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| Güdingen Landeshauptstadt Saarbrücken
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| Koordinaten: | 49° 12′ N, 7° 2′ O49.2003927.028117Koordinaten: 49° 12′ 1″ N, 7° 1′ 41″ O | |
| Fläche: | 7,64 km² | |
| Einwohner: | 5.010 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1974 | |
| Postleitzahl: | 66130 | |
| Vorwahl: | 0681 | |
| Lage von Güdingen in Saarland | ||
Güdingen ist ein Stadtteil der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken.
Inhaltsverzeichnis |
Güdingen liegt rund 4 km südsüdöstlich der Saarbrücker Innenstadt an der Saar. Der Ortskern liegt hierbei am rechten Ufer, ein größeres Industriegebiet wie eine Rennbahn auf dem linken Ufer. Im Südwesten grenzt der Ort an die französische Region Lothringen, süd-östlich an den Stadtteil Bübingen. Im Osten liegt Fechingen und nord-östlich Brebach.
Funde von 1962 zeigen, dass bereits während der Bandkeramischen Kultur Menschen in der Gegend von Güdingen lebten. Sowohl aus der Eisenzeit wie aus der Bronzezeit konnten Funde gemeldet werden. Erste Siedlungsspuren sind um 1000 vor Christus nachweisbar. Aus der Römerzeit finden sich Hinweise auf eine Villa rustica sowie Münzen und Gräber. Am 07. Januar 1259 ist „Henrich Tichelate“ als Zeuge beim Verkauf einer Wiese in der Nähe des heutigen Deutschmühlenweihers an die Herren auf dem Deutschhause belegt. Dieses Jahr wurde der 750-Jahr-Feier im Jahr 2009 zu Grunde gelegt.[2]
Neben dem Ensemble um die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche von 1778 mit einem Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert stehen mehrere Einzelbauten unter Denkmalschutz.[3] Westlich des Ortes befindet sich der Fluss Saar mit der Staustufe Güdingen. Schleuse und Wehr wurden 1863 erbaut und stehen gemeinsam mit einem 1936 errichteten Schleusenwärterhäuschen unter Denkmalschutz.[3]
Nördlich des Stadtteils befindet sich das Autobahndreieck Saarbrücken, an der die Bundesautobahn 6 auf die Stadtautobahn Saarbrücken trifft. An letzterer hat Güdingen eine Ausfahrt. Westlich des Ortes entlang der Saar verläuft die Bundesstraße 51.
Güdingen ist an den Nahverkehr in Saarbrücken angeschlossen.
Der Haltepunkt[4] an der Bahnstrecke Saarbrücken–Sarreguemines befindet sich süd-östlich der Ortsmitte. Seit Herbst 1997 wird der Bahnhof durch die Linie 1 der Saarbahn angefahren. Das Empfangsgebäude wurde 2005 gemeinsam mit einem Güterschuppen abgerissen.[5] Der behindertengerechte Ausbau des Haltepunkt wird von der kommunalen Politik gefordert.
Zudem wird der Ort durch die Buslinien 126 und 131 erschlossen.
Die folgenden Ehrenbürgerschaften wurden vor der Eingemeindung 1974 vergeben, seit der Güdingen keine eigenen Auszeichnung mehr vergibt.
1 Mitte: Alt-Saarbrücken, Malstatt (mit Rastpfuhl und Rodenhof), St. Johann (mit Kaninchenberg, Nauwieser Viertel und Rotenbühl), Eschberg, Sankt Arnual (mit Winterberg)
2 West: Gersweiler, Klarenthal, Altenkessel und Burbach (mit Von der Heydt)
3 Dudweiler: Dudweiler, Jägersfreude, Herrensohr, Scheidt
4 Halberg: Schafbrücke, Bischmisheim, Ensheim, Brebach-Fechingen (mit Neufechingen), Eschringen, Güdingen, Bübingen