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| Strukturformel | |||||||
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| Allgemeines | |||||||
| Name | Guanidin | ||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CH5N3 | ||||||
| CAS-Nummer | 113-00-8 | ||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose, hygroskopische Kristalle [1] | ||||||
| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 59,07 g·mol−1 | ||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||
| Schmelzpunkt | |||||||
| Löslichkeit | |||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| LD50 | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Guanidin ist eine organische Base (nicht zu verwechseln mit dem Nukleosid Guanosin). Guanidin kann man als Amidin der Carbamidsäure auffassen.
Inhaltsverzeichnis |
Guanidin wurde erstmals 1861 durch oxidativen Abbau von Guanin synthetisiert.[4] Trotz seiner einfachen Molekülstruktur gelang die Aufklärung der Kristallstruktur erst 148 Jahre später.[5]
Viele Naturstoffe sind Guanidinderivate, darunter so wichtige wie die proteinogene Aminosäure Arginin, das Kreatin und das Kreatinin. Die Guanidinderivate Arginin und Argininosuccinat spielen eine wichtige Rolle im Harnstoffzyklus und damit bei der Entgiftung des durch Stoffwechselprozesse gebildeten Ammoniaks.
Es kann z. B. durch Schmelzen von Harnstoff oder Dicyandiamid mit Ammoniumnitrat hergestellt werden.
Die konjugierte Säure von Guanidin wird als Guanidinium-Kation bezeichnet. Aufgrund der mesomeriestabilisierenden Wirkung der drei Aminogruppen im Guanidinium-Kation [C(NH2)3]+ (durch Aufnahme eines H+) gehört Guanidin zu den stärksten organischen Basen, ähnlich stark wie ein Alkalihydroxid. Sein pKB-Wert beträgt 0,30.[6] Es bildet mit Säuren Guanidinum-Salze, z. B.