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| Galați | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Westmoldau | |||
| Kreis: | Galați | |||
| Koordinaten: | 45° 27′ N, 28° 2′ O45.441944444428.034166666755Koordinaten: 45° 26′ 31″ N, 28° 2′ 3″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 55 m | |||
| Fläche: | 241,5 km² | |||
| Einwohner: | 291.354 (1. Januar 2009) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1.206 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 800xxx | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 36 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GL | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Gemeindeart: | Munizipium | |||
| Bürgermeister: | Nicolae Dumitru (PSD) | |||
| Postanschrift: | Str. Domnească, nr. 38 loc. Galați, jud. Galați, RO–800008 | |||
| Webpräsenz: | ||||
Galați [gaˈlatsʲ] (deutsch: Galatz) ist eine Großstadt in Rumänien und die Hauptstadt des gleichnamigen Kreises Galați.
Mit knapp 300.000 Einwohnern ist sie die siebtgrößte Stadt des Landes.
Inhaltsverzeichnis |
Galați liegt am linken Ufer der unteren Donau. Wenige Kilometer flussaufwärts mündet der Sereth in die Donau. Etwa elf Kilometer nordöstlich der Stadt befindet sich die Grenze zu Moldawien.
Auf dem Territorium der heutigen Stadt existierten bereits zu Zeiten der Daker und Römer Siedlungen.[1] Galați wurde 1445 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Stadt vor allem durch ihren Donauhafen zu einem wichtigen Handelsplatz.
Im 17. Jahrhundert wurde Galați als wichtigste Stadt des Fürstentums Moldau nach Iași bezeichnet. Damals lebten in der Stadt in 300 Häusern etwa 3.000 Einwohner.
Im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt mehrfach durch Kampfhandlungen im Zuge der Russisch-Türkischen Kriege sowie durch Epidemien in Mitleidenschaft gezogen. Im 19. Jahrhundert stieg die Bedeutung als Handelsstadt weiter, da Galați nicht mehr nur an das Fürstentum Walachei und das Osmanische Reich, sondern auch an Russland grenzte. Nach dem Ersten Weltkrieg, während dem Galați vorübergehend von deutschen Truppen besetzt war, setzte verstärkt eine industrielle Entwicklung ein.[1]
1930 lebten in der Stadt etwa 100.600 Bewohner, darunter etwa 69.500 Rumänen, 19.000 Juden, 3.000 Russen, 2.500 Griechen, 2.200 Ungarn und 1.200 Deutsche.[3] Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 298.816 Einwohner gezählt, darunter etwa 296.000 Rumänen sowie 1.483 Roma, 290 Russen, 247 Griechen, 205 Ungarn, 115 Juden und 114 Deutsche.[4] 2009 betrug die Zahl der Einwohner 291.354.[5]
Heute ist die Stadt geprägt von Schwerindustrie wie der größten Eisenhütte Rumäniens, Maschinenbau und der größten rumänischen Schiffswerft. Daneben verfügt sie über eine Textilfabrik, Mühlen, Sägewerke und Fischereibetriebe.
1948 wurde ein polytechnisches Institut gegründet, das seit 1974 Universitätsstatus besitzt.
Besondere Bedeutung erlangt Galați durch seinen Hafen, der als der bedeutendste Binnenhafen des Landes gilt. Er wird als Kriegshafen genutzt und ist der letzte Umschlagplatz vor dem Donaudelta. Es gibt einen regelmäßigen Fährverkehr ans rechte Donauufer nach I. C. Brătianu. Der zugehörige Eisenbahnkomplex umfasst neben dem Personenbahnhof Galați den Rangierbahnhof Barboși beim Dorf Movileni. Seit Beginn der 1870er Jahre verfügt die Stadt über einen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Vom Personenbahnhof verkehren regelmäßig Nahverkehrs- und Schnellzüge nach Bukarest und Tecuci. Die Breitspurgleise nach Reni in der Ukraine werden momentan (2009) nur für den Güterverkehr genutzt. Durch Galați führt die Europastraße 87.
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