|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Gallium3D | |
|---|---|
| Maintainer | VMware (ursprünglich Tungsten Graphics)[1] |
| Aktuelle Version | 0.4 (24. April 2010) |
| Betriebssystem | plattformunabhängig (derzeit vornehmlich Linux, Mac OS X, BSD und andere unixoide Systeme) |
| Programmiersprache | C |
| Kategorie | Grafikbibliothek |
| Lizenz | MIT-Lizenz |
| Gallium3D (Teil von Mesa 3D) | |
Gallium3D ist eine ursprünglich von Tungsten Graphics entwickelte Programmierschnittstelle[1], die die Entwicklung von plattformunabhängigen Grafiktreibern erleichtern soll. Die Hauptaufgabe besteht in der Zusammenfassung von Funktionen, wie sie jeder Grafiktreiber benötigt um auf modernen Grafikprozessoren hardware-beschleunigte Grafikausgaben zu realisieren. Hierbei abstrahiert Gallium3D an verschiedenen Punkten (Betriebssystem, Computergrafik-APIs (z.B. OpenGL oder DirectX) usw.) um dem eigentlichen Grafiktreiber eine einheitliche Schnittstelle anzubieten.
Gallium3D ist seit 2009 Teil von „Mesa 3D“[2] und wird derzeit von den freien Treibern für AMD-Radeon-GPUs (ab dem R300), nVidia-GeForce-GPUs und einigen Intel-GPUs (vor allem im Android und Chromium OS-Bereich[3]) eingesetzt.