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Gernot Wolfgruber (* 20. Dezember 1944 in Gmünd, Niederösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller.
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Gernot Wolfgruber absolvierte nach dem Besuch der Hauptschule eine Lehre; anschließend war er in wechselnden Berufen tätig, zuletzt als Programmierer. 1968 legte er seine Matura als Externer ab und studierte bis 1974 Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 1975 lebt er als freier Schriftsteller in Wien.
Wolfgruber wurde bekannt durch seine autobiografischen Entwicklungsromane, die zugleich Anti-Heimatromane sind. In ihnen schildert der Autor auf bedrückende Weise die perspektivlose Existenz von Arbeitern und Angestellten in der österreichischen Provinz.
Gernot Wolfgruber war Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Er erhielt 1975 den Preis der Theodor-Körner-Stiftung.
In der Grazer Literaturzeitschrift "manuskripte" veröffentlichte Wolfgruber im September 1997 einen langen Text mit dem Titel "Wie warten. Immer" - versehen mit dem Hinweis, dass es sich um einen Ausschnitt "aus einem Roman in Arbeit" handle.
1998 veröffentlichte Wolfgruber in der zweiten Nummer der Wiener Literaturzeitschrift "Kolik" den Text "Mit weit weggestreckter Hand", der ebenfalls als Ausschnitt "aus einem in Arbeit befindlichen Roman" gekennzeichnet ist.
"Man kann schreiben, ohne zu publizieren. [..] Vom Schreiben kann in Österreich niemand leben." (Gernot Wolfgruber, 2004)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolfgruber, Gernot |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1944 |
| GEBURTSORT | Gmünd (Niederösterreich) |