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Giacomo Balla (* 18. Juli 1871 in Turin; † 1. März 1958 in Rom) war ein italienischer Maler des Futurismus.
Inhaltsverzeichnis |
Nach einem kurzen Studium an der Albertina in Turin siedelte Balla 1895 nach Rom über. 1900/01 hielt er sich in Paris auf und setzte sich mit der divisionistischen Technik der Neoimpressionisten auseinander.
Zusammen mit seinen Schülern Umberto Boccioni, Carlo Carrà, Luigi Russolo und Gino Severini verfasste er 1910 das „Technische Manifest der futuristischen Maler“, nachdem er das 1909 durch Filippo Tommaso Marinetti verfasste „Futuristische Manifest“ unterzeichnete. Die Darstellung von zeitlichen Abläufen, die Dynamik und Rhythmik in einem Bild war das Ziel eines Großteils seiner Arbeit.
Ein Auftrag für ein Wandbild führte ihn in den Jahren zwischen 1912 und 1914 wiederholt nach Düsseldorf. 1917 stattete er das Bühnenbild für die Ballets Russes von Sergei Pawlowitsch Djagilew aus. Balla war Teilnehmer der documenta 1 (1955) in Kassel, seine Werke wurden auch postum auf der documenta 8 im Jahr 1987 gezeigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Balla, Giacomo |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Maler des Futurismus |
| GEBURTSDATUM | 18. Juli 1871 |
| GEBURTSORT | Turin |
| STERBEDATUM | 1. März 1958 |
| STERBEORT | Rom |