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Guido von Gillhaußen (* 12. Mai 1870 Esbach, Landkreis Coburg; †2. Mai 1918 in Aachen) war ein deutscher Kriegspoet, Komponist und preußischer Offizier.
Inhaltsverzeichnis |
Im Jahr 1912 lernt Gillhaußen im Jungborn (einer Gesundheitsfarm) Franz Kafka kennen. Im August 1914 hat Gillhaußen eine Vision vom Untergang des deutschen Kaiserreichs.[1]
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs (1914) war Gillhaußen Major im 3. Garde-Regiment zu Fuß. Bereits am 29. August 1914 wurde er in Colonfay in der Schlacht von St. Quentin schwer verwundet. Später war er Kommandeur des Füsilier-Bataillons im 5. Garde-Grenadier-Regiment.
Er verstarb infolge einer am 12. April 1918 bei Villers-Brétonneux an der Somme (Frankreich) erlittenen Verwundung in einem Aachener Krankenhaus. Sein Grabstein auf dem Berliner Invalidenfriedhof wurde 2008 von der Stiftung Preußisches Kulturerbe restauriert.
Gillhaußen war Ritter des Johanniterordens.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gillhaußen, Guido von |
| ALTERNATIVNAMEN | Gillhaussen, Guido von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dichter, Komponist und Offizier |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1870 |
| GEBURTSORT | Esbach, Landkreis Coburg |
| STERBEDATUM | 2. Mai 1918 |
| STERBEORT | Aachen |