freiburg. Phil. Diss., Freiburg (Schweiz) 2005. (die Chronik reicht bis in das Jahr 1568, PDF)
  • Hans-Joachim Schmidt (Hg.), StadtgrĂŒndung und Stadtplanung. Freiburg /Fribourg im Mittelalter; MĂŒnster 2010

Weblinks

 Commons: Freiburg â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: StĂ€ndige und NichtstĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, NationalitĂ€t und Alter
  2. ↑ Stadtgeschichte. Abgerufen am 22. September 2010.
  3. ↑ http://www.velopass.ch/index.php/de/netzwerke/freiburg
  4. ↑ Ernst Theodor Gaupp: Deutsche Stadtrechte im Mittelalter, mit rechtsgeschichtlichen ErlĂ€uterungen. Zweiter Band, Breslau 1852, S. 58-107, online.
  5. ↑ http://www.fr.ch/ville-fribourg/informations/1700/196_juin03.pdf
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