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Der Friedensvertrag von 1904 zwischen Chile und Bolivien wurde am 20. Oktober 1904 unterschrieben und beendete formell den Salpeterkrieg. Das Dokument definiert die Grenze zwischen beiden Ländern durch 96 Grenzpunkte.
Bolivien erkennt im Vertrag die chilenische Souveränität über die ehemals bolivianische Küstenregion von Antofagasta an und Chile erkennt das Recht Boliviens zum Handelsverkehr an zwischen den chilenischen Häfen am Pazifik und dem bolivianischen Territorium.
Dafür, unter anderem, sieht der Vertrag den Bau der Eisenbahnlinie Arica–La Paz vor.
Vorher hatten 1884 im Vertrag von Ancón Chile und Peru (ehemals Verbündete Boliviens im Krieg gegen Chile) einen Friedensvertrag geschlossen.