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| Glaucocystaceae | ||||||||||||
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| Glaucocystis sp. | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name des Stamms | ||||||||||||
| Glaucophyta | ||||||||||||
| Skuja | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Klasse | ||||||||||||
| Glaucophyceae | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Glaucocystaceae | ||||||||||||
| G.S.West (1904) |
Die Glaucocystaceae sind ein aus nur fünf einzelligen Algenarten bestehender Stamm, der zu den Archaeplastida gehört.
Inhaltsverzeichnis |
Es sind einzellige (monadale) Algen. Ihre Cyanellen genannten Plastiden bilden eine der drei bekannten Hauptevolutionslinien der primären Plastiden. Die Cyanellen enthalten die Chlorophylle a, c und d, nicht jedoch b. Als akzessorische Pigmente treten Phycocyanine auf, die in Phycobilisomen als Photosyntheseantennen angeordnet sind. Die Cyanellen sind auch von einer dünnen Peptidoglykanwand umgeben. Dies wird im Sinne der Endosymbiontentheorie als rudimentäre Bakterienzellwand gedeutet. Es sind also endosymbiontisch lebende Cyanobakterien. Das Genom der Cyanellen hat ein Zehntel der Größe von frei lebenden Cyanobakterien, liegt also in der Größenordnung von Chloroplasten.
Die Stellung der Glaucophyten ist nicht endgültig geklärt. Nach Thomas Cavalier-Smith bilden sie eine Schwestergruppe der Rotalgen und mit ihnen zusammen das Unterreich Biliphyta (benannt nach den Phycobilinen). Nach der aktuellen Systematik von Adl u.a. 2005 gehören die Glaucophyten zusammen mit den Rotalgen und Pflanzen zu den Archaeplastida. Sie enthalten nur vier Gattungen mit sechs Arten: