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Fritz Schumacher

Dieser Artikel behandelt den Architekten, fĂŒr den Ökonomen siehe Ernst Friedrich Schumacher.
Fritz-Schumacher-Statue im UniversitÀtsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Finanzbehörde am GÀnsemarkt: Fassade schrÀg aufwÀrts
Davidwache

Fritz Schumacher (* 4. November 1869 in Bremen; †  5. November 1947 in Hamburg; vollstĂ€ndiger Name: Friedrich Wilhelm Schumacher) war ein deutscher Architekt, Stadtplaner, Baubeamter und Hochschullehrer, der viele Jahre als Oberbaudirektor in Hamburg wirkte. Er war MitbegrĂŒnder des Deutschen Werkbundes und Förderer der neuzeitlichen Backstein-Bauweise in Norddeutschland.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jugend und Ausbildung

Fritz Schumacher war der Sohn des Juristen, Historikers und Syndicus der Handelskammer Bremen Dr. Hermann Albert Schumacher (1839–1890). Der Vater war Ministerresident des Deutschen Reiches in Bogota und New York. Nach seiner Kindheit kehrte die Familie 1883 nach Bremen zurĂŒck. Er besuchte das Alte Gymnasium in Bremen. Sein Schulfreund war der spĂ€tere Historiker Karl Ludwig Hampe.

Schumacher studierte von 1889 bis 1896 an der Technischen Hochschule MĂŒnchen zuerst Mathematik und Naturwissenschaften in MĂŒnchen und wechselt schließlich zur Architektur, unter anderem bei Friedrich von Thiersch.

Architekt und Hochschullehrer

Seine beruflichen Einstieg fand Schumacher im BĂŒro des MĂŒnchner Architekten Gabriel von Seidl, der ihn bereits wĂ€hrend seines Studiums zeitweilig in die Mitarbeitergruppe aufnahm und nach dem Studienabschluss anstellte. Dadurch kam er zweimal mit dem Projekt des Bayerischen Nationalmuseums in BerĂŒhrung. Fritz Schumacher fand dabei in der Zusammenarbeit mit Seidl, einen exponierten Vertreter des Historismus, große Freude. Besonders schĂ€tzte der junge Architekt die Maßgabe seines Arbeitgebers, das Aufgreifen historischer Epochen innerhalb der Architektur des neuen Nationalmuseums durch die jeweils zeitgerechte Formensprache und Stimmung umzusetzen.

In der MĂŒnchner Zeit kam Schumacher mit Ferdinand von Miller und dem Kunstsammler Alexander GĂŒnther zusammen. FĂŒr GĂŒnther ĂŒbernahm er selbstĂ€ndig Aufgaben zur Umgestaltung in dessen Schloss (Schloss Prösels) in Tirol und spĂ€teren Wohnsitz am Gardasee. Er unterstĂŒtzte ihn zwischen 1895 und 1898 finanziell bei seinen Studienreisen.[1]

Im Jahr 1896 nahm er durch Empfehlung von Theodor Fischer im Stadtbauamt Leipzig unter der Leitung von Hugo Licht seine TĂ€tigkeit auf, die bis 1901 andauerte. Hier kam Schumacher mit Friedrich Naumann und dessen Reformgedanken fĂŒr die Gesellschaft zusammen und war Mitglied verschiedener reformorientierter Gruppen. WĂ€hrend der Weimarer Republik stand er der Deutschen Demokratischen Partei nahe. Das freundschaftliche VerhĂ€ltnis mit Max Klinger brachte ihn schnell mit avantgardistischen Kreisen von Leipzig in Verbindung. Die sich zunehmend konfliktreich entwickelnde Zusammenarbeit mit seinem Vorgesetzten Hugo Licht beförderte seine Abkehr vom Historismus. Das von Licht innerhalb eines Wettbewerbes geplante, anonym ausgewĂ€hlte und daraufhin errichtete Neue Rathaus in Leipzig bezeichnete Schumacher in einem Brief an seinen Bruder als „scheußliches Werk“, das er mit mehreren VerbesserungsvorschlĂ€gen beeinflussen konnte. Diese Kontroverse war in einen aktuellen kunstkritischen Diskurs eingebettet, zu dem Schumacher 1899 mit einem eigenen TheaterstĂŒck Phantasien in Auerbachs Keller beitrug. Dessen AuffĂŒhrung diente dem Festspiel anlĂ€sslich des 25jĂ€hrigen JubilĂ€ums des Kunstgewerbemuseums in Leipzig. Dabei band er die Rollen des Faust und Mephisto in einen Disput ĂŒber Aspekte der modernen Kunst ein. Kontakte mit Leipziger Verlegern ermunterten Schumacher zu EntwĂŒrfen fĂŒr die Buchgestaltung und Exlibris, von denen 1901 ausgewĂ€hlte Arbeiten im Deutschen Buchgewerbe-Museum gezeigt wurden.[2]

Im Jahr 1901 wurde er als Professor an die Technische Hochschule Dresden berufen, die er bis 1909 ausĂŒbte.[3] Schumachers TĂ€tigkeit als Hochschullehrer an der Hochbau-Abteilung der Technischen Hochschule und seine Begeisterung fĂŒr John Ruskins kulturkritische Impulse veranlassten ihn mit Überlegungen und einem Beitrag zur Revision der Rolle des Architekten in seiner Gesellschaft. WĂ€hrend seiner Dresdner Professur war Schumacher an der GrĂŒndung des StĂ€dtebauseminars beteiligt. Aus diesen Erfahrungen beschrieb er 1916 rĂŒckschauend, zu diesem Zeitpunkt bereits in Hamburg als Baudirektor tĂ€tig, die Architekturentwicklung des 19. Jahrhunderts als eine Periode singulĂ€r hervortretender Werke, wonach jedes fĂŒr sich „in einer Art Verteidigungsstellung gegen seine Umgebung zu behaupten“ bestrebt war. Diese Auffassung verband Schumacher mit der Forderung nach einer besseren BerĂŒcksichtigung stĂ€dtebaulicher ZusammenhĂ€nge, die er um 1916 bereits als sich vollziehende VerĂ€nderung wahrnahm. Seiner Meinung nach sind „an die Bildung des Architekten bedeutsame neue Anforderungen“ gestellt, die Aufgaben als Volkswirt und architektonischer Regisseur erforderlich machen. Die großen Herausforderungen an jeden verantwortungsvoll gestalteten Bebauungsplan, besonders im Bereich der GroßstĂ€dte, bestehen in der harmonischen VerknĂŒpfung von volkswirtschaftlichen und architektonischen Zielen.[4]

„Es [das Kulturideal] ist ein anderes geworden; in der Epoche der Großstadt und der Maschinen wird es gefĂ€rbt von sozialen und wirtschaftlichen Forderungen; Warenhaus, Kleinwohnungsanlage, Volksschule und Fabrik sind nicht mit der aristokratischen Formenwelt der Antike zu lösen, höchstens die rhythmischen Werte ihres abgeklĂ€rten Wesens können uns Wegweiser werden. FĂŒr die großen sozialen Organisationen unserer Zeit mußten wir den Ausdruck finden. Eine Kunst, die fĂŒr das Volk schafft, wird unsere nĂ€chste Aufgabe ihrem Inhalte nach sein, und das ideale Ziel, das hinter dieser Aufgabe steht, wird sein, nicht nur eine Kunst fĂŒr das Volk, sondern eine Kunst des Volkes langsam daraus zu entwickeln.“

– Fritz Schumacher: Grundlagen der Baukunst, 1916[5]

Neben seiner TĂ€tigkeit als Hochschullehrer konnte er deutschlandweit einige PrivatwohnhĂ€user realisieren. Viele seiner EntwĂŒrfe entstanden in seiner Freizeit und am Wochenende. Er schrieb sehr viel und Ă€ußerte sich zu verschiedenen Themen der Stadtplanung und Architektur. In seiner Zeit in Hamburg traf er auf erörterungsfreudige Zeitgenossen und diskutierte seine EntwĂŒrfe. FĂŒr ihn stellte das Bauen einen wesentlichen Beitrag zur Reform der Kunst und damit des Lebens ĂŒberhaupt dar.[6]

Schumacher war gemeinsam mit Hermann Muthesius, Friedrich Naumann und Henry van de Velde Initiator und MitbegrĂŒnder des Deutschen Werkbundes und hielt die Eröffnungsrede zur GrĂŒndungsversammlung am 5. Oktober 1907. Als konservativer Vertreter der Reformarchitektur stand er den weiteren Entwicklungen kritisch gegenĂŒber und bemĂ€ngelte an dem aus der Werkbund-Idee heraus entstandenen Bauhaus dessen „‚Konstruktionsfanatismus‘ einer neuen Sachlichkeit“. Dennoch gehörte auch Schumacher in den 1920er Jahren, insbesondere mit seinen funktionalistischen Hamburger Schulbauten, zu den Vertretern des Neuen Bauens und propagierte eine moderate, an regionalen Traditionen orientierte Moderne.

Schumacher war sein ganzes Leben auch dem Theater sehr zugetan. Neben dem StĂŒck Phantasien in Auerbachs Keller inszenierte er 1908 in Dresden den Hamlet.

Wirken fĂŒr Bremen

In Bremen bewarb er sich 1908/1909 fĂŒr den Bau des neuen Rathauses, ein Auftrag, den sein erster Arbeitgeber Gabriel von Seidl nach einem beschrĂ€nkten Wettbewerb erhielt. 1908 gestaltete er das Franziusdenkmal an der WeserbrĂŒcke in Bremen. Noch einmal konnte er von 1925 bis 1930 fĂŒr eine Mitarbeit an der Stadt- und Landesplanung fĂŒr Bremen gewonnen werden. Hierbei verhinderte er einen Straßendurchbruch am Bischofstor.[7]

Berufung nach Hamburg

Nach der Choleraepidemie von 1892 entschloss sich der Senat unter BĂŒrgermeister Mönckeberg, das GĂ€ngeviertel in der östlichen Altstadt abzureißen und großzĂŒgig neu zu gestalten. Zu diesen Maßnahmen zĂ€hlt der Bau der Mönckebergstraße, deren Verlauf der bereits 1901 vorgeschlagenen Trasse der U-Bahn zwischen Rathausmarkt und Hauptbahnhof SĂŒd entspricht. Im Rahmen der Citybildung als Folge der wachsenden Bedeutung des Handels nach dem Zollanschluss Hamburgs bestand außerdem ein wachsender Bedarf an BĂŒrorĂ€umen in modernen KontorhĂ€usern. Im bisherigen GĂ€ngeviertel dominierten kleinere Betriebe und vor allem Wohnungen der Arbeiter. Neben dem Bedarf fĂŒr eine zeitgemĂ€ĂŸe Verkehrsanbindung des Zentrums befriedigten vor allem die neu errichteten GeschĂ€ftshĂ€user, nahezu alle ohne Wohnungen konzipiert, den Bedarf des frĂŒhen 20. Jahrhunderts an BĂŒrorĂ€umen. Es war auch ein Ziel aller Beteiligten, Hamburgs Stadtbild seiner GrĂ¶ĂŸe und Wirtschaftskraft entsprechend zu verschönern.

Hamburg war auf dem Wege zur Großstadt und der Senat unter BĂŒrgermeister Mönckeberg suchte jemanden mit einem entsprechenden Weitblick als Stadtplaner. Schumacher stellte sich auf die besonderen Anforderungen ein, die Stadt war sich hierĂŒber aber im klaren und hat gezielt keinen Verwaltungsexperten, sondern einen KĂŒnstler gewĂ€hlt. Beim Amtsantritt standen 31 Neubauten und neun Umbauten an.[8] Sein VorgĂ€nger Carl Johann Christian Zimmermann hatte sich bereits seit einigen Jahren auf reine EntwurfstĂ€tigkeiten zurĂŒckgezogen. Albert Erbe, der Zimmermann vertreten hatte und sich fĂŒr die Stelle beworben hatte, wechselte schließlich 1911 nach Essen.

1908 erfolgte die Berufung zum Baudirektor und Leiter des Hochbauwesens in Hamburg, wo er die Stelle am 1. September 1909 antrat. Seine Bauten dieser ersten Hamburger Phase adaptierten lokale Vorbilder der Baugeschichte und wirkten insbesondere mit der werkgerechten Verwendung des Klinkers prĂ€gend. Zu den Bauten aus dieser Zeit zĂ€hlen das Tropeninstitut (1910–1914), die Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste am Lerchenfeld (1911–1913), das Johanneum (1912–1914) und das Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte (1914–1923).

Bernhard-Nocht-Institut

Hans Mackowsky wĂŒrdigte bereits 1914 das Hamburger Werk Schumachers, er verneinte den regionalen, der Heimatschutz nahestehenden Aspekt und betonte die technischen Eigenarten von Backstein und Klinker.[9]

Nach einem Wettbewerbssieg wurde Schumacher in Hamburg beurlaubt und begleitete von 1920 bis 1923 als Stadtplaner unter OberbĂŒrgermeister Konrad Adenauer die Stadtentwicklung Kölns, wo die Schleifung der Festungsringe die Anlage der Kölner GrĂŒngĂŒrtel erlaubte. Nach seiner RĂŒckkehr wurde er in Hamburg zum Oberbaudirektor ernannt und wirkte dort bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten am 3. Mai 1933. Die genauen GrĂŒnde, die zur Entlassung fĂŒhrten, sind nicht bekannt.

Das Hochbauamt wurde unter seiner Leitung ausgebaut und hatte schließlich ĂŒber einhundert Mitarbeiter, die auch verantwortliche Planungsaufgaben ĂŒbertragen bekamen, so lĂ€sst sich bei etlichen Schumacher zugeschriebenen Bauten der genaue Anteil am Entwurf nicht genau feststellen.

Mit seinem Kollegen Gustav Oelsner, der von 1924 bis 1933 in Altona Bausenator und Stadtbaurat war, arbeitet er eng zusammen. Ihre gemeinsamen Konzepte wirken noch nach ihrer Entlassung 1933 fort und werden von Konstanty Gutschow, der bereits unter Schumacher gearbeitet hatte, nach 1933 weiter verfolgt. Im Oktober 1945 beteiligt sich Schumacher an einer Diskussion zum Wiederaufbau und vertritt GrundsĂ€tze der Auflockerung und DurchgrĂŒnung des Stadtbildes. [10]

Nach seinen EntwĂŒrfen entstanden etliche öffentliche Bauten, unter anderem die Finanzbehörde am GĂ€nsemarkt, das GebĂ€ude der Handwerkskammer, der Erweiterungsbau des GerichtsgebĂ€udes am Sievekingplatz, das UntersuchungsgefĂ€ngnis, die Justizbehörde in der Drehbahn, das Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte am Holstenwall, die Kapelle 13 und das Krematorium auf dem Friedhof Ohlsdorf, die Davidwache, das Lotsenhaus Seemannshöft, das Planetarium (ehemaliger Wasserturm) im Stadtpark, die Klinik Finkenau und das Bernhard-Nocht-Institut fĂŒr Tropenmedizin.

Schumacher blieb unverheiratet und lebte mit seinen beiden Schwestern in einem Haus. Von 1943 bis zu seinem Tode in einem Hamburger Krankenhaus lebte Schumacher in LĂŒneburg.

Hamburgs Stadtplaner

In Hamburg betĂ€tigte sich Schumacher vor allem als Stadtplaner. Die zeitlichen UmstĂ€nde waren in der wachsenden Großstadt vor dem 1. Weltkrieg durch einen dem Modernen gegenĂŒber aufgeschlossenen Senat gĂŒnstig. Das hamburgische Baupflegegesetz von 1912 war bereits durch Albert Erbe vorbereitet, wurde aber durch Schumachers Vorstellungen beeinflusst. Es setzte ein Baupflegekommission ein, die alle NeubauentwĂŒrfe begutachtete. Der Kommission gehörten Architekten, BĂŒrger und KĂŒnstler an , die auf die gestalterische QualitĂ€t achtete. Hipp sieht darin eine maßgebliche Quelle der Disziplinierung und Konsensbildung [11].

Der Hamburger Stadtentwicklungsplan "Schemata der natĂŒrlichen und wirklichen Entwicklung des Organismus Hamburg" [12], den Schumacher 1919 vorstellte, zeigt die Entwicklungsachsen der Metropole auf, die auch heute noch GĂŒltigkeit haben, dabei werden auch großzĂŒgige GrĂŒnzĂŒge berĂŒcksichtigt, die das Bild der grĂŒnen Stadt geprĂ€gt haben.

Einzelne Maßnahmen seien hier beispielhaft genannt:

Der Bau der Straße war beim Amtsantritt bereits weit fortgeschritten, Schumacher versuchte bei Vergabe der BauplĂ€tze fĂŒr die Randbebauung die Gestaltung der GebĂ€ude mit zu bestimmen.

„Die Mönckebergstraße kann man als den letzten Versuch grossen Stiles bezeichnen, statt des verkrĂŒppelten Großstadtdaches zu einer anstĂ€ndig entwickelten Dachform zu kommen. Es konnte an vielen Stellen zu keinem Erfolg gefĂŒhrt werden, und so kam es, dass sich das Motiv der rĂŒckspringenden Obergeschosse .... zum maßgebenden Motiv der weiteren in diese Straße eingebundenen GeschĂ€ftshausbauten wurde. Das sichtbare Dach verschwand und es entstand damit zugleich ein wirtschaftlich und formal klarer Typus, als das möglichst intensiv ausgebaute Dach ihn darstellte.“

– F.Schumacher: Staatsbauten (Bd.3, S. 19)

Das einzige Bauwerk Schumachers im Zuge der Mönckebergstraße ist die Brunnenanlage mit dem kleinen tempelartigen Bau an dem Platz, an dem die Spitalerstraße schrĂ€g einmĂŒndet.
Der Gedanke eines Volksparks fĂŒr Hamburg geht zurĂŒck auf das spĂ€te 19. Jahrhundert. Alfred Lichtwark befĂŒrchtete die zunehmende Unbewohnbarkeit der Stadt beim Fehlen von GrĂŒnanlagen. 1903 kaufte die Stadt das Sierich'sche Gehölz in der NĂ€he der neu geplanten Wohnquartiere in Winterhude und weitere angrenzende FlĂ€chen. Der durchgefĂŒhrte Gestaltungswettbewerb blieb ohne Sieger. Schumacher ĂŒbernahm 1909 mit seinem Oberingenieur Fritz Sperber und dem Leiter des Gartenbauamtes, Otto Linne die Strukturierung der FlĂ€chen und Gartenanlagen. [13] Die zentrale Hauptachse des Parks bildet die Linie vom Wasserturm (heute: Planetarium Hamburg), der auf einen Entwurf des Dresdners Oskar Menzel zurĂŒckgeht, ĂŒber die Spiel- und Liegewiese, die Kaskade, den Stadtparksee und der ausgebombten Stadthalle. Die Verbindung des Stadtparksees mit dem Goldbekkanal und der schiffbare Ausbau bis zum heutigen Wendebecken an der StadthallenbrĂŒcke gehörte zu den Maßnahmen.
Nach dem Bau der FuhlsbĂŒttler Schleuse (1913) legte Schumacher ein Konzept zur Kanalisierung der Alster unterhalb dieser Schleuse bis nach Eppendorf vor. Es sah eine strenge architektonische Fassung durch Böschungsmauern, Terrassen und Becken vor, die im Bereich Alsterdorf teilweise erhalten sind. Das Ingenieurswesen der Stadt Hamburg hatte eine naturnahe Planung vorgesehen. Die EntwĂŒrfe wurden kontrovers diskutiert, Schumachers Ansatz wurde nur in Teilen umgesetzt.[14]
Die Alsterkanalisierung war Teil des Schumacherschen Konzeptes fĂŒr eine Alsterstadt, die ein attraktives Baugebiet fĂŒr den gehobenen bĂŒrgerlichen Hausbau schaffen sollte und letztlich auch geschaffen hat. [15]
Die Siedlung entstand als Gartenstadtbeispiel 1919 um Wohnraum fĂŒr Kriegsteilnehmer und -Versehrte mit möglichst einfachen Mitteln zu schaffen. Bis 1921 wurden von den geplanten 800 Wohnungen aufgrund der Baustoffmangelsituation lediglich 660 mit einer WohnflĂ€che von 75 – 80 mÂČ und einem Gartenanteil von 650 mÂČ fertiggestellt. Die außerhalb der Stadt als DoppelhĂ€user oder ReihenhĂ€user konzipierten HĂ€user gelten als frĂŒhe Stadtrandreihenhaussiedlung. [16] [17]
Die Umgestaltung des Rathausmarktes und Errichtung des Ehrenmals (1929 - 1932) waren ein lange gegen politische WiderstĂ€nde verfolgtes Anliegen. Schumacher hatte die Absicht, das ursprĂŒngliche Aussehen des Platzes wiederherzustellen, besonders die Reiterstatue von Wilhelm I. von Johannes Schilling war ihm ein Dorn im Auge. Der zunehmende Verkehr gab ihm dann die Möglichkeit, die Umsetzung des Denkmals zum Sievekingsplatz zu fordern. Die Erben des Bildhauers strengten dagegen einen Prozess an und unterlagen.[18]. Der geschaffene Raum fĂŒhrte zum Umgestaltung der kleinen Alster mit dem Viertelrund und dem Ehrenmal, Bereits bei der Ausschreibung des Wettbewerbs fĂŒr das Ehrenmal an der kleinen Alster hatte Schumacher Ernst Barlach als KĂŒnstler im Auge. [19]

Nach dem 1. Weltkrieg entstanden in den von der U-Bahn erschlossenen Bereichen in Barmbek-Nord zahlreiche Wohnungen in einer vier- bis sechsgeschossigen Bauweise mit ĂŒberwiegend zwei Wohnungen pro Treppenabsatz (ZweispĂ€nner) im Sinne des Reformwohnungsbaus. Die im Westen angrenzende Jarrestadt und das östlich gelegene Gebiet von Dulsberg wurden in einem Wettbewerb vergeben und in den zwanziger Jahren zĂŒgig bebaut. Die Bauten wurden meist von Hamburger Architekten als Klinkerbauten ausgefĂŒhrt. Schumacher selbst ĂŒbernahm den Bau der erforderlichen Schulen und auch Polizeiwachen.

Seine Bauten, sein Stil

Das Zusammenwirken aller KĂŒnste war Schumacher ein stetes Anliegen und so bezog er bereits in der Entwurfsphase Bildhauer und Maler in die Ausgestaltung seiner Bauten ein. Kaum einer seiner Bauten entstand im Stillen, eine erörterungsfreudige Generation von Zeitgenossen publizierte alles Neue, man sah damals im Bauen einen wesentlichen Beitrag zur Reform der Kunst und damit des Lebens ĂŒberhaupt. [20]

Richard Kuöhl, der 1912 nach Hamburg kam und Schumacher von der Dresdner Hochschule kannte, ĂŒbernahm als freier KĂŒnstler hĂ€ufig die dekorative Ausgestaltung der Bauten mit Steinplastiken und vor allem mit Klinkerkeramik. FĂŒr etliche Bauten sind noch Brunnen erhalten, die ebenfalls von Kuöhl stammten.

1925 trat ein Programm zur Förderung und UnterstĂŒtzung bildender KĂŒnstler in Hamburg in Kraft, die Schumacher dazu nutzte bis 1933 etliche seiner Staatsbauten mit zeitgenössischer Kunst auszustatten. Die KĂŒnstler gehörten im Wesentlichen der Hamburgischen Sezession an.

Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte

Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte, 1930)

Das Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte (1913–1922) entstand auf einer Bastion der alten Wallanlagen an Stelle des nach Bergedorf verlegten Observatoriums, von dem das ZeitbĂŒro und die Normaluhr zunĂ€chst erhalten blieben. Schumacher legte in der Konzeption großen Wert auf eine möglichst hohe FlexibilitĂ€t der AusstellungsrĂ€ume um VerĂ€nderungen in der Sammlungsanordnung zu ermöglichen, fĂŒr einige Sammlungen wurden RĂ€ume ĂŒber zwei Stockwerke vorgesehen. verschiedene SammlungsgegenstĂ€nde – das Portal des alten Rathauses und andere Portale – wurden nicht in den Bau integriert sondern vor KlinkerflĂ€chen angebracht. Der vorhandene alte Baumbestand wurde nach Möglichkeit geschont und beibehalten. Zum Holstenwall – dem Eingangsbereich – wurde der Bau höher ausgefĂŒhrt, wĂ€hrend die FlĂŒgelbauten mit drei Etagen niedriger gehalten sind. Der L-förmige Innenhof liegt teilweise ĂŒber dem Erdgeschoss und wurde 1994 mit einer transparenten Gitterschale ĂŒberdacht.[21]

Finanzdeputation am GĂ€nsemarkt

Finanzbehörde: Gesamtansicht

Der Bau, in dem heute die Finanzbehörde ihren Sitz hat, zĂ€hlt zu den flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸten Bauten Schumachers. Auf einer GrundflĂ€che von 3.100 mÂČ entstanden 490 RĂ€ume mit einer NutzflĂ€che von 17.780 mÂČ. Der Bau wurde auch in Hinblick auf die herrschende Arbeitslosigkeit 1914 begonnen und stockte wegen der fehlenden Mittel im Ersten Weltkrieg und wĂ€hrend der Inflationsjahre. 1923 wurden zur BekĂ€mpfung der Arbeitslosigkeit weitere zwei Milliarden Mark genehmigt, wegen der Inflation wurde der Bau, der als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme fortgesetzt werden sollte, im Dezember 1923 wieder eingestellt, da die inflationsbedingten Nachforderungen nicht mehr aufgebracht werden konnten. 1925 wurde mit der Fortsetzung der 1926 abgeschlossenen Arbeiten durch Oberbaurat Göbel begonnen.[22]

Der mit Oldenburger Klinkern verblendete Stahlbetonbau trÀgt einen reichen Fassadenschmuck aus farbig emaillierter Keramik von Richard Kuöhl, mit dem Schumacher eng zusammenarbeitete.

Stilwandel

Nach der Stabilisierung der WĂ€hrung durch EinfĂŒhrung der Reichsmark 1924 konnten zahlreiche Bauten umgesetzt werden. In Schumachers Werken wird eine Zuwendung zur Stilrichtung des „Neuen Bauens“ erkennbar. Die von ihm bisher geplanten hohen Dachformen weichen zugunsten von FlachdĂ€chern, seine Bauten haben jetzt Fenster ĂŒber die gesamten TreppenhĂ€user, die meist an den GebĂ€udeseiten liegen.

Grundbuchhalle (1927–1930)

Grundbuchhalle

Das 1903 erbaute ZiviljustizgebĂ€ude bot nicht genĂŒgend Raum fĂŒr die Rechtspflege der wachsenden Stadt. Der notwendige Anbau wurde nicht als Erweiterungsbau konzipiert, sondern stellt einen eigenen Bau dar, der mit zwei ÜbergĂ€ngen mit dem bestehenden Bau verbunden wurde. Dem im Renaissancestil in gelbem Klinker ausgefĂŒhrten ZiviljustizgebĂ€ude wurde so ein Kontrapunkt in dunklem Klinker hinzugefĂŒgt, der zu den Wallanlagen als Polygon ausgefĂŒhrt wurde. An den beiden Ecken liegen zwei TreppenhĂ€user. Im Innenhof liegt die als Rundbau ausgefĂŒhrte Publikumshalle mit einem Lichthof um ein inneres Treppenhaus und Flure ausgefĂŒhrt ist und von einem blauen Keramikbrunnen von Richard Kuöhl geschmĂŒckt wird. Vor dem Eingang ist eine Bronzeplastik des Bildhauers Albert Woebcke (1896–1980) aufgestellt.

Das GebĂ€ude besteht aus drei Abteilungen: Amtsgericht, Landgericht und Grundbuchamt. Im Landgerichtsabschnitt liegen die DienstrĂ€ume des PrĂ€sidenten, die ArbeitsrĂ€ume des PrĂ€sidianbetriebes, 16 RĂ€ume fĂŒr die Kammervorsitzenden und acht SitzungssĂ€le; im Amtsgerichtsbereich liegen weitere fĂŒnf SitzungssĂ€le.[23]

Die Planungen begannen bereits 1912, der eigentlich Bau, den Schumacher als ein Sorgenkind bezeichnet [24] wird 1927 wieder aufgenommen und 1930 fertiggestellt.

Ein neuer Schultypus fĂŒr Hamburg

Der Mangel an Schulen in Hamburg wurde in den spĂ€ten 1920er Jahren offensichtlich. Er postulierte 1928 Einen neuen Schultypus fĂŒr Hamburg, dessen Zielsetzung er formulierte: „Streben nach sachlicher Schlichtheit, das wirken will durch Dreierlei: Rhythmische Werte der Raumgestaltung im Inneren und Körpergestaltung im Äußeren, Farbe, QualitĂ€t der Arbeit an denjenigen Stellen. Wo die Funktion des Bauwerkes zu einer handwerklichen Detaillierung fĂŒhrt: ‚Reinlichkeit‘ in Ă€sthetischen Dingen.“[25]. Emil Krause, der zu dieser Zeit Schulsenator war, nahm auf die Gestaltung der Schulen nach Gesichtspunkten der ReformpĂ€dagogik Einfluss.

Die Umsetzung dieser Prinzipien machte FachrĂ€ume, Turnhallen, Aulen, SpeiserĂ€ume, LehrkĂŒche, Schulkindergarten, Arztzimmer, Zahn„klinik“, MusikrĂ€ume, Elternsprechzimmer und – in einigen Vierteln − Kindergarten und Jugendheim notwendig. Dies brachte einen Raumzuwachs von ĂŒber 60 %. Da die durchschnittliche GrĂ¶ĂŸe des Bauplatzes nur von 5000 mÂČ auf 6000 mÂČ wuchs, musste die Baumasse konzentriert werden. „Raumökonomie und Konstruktionsökonomie mĂŒssen sich die Hand reichen.“

  • Zweiseitige Raumbebauung der Korridore
  • Große Fenster in den TreppenhĂ€usern und auf den Stirnseiten der Korridore zur Belichtung
  • Abkehr von den typischen hohen Dachformen

Die Erhöhung der Baukosten lag wesentlich unter dem Zuwachs an Raum (die Kosten der Schulen mit Aula lagen im Durchschnitt bei 1,3 Millionen Reichsmark).[26]

Krematorium Ohlsdorf

Das „neue” Krematorium (2007)

Das „neue” Krematorium im Friedhof Ohlsdorf, 1930 - 1932 als Ersatz fĂŒr das Krematorium an der Alsterdorfer Straße geplant, wurde es zu Schumachers letztem öffentlichen Bau. Es liegt im westlichen Teil des Friedhofs und gruppiert sich um eine hohe zentrale Feierhalle, die mit einem steilen SchrĂ€gdach versehen ist. Parabelförmige BetonstĂŒtzen geben dem Innenraum eine kirchenschiffĂ€hnliche Höhe. Der Raumeindruck wird geprĂ€gt von den von Ervin BossĂĄnyi entworfenen Glasfenstern. [27]

Engelplastik am Krematorium

Der Bau liegt auf einem im gleichen dunklen Klinker ausgefĂŒhrten Sockel. Der gesamte Bauschmuck mit Keramik wurde wiederum von Richard Kuöhl ausgefĂŒhrt. Bemerkenswert ist die Großplastik des schwebenden Engels die das Muster der Klinker aufnimmt.

Schumacher Ă€ußert sich Ende 1932 in einem Brief an seinen Bruder Hermann:

„In der zweiten Januarwoche wird mein Krematorium ĂŒbergeben, nach 8-jĂ€hriger Arbeit. Es wird mein letzter großer Bau sein und zugleich der persönlichste unter allem, was ich gebaut habe. Ich kann in ihm das Gleiche zeigen, womit ich in Dresden meine TĂ€tigkeit begann, daß meine stĂ€rkste Neigung nach der Seite des Sakralen liegt.“

– zitiert nach OHLSDORF - Zeitschrift fĂŒr Trauerkultur, Ausgabe: Nr. 115, IV, 2011 - November 2011[4]

Der eigentliche Kremierungsvorgang blieb im Verborgenen und ausgegrenzt. Der Schornstein hat eine turmĂ€hnliche Struktur erhalten.[28] Durch einen GelĂ€ndeversprung können die technischen RĂ€ume mit den Brennöfen von der FuhlsbĂŒttler Straße ebenerdig erreicht werden.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Tausende Opfer aus den hamburger Konzentrationslagern hier eingeÀschert.

Der Bau wurde 1952 um eine weitere Feierhalle ergĂ€nzt, diese Feierhalle „C” war mit Glasfenstern von Alfred Mahlau ausgestattet. [29]

Die gesamte Anlage wurde 2010 renoviert und 2011 als „Bestattungsforum” wieder eröffnet.[30]

Werk

Werkbegleitende Schriften

Die Arbeiten Schumachers wurden von ihm selbst dokumentiert. Er verfasste in drei BĂ€nden eine Dokumentation seiner „Staatsbauten“, in denen die Aufgabenstellung, die Besonderheiten des GelĂ€ndes und die Raumaufteilung erlĂ€utert wurden. ErgĂ€nzt wurden diese um Aufnahmen. Zum Nachlass gehörten rund 1.200 Fotografien, die von den GebrĂŒdern Adolf und Carl Dransfeld, die ihr Fotoatelier 1902 in Berlin gegrĂŒndet hatten und 1904 nach Hamburg umzogen[31], kurz nach der Fertigstellung aufgenommen wurden und die als Glasnegative vorliegen.[32]

1919 erschien in Zusammenarbeit mit dem LĂŒbecker Karl SchĂ€fer, der in LĂŒbeck Denkmalpfleger war und als Direktor das St.-Annen-Museum seit 1911 leitete, der erste Band der Staatsbauten.

Der dritte Band wurde von ihm nach seiner Entlassung konzipiert. Die Staatsbauten wurden in neuerer Zeit neu aufgelegt und um Beschreibungen des aktuellen Zustandes unter denkmalschĂŒtzerischen Aspekten ergĂ€nzt.

Er betont in seinen Schriften, seinen Ehrgeiz, nicht nur dem Kulturzweck des GebĂ€udes Rechnung tragen zu mĂŒssen, sondern auch der Natur, also der Umgebung des Bauplatzes.[33] Die BegrĂŒndung gibt er auch in seiner Darstellung der GebĂ€ude, beispielsweise in den Staatsbauten.

Bauten

  • Bayerisches Nationalmuseum MĂŒnchen, 1893 (mitbeteiligt durch seine TĂ€tigkeit im ArchitekturbĂŒro Gabriel von Seidl)
  • KĂŒnstlerhaus MĂŒnchen, 1893 (mitbeteiligt durch seine TĂ€tigkeit im ArchitekturbĂŒro Gabriel von Seidl)
  • Umbau eines Palazzo in Fasano (Region Gardasee), 1894
  • Hotelbau in Gardone, 1894/1895
  • Konzertsaal im StĂ€dtischen Kaufhaus Leipzig, 1895; 1945 InnenrĂ€ume zerstört (mitbeteiligt durch seine TĂ€tigkeit in der Stadtbaubehörde von Leipzig)
  • Villa Heinrich Siller in Wuppertal-Barmen, 1896-1897 (erstes selbstĂ€ndiges Projekt fĂŒr eine Villa)
  • Neues Rathaus Leipzig, 1897–1899 (mitbeteiligt durch seine TĂ€tigkeit in der Stadtbaubehörde von Leipzig)
  • Villa Toelle in Barmen 1897-1898
  • Villa Erbslöh in Wuppertal-Barmen, 1897-1898 (nicht mehr vorhanden)
  • Villa von Halle in Berlin-Grunewald, 1900 (nach 1945 beseitigt)
  • Villa Klug in Dehnitz bei Wurzen, 1900
  • Landhaus Iken in Rockwinkel, 1900 (nicht mehr vorhanden)
  • Villa in Konstanz, 1901-1902
  • Villen fĂŒr Mitglieder der Familie Weddigen in Wuppertal-Barmen, 1902
  • Villa GrĂŒbler in Dresden, 1903
  • Villa Georg Hirzel in Leipzig, 1905 (Innengestaltung einschließlich Möbel)
  • Haus Brauer in LĂŒneburg, 1905 (nicht mehr vorhanden)
  • Villa Sombart in Oberschreiberhau, 1906–1908
  • Villa Osthaus in Hagen, 1908 (abgebrochen)
  • Krematorium Tolkewitz auf dem Urnenhain Tolkewitz in Dresden, 1908–1911
    Friedhof Tolkewitz
  • Gasometer in Hamburg-FuhlsbĂŒttel, 1909
  • Pfarrhaus und Kirchplatz St. Michaelis in Hamburg, 1910–1912, das Pfarrhaus wurde 1943 zerstört. Nur die sĂŒdliche Terrasse ist erhalten, da weitere Umbauten wegen der Ost-West-Straße vorgenommen wurden.[34]
  • Technische Lehranstalten, 1910–1914, die EntwĂŒrfe gehen auf eine bereits vorliegende Raumplanung zurĂŒck, die Schumacher in seinen EntwĂŒrfen umsetzte[35], der Bau wurde im Krieg teilweise zerstört und 1951 bis 1960 wieder hergestellt
  • Verschiedene Bauten im Hamburger Stadtpark (Entwurf der Gesamtanlage 1911)[36]
    • Hauptrestaurant im Stadtpark, 1912–1916, im Krieg zerstört und abgerissen, es bildete das östliche Ende der Hauptachse Planetarium–Stadtparksee
    • Sportzentrum am Wasserturm, 1914
    • Landhaus Walter im Hamburger Stadtpark, 1914/1915[37]
    • Trinkhalle mit Sondergarten im Hamburger Stadtpark, 1914/1915[38]
      Trinkhalle im Stadtpark
    • Kaskade am Stadtparksee, 1914–1915, 1957 abgerissen, in einem erheblich reduzierten Ausmaß an der westlichen Seeseite neu errichtet, liegt genau auf der Hauptachse
    • StadtparkcafĂ©, 1914–1916
    • Kleinkinderhaus Winterhude, 1914–1916, Winterhuder Weg 11, Uhlenhorst, heute: Jugendheim und KindertagesstĂ€tte[39]
    • Planschbecken mit Schutzhalle, 1914–1923
    • Luft- und Sonnenbad im Hamburger Stadtpark, 1920
    • StadtgĂ€rtnerei Alsterdorferchaussee, 1929
    • Planetarium im ehemaligen Wasserturm, 1927-1928
  • Polizeiwache Hammer Deich in Hamburg, 1911-1912, die Bauplanung sah eine mehrgeschossige Bebauung mit EtagenhĂ€usern in der Umgebung vor, um den staatlichen Charakter zu betonen, wurde die Ecke besonders betont, nach Kriegszerstörungen mit einem Flachdach versehen und 1980 verkauft.[40]
  • ehemaliges Institut fĂŒr Geburtshilfe der Finkenau in Hamburg, 1911–1914,[41][42] wird zum Mediencampus Hamburg umgebaut (2009)
    Finkenau
  • Seglerheim mit Arbeiterspeisehalle, um 1914
  • Irrenanstalt Friedrichsberg, 1912–1914 (spĂ€ter Allgemeines Krankenhaus Eilbek, bis auf EinzelgebĂ€ude abgerissen, da die Gesamtanlage nicht mehr besteht[43])
  • Erika-Schwesternhaus
    Erika-Schwesternhaus
    Eppendorfer Krankenhaus, 1912–14, in der ursprĂŒnglichen Gestalt durch Kriegsfolgen, Straßenverlegung und Umbauten innerhalb der Krankenhausanlage erheblich verĂ€ndert[44]
  • Bernhard-Nocht-Institut fĂŒr Tropenmedizin Hamburg, 1912–14[45][46]
  • Gewerbehaus (Handwerkskammer), Holstenwall 12, Hamburg, 1912–15 [47] / 1917 Übergabe an die Gewerbekammer
  • Pathologie Eppendorfer Krankenhaus, 1912–1916/1926
  • Markthalle Hamburg, 1913
  • Erweiterung des Botanischen Staatsinstituts, 1913
  • Feuerwache Petroleumhafen, 1913
  • Feuerwache Alsterdorf, Alsterkrugchausse 288, 1913/1914[48]
  • Davidwache am Spielbudenplatz, Hamburg 1913/1914
    Seitenfassade der Davidwache
    [49][50]
  • ehemalige Polizeiwache LĂŒbecker Straße 54, Hamburg Hohenfelde, 1913/1914[51], Schumacher wollte die umgebende GrĂŒnanlage erhalten und versuchte dem GebĂ€ude eine gewisse Zierlichkeit zu geben[52]
  • Volkslesehalle und Mönckebergbrunnen, 1913/14. Durch den Bau der Mönckebergstraße war an dieser Stelle durch die EinmĂŒndung von Spitaler- und Lilienstraße ein kleiner spitzer Platz entstanden, der von den hohen Bauten umgeben ist. Schumacher votierte gegen eine private Bebauung und schlug das Denkmal fĂŒr Johann Georg Mönckeberg (1839–1908) vor. Die geplante Kupfereindeckung konnte erst 1950 durchgefĂŒhrt werden, da 1914 kriegswirtschaftsbedingt kein Kupfer zur VerfĂŒgung stand. 1970 wurde die Nutzung als BĂŒcherhalle aufgegeben.[53]
Holthusenbad
  • Holthusenbad in Hamburg-Eppendorf, Goernestraße 21, 1913/1914 Durch die angestrebte Unterbringung des Standesamtes im Mittelteil des Baus konnten die Planungen auf eine große Baumasse abgestellt werden und eine gelungene Verbindung der beiden großen Schwimmhallen harmonisch erzielt werden.[54][55]
  • VerwaltungsgebĂ€ude Dammtorwall 9-13, 1913–1915, und Drehbahn 36, 1926/27 – Justizverwaltung und Post –[56][57]
  • Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte, 1913–1922
  • ehemaliges Jachthaus, Jachtweg 10, Hamburg Waltershof, 1914–1920[58]
  • Lotsenhaus Seemannshöft, Bubendeyweg 33, Hamburg-Waltershof, 1913/14[59]
  • Polizeiwache Hoheluft, 1914
  • Leichenhalle im Barmbeker Krankenhaus, Hamburg-Barmbek, 1914/1915
  • Leichenhalle Jarrestraße, 1915, 1943 zerstört[60]
  • Hauptfeuerwache Berliner Tor, Westphalensweg 1, 1914–1922[61]
  • Dritte Irrenanstalt Groß-Hansdorf, 1915
  • Freibad Lattenkamp, 1915 (1926), Anfang der 1990er Jahre zugunsten neuer Wohnbebauung abgebrochen
  • BedĂŒrfnisanstalt Paulinenplatz, 1917
  • BedĂŒrfnisanstalt Stellinger Weg, 1919
  • BedĂŒrfnisanstalt Alsterdorfer Damm, 1919
  • Heimatkunde-Museum Bergedorf, 1919-1920
  • SĂ€uglingsabteilung des Eppendorfer Krankenhauses, 1919
  • Hörsaal der SĂ€uglingsabteilung des Eppendorfer Krankenhauses, 1919
  • Fritz-Schumacher-Siedlung Hamburg-Langenhorn, 1919/1920[62]
  • WohnhĂ€user in Hamburg-FuhlsbĂŒttel, 1920
  • Staatswohnungsbauten Dulsberg, 1921–1923
  • MĂŒllverwertungsanlage in Köln, 1923
  • BĂŒcherhalle am Museum fĂŒr Kunst und Gewerbe, 1923
  • BedĂŒrfnisanstalt am Goldbekplatz, 1925
    ehemalige BedĂŒrfnsianstalt am Goldbekplatz
  • Anlage des Heinrich-Heine-Denkmals, 1925-1926, besteht nicht mehr
  • Polizeiwache Oberalster, 1925-1926
  • Staatskrankenhaus Cuxhaven, 1925–1927
  • Finanzdeputation Hamburg am GĂ€nsemarkt, 1926[63]
    Finanzdeputation
  • BedĂŒrfnisanstalt im Wehber'schen Park, 1926
  • Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Ernst-Mantius-Straße 9, 1926/1927[64]
  • Flughallen A und B, 1926-1927
  • GefĂ€ngnis Glasmoor, Norderstedt, Am Glasmoor 99, 1926–1928, ursprĂŒnglich fĂŒr 250 Gefangene konzipiert[65] Umbauten 1980
  • Entwurf fĂŒr das Naturhistorisches Museum, 1910 und 1926/1928
  • BedĂŒrfnisanstalt Klein-Borstel, 1927
  • Polizeiwache Geffkenstraße, 1927
  • Polizeihaus Springeltwiete, 1927
  • Kraftwagenhalle fĂŒr die Stadtreinigung, 1927
  • Seeflughalle TravemĂŒnde, 1927-28, auf dem Priwall, Stahlkonstruktion 60 x 60 Meter, 20 Meter hoch, Klinker, oberhalb 12 Meter umlaufende Verglasung – im Krieg zerstört[66]
  • Friedhofskapelle XIII, 1927-28[67]
  • Feuerwache Veddel, Am Zollhafen 11, Hamburg-Veddel, 1927/28 [68]
  • Gorch-Fock-Halle, Finkenwerder, Focksweg 12–14, 1927–1929, ursprĂŒngliche Intention war die Bereitstellung einer Turnhalle fĂŒr die Finkenwerder Schule[69]
    Gorch-Fock-Halle, Finkenwerder
  • Altersheim Groß-Borstel, Borsteler Chaussee 301, 1927–1929[70]
  • Erweiterungsbau des ZiviljustizgebĂ€udes (Grundbuchhalle), 1927–1930
  • BedĂŒrfnisanstalt Hoheluft, 1928
  • BedĂŒrfnisanstalt Steintorplatz, 1928
  • BedĂŒrfnisanstalt am Klosterstern, 1928
  • Tierkörper-Verwertungsanstalt, um 1928
  • Polizeiwache Alsterdorfer Straße, 1928
  • HeringskĂŒhlhaus Grasbrookhafen, 1928/1929, abgerissen 1983[71]
  • Krematorium Ohlsdorf, 1928/1932
  • BedĂŒrfnisanstalt Billhorner Kanal, 1929
  • BedĂŒrfnisanstalt und Beratungsstelle, 1929
  • BedĂŒrfnisanstalt SĂŒderstraße, 1929
  • BedĂŒrfnisanstalt Osterbekstraße, 1929
  • Wohlfahrtsstelle II auf St. Pauli, 1929
  • BĂŒrogebĂ€ude fĂŒr die Stadtreinigung, 1929
  • MannschaftsgebĂ€ude fĂŒr die Stadtreinigung, 1929
  • Polizeiwache Hartzlohplatz, 1929-1930, jetzt: BĂŒrgerhaus[72]
    Hartzlohplatz
  • Direktorenwohnhaus im Institut fĂŒr Geburtenhilfe, 1926-1927
  • Friedhofskapelle Finkenwerder, 1926-1927
  • Toranlagen Friedhof Finkenwerder, 1927
  • BedĂŒrfnisanstalt Ohlsdorfer Friedhof, 1927
  • Bezirksdepot der Straßenreinigung, 1928
  • Wohnhaus auf dem Materialplatz Ohlsdorfer Friedhof, 1920
  • Jugendstrafanstalt Hahnöfersand, 1926–1929
  • Polizeiwache Alte Rabenstraße, 1926
  • Erweiterung UntersuchungsgefĂ€ngnis am Holstenglacis in Hamburg, 1927–1929 [73]
  • Pavillons auf dem Hamburger Rathausmarkt, 1929-1930
  • BeamtenwohnhĂ€user Glasmoor, 1928
  • BedĂŒrfnisanstalt Heubergredder, 1930
  • Feuerwache Rugenberger Hafen, 1930
  • Kaischuppen 59, Veddeler Damm, Hamburg Kleiner Grasbrook, 1930 [74]
  • BedĂŒrfnisanstalt und Warteraum Wilhelmsburger Platz, 1931
  • Polizeiwache Geesthacht, 1931
  • BedĂŒrfnisanstalt Winterhuder Marktplatz, 1933
  • Kapelle in Worms (ohne Jahreszahl)

Schulwesen

Eine Reihe von Schumachers Schulbauten ist bis heute ihrer Nutzung erhalten geblieben. WĂ€hrend in Hamburg 21 % des Gesamtbestandes von 463 Schulen nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Totalschaden eingestuft wurden, war von etwa 40 SchulgebĂ€uden Schumachers lediglich eine mit schweren SchĂ€den zu verzeichnen, weitere konnten schnell wieder hergestellt werden.[75]
Handelsschule Schlankreye
ehem. Oberschulbehörde
Volksschule am Tieloh
Gelehrtenschule des Johanneums
Hansa-Gymnasium
Heinrich-Hertz-Schule, Grasweg
Emil-Krause-Gymnasium
Volksschule Wendenstraße
Volksschule Wiesendamm
Luisen-Gymnasium Bergedorf
Schule Berne
Walddörfer-Gymnasium
Oberrealschule fĂŒr MĂ€dchen Hamm
  • Handelshochschule Leipzig, 1908–1910, jetzt: KunstpĂ€dagogisches Institut der UniversitĂ€t Leipzig – Geschwister-Scholl-Haus
  • Technische Staatslehranstalten in Hamburg-St. Georg, 1910–1914
  • Hilfsschule Birkenau, 1911
  • ehemalige Volksschule (II) Lutterothstraße, Hamburg 1911–1912[76] jetzt: Dependance der Handelsschule Schlankreye, mehrere Umbauten 1974 und 1976[77]
  • ehemalige Volksschule RĂŒbenkamp, RĂŒbenkamp 50, Genslerstraße, Hamburg-Barmbek 1911/1912 [78]
  • Volksschule Teutonenweg, Hamburg 1911/1912[79]
  • ehemalige Oberschulbehörde Hamburg, Dammtorstraße 25, 1911/1912[80]
  • ehemaliges Lehrerinnenseminar, Hohe Weide 16, Hamburg 1911/1912, jetzt: staatliches Studienseminar[81]
  • Staatliche Kunstgewerbeschule, heute: Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Hamburg, Lerchenfeld, Hamburg 1911–1913 – etliche Umbauten nach Kriegszerstörungen ab 1951 durch Gustav Hassenpflug, Bernhard Winking und Holger Moths[82]
  • Volksschule am Tieloh, Hamburg 1911–13[83][84]
  • Gelehrtenschule des Johanneums, Maria-Louisen-Straße 114, Hamburg-Winterhude 1912–1914. Durch die Verlagerung der Schule vom Domplatz in der Innenstadt, wo das alte GebĂ€ude von Wimmmel (1840) als Bibliothek genutzt wurde, konnte ein großzĂŒgiger Neubau auf 8000 mÂČ FlĂ€che errichtet werden.[85][86]
  • Hansaschule, heute: Hansa-Gymnasium, Hermann-Distel-Straße 25, Bergedorf 1913/1914. Ein mit seiner hohen Dachform typischer Bau Schumachers fĂŒr die Zeit vor dem ersten Weltkrieg.[87][88]
  • Stiftungsschule von 1815 heute: Anna-Siemsen-Schule am Zeughausmarkt, Hamburg 1914/15,[89] heute: Gewerbeschule Textil und Bekleidung
  • Realschule Uferstraße, Hamburg 1914/1915
  • Entwurf der Volksschule Großmannstraße, Hamburg 1915
  • Volksschule Burgstraße, Hamburg 1915 (1921)
  • Schule Kleiner Grasbrook, Hamburg 1916
  • Volksschule RatsmĂŒhlendamm, Hamburg 1919
  • ehemalige Lichtwarkschule heute: Heinrich-Hertz-Gesamtschule, Grasweg 74, Hamburg-Winterhude 1919–1920 Fertigstellung:1925[90]
  • Lyzeum am LĂŒbeckertorfeld, Hamburg 1919/1920
  • KaufmĂ€nnische Fortbildungsschule, 1919/1920
  • Pavillonschule Langenhorn, Hamburg 1919/1920
  • Volksschule Ahrensburger Straße, heute: Emil-Krause-Gymnasium, Krausestraße 53, Hamburg Dulsberg 1919–1923[91]
  • Realschule im Alstertal heute: Gymnasium Alstertal, Erdkampsweg 89, Hamburg-FĂŒhlsbĂŒttel 1924[92]
  • Gewerbeschule Angerstraße 4, Hamburg 1926/1927[93]
  • Förderschule Bundesstraße, Hamburg 1926/1927[94]
  • Höhere MĂ€dchenschule Curschmannstraße 39, Hamburg um 1926–1928[95]
  • Volksschule Langenfort, Langenfort 68–70, Hamburg 1927–1929 heute: Kooperative Gesamtschule Benzenberg[96]
  • ehemalige Jahnschule Bogenstraße 34–36, Hamburg-Harvestehude, 1929–1930; heute: Ida-Ehre-Gesamtschule[97]
  • Erziehungsheim Wulfsdorf bei Hamburg, 1927–1930
  • Gewerbeschule Uferstraße, Uferstraße 9–10, Hamburg 1928. Das 1943 zerstörte Walmdach wurde durch ein zusĂ€tzliches Geschoss mit Flachdach ersetzt. Im Konferenzzimmer befand sich das Wandbild Die klugen und die törichten Jungfrauen von Anita Ree.[98]
  • Höhere Realschule und Volksschule, Hamburg-Volksdorf 1928/1929
  • Volksschule Schaudinnsweg,Fraenkelstraße 1–3, Hamburg-Barmbek 1928/1929, Schumacher bezeichnet den Bau als klarste Form der neueren Volksschulen (1930) und konnte hier auf einem großzĂŒgigen GrundstĂŒck eine Idealform umsetzen.[99]
  • Volksschule Marienthaler Straße, Hamburg 1928/1929, heute: Haupt- und Realschule Griesstraße 110, Hamburg-Hamm nach Zusammenlegung zweier GebĂ€ude[100]
  • Volksschule Wiesendamm, Hamburg 1928/1929
  • Volksschule Wendenstraße, Wendenstraße 166, Hamburg 1928/1929, heute staatliche Handelsschule. Der zerstörte Ostteil und die Turnhalle wurde 1975 in alter Form wiederaufgebaut. Das fĂŒr Gymnastik und Freiluftunterricht genutzte Flachdach wurde durch ein Dach mit leichter Neigung ersetzt. Das Haus wird von einem glĂ€sernen Treppenhausturm ĂŒberragt.[101]
  • Volksschule Veddel, Slomanstieg 1–3, 1928/1929[102]
  • Volksschule Amalie-Dietrich-Weg, 1928/1929, heute: Grundschule LĂ€mmersieth und Institut fĂŒr Schiffbau der TU Harburg, LĂ€mmersieth 72 a, Hamburg-Barmbek[103]
  • Volksschule Wiesendamm heute: Gesamtschule Winterhude, Meerweinstraße 28, 1928/1929[104]
  • Lyzeum,
    Lichtenberg Gymnasium Cuxhaven
    heute: Lichtenberg-Gymnasium Cuxhaven, Cuxhaven, 1929
  • Erweiterung des Amandus-Abendroth-Gymnasiums, Cuxhaven, 1929
  • Luisen-Gymnasium Hamburg, Reinbeker Weg 76, Bergedorf, 1929/1930[105]
  • Volksschule Langenhorn, Hamburg, 1929/1930
  • Volksschule Berne, heute Grund-, Haupt- und Realschule Lienaustraße, Lienaustraße 32, Hamburg, 1929/1930[106]
  • Volksschule Bauersberg, Hamburg 1929/1930
  • Walddörfer-Gymnasium, Im Allhorn 45, Hamburg-Volksdorf, 1929–1931[107]
  • Siedlungschule Langenhorn heute: Fritz-Schumacher-Schule, Timmerloh 27–29, Hamburg-Langenhorn 1929/1930. Hier wurde noch einmal ein Bau mit einem steilen Walmdach erstellt [108]
  • Volksschule Hamm-Marsch, Osterbrook 17–19, Hamburg-Hamm 1929–1931, heute: Grund-, Haupt- und Realschule Osterbrook[109]
  • Volksschule Bogenstraße, heute Ida-Ehre-Gesamtschule, Bogenstraße 34–36, Hamburg-EimsbĂŒttel[110]
  • Volksschule Tiroler Straße, Hamburg 1930
  • Volksschule Rungestraße, Hamburg 1931
  • Volksschule Graudenzer Weg, heute: Gesamtschule Alter Teichweg, Alter Teichweg 200, Hamburg , 1931/1932[111]
  • (ehemalige) Volksschule
    Beim Pachthof 15,
    Hamburg-Horn, 1930/1931[112]

BrĂŒcken

  • AlsterdammbrĂŒcke, Hamburg 1914
  • zwei BrĂŒcken am Stadtpark-Kanalhafen, Hamburg 1914–1916
  • BlumenstraßenbrĂŒcke, Hamburg 1919
  • SkagerrakbrĂŒcke, Hamburg 1919
  • HindenburgstraßenbrĂŒcke, Hamburg 1925
  • HeilwigbrĂŒcke, Hamburg 1925/1926
  • BrĂŒcke Von-Essen-Straße, Hamburg 1926/1927
  • Eppendorfer BrĂŒcke, Hamburg 1927
  • WiesendammbrĂŒcke, Hamburg 1927/1928
  • FernsichtbrĂŒcke, Hamburg 1927/1928[114]
  • KrugkoppelbrĂŒcke, Hamburg 1927/1928[115]
  • BellevuebrĂŒcke, Hamburg 1928/1929
  • SchleidenbrĂŒcke, Hamburg 1929

Stadtentwicklungsplanungen

  • Umgestaltung des Theaterplatzes, 1905
  • Bebauungsplan Kronprinzenstraße, 1907
  • Bebauungsplanung Groß-Borstel, 1910/11
  • Bebauungsplanung Wohldorf-Ohlstedt, 1911
  • Stadtpark Hamburg, 1911–30
  • Studien zur Reform des Kleinwohnungsbaus, um 1912
  • Bebauungsplanung Kleinwohnungssiedlung Finkenwerder, 1912
  • Bebauungsplanung Farmsen-Berne, 1912
  • Bebauungsplanung Kleinhaussiedlung Farmsen-Berne, 1912
  • Neugestaltung des Platzes hinter der Kunsthalle, 1912
  • Alsterkanalisierung, 1913–16
    kanalisierte Alster bei Alsterdorf
  • Bebauungsplanung Alsterdorf-FuhlsbĂŒttel, 1914
  • Erweiterungsplanung Friedhof Ohlsdorf, 1914/15
  • Bebauungsplanung Cuxhaven, 1915
  • Studie zum Bebauungsplan Habichtplatz, 1916 (1929)
  • Bebauungsplanung Horn, 1917–26
  • Bebauungsplan Kleinwohnungssiedlung Dulsberg, 1918–19
  • Kleinhaussiedlung Langenhorn, 1919–21
  • Wettbewerb zur Bebauung des Inneren Rayon, Köln 1919
  • Studie zur Platzgestaltung am Dammtor, um 1920
  • Bebauungsplan Kleingartenkolonie Groß-Borstel, 1918
  • Bebauungsplanung Volksdorf-Wensenbalken, 1918
  • Achsenmodell – Stadtentwicklungsplanungen fĂŒr Hamburg, um 1919
  • Generalsiedlungsplan Köln, 1920–23
  • Bebauungsplan Kleinwohnungssiedlung Veddel, 1925
  • Bebauungsplan Hamm-Nord, 1925/26
  • Bebauungsplanung des LĂŒbeckertorfeldes, 1926–29
  • Gutachten zum Generalssiedlungsplan Bremen, 1926–30
  • Bebauungsplan Jarrestadt, 1926–28
  • Projekt zur Verlegung der UniversitĂ€t Hamburg, 1928
  • Entwurf fĂŒr den Umbau der Großen Markthalle, 1928
  • Bebauungsplan Zoologischer Garten, um 1929, heute: Planten un Blomen

EntwĂŒrfe und Teilnahme an Wettbewerben

  • Entwurf einer Kirche in Gardone (Gardasee), 1894
  • Wettbewerb zum Teichmann-Brunnen in Bremen, 1895
  • Vorschlag zur Erhaltung der MatthĂ€ikirche in Leipzig, 1897
  • Medaille fĂŒr die SĂ€chsisch-ThĂŒringische Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Leipzig, 1897
  • Entwurf fĂŒr ein Bismarckdenkmal, 1897
  • Wettbewerb Hochbahnhaltestelle Berlin, 1898 (gemeinsamer Entwurf mit Bruno Möhring und Architekt Schellewald)
  • GrabmalentwĂŒrfe, 1898
  • EntwĂŒrfe fĂŒr zwei Tischstanduhren, 1898
  • „Architektur-Studien“, 1898
  • Studien zu einem Krematorium, 1899
  • Studie zu einem Justizpalast, um 1899
  • EntwĂŒrfe fĂŒr Exlibris, 1900/01
  • Buchausstattungen, 1900/01
  • TeppichentwĂŒrfe, 1900–02
  • Entwurf zu einem Ludwig-Richter-Denkmal, um 1902
  • Skizze zu einem Brunnendenkmal, 1902
  • Entwurf einer freireligiösen Kirche, 1903
  • Wettbewerb Neues Rathaus Dresden, 1903
  • Ausgestaltung des Hauptsaales im StĂ€dtischen Ausstellungspalast der Deutschen StĂ€dte-Ausstellung 1903
  • Entwurf eines Krematoriums, 1903 (ideeller Entwurf)
  • Entwurf zu einem Brunnen, 1903
  • Entwurf zu einem Goethe-Monumentalbrunnen in Ilmenau, 1903
  • Vorschlag zur Aufstellung eines Bismarck-Denkmals in Bremen, 1903
  • Entwurf eines Damenzimmers im Haus Lorenzen in Flensburg, 1905
  • Wettbewerb Stadthaus Bremen, 1906
  • Wettbewerb fĂŒr eine Kirche in Hagen, 1908
  • Wettbewerb fĂŒr eine Kirche in Recklinghausen, 1908
  • Gutachten fĂŒr den DĂŒrerbund, 1908
  • Entwurf des Ausstellungsraumes der Zunft, 1908
  • Wettbewerb Heilandskirche in Dresden-Cotta, 1909, (Sieger im Wettbewerb, aber von ihm nicht umgesetzt)
  • Entwurf zu einem BrĂŒckenpfeiler fĂŒr Hamburg, um 1911
  • GrabmalentwĂŒrfe, 1912
  • Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte (nicht ausgefĂŒhrter EntwĂŒrfe), 1913–22
  • Entwurf Grundbuchamt Alstertor, 1913
  • Entwurf eines ZollverwaltungsgebĂ€udes, 1914
  • Entwurf fĂŒr ein KunstvereinsgebĂ€ude an der Außenalster, 1912
  • Studie zu einem KriegsgedĂ€chtnismal, um 1915
  • Studie zu einem Ehrenhof am Wasserturm, 1916
  • Studie Eckbebauung Ankelmannstraße, 1916
  • Gestaltung der Deutschen Kriegsausstellung, 1916
  • Entwurf eines Ernst-Merck-Denkmal, um 1916
  • Entwurf eines Pfarrhaus fĂŒr St. Georg in Huchting (Bremen), 1920
  • Wettbewerb BrĂŒckenkopf Deutzer BrĂŒcke, 1922
  • Entwurf einer UniversitĂ€tsbibliothek, 1924
  • Entwurf zum Neubau eines Planetariums, 1925–27
  • Entwurf FlughafengebĂ€ude LĂŒbeck-TravemĂŒnde, 1928–30
  • Entwurf fĂŒr die Feuerwache Wandsbek, 1929

Sonstige Arbeiten

  • Damenkabine im Dampfer „Elbe“, 1892
  • Grabplastiken im Park von Schloss Kronberg, 1894
  • Grabumlegungen im Neubau der Johanniskirche, 1895
  • Erweiterung des Schlosses Pfauenmoos am Bodensee (Schweiz), 1901
  • Innenraumausstattung der eigenen Wohnung, 1901
  • Denkmal Christian Otto Mohr und Karl Ernst Hartig fĂŒr die Technische Hochschule in Dresden, 1901–1905 (nicht mehr erhalten)
  • Franzius-Denkmal, um 1901-1905
  • Grabmal, um 1902
  • Grabmal Langewiesche, um 1902
  • Grabmal Meissner, um 1902
  • Grabmal Scharff, um 1903
  • Gestaltung des Hauptsaales der Dresdner Kunstausstellung, 1904
  • Wahlurne fĂŒr den Rat der Stadt Dresden, 1904
  • Umbau des Landsitzes von Heyl in Seeheim bei Darmstadt, 1905
  • GrabmalentwĂŒrfe (ebenso Werke 65, 67, 77, 93), 1903–1907
  • Standuhr fĂŒr das Leipziger Rathaus, 1906
  • Protestantischer Kirchenraum, 1906, im StĂ€dtischen Ausstellungspalast von Dresden (Dritte Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung)
  • Wohnzimmer im SĂ€chsischen Haus, 1906, temporĂ€res GebĂ€ude (Dritte Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung)
  • KindergrabmĂ€ler, 1906 (Dritte Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung)
  • Grabmal, 1906 (Dritte Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung)
  • Ladenpavillon, 1906 (Dritte Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung)
  • Grabmal Louise Gushurst, um 1906
  • Grabmalentwurf, 1906
  • KriegsgedĂ€chnismal in Seeheim, 1906
  • Grabmal Kuoni-Stoppany, 1906
  • Grabmal Klinkhardt, 1906-1907
  • Grabmal Mohr, 1906-1907
  • Grabmal Floh, 1906-1907
  • Grabmal Fusbahn, 1906-1907
  • Grabmal Friedrich Otto Schneider, 1906–1908
  • Grabmal Kluepfel, 1906–09
  • Grabmal Lauenpusch, 1909
  • Innengestaltung Villa Metrowsky, 1909
  • Grabmal Böcking, 1909
  • Grabmal Marie Kunze, um 1909
  • Grabmal Ernst von Halle, um 1909
  • Grabmal Kenzler, um 1909
  • Innenumgestaltung des St.-Petri-Domes in Bautzen, 1909-1910
  • Grabmal Marcus, um 1911
  • Grabmal Friedrich Assmann, um 1907
  • Grabmal Weichardt, um 1907
  • Hochkreuz auf dem Friedhof Uerdingen, um 1907
  • Grabmal Wilhelm Grube, um 1908
  • Grabmal Franz Zimmermann, um 1908
  • Grabmal Helene Thierfelder, um 1908
  • Grabmal Bernhard Flossum, 1908
  • Grabmal HĂŒttel, 1908
  • Empfangszimmer in einem RedaktionsgebĂ€ude von Dresden, 1908
  • Speisesaal fĂŒr die Hessische Landesausstellung, 1908
  • Umbau Villa Schumacher in Dresden, 1908-1909
  • Erweiterung des StrafjustizgebĂ€udes in Hamburg, 1911–15
  • Grabmal Rosen, 1912
  • Erweiterung des Physikalischen Staatslabors, 1913
  • Erweiterung der Anstalt fĂŒr schulentlassene MĂ€dchen, 1913-1914
  • Umbau Wohnhaus Fritz Schumacher in Hamburg St. Georg, 1914
  • Grabmal Lichtwark, 1914
  • Stadthauserweiterung, 1914
  • Erweiterung des HĂŒttengefĂ€ngnisses, 1914
  • KriegsgedĂ€chnismal 1916
  • SeekriegsgedĂ€chtnismale 1916
  • Spiel- und Kampfanlage als KriegsgedĂ€chtnisstĂ€tte, 1916
  • KriegsgedĂ€chnismal, 1916
  • Grabmal Troplowitz-Mankiewcz, 1918
  • Grabmal Mollweide, 1919
  • Grabanlage fĂŒr die Opfer der Revolutionsjahre 1918–1920
  • Denkmal fĂŒr Wilhelm Cordes, 1920
  • Grabmal Burchard, 1913–1915
  • Erweiterung des VorlesungsgebĂ€udes Krankenhaus Eppendorf, 1920
  • EhrengrabstĂ€tte der Polizei, Hamburg 1923
  • Anbauten Hafenkrankenhaus, Hamburg 1925
  • Erweiterung der Blumenmarkthalle, Hamburg 1926
  • Umbau des Karstadt-VerwaltungsgebĂ€udes zum Finanzamt Hamburg, Steinstraße, 1927
  • Erweiterungsbau fĂŒr das Beleuchtungswesen, Hamburg, ca. 1927
  • Erweiterung des UntersuchungsgefĂ€ngnisses, Hamburg, 1927-1928
  • Erweiterungsbauten fĂŒr die Straßenreinigung, Hamburg, 1927–1929
  • Anbau VerwaltungsflĂŒgel Museum fĂŒr Völkerkunde, Hamburg, 1928
  • Erweiterung der höheren Staatsschule in Cuxhaven, 1929
  • Umgestaltung Rathausmarkt (Verlegung Kaiser-Wilhelm-Denkmal/Hamburger Ehrenmal), um 1930
  • Grabmal Schumacher, 1941

Entwurfsarbeiten fĂŒr das Theater

  • BĂŒhnenbild und Plakat zu Phantasien in Auerbachs Keller, 1899
  • Plakat fĂŒr Champagne-Reitverein, Maskenfest, 1900
  • BĂŒhnenbild zu Johann Wolfgang von Goethe, Palaeophron und Neoterpe, 1900/01
  • BĂŒhnenbild zu Shakespeares Hamlet 1907–09
  • BĂŒhnenbildentwĂŒrfe, 1909
  • BĂŒhnenbildentwĂŒrfe fĂŒr eine MonumentalbĂŒhne – Goethes Iphigenie auf Tauris, um 1919
  • BĂŒhnenbild zu Shakespeares Macbeth, 1920
  • BĂŒhnenbildentwĂŒrfe, um 1933

Schriften

  •  Fritz Schumacher: Stufen des Lebens. 1935 (Autobiografie).</span>
  •  Fritz Schumacher: SelbstgesprĂ€che – Erinnerungen und Betrachtungen. 1949.</span>
  •  Fritz Schumacher: Das Werden einer Wohnstadt. Hamburg 1932, ISBN 3-7672-0866-0 (Nachdruck 1984 bei Georg Westermann).</span>
  •  Fritz Schumacher: Der Geist der Baukunst. DVA, Stuttgart/Berlin 1938.</span>
  •  Fritz Schumacher: Das bauliche Gestalten. BirkhĂ€user, Basel, Berlin, Boston 1991, ISBN 3-7643-2611-5, S. 94.</span>
  •  Fritz Schumacher, Ziegel-Zentrum Nordwest e.V., Essen (Hrsg.): Das Wesen des neuzeitlichen Backsteinbaues. Callwey, MĂŒnchen 1985, ISBN ISBN 3-7667-0775-2, S. 149 (Nachdruck).</span>
  •  Fritz Schumacher: Wie das Kunstwerk Hamburg nach dem großen Brande entstand : ein Beitrag zur Geschichte des StĂ€dtebaus. Christians, Hamburg (Veröffentlichungen des Vereins fĂŒr Hamburgische Geschichte).</span>
  •  Fritz Schumacher: Wandlungen im BĂŒhnenbild. [Hamburger TheaterbĂŒcherei; Bd. 1.]. 1948.</span>

Preise

Fritz-Schumacher-Preis

Der Hamburger Industrielle und MĂ€zen Alfred Toepfer und dessen Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. lobten in Verbindung mit dem Hamburger Senat seit 1949 bis 1955 einen Fritz-Schumacher-Architekturpreis aus. Nach Unstimmigkeiten wurde der Preis dann ĂŒber die TH Hannover verliehen (1960–2004). Im Jahre 2005 wurde der Preis wegen einer Neustrukturierung der Stiftung aufgegeben. Der Hamburger Senat lobte von 1960 bis 1986 einen eigenen und von der Stadt finanzierten Fritz-Schumacher-Preis aus. 2007 beschloss der Senat in Einvernehmen mit der Stiftung und der Fritz-Schumacher-Gesellschaft, diesen Preis nach 20 Jahren wieder aufleben zu lassen. Er ist seitdem mit 20.000 Euro dotiert und soll alle drei Jahre verliehen werden. Dazu gibt es zwei Förderstipendien mit je 2.500 Euro. Die Preise werden jeweils zum 5. November, dem Todestag von Schumacher, verliehen.[116]

Preis fĂŒr Architektur der Alfred-Töpfer-Stiftung

Preise der TH Hannover - Auswahl -

Preise der Stadt Hamburg [117]

Neuer Fritz-Schumacher-Preis

Fritz-Schumacher-Gesellschaft

Die Fritz-Schumacher-Gesellschaft e.V. wurde auf Initiative von Hamburger und Dresdner Persönlichkeiten 1994 in Dresden gegrĂŒndet. Sie befasst sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen und praxisorientierten Themen aus dem Bereich der Baukultur mit besonderem Bezug zum Wirken Schumachers.

Fritz-Schumacher-Institut

Das 2003 gegrĂŒndete Institut ist eine Einrichtung der Fritz-Schumacher-Gesellschaft e.V. und der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Hamburg. Neben dem Aufbau einer Bibliothek mit den Schriften, PlĂ€nen und Fotografien von Schumacher sollen hier Projekte im Umfeld der Stadtentwicklung und Regionalentwicklung gefördert werden.

Literatur

  •  Dieter SchĂ€del (Hrsg.): Hamburger Staatsbauten von Fritz Schumacher Band 3 (1920–1933,. Dölling und Galitz Verlag, MĂŒnchen, Hamburg 2006, ISBN 978-3-937904-29-0.</span>
  •  Fritz Schumacher, Manfred F. Fischer (Hrsg.): Hamburger Staatsbauten 1909–1919/21 eine denkmalpflegerische Bestandsaufnahme. Hans Christians Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-7672-1248-X.</span>
  •  Fritz Schumacher, J.Paschen (Hrsg.): Mein Hamburg – Bilder und Erinnerungen. Medien-Verlag Schubert, Hamburg 1994, ISBN 3-929229-19-6.</span>
  •  Fritz Schumacher: Das bauliche Gestalten. BirkhĂ€user, Basel, Berlin, Boston 1991, ISBN 3-7643-2611-5.</span>
  •  Fritz Schumacher: Das Werden einer Wohnstadt, Hamburg 1932,. Nachdruck bei Georg Westermann, 1984, ISBN 3-7672-0866-0.</span>
  • Fritz Schumacher: Die Kleinwohnung. Studien zur Wohnungsfrage, 2. Auflage, Quelle & Meyer, Leipzig 1919
  •  Ralf Lange: Architektur in Hamburg Der große ArchitekturfĂŒhrer,. Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9.</span>
  •  Hartmut Frank (Hrsg.): Fritz Schumacher. Reformkultur und Moderne; zugleich Katalog zu der Ausstellung „Fritz Schumacher und seine Zeit“, Deichtorhallen Hamburg, 20. Mai–17. Juli 1994. Stuttgart 1994 (Schriften des Hamburger Architekturarchivs).</span> ISBN 3-7757-0491-4
  •  Thomas Völlmar: Bild – BĂŒhne – Architektur. Fritz Schumachers EntwĂŒrfe fĂŒr das Theater 1899–1920. CulturconMedien, Berlin/Wildeshausen 2009, ISBN 978-3-941092-25-9.</span>  Inhalt  Presse  Presse

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Fritz Schumacher â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Christian Weller: Reform der Lebenswelt durch Kultur. Die Entwicklung zentraler Gedanken Fritz Schumachers bis 1900. In: Hartmut Frank (Hrsg.): Reformkultur und Moderne. Stuttgart 1994. ISBN 3-7757-0491-4, S. 48
  2. ↑ Christian Weller: Reform der Lebenswelt durch Kultur. Die Entwicklung zentraler Gedanken Fritz Schumachers bis 1900. In: Hartmut Frank (Hrsg.): Reformkultur und Moderne. Stuttgart 1994. ISBN 3-7757-0491-4, S. 50-54, 300
  3. ↑ Christian Weller: Reform der Lebenswelt durch Kultur. Die Entwicklung zentraler Gedanken Fritz Schumachers bis 1900. In: Hartmut Frank (Hrsg.): Reformkultur und Moderne. Stuttgart 1994. ISBN 3-7757-0491-4, S. 302
  4. ↑ Fritz Schumacher: Grundlagen der Baukunst. Studien zum Beruf des Architekten. MĂŒnchen 1916, S. 52-53
  5. ↑ Fritz Schumacher: Grundlagen der Baukunst. Studien zum Beruf des Architekten. MĂŒnchen 1916, S. 64-65
  6. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 8
  7. ↑ Herbert SchwarzwĂ€lder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  8. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 15f
  9. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 9
  10. ↑ Jan Lubitz: Kurt Schumacher in architekten-portrait
  11. ↑ Hermann Hipp: Freie und Hansestadt Hamburg. Geschichte, Kultur- und Stadtbaukunst an Elbe und Alster, Köln 1989, ISBN 3-7701-1590-2 S. 100f
  12. ↑ Schemazeichnung im Bildarchiv kann aus urheberrechtlichen GrĂŒnden hier nicht gezeigt werden
  13. ↑ Marc SchĂ€fer: Der Stadtpark in Jura-Magazin 2004 Ausgabe 8
  14. ↑ Ralf Lange: Architektur in Hamburg, Hamburg 2008, S. 233.
  15. ↑ [1] Dietmar Ridder, Denkmalschutzamt, zur Alsterstadt
  16. ↑ Geschichtsseite der Genossenschaft
  17. ↑ Hilmar Schulz: Die Oase der Börner, Merian , MĂ€rz 2011 Merian.de
  18. ↑ Mein Hamburg, S. 28ff
  19. ↑ Staatsbauten (Bd.3, S. 142)
  20. ↑ Staatsbauten 1909/21 S. 8
  21. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 30 ff.
  22. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 56 ff.
  23. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 110
  24. ↑ Dokumentation beim Richterverein abgerufen 2012-02-19
  25. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 164
  26. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 194 f.
  27. ↑ Lange, 2008, I 26.3
  28. ↑ PD Dr. Norbert Fischer (UniversitĂ€t Hamburg): Feuerbestattung und Krematorien vom Ersten Weltkrieg bis zur NS-Diktatur[2]
  29. ↑ OHLSDORF - Zeitschrift fĂŒr Trauerkultur, Ausgabe: Nr. 115, IV, 2011 - November 2011 [3]
  30. ↑ Werkverzeichnis Schumacherges.
  31. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 13
  32. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 7
  33. ↑ Bauliches Gestalten, S. 56
  34. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 49ff.
  35. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 26 ff.
  36. ↑ Lange, 2008, F 45
  37. ↑ Lange, 2008, F 45.2
  38. ↑ Lange, 2008, F 45.1
  39. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 190 ff.
  40. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 38 f.
  41. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 139 ff.
  42. ↑ Lange, 2008, F 5
  43. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 166 f.
  44. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 34 ff.
  45. ↑ Lange, 2008, C 29
  46. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 56 ff.
  47. ↑ Lange, 2008, B 44
  48. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 128 ff.
  49. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 105 ff.
  50. ↑ Lange, 2008, C 27
  51. ↑ Lange, 2008, E 44
  52. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 70 ff.
  53. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 146 ff.
  54. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 90 ff.
  55. ↑ Lange, 2008, D 70
  56. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 98 ff.
  57. ↑ Lange, 2008, B 32
  58. ↑ Lange, 2008, L 13.1
  59. ↑ Lange, 2008, L 13.2
  60. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 137 ff.
  61. ↑ Lange, 2008, E 20
  62. ↑ Lange, 2008, I 41
  63. ↑ Lange, 2008, B 27
  64. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 64 ff.
  65. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 72 ff.
  66. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 90 ff.
  67. ↑ Staatsbauten, Bd.3, S. 80 ff.
  68. ↑ Lange, 2008, E 72
  69. ↑ Staatsbauten, Bd.3, S. 208 ff.
  70. ↑ Lange, 2008, I 11
  71. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 96 ff.
  72. ↑ Lange, 2008 F 64.6
  73. ↑ Lange, 2008, L 42.2.2
  74. ↑ Lange, 2008,L 8
  75. ↑ Schulrat Fr. JĂŒrgens: Der Neubau des Schulwesens. In: Erich LĂŒth (Hg.): Neues Hamburg. 1. Folge. Hammerich & Lesser, Hamburg 1947
  76. ↑ Lange, 2008, C 74.2
  77. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 86 ff.
  78. ↑ Lange, 2008, F 66
  79. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 74 ff.
  80. ↑ Lange, 2008, B 36
  81. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 131 ff.
  82. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 198 ff.
  83. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 122 ff.
  84. ↑ Lange, 2008 F 62
  85. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 116 ff.
  86. ↑ Lange, 2008 F 32
  87. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 110 ff.
  88. ↑ Lange, 2008,M 32
  89. ↑ Staatsbauten 1909/21, S. 154 ff.
  90. ↑ Lange, 2008, F 36
  91. ↑ Lange, 2008, G 22
  92. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 218 ff.
  93. ↑ Lange, 2008, E 43
  94. ↑ Lange, 2008, erwĂ€hnt in C 88
  95. ↑ Lange, 2008, D 81
  96. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 198 ff.
  97. ↑ Lange, 2008, C 81
  98. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 227 ff.
  99. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 296 ff.
  100. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 252 ff.
  101. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 234 ff.
  102. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 322 ff.
  103. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 242 ff.
  104. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 272 ff.
  105. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 304 ff.
  106. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 322 ff.
  107. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 260 ff.
  108. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 312 ff.
  109. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 282 ff.
  110. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 342 ff.
  111. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 356 ff.
  112. ↑ Lange, 2008, G 4
  113. ↑ Staatsbauten, Bd. 3, S. 348 ff.
  114. ↑ Lange, 2008, F 19
  115. ↑ Lange, 2008, D 50
  116. ↑ Baukultur: Senat verleiht erneut „Fritz-Schumacher-Preis“. Freie und Hansestadt Hamburg, 17. Juli 2007, abgerufen am 12. Juli 2008.
  117. ↑ Liste der PreistrĂ€ger abgerufen 2012-02-19
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