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Fritz Eschmann (* 7. Juni 1909 in Dieringhausen; †22. Februar 1997 in Gummersbach) war ein deutscher Politiker der SPD.
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Eschmann von 1923 bis 1927 eine Schlosserlehre und arbeitete anschließend als Schlossergeselle in Gummersbach. 1932 trat er als Polizeioberwachtmeister in den Staatsdienst ein und besuchte die Polizeischule. Seit 1936 war er bis 1945 Berufssoldat. Nach dem Besuch der Wehrmachtsfachsschule nahm er – zuletzt als Kompaniechef im Range eines Hauptmanns – am Zweiten Weltkrieg teil, in dem er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.[1][2] Nach Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er zunächst als Schlosser. Anschließend an eine Tätigkeit als Werkmeister 1946/47 war er 1948 Geschäftsführer und Vorsitzender des DGB-Kreisausschusses für das Oberbergische Land.
Vor 1933 gehörte Eschmann der Sozialistischen Arbeiter-Jugend an. Ab 1945 beteiligte er sich am Aufbau der SPD im Oberbergischen Kreis.
Eschmann gehörte dem Oberbergischen Kreistag von 1948 bis 1962 und von 1964 bis 1969, dem Deutschen Bundestag von 1953 bis 1969 an. Er vertrat den Wahlkreis Oberbergischer Kreis im Parlament. [3]
Eschmann war Landrat des Oberbergischen Kreises in der Zeit vom 8. November 1951 bis zum 20. November 1952 und vom 15. November 1956 bis zum 7. April 1961. [4]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eschmann, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdB |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1909 |
| GEBURTSORT | Dieringhausen |
| STERBEDATUM | 22. Februar 1997 |
| STERBEORT | Gummersbach |