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Fritz Ruoff (* 31. Dezember 1906 in Nürtingen; † 5. Oktober 1986 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Maler.
Inhaltsverzeichnis |
Nach einer Holzbildhauerlehre studierte er bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Alfred Lörcher. Bis zu seinem Tod im Jahre 1986 verbrachte er seine Arbeitsjahre in Nürtingen. Sein Frühwerk, vom abstrakten Expressionismus kommend, ist geprägt von Dynamik und Expressivität. 1948 lernte er den Journalisten Peter Härtling kennen und wurde zu dessen Mentor.[1]
In den 1960er Jahren führt sein Weg zum konstruktiven, meditativen Bild. Das gesamte Œuvre umfasst nach heutigem Kenntnisstand mehr als 2.000 Werke.
Das Werk von Fritz Ruoff wird von der 2003 gegründeten Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung betreut. Die Stiftung verfügt über eine repräsentative Auswahl von Werken Ruoffs aus allen Schaffensphasen. Die gemeinnützige Stiftung wird treuhändisch von der Stadt Nürtingen geführt.
Werke von Ruoff befinden sich u.a. in der Stiftung Domnick (Nürtingen), Kunstsammlung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Sammlung Landkreis Esslingen, Kunstmuseum Stuttgart und Staatsgalerie Stuttgart. Die Stadt Nürtingen hat Fritz Ruoff 1986 zum Ehrenbürger ernannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ruoff, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer und Maler |
| GEBURTSDATUM | 31. Dezember 1906 |
| GEBURTSORT | Nürtingen |
| STERBEDATUM | 5. Oktober 1986 |
| STERBEORT | Nürtingen |