|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| GfK SE | |
|---|---|
| | |
| Rechtsform | Societas Europaea |
| ISIN | DE0005875306 |
| Gründung | 1934 |
| Sitz | Nürnberg, Deutschland |
| |
| Mitarbeiter | 10.546 (Dezember 2010)[1] |
| Umsatz | 1.294,2 Mio € (2010)[1] |
| Branche | Marktforschung |
| Website | www.gfk.com |
Die GfK SE mit Sitz in Nürnberg ist das größte deutsche Marktforschungsinstitut; derzeit weltweit die Nummer vier der Branche und im mehrheitlichen Besitz (57 %) des GfK-Vereins.[2]
Das Unternehmen erhebt unter anderem die Einschaltquoten für das Fernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeinde Haßloch dient als durchschnittlicher Ort als Testmarkt für das Instrument GfK BehaviorScan, mit dem vor allem die Wirkung von Fernsehwerbung untersucht und die Neueinführung von Produkten simuliert wird.
Inhaltsverzeichnis |
Die GfK wurde im Februar 1935 als „GfK-Nürnberg Gesellschaft für Konsumforschung e. V.“ von Nürnberger Hochschullehrern, darunter dem späteren deutschen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard, gegründet. Das Konzept wurde vom Mitbegründer Wilhelm Vershofen gestaltet.[3]
1984 wurden die kommerziellen Aktivitäten in die „GfK GmbH“ ausgegliedert, diese wurde am 23. Januar 1990 zur „GfK AG“ umfirmiert.[4] Zu diesem Zeitpunkt beschränkte sich der „GfK-Verein“ auf die Förderung der Markt- und Absatzforschung. Im September 1999 vollzog die „GfK AG“ ihren Börsengang und wurde mit Wirkung zum 20. März 2000 in den MDAX aufgenommen.[5] Am 24. März 2003 stieg das Unternehmen in den SDAX auf.[6] Im Jahr 2009 folgte die Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft (SE).
Die GfK SE ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Seit 1999 ist die GfK Aktiengesellschaft an der Börse vertreten. Sie stellt eine Holding für 120 Tochterunternehmen, darunter auch Media Control, dar und unterhält Beteiligungen in über 100 Ländern.
| Geschäftsjahr | Umsatz in Mio. € | Mitarbeiter (weltweit) (per Ende des jew. Berichtsjahres) |
Mitarbeiter (Deutschland) (per Ende des jew. Berichtsjahres) |
|---|---|---|---|
| 2001 | 506,0 | 4.653 | 1.443 |
| 2002 | 559,0 | 4.879 | 1.465 |
| 2003 | 590,0 | 5.032 | 1.459 |
| 2004 | 660,0 | 5.484 | 1.502 |
| 2005 | 937,3 | 7.515 | 1.577 |
| 2006 | 1.112,2 | 7.903 | 1.628 |
| 2007 | 1.162,1 | 9.070 | 1.714 |
| 2008 | 1.220,4 | 9.692 | 1.746 |
| 2009 | 1.164,5 | 10.058 | 1.790 |
| 2010 | 1.294,2 | 10.546 | 1.831 |
Stand: 31. Dezember 2010
Die Entwicklung der GfK-Meter geht zurück in die Zeit von 1963. Das erste Fernseh-Meter, Tammeter genannt, wurde von der britischen „Television Audience Measurement“ (TAM) entwickelt. Die ARD und ZDF gründeten mit der „Infratam“ mit Sitz in Wetzlar eine gemeinsame Tochtergesellschaft und führten von 1963 bis 1974 die ersten kontinuierlichen Quotenmessungen durch. Das Tammeter maß dabei minutengenau, lieferte die Ergebnisse (Geräteeinschaltung, Kanal, Uhrzeit) erst vier Wochen später und nur für den kompletten Fernsehhaushalt.
1975 wurde das Tammeter vom Teleskomat (ebenfalls von Infratam) abgelöst, welches personenbezogene Ergebnisse aus 1.200 Haushalten im 30-Sekunden-Takt bis zu sechs Programme und bis zu sieben Personen im Haushalt erfasste und über Nacht über die Telefonleitung an den Zentralrechner lieferte. Einen weiteren Fortschritt stellte das Telecontrol (TC 3, TC 6, TC XL) dar, das bei der Messung der Einschaltquote alle Programme, alle Personen, die an der jeweiligen Fernsehübertragung beteiligt sind, berücksichtigt und mit Hilfe der Telefonleitung die Daten ins GfK-Daten-Center übermittelt.
Referenz-Fehler: Ungültige <references>-Verwendung: Es ist kein zusätzlicher Text erlaubt, verwende ausschließlich <references />.
Air Berlin | Alstria office REIT | Amadeus FiRe | Balda | Bauer | Bertrandt | Biotest | C.A.T. Oil | Centrotec Sustainable | CeWe Color | Colonia Real Estate | comdirect bank | Constantin Medien | CTS Eventim | Delticom | Deutsche Beteiligungs AG | DIC Asset | Dürr | Gesco | GfK SE | Grammer | Grenkeleasing | H&R AG | Hamborner | Hawesko Holding | Highlight Communications | Homag Group | Hornbach Holding | Indus Holding | IVG Immobilien | Jungheinrich | Koenig & Bauer | KWS SAAT | MLP | MVV Energie | Norma Group | Patrizia Immobilien | Praktiker | Prime Office Reit | SAF-Holland | Schaltbau | Schuler | Sixt | SKW Stahl-Metallurgie Holding | Ströer Out-of-Home Media | TAG Immobilien | Takkt | Tipp24 | Tom Tailor | VTG | Wacker Neuson SE | Zooplus
(Stand: 28. November 2011)
<ref>-Tags existieren, jedoch wurde kein <references />-Tag gefunden.“</ref> oder der schließende Schrägstrich in einem Verweis auf eine benannte Referenz (<ref name="xxx" />) fehlt.