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Gil Blas war der Name eines vom 19. November 1879 bis zum 4. August 1914 täglich, vom 20. Januar 1921 bis zum März 1940 sporadisch erscheinenden Pariser Periodikums.[1] Gründer der vor allem literarisch und kulturell ausgerichteten Publikation war der Journalist und Zeitungsherausgeber Auguste Dumont (1816 - 1885), der zuvor unter anderem auch Le Figaro geleitet hatte. Gil Blas erregte allerdings von Anfang an auch das Missfallen der „Hüter der öffentlichen Moral“.[2]
Gil Blas (benannt nach dem gleichnamigen satirischen Roman von Alain-René Lesage) publizierte unter anderem in Fortsetzungen Émile Zolas Romane Germinal und L'Œuvre oder den von „zehn Händen“ gemeinsam verfassten Roman X... roman impromptu.[3] Als Autoren betätigten sich Georges Courteline, Jules Renard, George Auriol, Tristan Bernard et Pierre Veber.