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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Mittelsachsen | |
| Höhe: | 330 m ü. NN | |
| Fläche: | 61,44 km² | |
| Einwohner: |
5.943 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09603 | |
| Vorwahl: | 037328 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FG | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 22 210 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt, 8 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 156 09603 Großschirma | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Volkmar Schreiter (FDP) | |
| Lage der Stadt Großschirma im Landkreis Mittelsachsen | ||
Die Stadt Großschirma liegt im Landkreis Mittelsachsen (Sachsen), 7 km nördlich der Kreisstadt Freiberg.
Inhaltsverzeichnis |
Großschirma liegt in einem Seitental der Freiberger Mulde. Durch den Namen gebenden Ortsteil der Stadt, der sich über fast 4 km in West-Ost-Richtung erstreckt und der in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Waldhufendorf entstand, verläuft die Bundesstraße 101, über die man in nördlicher Richtung Nossen (13 Kilometer) und in südlicher Richtung Freiberg (8 Kilometer) erreicht. Großschirma liegt in einer Höhenlage von 286 m bis 395 m über NN.
Zu Großschirma gehören folgende Stadtteile (Stand Ende 2009):
Großschirma wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet. Durch Großschirmaer Heimatchronisten wurde die Entstehung auf 956 festgesetzt. Einen Beweis dafür blieben sie trotz eindeutiger Akten- und Forschungslage sowie Hinweisen der Geschichtsforschung bis heute schuldig. Bis zur Reformation gehörte der Ort zum Kloster Altzella.
1555 verkaufte Kurfürst August das Dorf Großschirma neben 14 weiteren Dörfern aus dem ehemaligen Klosterbesitz an seinen Kammerrat Ulrich von Mordeisen. Rudolph Mordeisen, einer seiner Söhne verkaufte Großschirma und wenigstens weitere neun Dörfer des Familienbesitzes im Jahr 1587 an den Kurfürsten Christian.
Mit dem Beginn des Bergbaues im Freiberger Bergbaurevier begann auch Großschirma vom Aufschwung zu profitieren. Die staatliche Grube Churprinz Friedrich August Erbstolln (kurz auch: Churprinz) unweit des westlichen Muldenufers war gemessen an der Ausbeute eines der reichsten Bergwerke im Freiberger Revier.
Bemerkenswert ist, dass von 1789 bis 1868 das hier geförderte Erz zur Verhüttung auf dem Wasserweg – über den sogenannten Churprinzer Bergwerkskanal – nach Halsbrücke befördert wurde.
Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung von Rothenfurth. Hohentanne kam am 1. Januar 1994 hinzu. Großvoigtsberg und Kleinvoigtsberg folgten am 1. März 1994.[2] Am 1. Januar 1999 wurde Reichenbach bei Siebenlehn eingemeindet.[3]
Im Jahre 2003 bot die Stadt Siebenlehn wegen finanzieller Probleme an, mit Großschirma zu fusionieren, nachdem die Eingemeindung nach Reinsberg am Veto der Reinsberger Gemeinderäte gescheitert war. Die Stadt hatte sich mit der Erschließung eines Gewerbegebiets übernommen und war von der Zwangsverwaltung bedroht. Die Fusion wurde am 1. September 2003 vollzogen[4], womit auch das Stadtrecht von Siebenlehn auf Großschirma überging. Es war die erste Eingemeindung einer Stadt in eine Gemeinde in Sachsen.
Entwicklung der Einwohnerzahl (Stichtag 31. Dezember):
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1998 | 4.212 |
| 1999 | 4.171 |
| 2000 | 4.173 |
| 2001 | 4.149 |
| 2002 | 4.125 |
| 2003 | 6.224 |
| 2004 | 6.116 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2005 | 6.123 |
| 2006 | 6.084 |
| 2007 | 6.002 |
| 2008 | 5.971 |
| 2009 | 5.929 |
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stadtverwaltung Großschirma
Großschirma | Großvoigtsberg | Hohentanne | Kleinvoigtsberg | Obergruna | Reichenbach | Rothenfurth | Seifersdorf | Siebenlehn
Altmittweida | Augustusburg | Bobritzsch-Hilbersdorf | Brand-Erbisdorf | Burgstädt | Claußnitz | Döbeln | Dorfchemnitz | Eppendorf | Erlau | Flöha | Frankenberg/Sa. | Frauenstein | Freiberg | Geringswalde | Großhartmannsdorf | Großschirma | Großweitzschen | Hainichen | Halsbrücke | Hartha | Hartmannsdorf | Königsfeld | Königshain-Wiederau | Kriebstein | Leisnig | Leubsdorf | Lichtenau | Lichtenberg/Erzgeb. | Lunzenau | Mittweida | Mochau | Mühlau | Mulda/Sa. | Neuhausen/Erzgeb. | Niederstriegis | Niederwiesa | Oberschöna | Oederan | Ostrau | Penig | Rechenberg-Bienenmühle | Reinsberg | Rochlitz | Rossau | Roßwein | Sayda | Seelitz | Striegistal | Taura | Waldheim | Wechselburg | Weißenborn/Erzgeb. | Zettlitz | Ziegra-Knobelsdorf | Zschaitz-Ottewig