Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Guido Knopp

Guido Knopp auf der Frankfurter Buchmesse

Guido Friedrich Knopp (* 29. Januar 1948 in Treysa, Hessen) ist ein deutscher Journalist, Publizist und Moderator. Er ist vor allem für seine Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Guido Knopp wurde im hessischen Treysa geboren und ist im bayerischen Aschaffenburg aufgewachsen. Väterlicherseits stammt seine Familie aus Oberschlesien, mütterlicherseits aus Oberhessen. Nach seinem Abitur am Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt an der Aisch studierte Knopp Geschichte, Politik und Publizistik in Frankfurt am Main, Amsterdam und Würzburg. Nach seiner Promotion über die Geschichte der SPD[1] arbeitete er als Redakteur bei der Welt am Sonntag und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seit 1978 ist Guido Knopp beim ZDF beschäftigt. 1980 übernahm er die wöchentliche Sendereihe „Fragen zur Zeit“. Seit 1984 ist er Redaktionsleiter der ZDF-Redaktion „Zeitgeschichte“, deren Gründung er initiierte. Dort werden seit den achtziger Jahren zeitgeschichtliche Fernsehreihen und Dokumentationen wie Hitler - Eine Bilanz, Unser Jahrhundert - Deutsche Schicksalstage, Hitlers Helfer, Holokaust und Die Deutschen produziert. Auch die wöchentlichen Geschichtssendungen Damals (bis 2000) und History (seit 2000) werden von Knopps Redaktion verantwortet. Zu den Fernsehdokumentationen veröffentlicht Knopp auch regelmäßig Begleitbücher und -DVDs, von denen einige zu Bestsellern wurden.

Knopp initiierte die Aschaffenburger Gespräche, eine Podiumsdiskussionsreihe zu unterschiedlichen Themen der Zeitgeschichte, die er von 1978 bis 2008 organisierte und leitete. Diese Diskussionen wurden aufgezeichnet und vom ZDF und von Phoenix ausgestrahlt.

Seit 2010 ist er Vorsitzender des Vereins „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation", der sich zur Aufgabe gemacht hat, „Erinnerungen von Zeitzeugen filmisch festzuhalten und auch künftigen Generationen verfügbar zu machen“. Seit Oktober 2011 ist ein „Jahrhundertbus“ in Deutschland unterwegs, in dem Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen befragt werden.

Guido Knopp lebt mit seiner Familie in Mainz. Er lehrt Journalistik an der katholischen Gustav-Siewerth-Akademie in Weilheim-Bierbronnen und trägt daher den Titel eines Professors.

Arbeitsweise und Zielgruppe

Knopp etablierte historische Dokumentationen zur besten Sendezeit und erreicht damit ein breites Publikum. Sein Stil wird auch mit dem Kofferwort „Histotainment“ (eine Begriffsbildung analog zu „Edutainment“ und „Infotainment“) beschrieben. Knopp selbst stellt seine Arbeit unter das Motto „Aufklärung braucht Reichweite“. Die Produktionen aus Knopps Redaktion werden von ZDF-Enterprises auch international erfolgreich vermarktet.

Da sich die großen Serien immer wieder auf Biographien einzelner Persönlichkeiten beschränken, wird von Kritikern bemängelt, dass seine Geschichtsdarstellung oberflächlich bliebe und die Komplexität geschichtlicher Zusammenhänge zu stark vereinfacht würde (vgl. Populärwissenschaftlichkeit). Befürworter der Arbeit Knopps verteidigen sie mit dem Hinweis, dass das Zielpublikum nicht Geschichtswissenschaftler, sondern Menschen ohne detailliertes historisches Wissen seien. In den Fachberaterstäben von Knopps Produktionen finden sich regelmäßig namhafte Historiker wie Stefan Weinfurter, Heinz Schilling, Hagen Schulze oder Sönke Neitzel; auch der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands kooperiert mit Knopps Redaktion und empfiehlt Produktionen wie z. B. "Die Deutschen" zur Verwendung im Schulunterricht.

Kontroversen

In Thomas Leifs Buch Leidenschaft: Recherche wird die Auseinandersetzung zwischen dem Journalisten Thomas Schuler und Guido Knopp als Beispiel für mögliche Komplikationen bei Recherchen verwendet. Schuler hatte im Jahr 2000 Knopps Professorentitel als unseriös eingestuft, da er ihn von der Gustav-Siewerth-Akademie habe, deren Führungspersonal laut Schuler unter anderem mit der rechten Organisation "Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis" verbunden sei. Es wurden gegen den Artikel von Personen der Gustav-Siewerth-Akademie zahlreiche Rechtsmaßnahmen ergriffen und obwohl Schuler vor Gericht gewann, veröffentlichte die Berliner Zeitung den Artikel daraufhin vorsichtshalber nicht im öffentlich verfügbaren Archiv.[2]

Peter Kümmel fasst amerikanische und deutsche Kritiker der Dokumentationen von Knopp so zusammen: Knopps Filme funktionierten wie „Rollenspiele, mit deren Hilfe sich die Deutschen mit ihren Großvätern versöhnen könnten.“ Die Filme würden das „Wir“-Gefühl mehr ansprechen als die Fakten. Erinnerung sei bei ihm emphatisch geladen, zu wohlwollend.[3] Wulf Kansteiner bescheinigt zwar, dass die gesprochenen Kommentare und Botschaften korrekt seien. Der „visuelle Sog“ der teils auch nachgestellten und mit Ton unterlegten Szenen überlagere jedoch oftmals den Off-Kommentar und schaffe eine raffinierte Identifikationsmöglichkeit etwa mit einem Militäridol und lasse gegensätzliche Perspektiven von Tätern und Opfern außen vor.[4]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Beide folgenden Absätze sind nur unzureichend belegt. Siehe Diskussion. --Berlinschneid 23:12, 21. Sep. 2011 (CEST)

Jenseits der Kritik in den Feuilletons finden sich naturgemäß nur wenige geschichtswissenschaftliche, ausführliche Auseinandersetzungen mit den Produktionen der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Eine umfassende Auseinandersetzung liefert z. B. Oliver Näpel in der Zeitschrift für Geschichtsdidaktik. Hierbei handelt es sich um eine systematische Aufarbeitung der Funktionen und Wirkung der unterschiedlichen Bausteine von Guido Knopps Dokutainment-Sendungen, deren Hauptaugenmerk auf den Sendereihen zum Dritten Reich liegt.[5] Die verharmlosenden oder emotionalisierenden Zeitzeugeninterviews würden historisch brisante Tatsachen verdecken, kritisiert Evelyn Finger die Dokureihe "Kinder der Flucht" des ZDF aus dem Herbst 2006.[6] Es sei entpolitisierend, Einzelschicksale zu zeigen und historische Beurteilung zu verschweigen, wenn mit dem Anspruch aufgetreten werde, eine ganze Epoche darzustellen. So erwähne Knopp in seiner Einleitung dieser Trilogie mit keinem Wort die von deutschen Armeen über Polen, Russland und weitere Teile Europas gebrachten Vertreibungen, Umsiedlung genannte Massenmorde, individuelle Angst, Schmerzen, Hunger und heute oft verdrängte Lasten. Auch diese nicht zu vergessen hieße nicht, sie gegenseitig aufzurechnen.[7] Michael Jeismann in der FAZ vertrat hingegen die Ansicht, dass ein Extra-Hinweis über den Vernichtungskrieg vom Deutschen Reich im Osten unnötig sei und sich aus den Einzelinterviews relevante Erkenntnisse ergeben. Die Erkenntnisse seien allerdings kein Verdienst Knopps sondern des Regisseurs Blumenberg.[8]

In den Medien/Geschichtswissenschaften wird kontrovers über die Frage der Autorenschaft diskutiert.[9] Jede Dokumentation oder Sendereihe entstand durch einen in seiner Größe wechselnden Stab aus Koautoren, wissenschaftlichen Beratern und Cuttern. Dies trifft, nach eigener Aussage Knopps, ebenso auf seine vielen Begleitbücher zur Sendung zu.[10] Auch Zeitzeugen spielen in den Dokumentationen eine große, mitwirkende Rolle. Oft war Guido Knopp nur Initiator, aber nicht an der Durchführung beteiligt. Die alleinige Autorenschaft sollte man daher kritisch betrachten. Allerdings zeichnet er sich als Redaktionsleiter verantwortlich für den größten Teil der Dokumentationen. Doch für den Laien wird der Anschein geweckt, Guido Knopp wäre alleiniger Autor vieler Dokumentationen und Sendereihen. Jedoch scheinen wesentliche Konzepte und Ideen von ihm zu stammen. Selbst wenn man Guido Knopp als Autor der in der Fachredaktion "Zeitgeschichte" entstandenen Dokumentationen und Sendereihen betrachtet, muss man sich trotzdem der oben genannten Tatsachen bewusst sein. Darüber hinaus hat sich der Name "Guido Knopp" sich im Laufe der Zeit zu einem Markenzeichen entwickelte, dass für eine ganz eigene Form historischer Dokumentationen steht. Ein Star-Kult, der durch einen eigenständigen ästhetischen Stil zwar weltweiten Erfolg, aber eben keine eindeutige Autorenschaft garantiert.[10][11][12]

Sonstiges

  • Ein Lied mit dem Titel Guido Knopp, in dem sich der deutsche Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe humoristisch mit dem Wirken Knopps auseinandersetzt, wurde auf dem 2005 erschienenen Album Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung veröffentlicht.[13]
  • Guido Knopp ist Mitglied der Deutschen Akademie fĂĽr FuĂźball-Kultur[14].

Auszeichnungen und Preise

Filmographie (Auswahl)

  • 1984: Damals - vor 40 Jahren; Sendereihe bis 2000
  • 1986: Das Urteil von NĂĽrnberg
  • 1986: Das deutsche Wirtschaftswunder; Erstsendung: 21. Dezember 1986
  • 1986: Der schöne Schein - Olympia `36 (G.F. Knopp/P.C. Schmidt); Erstausstrahlung 27. Juli 1986
  • 1989: So entstand die Bundesrepublik
  • 1989: Die Saat des Krieges – Hitlers Angriff auf Europa (mit Harald Schott) Erstausstrahlung: 20./24. August 1989
  • 1990: Die Deutsche Einheit; 6-tlg. (Knopp/Piechowiak/Kuhn/Steinhauser)
  • 1990: Pakt mit dem Kreml (Knopp/Lenze)
  • 1991: Der verdammte Krieg - Das Unternehmen Barbarossa; 6-tlg. (Guido Knopp/Valerij Korsin/Anatolij Nikiforow/Harald Schott)
  • 1991: Bilder, die Geschichte machten; 20-tlg.; Bis 1992
  • 1993: Der verdammte Krieg - Entscheidung Stalingrad; 5-tlg. (Eine der ersten Sendungen, die als VHS zum Kauf angeboten wurde)
  • 1994: Die groĂźen Fotos des Jahrhunderts
  • 1994: Befreiung - Frankreich nach dem "längsten Tag"
  • 1994: Top-Spione - Verräter im geheimen Krieg; 6-tlg.
  • 1995: Das Ende 1945
  • 1995: Hitler – Eine Bilanz
  • 1996: Hitlers Helfer
  • 1997: Vatikan – Die Macht der Päpste; 5-tlg.
  • 1998: Unser Jahrhundert - Deutsche Schicksalstage; 16-tlg.
  • 1998: Der Dritte Weltkrieg
  • 1998: Hitlers Helfer II
  • 1998: Hitlers Krieger
  • 1999: 100 Jahre – Die groĂźen Bilder unseres Jahrhunderts
  • 1999: Kanzler - Die Mächtigen der Republik
  • 2000: Hitlers Kinder; 5-tlg.
  • 2000: Deutschlandspiel; 2-tlg.
  • 2000: Holokaust
  • 2000: "History"; Sendereihe; Start Oktober 2000
  • 2001: Die groĂźe Flucht; 5-tlg.
  • 2001: Hitlers Frauen und Marlene
  • 2002: Der Jahrhundertkrieg; 9-tlg.
  • 2002: Die Nervenprobe
  • 2002: Die SS – Eine Warnung der Geschichte; 6-tlg.
  • 2003: Stalingrad; 3-tlg.; - Der Angriff; - Der Kessel; - Der Untergang
  • 2003: Stalin
  • 2003: Der Aufstand
  • 2004: Die Befreiung
  • 2004: Sie wollten Hitler töten
  • 2004: Das Wunder von Bern
  • 2004: Die letzte Schlacht
  • 2004: Hitlers Manager; 5-tlg.
  • 2005: Der Sturm; 4-tlg.
  • 2005: Bis dass der Tod uns Scheidet
  • 2005: Das Drama von Dresden
  • 2005: Die Gefangenen; 5-tlg.
  • 2006: Wir Weltmeister; 3-tlg.
  • 2007: Die Wehrmacht
  • 2008: Die Deutschen
  • 2009: Stauffenberg – Die wahre Geschichte
  • 2009: Die Machtergreifung
  • 2009: Die Sternstunden der Deutschen
  • 2010: Die Deutschen II
  • 2011: Der Wettlauf zum SĂĽdpol
  • 2011: Der Heilige Krieg

Veröffentlichungen

Zu den Dokumentationen erschienen zahlreiche BegleitbĂĽcher, wie:

Literatur

  • T. Fehrensen: Hitler als QuotenstĂĽrmer [Kommentar zu den Filmen von Guido Knopp]. In: Rheinischer Merkur, 2. Oktober 1998.
  • Joachim Käppner: Rezension: G. Knopp u.a., Holokaust. MĂĽnchen 2000. In: SĂĽddeutsche Zeitung, 23. Oktober 2000.
  • Wulf Kansteiner: "Die Radikalisierung des deutschen Gedächtnisses im Zeitalter seiner kommerziellen Reproduktion: Hitler und das 'Dritte Reich' in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp" in: Zeitschrift fĂĽr Geschichtswissenschaft (ZfG) 51, 2003, S. 626ff.
  • Peter KĂĽmmel: Ein Volk in der Zeitmaschine. Guido Knopp, der Starhistoriker des ZDF, organisiert Pauschalreisen in die NS-Vergangenheit. Seine AusflĂĽge sind beliebt. Das Fernsehpublikum fĂĽhlt sich bei ihm vor allem Bösen gut beschĂĽtzt. In: Die Zeit Nr. 10, 26. Februar 2004.

Weblinks

 Commons: Guido Knopp â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Einigungsdebatte und Einigungsaktion in SPD und USPD 1917–1920 unter besonderer Berücksichtigung der „Zentralstelle für Einigung der Sozialdemokratie“. Würzburg 1975.
  2. ↑ Thomas Schuler: Eine Recherche vor Gericht wird zur Recherche fürs Gericht - In: Thomas Leif: Mehr Leidenschaft Recherche: Skandal-Geschichten und Enthüllungsberichte; ein Handbuch zur Recherche und Informationsbeschaffung, VS Verlag, 2003, S. 73-83; Google Books-Ausschnitt; Ausschnitt des Buches mit komplettem Beitrag aufNetzwerk Recherche
  3. ↑ Peter Kümmel in Die Zeit: Ein Volk in der Zeitmaschine. Nr. 10/2004 vom 26. Februar 2004
  4. ↑ Wulf Kansteiner: Die Radikalisierung des deutschen Gedächtnisses im Zeitalter seiner kommerziellen Reproduktion: Hitler und das „Dritte Reich“ in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 51(2003) - Zitat S. 634
  5. ↑ Oliver Näpel: Historisches Lernen durch 'Dokutainment'? - Ein geschichtsdidaktischer Aufriss. Chancen und Grenzen einer neuen Ästhetik populärer Geschichtsdokumentationen, analysiert am Beispiel der Sendereihen Guido Knopps, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 2 (2003), S.213-244. Da die Zeitschrift verlagsseitig vergriffen ist, wird der Artikel als Volltext von der Homepage des Verfassers (ganz unten auf der Seite) als kostenloser download zur Verfügung gestellt: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/organisation/mitarbeiter/naepel/index.html
  6. ↑ Evelyn Finger in Die Zeit: Alle waren Opfer. Nr. 48/2006 vom 23. Nov. 2006, Seite 57
  7. ↑ G. Knopp in Zeichen der Versöhnung (Über die ZDF-Reihe „Die Kinder der Flucht“), ZDF vom 26. November 2006
  8. ↑ Michael Jeismann: Fernsehvorschau - Erfahrbare Geschichten der Flucht in der FAZ vom 28. November 2006, Nr. 277 / Seite 42
  9. ↑ Wulf Kansteiner: Hitler und das "Dritte Reich" in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp; Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 51. Heft 7 2003; S.626
  10. ↑ a b Der Spiegel 46/1999, "Die Clip-Schule vom Lerchenberg"
  11. ↑ ZDF-Jahrbücher 1984 bis 2010, ZDF-Jahrbuch 2010
  12. ↑ FR-Online, "Mit Hitler zum Erfolg"
  13. ↑ http://www.wortart.de/wortart/kuenstler/grebe.php
  14. ↑ http://www.fussball-kultur.org/akademie/mitglieder/persoenlichkeiten.html
  15. ↑ http://www.wunschliste.de/news/6142 Bericht zur Verleihung des Lifetime Achievement Award auf www.wunschliste.de
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.