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Gotthard Langer

Gotthard Langer (* 1. Dezember 1914 in Comeise; † 1. Juli 1934 in Leobschütz) war ein deutscher SA-Mann. Er wurde bekannt als eines der Opfer des so genannten Röhm-Putsches.

Leben und Wirken

Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete Langer als Jungbauer.

Langer schloss sich am 1. Juni 1932 der Sturmabteilung (SA), der Parteiarmee der NSDAP an. Am 1. April 1933 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.680.388[1] oder 2.663.439[2]). In der SA wurde er nacheinander zum Scharführer (8. Dezember 1932), zum Truppführer (15. Mai 1933) und zum Obertruppführer (20. April 1934) befördert. Vom 8. bis 30. April 1933 besuchte Langer einen SA-Führer Kursus in Leobschütz.

1934 gehörte Langer dem Sturm 2 der SA-Standarte 333 bei der SA-Brigade 17 der SA-Gruppe Schlesien an.

Am 1. Juli 1934 wurde Langer zusammen mit dem SA-Scharführer Alois Bittmann im Zuge der als Röhm-Putsch bekannt gewordenen politischen Säuberungswelle der Nationalsozialisten vom Frühsommer 1934 von Angehörigen der SS im Gerichtsgefängnis von Leobschütz standrechtlich erschossen. Für die Hintergründe der Exekution siehe den Abschnitt „Die Erschießung von Alois Bittmann und Gotthard Langer“ im Artikel zu Bittmann.

Archivalien

  • SA-Unterlagen von Gotthard Langer (Bundesarchiv: Bestand SA 4000 Film 146-A „Lange, Otto – Langlitz, Richard“, Bilder 772–773)

Einzelnachweise

  1. ↑ Karteikarte in der NSDAP-Zentralkartei zu Langer.
  2. ↑ Parteikorrespondenz zu Alois Bittmann.
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