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Der Golestan-Nationalpark ist der älteste Nationalpark des Iran.
Er liegt im Nordosten des Landes in der Provinz Golestan und wurde im Jahr 1967 auf der Basis der zwei bereits bestehenden Schutzgebiete Almeh und Yashki gegründet. Er umfasst eine Fläche von 91.890 ha.[1] Der Park liegt im Übergangsgebiet zwischen den östlichen Ausläufern des Elburs-Gebirges und den westlichen Ausläufern des Chorasan-Kopet Dag. Er umfasst Höhenlagen von 1000-1400 m über dem Meeresspiegel und ist bekannt für seine gemäßigten Regenwälder, beinhaltet aber auch offene Lebensräume, wie Grassteppen, Buschgebiete und Felsregionen.[2][3] Die äußerst vielfältigen Landschaftszonen bedingen eine reichhaltige Tierwelt. Im Park kommen Leoparden (Panthera pardus), Wölfe (Canis lupus), Wildschweine (Sus scrofa), Maralhirsche (Cervus elaphus maral), Rehe (Capreolus capreolus), Steppenwildschafe (Ovis ammon arkali), Wildziegen (Capra aegagrus) und Kropfgazellen (Gazella subgutturosa) vor.[4][5][6]
Der Park ist durch Wilderei bedroht und nahezu überall von kultiviertem, entwaldetem Land umgeben. Ein weiteres Problem ist der durch den Nationalpark führende Asian Highway, was zu Überlegungen der Restrukturierung des Straßennetzes im Nationalpark führte, die aber noch nicht durchgesetzt wurden. Eine Durchschneidung des Parks führt zur Störung des ökologischen Gleichgewichts. Der Golestan-Nationalpark ist neben ökologischer auch von touristischer und kultureller Bedeutung und es gibt Bemühungen, diesen Park in die Weltkulturerbe-Liste aufzunehmen. Auf der Tentativliste der UNESCO wird der Park bereits geführt.[3]
37.54752756.3824231200Koordinaten: 37° 32′ 51,1″ N, 56° 22′ 56,7″ O