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| Free State Province Freistaat | ||
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| Symbole | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat | Südafrika | |
| Hauptstadt | Bloemfontein | |
| Fläche | 129.821,1 km² | |
| Einwohner | 2.773.066 (24. Oktober 2007) | |
| Dichte | 21,4 Einwohner pro km² | |
| ISO 3166-2 | ZA-FS | |
| Webauftritt | www.fs.gov.za (englisch) | |
| Politik | ||
| Premierminister | Elias Magashule | |
| Partei | ANC | |
Freistaat (engl. Free State, afrikaans Vrystaat) ist eine südafrikanische Provinz in der Mitte der Republik und bildete früher den selbstständigen Oranje-Freistaat. Die Provinz war von 1854 bis 1910 ein selbstständiger Burenstaat, der nach dem Burenkrieg mit dem Rest des Landes vereinigt wurde. Sie ist aufgeteilt in fünf Distrikte mit 20 Gemeinden.
Inhaltsverzeichnis |
Der Freistaat liegt im zentralen Flachland Südafrikas und ist von Agrarwirtschaft geprägt. Über 30.000 Farmen erzeugen mehr als 70 % der südafrikanischen Landwirtschaftsprodukte. Daneben liegen einige der reichsten Gold- und Diamantenminen der Welt im Freistaat.
Im Südosten grenzt der Freistaat an Lesotho.
Der Freistaat ist in fünf Distrikte gegliedert, die jeweils in drei bis fünf Gemeinden unterteilt sind (insgesamt 20). Die fünf Distrikte sind:[1]
Die größten Städte des Freistaats sind Welkom, die Hauptstadt Bloemfontein, Botshabelo, Virginia, Kutlwanong (bei Welkom) und Kroonstad.[2]
Nach den Ergebnissen der Volkszählung von 2001 rechneten sich 88 % der schwarzen Bevölkerungsgruppe zu, 8,8 % den Weißen, 3,1 % den Farbigen (afrikaans: Kleurlinge; englisch: Coloureds) und 0,1 % den Indern und Asiaten.[3] Der niedrige Anteil der Asiaten rührt daher, dass während der Apartheid den Asiaten der Zuzug in den Freistaat verweigert wurde.
Sesotho gaben 64,4 % der Bevölkerung als Muttersprache an, Afrikaans 11,9 %, IsiXhosa 9,1 %, Setswana 6,8 %, IsiZulu 5,1 %, Englisch 1,4 %, IsiNdebele 0,4 %.[4] Verkehrssprache ist zumeist Englisch oder mit verwandten Sprachen vermischtes Sesotho. Neben den Weißen sprechen im Allgemeinen auch die Farbigen Afrikaans als Muttersprache.
Nachdem die Kapkolonie unter britische Herrschaft gekommen war, fürchteten die Buren um ihre kulturelle Identität und versuchten im Großen Treck, weiter im Landesinneren gelegene Gebiete zu kolonisieren, so auch das Gebiet zwischen Oranje und Vaal. Die Afrikaaner, wie sich die Buren selbst nannten, gründeten im Landesinneren mehrere unabhängige Burenrepubliken. Eine davon war der Oranje-Freistaat (Oranje Vrystaat).
Dieses Gebiet wurde bereits 1848 von Großbritannien annektiert, konnte aber 1854 unter dem Namen Oranje-Freistaat (niederländisch „Oranje-Vrijstaat“, afrikaans „Oranje-Vrystaat“) seine Selbstständigkeit erreichen. Von Anfang an war die Republik unter Druck sowohl Großbritanniens als auch der benachbarten Basotho, mit denen es unter deren Herrscher Moshoeshoe I. häufig zu Zwischenfällen kam (siehe Lesotho#Geschichte).
Nach dem Zweiten Burenkrieg wurde 1900 der Oranje-Freistaat endgültig britisch annektiert und 1910 Provinz der Südafrikanischen Union. Name, Territorium und Hauptstadt blieben jedoch unverändert. In den 1960er Jahren wurden als eine Maßnahme der südafrikanischen Apartheidspolitik Stammesgebiete der schwarzen Bevölkerung vom Provinzterritorium abgetrennt. Es entstanden das Homeland QwaQwa und ein Teil des Homelands Bophuthatswana. 1994 wurden diese Gebiete in die Provinz reintegriert.
1995 wurde der Provinzname zu Freistaat verkürzt.
Freistaat | Gauteng | KwaZulu-Natal | Limpopo | Mpumalanga | Nordkap | Nordwest | Ostkap | Westkap