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Genf

Dieser Artikel behandelt die Stadt Genf, zum gleichnamigen Kanton siehe Kanton Genf.
Genf
Wappen von Genf
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Genf
Bezirk: (Der Kanton Genf kennt keine Bezirke.)
BFS-Nr.: 6621i1f3f4
Postleitzahl: 1200–1299
UN/LOCODE: CH GVA
Koordinaten: 500532 / 11732546.2000136.149985375Koordinaten: 46° 12â€Č 0″ N, 6° 9â€Č 0″ O; CH1903: 500532 / 117325
Höhe: 375 m ĂŒ. M.
FlĂ€che: 15,9[1] kmÂČ
Einwohner: i192'118 (29. Februar 2012)[2]
AuslĂ€nderanteil: 46,8 % (29. Februar 2012)[3]
StadtprÀsident: Pierre Maudet (FDP)
Website: www.ville-geneve.ch
Blick auf Genf vom Mont SalĂšve

Blick auf Genf vom Mont SalĂšve

Karte
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Über dieses Bild
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Offizielles Logo der Stadt Genf

Genf (französisch GenĂšve [ʒəˈnɛv], italienisch Ginevra, rĂ€toromanisch Genevra) ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des Kantons Genf in der Schweiz. Genf ist mit seinen rund 192'000 Einwohnern nach ZĂŒrich die zweitgrösste Stadt der Schweiz. Mit 46,8 Prozent[3] AuslĂ€ndern zĂ€hlt Genf (neben Kreuzlingen) zu den StĂ€dten mit hohem AuslĂ€nderanteil. Die Stadt liegt am sĂŒdwestlichen Rand der französischsprachigen Schweiz (Romandie) am Ausfluss der Rhone aus dem Genfersee.

Die Stadt Genf ist Sitz vieler internationaler Organisationen, darunter UNO, CERN, IKRK, WHO, IAO, ISO, ITU, WIPO, WMO, WOSM, WTO und UNHCR. Zudem ist Genf nach ZĂŒrich der zweitgrösste Finanzplatz der Schweiz, gefolgt von Lugano.

Seit Jahren wird Genf neben ZĂŒrich als eine der StĂ€dte mit den teuersten Lebenshaltungskosten[4] und mit höchster LebensqualitĂ€t[5] weltweit gelistet. Seit 2012 gilt Genf als drittteuerste Stadt der Welt, hinter ZĂŒrich und Tokio.[6]

Genf
Klimadiagramm (ErklÀrung)
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Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Weltorganisation fĂŒr Meteorologie
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlĂ€ge fĂŒr Genf
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,7 5,9 9,8 13,9 18,4 22,2 25,3 24,4 20,8 14,9 8,4 4,5 Ø 14,4
Min. Temperatur (°C) -1,9 -0,9 0,8 4,1 8,0 11,3 13,3 13,0 10,3 6,6 2,1 -0,5 Ø 5,5
Niederschlag (mm) 69 70 68 56 66 77 58 68 70 66 79 75 Σ 822
Regentage (d) 10 9 10 9 11 10 8 9 8 8 10 10 Σ 112
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Inhaltsverzeichnis

Stadtviertel

Das Stadtgebiet setzt sich aus den Stadtteilen (französisch Sections) Cité, Plainpalais, Eaux-Vives und Petit-Saconnex zusammen. Die drei letzten entsprechen den 1930 eingemeindeten Gemeinden. Die Stadtteile sind weiter in sogenannten Quartiers untergliedert:

Stadtteil Quartier Nr. BFS-Code
Cité Cité - Centre 1 6621001
St-Gervais - Chantepoulet 2 6621002
Délices - Grottes - Montbrillant 3 6621003
PĂąquis 4 6621004
Plainpalais Champel 11 6621011
La Cluse 12 6621012
Jonction 13 6621013
BĂątie - Acacias 14 6621014
Eaux-Vives Eaux-Vives - Lac 21 6621021
Florissant - Malagnou 22 6621022
Petit-Saconnex Sécheron 31 6621031
O.N.U. 32 6621032
Grand-Pré - Vermont 33 6621033
Bouchet - Moillebeau 34 6621034
Charmilles - ChĂątelaine 35 6621035
St-Jean - Aire 36 6621036
<div style="float:left; width:15px; height:11px;" />Panorama der Stadt mit Jet d’eau (Wahrzeichen), Mont Blanc und Kathedrale vom Rive Droite (Pñquis) aus

Geschichte

Genf war in der Keltenzeit die Hauptstadt der Allobroger. Zur Zeit des Reiches diente es als BrĂŒckenkopf, von 400 bis 1536 war es ein Bischofssitz. Im fĂŒnften und neunten Jahrhundert fungierte es zudem als Sitz der burgundischen Könige.

Seit dem 10. Jahrhundert hat der Genfer Bischof eigene SilbermĂŒnzen prĂ€gen lassen. Ab dem Jahr 1026 gehörte Genf zum burgundischen Reichsteil des Heiligen Römischen Reichs, innerhalb dessen es ein bischöfliches Territorium wurde. Am 1. August 1034 wurde der Erwerb Burgunds durch Konrad II. (HRR) in der Genfer Kathedrale gefeiert. Der Rechtsbezirk des Bischofs wurde gegenĂŒber den AnsprĂŒchen des Grafen von Genf in der Urkunde Placitum de Seyssel von 1124 umschrieben.[7] 1162 verlieh Friedrich I. (HRR) dem Bistum UnabhĂ€ngigkeit und Reichsunmittelbarkeit. Im 13. Jahrhundert wurde Genf eine bedeutende Messestadt, was dem stĂ€dtischen BĂŒrgertum mehr Einfluss brachte.[8] Der Genfer Bischof verlieh der Stadt Genf 1387 verschiedene Freiheitsrechte wie das BĂŒrgerrecht. 1467 gewĂ€hrten die Savoyer den Genfern Handelsfreiheit auf ihrem Territorium. Der Genfer Bischof versammelte im Jahr 1493 500 Priester in der Kirche St Pierre und prangerte den lasterhaften Lebenswandel der Geistlichen an:

„Die dem Dienste Gottes gewidmeten Menschen mĂŒssen sich durch ein reines Leben auszeichnen; nun aber haben sich unsere Priester allen Lastern ergeben und fĂŒhren ein verruchteres Leben als die ĂŒbrige Herde. Die einen tragen offene Kleider, die anderen setzen Kriegerhelme auf, ziehen rote Kasaken oder KĂŒrasse an, besuchen die MĂ€rkte, frequentieren die Kneipen und Bordelle, betragen sich wie Komödianten oder umerziehende Schauspieler, leisten falsche Eide, leihen auf PfĂ€nder und verkaufen schĂ€ndlicherweise Meineidigen und Mördern AblĂ€sse.“

– Antoine Champion, Bischof von Genf, 7. Mai 1493: Merle d'AubignĂ©: Von Hugenotten und Mammelucken.[9]

1526 trat Genf einem StĂ€dtebund zusammen mit Bern und Freiburg bei. Im Jahr 1536 folgte die Reformation und Ausrufung der unabhĂ€ngigen Republik Genf. Die Stadt selbst wurde zugewandter Ort der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der französische Reformator Johannes Calvin grĂŒndete im Jahr 1559 die Genfer Akademie, die heutige UniversitĂ€t Genf. Im Vertrag von Saint Julien 1603 erkannte Savoyen die UnabhĂ€ngigkeit von Genf an.[10]

Im Jahr 1781 errangen BĂŒrgertum und Arbeiterschaft die Vorherrschaft, woraufhin eine reprĂ€sentativ-demokratischen Verfassung angenommen wurde, bevor im Jahr darauf mit Hilfe bernisch-savoyischer Truppen das Patriziat erneut die Macht ergriff und viele Industrielle als Exponenten des BĂŒrgertums in die Emigration gingen. Am 15. April 1798 wurde Genf von Frankreich annektiert, war in den Jahren 1798 bis 1814 Teil der Ersten Französischen Republik (1799–1804) und bis zum Jahr 1813 â€“ dem Jahr der Befreiung durch Österreich â€“ als Hauptort des Kantons Genf in das Erste Französische Kaiserreich integriert.

1 Sol von 1825
5 Francs von 1848

Im Jahr 1814 wurde die Stadtrepublik Genf ausgerufen, im folgenden Jahr wurde die Stadt schweizerisch und Hauptstadt des neugebildeten gleichnamigen Kantons Genf. Im Jahr 1864 wurde Genf Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, 1873 wurde die UniversitĂ€t Genf gegrĂŒndet. Von 1920 bis 1946 war Genf Sitz des Völkerbundes.

Im Jahr 1931 wurden die frĂŒheren Gemeinden Eaux-Vives, Le Petit-Saconnex und Plainpalais mit der Stadt Genf fusioniert. Am 9. November 1932 kam es zu einem Massaker («Blutnacht von Genf»), als Soldaten 13 antifaschistische Demonstranten erschossen und 60 schwer verletzten.

JĂ€hrlich am 12. Dezember wird mit der Escalade de GenĂšve die misslungene Eroberung durch Savoyen im Jahre 1602 gefeiert.

Die Stadtrepublik Genf prĂ€gte bis zum Jahr 1850 ihre eigenen MĂŒnzen. Dies waren fĂŒr eine gewisse Zeit, wie in Frankreich lange Zeit ĂŒblich, Sols unterteilt in Centimes, danach wurden Franc geprĂ€gt.

Wappen

Wappen des Kantons und der Stadt Genf

Das Genfer Wappen stellt die Verbindung des Bischofs (SchlĂŒssel von Sankt Peter) und der Freien Reichsstadt (Reichsadler) dar. Es tauchte zum ersten Mal im 15. Jahrhundert auf.

Die Blasonierung des Wappens lautet: «Gespalten, vorn in Gold ein rot gekrönter, gezungter und bewehrter schwarzer halber Adler am Spalt; hinten in Rot ein goldener SchlĂŒssel mit Vierpassreite und mit geradem Taukreuzeinschnitt im linksgewendeten Bart.»

Bevölkerung

Genf war bis 1870 die bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz. Diesen Platz hat mittlerweile die Stadt ZĂŒrich ĂŒbernommen. Am 29. Februar 2012 zĂ€hlte die Stadt Genf 192'118 Einwohner. Die Agglomeration Genf wird alle zehn Jahre anlĂ€sslich der VolkszĂ€hlung neu festgelegt und umfasste im Jahr 2007 471'314 Einwohner respektive landesĂŒbergreifend mit Frankreich 780'000 Einwohner. Der AuslĂ€nderanteil betrĂ€gt 46,8 Prozent (29. Februar 2012).[3] Dies erklĂ€rt sich insbesondere durch die Anzahl der internationalen Organisationen in der Stadt. Der erweiterte Ballungsraum, die Metropolregion Genf-Lausanne, hat 1,2 Millionen Einwohner.

Söhne und Töchter der Stadt

Zeitweilige Bewohner

Eingang zum Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum

Politik

Legislative

Die gesetzgeberische Gewalt wird durch den Gemeinderat (Conseil municipal) wahrgenommen. Er zĂ€hlt 80 Sitze und wird alle vier Jahre direkt vom Volk in einem Proporzwahlverfahren mit einer 7-Prozent-HĂŒrde gewĂ€hlt. Der Gemeinderat bestimmt das Stadtbudget und stimmt ĂŒber Vorlagen der Stadtregierung (Conseil administratif) ab. Ausserdem kann er selber Vorstösse lancieren.

Exekutive

Die Stadtregierung (Conseil administratif, CA) besteht aus fĂŒnf gleichberechtigten Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Volk in einer Majorzwahl einzeln gewĂ€hlt werden. Das Amt des StadtprĂ€sidenten (maire) wechselt jĂ€hrlich im Turnus zwischen den Regierungsmitgliedern. Seit dem 1. Juni 2011 ist die Stadtregierung folgendermassen zusammengesetzt:

Volksrechte

Das aktive Wahlrecht haben alle in der Stadt Genf wohnhaften Schweizer BĂŒrger sowie auslĂ€ndische BĂŒrger, die seit mindestens acht Jahren in der Schweiz wohnhaft sind.[11] Diese Regelung gilt seit 2005, als eine entsprechende kantonale Volksinitiative angenommen wurde. Das passive Wahlrecht ist weiterhin Schweizer BĂŒrgern vorbehalten.

Mit 4000 Unterschriften von Wahlberechtigten kann eine Volksabstimmung ĂŒber einen Beschluss des Gemeinderates (Referendum) oder ĂŒber einen eigenen Vorschlag (Volksinitiative) erzwungen werden.

Wirtschaft

Als Heimat bekannter Luxusuhrenhersteller wie Rolex (Hauptsitz), Omega SA, Patek Philippe, Vacheron Constantin oder Baume & Mercier ist Genf eine der wichtigsten UhrenstĂ€dte der Welt. Bekannt sind die vom heimischen Handwerk eingefĂŒhrten QualitĂ€tsmerkmale wie Genfer Siegel (Poinçon de GenĂšve) und Genfer Streifen (CĂŽtes de GenĂšve, Filets).[12] Ausserdem haben zahlreiche multinationale Unternehmen wie Procter&Gamble und Ralph Lauren ihren (europĂ€ischen) Hauptsitz in Genf.

Verkehr

Genf Hauptbahnhof «Cornavin» (1927–1933)

Mit dem Hauptbahnhof Cornavin ist Genf gut ins europĂ€ische Schienennetz eingebunden. Von dem Kopfbahnhof Gare des Eaux-Vives besteht zudem eine Bahnverbindung nach Annemasse. Die zukĂŒnftige Bahnstrecke Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA), in Bau seit 1995, wird diese beiden Netze verbinden. Genf verfĂŒgt ĂŒber eine Verladestelle fĂŒr AutoreisezĂŒge.[13]

Im Genfer Vorort Cointrin liegt der zweitgrösste Flughafen der Schweiz, der Aéroport International de GenÚve. Genf wird von der Schweizer Autobahn A1 und den französischen Autobahnen A40 und A41 bedient.

Der öffentliche Personennahverkehr wird in der Stadt durch die Transports Publics Genevois (TPG) abgewickelt, diese betreiben auch die Strassenbahn Genf mit drei Linien und den Trolleybus Genf mit sechs Linien. Ferner ist Genf durch das Schiffsverkehrsnetz der Compagnie Générale de Navigation sur le lac Léman (CGN) mit zahlreichen Uferorten des Genfersees verbunden.

Wegen der engen PlatzverhĂ€ltnisse und dem stetigen Wachstum der Stadt sind die Verkehrswege stark ĂŒberlastet. Die MobilitĂ€tsfrage gehört neben der Wohnungsnot zu den dringendsten Problemen von Stadt und Kanton Genf. Versuche, dem drohenden Verkehrskollaps Abhilfe zu schaffen, beispielsweise durch eine BrĂŒcke oder einen Tunnel zur Seequerung, scheiterten bisher insbesondere an den politischen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt- und Kantonsregierung.[14]

Messen

Im Messekomplex Palexpo werden zahlreiche Publikumsmessen und Fachmessen organisiert. Die wichtigsten internationalen Messen sind:

Kunsthandel

Das Metropolitan Museum of Art hat 2006 im Zentrum von Genf ein neues BĂŒro eingerichtet, das als Kontaktstelle fĂŒr Sammler und KĂŒnstler dienen soll. In der Rhonestadt gibt es 120 Galerien und ein Zollfreilager, das wegen der dort zwischengelagerten Kunstwerke als grösstes Museum der Welt gilt, ausserdem wird in Genf 35 Prozent des Privatvermögens weltweit verwaltet.[15]

Kunst, Kultur

Altes HauptgebÀude der UniversitÀt

Schulen, Hochschulen

Wie jeder Schweizer Kanton hat der Kanton Genf sein eigenes Schulsystem. Es bestehen Primarschulen, untere Sekundarschulen (Cycle d’Orientation, Orientierungsschule), elf vierjĂ€hrige Gymnasien (davon acht auf dem Stadtgebiet: CollĂšge Calvin, CollĂšge de Candolle, CollĂšge Rousseau, CollĂšge Sismondi, CollĂšge Voltaire, CollĂšge Nicolas-Bouvier, CollĂšge Emilie-Gourd und CollĂšge AndrĂ©-Chavannes) und andere Schulen der Sekundarstufe II.

Die Fachhochschule Westschweiz (Haute Ă©cole spĂ©cialisĂ©e de Suisse occidentale) ist hier als Zentralhochschule vertreten mit den Hochschulen fĂŒr Kunst und Design, Landschaftsplanung, Ingenieurberufe und Architektur, Business Administration, Gesundheit, Sozialarbeit und Musik.

Die UniversitĂ€t Genf wurde 1559 gegrĂŒndet. Aus autonomen UniversitĂ€tsinstituten wurde 2008 das Hochschulinstitut fĂŒr internationale Studien und Entwicklung gebildet. Daneben existiert eine Vielzahl kleinerer PrivatuniversitĂ€ten, wie die International University in Geneva und die Webster University Geneva.[16]

Museen

MusĂ©e d’art et d’histoire (Kunst- und Geschichtsmuseum)

SehenswĂŒrdigkeiten

Wahrzeichen der Stadt â€“ Jet d’eau (FontĂ€ne)

FĂŒr besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Genf vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 2000 den Wakkerpreis.

Sport

Nationale und internationale Bekanntheit erlangte die Stadt Genf im Sport unter anderem durch den Fussballverein Servette FC GenÚve, der 17-mal den Schweizer Meistertitel erringen konnte, sowie durch das Eishockeyteam GenÚve-Servette HC. Eine örtliche Grossveranstaltung ist der jÀhrliche Genf-Marathon.

Preise

Die Stadt Genf vergibt seit 1947 alle vier Jahre Preise an Personen die zur Ausstrahlung der Stadt in Kultur und Wissenschaft beigetragen haben (Prix de la Ville de GenĂšve).

Die Stadt Genf verleiht seit 1997 jĂ€hrlich zwei Preise fĂŒr Comics, siehe: Preis der Stadt Genf fĂŒr Comics.

KĂŒche

Marmite d’Escalade

Genfer SpezialitĂ€ten sind die Longeole (Genfer Saucisson) und der Cardon Ă©pineux de Plainpalais, die beide vom Bundesamt fĂŒr Landwirtschaft als AOC bzw. GeschĂŒtzte Herkunftsbezeichnung zertifiziert wurden; daneben auch das EntrecĂŽte CafĂ© de Paris.

Zur Escalade werden traditionell aus Schokolade geformte Töpfe mit MarzipanfĂŒllung verzehrt, die Marmites d’Escalade.

Internationale Organisationen

Vereinte Nationen in Genf
Internationales Viertel Genf

In Genf haben sich 25 internationale Organisationen niedergelassen, darunter die folgenden:

StÀdtepartnerschaften

Feststehende, mit Genf verbundene Begriffe

Siehe auch

 Portal:Genf – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Genf

Weblinks

 Commons: Genf â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Commons: Genf â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Genf â€“ in den Nachrichten
Wiktionary Wiktionary: Genf â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Genf â€“ Zitate

Einzelnachweise

  1. ↑ Bundesamt fĂŒr Statistik
  2. ↑ Population rĂ©sidante du canton de GenĂšve, selon l'origine et le sexe, par commune, en fĂ©vrier 2012 (XLS-Datei, 96 kB), Office cantonal de la statistique (OCSTAT), Republik und Kanton Genf
  3. ↑ a b c Population rĂ©sidante du canton de GenĂšve, selon l'origine et le sexe, par commune, en fĂ©vrier 2011 (XLS-Datei, 96 kB), Office cantonal de la statistique (OCSTAT), Republik und Kanton Genf
  4. ↑ Teuerste StĂ€dte der Welt zum Leben: Genf (Rang 4) und ZĂŒrich (Rang 6), Forbes Magazine
  5. ↑ Mercer's 2011 Quality of Living ranking highlights - Global, abgerufen am 3. Dezember 2011
  6. ↑ Jetzt ist ZĂŒrich die teuerste Stadt der Welt, Tagesschau, vom 14. Februar 2012, abgerufen am 17. Februar 2012
  7. ↑ Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der stĂ€dtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. (Zugl.: ZĂŒrich, Univ., Diss., 1947) Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, S. 17.
  8. ↑ Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der stĂ€dtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. (Zugl.: ZĂŒrich, Univ., Diss., 1947) Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, S. 43.
  9. ↑ J.H. Merle d'AubignĂ©: Von Hugenotten und Mammelucken. Die Befreiung Genfs. (= Geschichte der Reformation in Europa zu den Zeiten Calvins. Bd. 1), Reformatorischer Verlag Beese, Hamburg 1996, ISBN 3-928936-08-5, S. 38.
  10. ↑ Rolf Strasser: Notizen zur Geschichte von Genf. 2007-2008, http://calvin.efb.ch/gsgenf.htm (abgerufen am: 8. Februar 2012).
  11. ↑ http://www.ge.ch/votations-elections/vote-etrangers/conditions-pour-voter.asp
  12. ↑ Geschichte von Genf als Uhrenstadt (Watch-Wiki)
  13. ↑ Terminalbeschreibungen SNCF Autoreisezug (PDF-Datei)]
  14. ↑ Matthias Chapman: «Genf torkelt von einem Blödsinn zum nĂ€chsten», Der Bund vom 23. Januar 2012
  15. ↑ Ghania Adamo: „Metropolitan Museum New York eröffnet BĂŒro in Genf“, swissinfo, 10. April 2006
  16. ↑ http://www.iun.ch/iun/en/EN-EN/index.cfm
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