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Der Grosse-Sankt-Bernhard-Tunnel (eigtl. Tunnel des Grossen Sankt Bernhard; it. Tunnel del Gran San Bernardo; fr. Tunnel du Grand-Saint-Bernard) ist ein 5798 m langer Strassentunnel, der zwischen Martigny im Schweizer Kanton Wallis und dem italienischen Aosta den Grossen-Sankt-Bernhard-Pass auf einer Höhe von rund 1900 m ü. M. unterquert.
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Der Tunnel wurde von 1958 bis 1964 gebaut. Am 19. März 1964 wurde er in Betrieb genommen.
Die Staatsgrenze befindet sich bei Tunnelmeter 2938, vom Schweizer Nordportal aus gemessen. Der Tunnel ist leicht abfallend, vom Nordportal (1918 m ü. M.) bei Bourg-Saint-Pierre hin zum Südportal (1875 m ü. M.) bei Saint-Rhémy-en-Bosses auf italienischer Seite.
Der Tunnel besteht aus einer Fahrbahn mit Gegenverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. Ein Fluchtstollen im Abstand von 22 m zur Tunnelmitte und Querverbindungen zur Fahrbahn alle 240 m ist geplant. Da es sich um einen privaten Tunnel handelt, ist die Durchfahrt durch den Grossen-Sankt-Bernhard-Tunnel – als grosse Ausnahme im Schweizer Strassennetz – gebührenpflichtig, unabhängig davon, ob eine Schweizer Autobahnvignette gelöst wurde oder nicht. Im Unterbau befindet sich die Ölpipeline Genua–Collombey. Betreiberin des Tunnels ist SISEX SA.[1]
45.8644937.172656Koordinaten: 45° 51′ 52″ N, 7° 10′ 22″ O; CH1903: 579341 / 79243