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Georg Dewald (* 29. September 1892 in Bamberg; †11. November 1970 in Aschaffenburg) war ein deutscher Politiker der SPD.
Nach dem Abschluss der Volksschule absolvierte Dewald, der römisch-katholischen Glaubens war, von 1906 bis 1909 eine Tapezierlehre und besuchte daneben die Fortbildungsschule des „Polytechnischen Zentralvereins“ in Würzburg. Bis 1913 war er Tapeziergehilfe in Würzburg, Nürnberg, München und Schwetzingen, ehe er in die bayerische Armee eintrat und bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Soldat war. 1919 wurde er Redakteur und 1921 Chefredakteur der Volkszeitung in Aschaffenburg. Als diese 1933 verboten wurde, wurde er für ein Jahr im KZ Dachau interniert, wo er schwer misshandelt wurde. 1934 nahm er seinen erlernten Beruf wieder auf und bestand 1936 die Meisterprüfung. Im selben Jahr emigrierte er nach Südafrika, wo er ein Polstermöbelgeschäft in Pretoria betrieb. 1952 kehrte er nach Deutschland zurück.
Deringer war seit 1913 SPD-Mitglied. Von 1918 bis 1933 war er Ortsvorsitzender in Bamberg.
Dewald war von 1924 bis 1933 Landtagsabgeordneter in Bayern. Er gehörte dem Deutschen Bundestag von 1953 bis 1961 an.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dewald, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdB |
| GEBURTSDATUM | 29. September 1892 |
| GEBURTSORT | Bamberg |
| STERBEDATUM | 11. November 1970 |
| STERBEORT | Aschaffenburg |