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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Leipzig | |
| Höhe: | 128 m ü. NN | |
| Fläche: | 217,7 km² | |
| Einwohner: |
30.071 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 138 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04668 | |
| Vorwahlen: | 03437, 034382, 034384, 034386 | |
| Kfz-Kennzeichen: | L | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 7 29 160 | |
| Adresse der Große Kreisstadtverwaltung: |
Markt 16/17 04668 Grimma | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Matthias Berger (parteilos) | |
| Lage der Große Kreisstadt Grimma im Landkreis Leipzig | ||
Grimma ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Leipzig in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt im Nordsächsischen Platten- und Hügelland 25 km südöstlich von Leipzig und ca. 16 km südlich von Wurzen im Muldental. Mit einer Gesamtfläche von circa 217 km² – bedingt durch zahlreiche Eingemeindungen in den Jahren 2011 und 2012 – und etwa 30.000 Einwohnern ist Grimma die flächengrößte und einwohnerreichste Stadt bzw. Gemeinde des Landkreises Leipzig und flächenmäßig viertgrößte Stadt in Sachsen.[2]
Seit dem 1. Januar 2012 gehören zur Stadt Grimma insgesamt 65 Ortsteile:
Die strategisch gute Lage an der Mulde veranlasste 1170 den Markgrafen Otto den Reichen, eine Stadt anzulegen. So entstanden bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1200 die ersten slawischen Siedlungen. Auf dem Schloss residierten häufig meißnische Markgrafen und die sächsischen Kurfürsten. Albrecht der Beherzte, der Stammvater des sächsischen Königshauses, wurde hier geboren. Er nannte sich deshalb auf seiner Wallfahrt nach Palästina Junker von Grym. Im Jahr 1344 erfolgte die Ersterwähnung der Bürgerwehr Die Geharnischten im Städtebund Torgau, Oschatz und Grimma, die in der Wurzener Fehde 1542 historische Berühmtheit erlangte. Die Bewohner bauten die erste feste Muldenbrücke und entwickelten ein selbstbewusstes und geschäftstüchtiges Bürgertum. Im 14. Jahrhundert stand Grimma in der wirtschaftlichen Blüte. Selbst als sich das wirtschaftliche Zentrum der Region immer mehr nach Leipzig verlagerte, blieb Grimma bis heute ein florierender Standort.
In Grimma wurden seit 1440 mehrere Landtage gehalten. Auf dem Landtag von 1458 stiftete Kurfürst Friedrich der Sanftmütige die Leipziger Neujahrsmesse. Hier verhandelten 1511–1546 Abgeordnete der beiden sächsischen Linien; durch den „Grimmaischen Machtspruch“ wurden vierzigjährige Streitigkeiten über Münz- und Bergsachen beigelegt.
Bei der Jahrhundertflut um den 13. August 2002 wurden zahlreiche Häuser der Altstadt zerstört oder stark beschädigt, mittlerweile konnten jedoch fast alle wieder aufgebaut werden. Noch immer zerstört ist die alte Muldebrücke (2006). Ein von Friedhelm Lach geschaffenes Denkmal aus Rochlitzer Porphyr erinnert an die Hochwasserkatastrophe.
Grimma war Kreisstadt des zum 1. August 2008 aufgelösten Muldentalkreises und besitzt nun den Status einer Großen Kreisstadt.
Im Jahr 1952 wurde Hohnstädt eingemeindet.[3] Drei Gemeinden kamen 1994 hinzu.[4] Im Jahr 2006 folgte Großbardau.[5] Anfang 2011 kamen Nerchau mit 14 Ortsteilen[6] nach einem Bürgerentscheid am 6. Juni 2010, Thümmlitzwalde mit 21 Ortsteilen nach einem Einigungsvertrag[7] und die nördlichen Ortsteile von Großbothen[8][9] hinzu. Am 18. September 2011 entschieden sich die Bürger von Mutzschen und den zugehörigen Ortsteilen für eine Fusion mit der Stadt Grimma.
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Bahren | 1. Januar 1969 | Eingemeindung nach Golzern/Mulde |
| Beiersdorf | 1. März 1994 | |
| Bernbruch | 1. Januar 1974 | Eingemeindung nach Großbardau |
| Böhlen | 1. März 1994 | Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde |
| Bröhsen | 1. Januar 1973 | Eingemeindung nach Ragewitz |
| Cannewitz | 1. Januar 1994 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Deditz | 1. April 1949 | Eingemeindung nach Golzern/Mulde |
| Denkwitz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Cannewitz |
| Döben | 1. Januar 1994 | |
| Dorna | 1. Januar 1957 1. Januar 1967 |
Eingemeindung nach Grimma, Umgliederung nach Döben |
| Draschwitz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Zschoppach |
| Dürrweitzschen | 1. März 1994 | Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde |
| Förstgen | 1. Januar 1965 | Eingemeindung nach Kössern |
| Fremdiswalde | 1. Januar 1994 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Golzern/Mulde | 1. Januar 1994 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Gornewitz | 1. Januar 1952 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Grechwitz | 1. Januar 1967 | Eingemeindung nach Döben |
| Großbardau | 1. Januar 2006 | |
| Großbothen | 1. Januar 2011 | Eingemeindung nach Grimma, Teilausgliederung nach Colditz |
| Grottewitz | 1. Mai 1964 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Haubitz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Pöhsig |
| Höfgen | 1. Januar 1994 | |
| Hohnstädt | 1. Januar 1952 | |
| Keiselwitz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Leipnitz |
| Kleinbardau | 1. Juli 1972 | Eingemeindung nach Großbardau |
| Kleinbothen | 1. Juli 1950 1. Januar 2011 |
Eingemeindung nach Großbothen, Umgliederung nach Grimma |
| Kössern | 1. Januar 1994 1. Januar 2011 |
Eingemeindung nach Großbothen, Umgliederung nach Grimma |
| Kuckeland | 1. Januar 1973 | Eingemeindung nach Leipnitz |
| Leipnitz | 1. März 1994 | Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde |
| Löbschütz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Grottewitz |
| Motterwitz | 1. Januar 1967 | Eingemeindung nach Dürrweitzschen |
| Muschau | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Motterwitz |
| Nauberg | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Zschoppach |
| Naundorf | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Schkortitz |
| Nerchau | 1. Januar 2011 | |
| Neunitz | 1. Januar 1967 | Eingemeindung nach Döben |
| Pöhsig | 1. Januar 1970 | Eingemeindung nach Ragewitz |
| Ragewitz | 1. März 1994 | Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde |
| Schaddel | 1. Juli 1950 1. Januar 2011 |
Eingemeindung nach Großbothen, Umgliederung nach Grimma |
| Schkortitz | 1. Juli 1973 | Eingemeindung nach Höfgen |
| Schmorditz | 1. April 1949 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Seidewitz | 1. Juli 1950 1. Januar 1961 |
Eingemeindung nach Polditz, Umgliederung nach Böhlen |
| Serka | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Cannewitz |
| Thümmlitz | 1. Juli 1950 | Eingemeindung nach Cannewitz |
| Thümmlitzwalde | 1. Januar 2011 | |
| Würschwitz | 1. Juli 1948 | Eingemeindung nach Nerchau |
| Zaschwitz | 1. Januar 1952 1. Mai 1964 |
Eingemeindung nach Grottewitz, Umgliederung nach Ragewitz |
| Zeunitz | 1. Januar 1952 1. Januar 1968 |
Eingemeindung nach Schkortitz, Umgliederung nach Leipnitz |
| Zschoppach | 1. März 1994 | Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde |
Die alte Muldebrücke, erbaut 1716–1719 nach Entwürfen von Barockbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, wurde beim Hochwasser 2002 zerstört, die Rekonstruktion begann im Herbst 2009. Eine Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule von 1723 steht am ehem. Leipziger Tor und der originale Schriftblock der artgleichen Säule vom ehem. Brückentor ist im Rathausfoyer ausgestellt.
In der historischen Altstadt fällt besonders das imposante Renaissance-Rathaus als Mittelpunkt der Stadt auf. In Grimma finden sich Gebäude aus den verschiedensten Stilepochen: das Kreismuseum (ehemalige Mädchenschule), die ehemalige Druckerei „Seume-Haus“ im ältesten Renaissancehaus am Markt, die Rathausgalerie, das Stadtgut, ein imposantes Barockhaus am Markt, ehemaliges mittelalterliches Hospital Zum Heiligen Kreuz, in Hohnstädt die Seume-Gedenkstätte „Göschenhaus“, in Höfgen die Denkmalschmiede und die beiden technischen Schauanlagen Schiff- und Wassermühle. Die Döbener Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist romanischen Ursprungs. Die Denkmalschmiede in Höfgen war früher ein Bauerngut. Jetzt wird der Vierseithof als Veranstaltungsort und als Podium für die schönen Künste genutzt. Sie steht unter Denkmalschutz. Der Jutta-Park zusammen mit dem Jutta-Turm gilt als „Ort der Ruhe“. Vom Jutta-Turm kann man die Aussicht über das Umfeld genießen. Im Inneren des Turmes befindet sich eine faszinierende Klanginstallation. Der mit Skulpturen gesäumte Park wurde 1900 im englischen Stil angelegt.
Das Kloster Nimbschen ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster. Hier lebte auch Katharina von Bora die spätere Frau Martin Luthers. Sie floh von dort in der Osternacht 1523 mit weiteren Nonnen. Heute ist der authentische Ort der Reformationsgeschichte immer noch zu besichtigen. Vom Kloster steht aber nur noch die Ruine eines Einzelgebäudes.
Die Hängebrücke über der Mulde von 1925 ist eine Fußgängerbrücke und die längste Tragseilbrücke in Sachsen. Sie verbindet den Stadtwald mit der Stadtseite Grimmas, u.a. mit der Gattersburg. Zwischen Höfgen und Grimma verkehren zwei Motorschiffe. Und eine Gierseilfähre verbindet die Ufer Nimbschen und Höfgen.
Das Grimmaer Schloss ist der älteste profane Zeuge der Stadt, es wird (Stand 2009) zum Justizzentrum umgebaut. Die ehemalige Fürsten- und Landesschule, das heutige Gymnasium St. Augustin entstand 1550 aus einer Klosteranlage der Augustinereremiten. Zwei historische Stadtkirchen haben Wasser, Feuer und Kriege überstanden. Zum einen die erste sächsische Bettelordenkirche: Die Klosterkirche der Augustinereremiten, in der schon Reformator Martin Luther mehrfach predigte und den Sakralbau als Brustbrecher bezeichnete, ist nicht mehr im Originalzustand. Nach dem Einsturz des Daches Ende der 1980er Jahre wurde die Kirche völlig beräumt und ein Dachstuhl aus Stahlträgerelementen aufgesetzt.Sie wird heute zu kulturellen Zwecken genutzt. Und die sagenumwogene doppeltürmige Frauenkirche, deren mächtige Westfront bereits aus dem 12. Jahrhundert stammt. Zu nennen ist außerdem die Friedhofskirche Zum heiligen Kreuz außerhalb des alten Stadtkernes. In ihr befindet sich der kunstgeschichtlich wertvolle Nicolaialtar von 1519, der bei Abbruch der Nicolaikirche 1888 dorthin versetzt wurde.
Erwähnenswert sind auch die einzigartigen Mauerlauben auf der Stadtmauer und die mittelalterlichen Wohntürme, wie das Stadtgut im Stadtkern. Am Frauenkirchhof befindet sich ein Wohnhaus (ehemals Knabenschule), das auch mit Grabsteinen erbaut wurde. Eine der ältesten Mühlen in Sachsen war der Vorgängerbau der Großmühle (zur Zeit ruinös). Am Markt Nr.18 befindet sich das ehemalige Wohnhaus des Zinngießers Weber,der einst die zinnerne Klistierspritze erfand. Im Rathaus gibt es noch eine geheime Folterkammer mit Geheimgang zum Bürgermeisterzimmer zu sehen. Als weitere interessante Gebäude wären zu nennen: das Alte Seminar, das Baderhaus, das Tuchmacherhaus,die Jacobskapelle, die Katholische Kirche, die alte Amtshauptmannschaft, der Bahnhof, die ehemaligen Husarenkasernen, die Rote Schule und das heutige Gymnasium am Schwanenteich.
In der Turnhalle am Seumehaus des Gymnasium St.Augustin findet ein Basketballturnier gegen Rassismus und Gewalt statt. Im Grimma finden außerdem ein CrossOver-Festival für Jugendliche, der Deutschland-Pokal für Hobbyeisläufer in der GGI-Eislaufhalle und unregelmäßig die Grimmaer Liederflut, als internationales Musikfestival, anlässlich des Hochwassers im August 2002 statt. Der Grimmaer Citylauf ist 10 km lang mit 8 Runden a 1,25 km. Der Muldental-BikeMarathon wird ausgerichtet vom RV’99 Grimma und dem RSG Muldental. Der Muldental-Triathlon wird organisiert vom Muldental-Triathlon e.V..Das Radrennen "Rund ums Muldental" findet ebenfalls seit einigen Jahren wieder statt. Der Muldentaler Städtelauf erstreckt sich von Wurzen nach Grimma, ähnlich wie die Mulderegatta. Jährlich findet das Grimmaer Stadtfest vom Gewerbeverein Grimma Ende September/Anfang Oktober statt.
Im Norden kreuzt die Bundesautobahn 14 das Stadtgebiet; eine unmittelbare Anbindung zur Stadt, Abfahrt Grimma, ist gegeben. Die Bundesautobahn 38 ist durch das Dreieck Parthenaue unweit zu erreichen. Außerdem führt die Bundesstraße 107 durch die Stadt. Die Umgehungsstraße B 107n wurde zu zwei Dritteln fertig gestellt und führt von der Autobahn in nordwestlicher Richtung um Grimma herum.
Die Stadt liegt im Verbundgebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) GmbH; Grimma liegt mit seinen Ortsteilen sowie mit der Stadt Trebsen/Mulde in der Tarifzone 144. Ein Anschluss an das Schienennetz besteht seit 1866. Der Bahnhof Grimma Oberer Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig. Bis 1967 wurde auch der Untere Bahnhof an der Muldentalbahn bedient; diese Strecke ist heute stillgelegt. Die ehemalige Trasse von Wurzen bis Grimma wurde als reizvoller Radweg ausgebaut, sie ist auch für Inliner geeignet. Seit 2011 befindet sich in der politischen Grenze noch der Bahnhof Großbothen. Der Obere Bahnhof Grimma ist heute Verkehrshalt folgender Linie:
Durch die Personenverkehrgesellschaft Muldental mbH (PVM), ist Grimma mit den Regionalbuslinien 616, 617, 620, 623, 630, 633, 636, 690 und 693 in alle Richtungen verbunden. Durch diverse private Bus- und Reiseverkehrsunternehmen, ist Grimma mit den Regionalbuslinien 610, 611, 632, 640, 641, 650 und 694 angebunden. Außer den Linien 610, 630, 690, 693 und 694 orientieren sich die genannten Linien am Schülerverkehr und verkehren auch nur an Schultagen im Freistaat Sachsen.
Die PVM mbH betreibt in der Stadt Grimma einen Stadtverkehr mit den Buslinien A und B. Beide Linien verkehren nur montags bis freitags, von 5 Uhr bis 19 Uhr. Die Linie A verkehrt dazu im 30-Minuten-Takt, die Linie B im 20-Minuten-Takt. Einmal stündlich, in der HVZ zweimal stündlich, besteht Übergang zwischen den Stadtbussen und der RB110 am Oberen Bahnhof. Neben dem Busbahnhof am Oberen Bahnhof ist auch der Nicolaiplatz eine wichtige Umsteigestelle zwischen Stadt- und Regionalverkehr.
Im Auftrag der Stadt Grimma betreibt die Muldenschifffahrt Grimma GbR eine Schiffslinie mit Motorschiffen auf der Mulde. Diese verkehrt von März bis Oktober, täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr im 60-Minuten-Takt. Die Schiffslinie verbindet die Anlegestellen Grimma, Hängebrücke mit Höfgen, Schiffsmühle und Nimbschen. Zwischen den Ufern Höfgen, Schiffsmühle und Nimbschen kommt zusätzlich eine Gierseilfähre zum Einsatz.
Das Krankenhaus ist ein Haus der Regelversorgung in der Trägerschaft des Landkreises. Gemeinsam mit dem Krankenhaus in Wurzen gehört es zur Muldentalkliniken GmbH.
Bahren | Beiersdorf | Bernbruch | Böhlen | Bröhsen | Cannewitz | Deditz | Denkwitz | Döben | Dorna | Draschwitz | Dürrweitzschen | Förstgen | Frauendorf | Fremdiswalde | Gastewitz | Gaudichsroda | Göttwitz | Golzern | Gornewitz | Grechwitz | Grimma | Großbardau | Großbothen | Grottewitz | Haubitz | Höfgen | Jeesewitz | Kaditzsch | Keiselwitz | Kleinbardau | Kleinbothen | Köllmichen | Kössern | Kuckeland | Leipnitz | Löbschütz | Motterwitz | Muschau | Mutzschen | Nauberg | Naunhof | Nerchau | Neunitz | Ostrau | Papsdorf | Pöhsig | Poischwitz | Prösitz | Ragewitz | Roda | Schaddel | Schkortitz | Schmorditz | Seidewitz | Serka | Thümmlitz | Waldbardau | Wagelwitz | Wetteritz | Würschwitz | Zaschwitz | Zeunitz | Zschoppach
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