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Der Begriff Gallier ist eine übergreifende Bezeichnung für die keltischen Stämme auf dem Territorium Galliens (entspricht in etwa dem heutigen Frankreich, Belgien und dem Schweizer Mittelland).
Nach dem Gallischen Krieg durch Julius Caesar (58–51 v. Chr.) unterschied man zwischen
und den eigentlichen
Ihre Herkunft leiteten die Gallier von einem unbekannten – dem römischen Dis Pater gleichgesetzten – Gott der Fülle und des Totenreichs, ab. Weitere Gottheiten waren:
Die Priester dieser Kulte, die Druiden, beherrschten das geistige Leben der Gallier und lehrten sie, an Catubodua, die Schlachtkrähe, zu glauben sowie an die Matronae, die Schicksals- und Fruchtbarkeitsgöttinnen, die meist in Dreigestalt erschienen. Der Totenkult nahm eine herausragende Stellung ein und die Gallier glaubten an ein Paradies, ein Leben nach dem Tod in einer anderen jenseitigen Welt.
Eine gallische Eberstandarte wurde im Jahre 1989 auf einem Strand bei Soulac-sur-Mer gefunden. Der Eber spielt eine große Rolle in der gallischen Mythologie, die Göttin Arduinna wird auf einem Eber reitend dargestellt. Der gallische Hahn wurde erst zu Zeiten der französischen Revolution popularisiert.