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Friedrich Bothe (* 3. März 1869 in Nöschenrode; † 13. September 1952 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Lehrer und Historiker.
Inhaltsverzeichnis |
Bothe war von 1900 bis 1932 Lehrer für Deutsch, Geschichte, Fechten, Schwimmen und Turnen an der Liebigschule in Frankfurt am Main. 1922 wurde er zum Oberstudienrat ernannt. Seine eigentlichen Verdienste erwarb er sich mit seinen Forschungen und Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt Frankfurt am Main.
Sein erstmals 1913 erschienenes Buch Geschichte der Stadt Frankfurt am Main (1923 und 1929 in überarbeiteten Fassungen neu aufgelegt, seitdem mehrfach unverändert wiederveröffentlicht) wurde zum Standardwerk. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Finanz- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt. 1939 stiftete er anlässlich seines 70. Geburtstages der Stadt zwei von ihm identifizierte Gemälde Adam Elsheimers, Die Stadt Frankfurt am Main von Süden her gesehen und Der kleine Tobias.
1929 erhielt Bothe die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, zu seiner Pensionierung 1932 die Silberne Ehrenschatulle für seine Verdienste als Lehrer. 1939 ernannte ihn der Frankfurter Verein für Geschichte und Landeskunde zum Ehrenmitglied. Sein Grab befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.
Der Nachlass mit unveröffentlichten Manuskripten befindet sich im Institut für Stadtgeschichte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bothe, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1869 |
| GEBURTSORT | Nöschenrode |
| STERBEDATUM | 13. September 1952 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main |