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Fritz Ihlau (* 28. August 1909 in Hannover; † 1995 in Köln) war ein deutscher Komponist. Er komponierte auch unter dem Pseudonym Fred Langen, insbesondere rhythmisch modernere Werke.
Inhaltsverzeichnis |
Sein Studium der Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaft absolvierte er von 1930 bis 1935 an den Universitäten in Marburg und in München, das er mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. Im Bereich Musik studierte er Kontrapunkt und Komposition bei Prof. Hans Stieber. Bereits als Student konzertierte er unter der Leitung von Otto Ebel von Sosen und spielte Rundfunkaufnahmen unter der Leitung von Karl List ein.
Im Anschluss an das obige Studium absolvierte er die Tonmeisterschule in Frankfurt. Ihlau spezialisierte sich als Musikberater und Redakteur und war an den Rundfunkanstalten in Hannover und am Reichssender Königsberg tätig. Nach dem 2. Weltkrieg war er in Traunstein / Oberbayern als freier Journalist tätig. 1950 wechselte er als Tonmeister zum WDR nach Köln und wurde dort 1961 zusätzlich als Haupt-Programmgestalter berufen.
1975 wurde er pensioniert, aber er blieb durch seine Kompositionen der Musikwelt erhalten. Ihlau's Œuvre beinhaltet eine Operette, ein Ballett, Kirchenmusik, Lieder, Chorwerke und Orchesterstücke.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ihlau, Fritz |
| ALTERNATIVNAMEN | Langen, Fred (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist und Musiker |
| GEBURTSDATUM | 28. August 1909 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | 1995 |
| STERBEORT | Köln |