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Glenn Hughes (* 21. August 1951 in Cannock, England) ist ein britischer Rockmusiker.
Glenn Hughes Karriere begann 1969 als Bassist und Sänger der britischen Rock-Formation Trapeze. Mitglieder waren unter anderem Mel Galley (Gitarre, Whitesnake & Phenomena) und Dave Holland (Schlagzeug, Judas Priest). Von 1973 bis 1976 war er Bassist bei der Hardrockformation Deep Purple. Drei Studio-Alben wurden in dieser Zeit eingespielt (Burn, Stormbringer, Come Taste the Band), bevor sich Deep Purple kurz vor dem Tod des Gitarristen Tommy Bolin im Dezember 1976 auflösten. Hughes dynamische Kopfstimme prägte zusammen mit dem bluesigen Organ von David Coverdale den Sound von Deep Purple in dieser Zeit.
Weitere musikalische Stationen waren die Metal-Wegbereiter Black Sabbath, bei denen Hughes 1986 nach Ozzy Osbourne und Ronnie James Dio (Rainbow, Dio) nun Ian Gillan (Deep Purple), als Leadsänger für das Album „Seventh Star“ beerbte, Hughes & Thrall, Gary Moore, The KLF und das Hughes/Turner Project mit Joe Lynn Turner. Mit dem Black-Sabbath-Gitarristen Tony Iommi arbeitete Glenn Hughes 1996 und 2005 nochmals zusammen, um dessen Soloprojekte „The 1996 DEP Sessions“ und „Fused“ aufzunehmen. Glenn wirkte auch bei drei der vier von Tom Galley produzierten Phenomena-Projekten (Phenomena I, Phenomena II: Dream Runner und PsychoFantasy) mit.
1991 arbeiteten Hughes und Asia-Keyboarder Geoffrey Downes gemeinsam an Demos für ein Soloalbum Hughes'. Die Aufnahmen repräsentieren die neue Stilrichtung, die Hughes zu diesem Zeitpunkt einschlagen wollte und erinnern an Michael Bolton, mit einem gewissen Soul-Einfluss. Es blieb allerdings bei den Demos, die Aufnahmen wurden erst 1998 unter dem Titel The Work Tapes veröffentlicht. 1992 sang Hughes ein Solo-Album des Europe-Gitarristen John Norum ein, welches den Titel "Face The Truth" trägt. Im selben Jahr noch schlug er mit dem Album Blues den Solo-Pfad ein und veröffentlicht seitdem regelmäßig Solo-Alben, die je nach Laune mal eher funky oder mal eher hardrockig klingen. 1995 erschien das Album "Feel", auf dem auch Gitarrist Pat Thrall zu hören ist, mit dem Hughes bereits 1982 das "Hughes/Thrall" - Album eingespielt hatte. Auf "Feel" findet sich Rock mit Jazz-, Blues-, Soul- und Funk-Einflüssen. Im selben Jahr hatte Hughes auch einige Gast-Rollen als Background-Sänger auf dem Richie Kotzen-Album "Wave Of Emotion". Der Song "Stoned", der auf diesem Album zu finden ist, wurde später von Hughes noch einmal solo neu vertont und ist auch auf seinem im Jahr 2000 erschienenen "Incense And Peaches" - Album zu hören.
1998 ging der ehemalige Emerson, Lake & Palmer-Keyboarder Keith Emerson mit Hughes und dem Gitarristen Marc Bonilla auf Tournee, ein Studio-Album dieser Besetzung kam indessen nicht zustande. 2009 ist jedoch das Live-Album Boys Club Live From California mit Aufnahmen von der Tournee erschienen. Emerson ist auch auf Hughes' Album The Way It Is (1999) zu hören.
2010 ging Hughes eine Partnerschaft mit dem Gitarristen Joe Bonamassa, dem Schlagzeuger Jason Bonham und dem Keyboarder Derek Sherinian ein, mit denen er die Band Black Country Communion gründete. Das Debütalbum der Gruppe erschien am 16. Juni 2010.
Hauptpartner Hughes' seit „Addiction“ (1996) ist der schwedische Gitarrist Joakim (J.J.) Marsh. Seit 2004 arbeitet Hughes auch mit Chad Smith, dem Schlagzeuger der Red Hot Chili Peppers, zusammen.
mit Trapeze:
mit Deep Purple:
mit Phenomena:
mit Black Sabbath und Tony Iommi:
mit Hughes Turner Project (HTP):
mit Black Country Communion:
SOLO-Veröffentlichungen:
weitere Projekte (Auswahl):
Das Doppel-Album „Different Stages“ (2002) bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das musikalische Wirken von Hughes.
Mitglieder: Ian Gillan | Steve Morse | Roger Glover | Don Airey | Ian Paice
Ehemalige Mitglieder: Rod Evans | Ritchie Blackmore | Nick Simper | Jon Lord | David Coverdale | Glenn Hughes | Tommy Bolin | Joe Lynn Turner
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hughes, Glenn |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Rockmusiker |
| GEBURTSDATUM | 21. August 1951 |
| GEBURTSORT | Cannock, England |