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Gustav Wilhelm Jahn

Gustav Wilhelm Jahn (* 23. Februar 1818 in Sandersleben; † 29. März 1888 in Züllchow bei Stettin) war ein deutscher Volksschriftsteller, Dichter, Bürgermeister und Mitarbeiter/Vorsteher der Züllchower Anstalten.

Inhaltsverzeichnis

Leben

1858 wurde er zur Leitung der Züllchower Anstalten berufen. Von Hause aus Ackerbürger und Weißgerbermeister, dann Bürgermeister seiner Vaterstadt, hatte er sich als christlicher Volksschriftsteller und Dichter des Hohen Liedes einen Namen gemacht. Von vornherein war es Jahns Bestreben, den Anstalten neue Erwerbsquellen zu erschließen. Er initiierte und förderte die Vieh- und Feldwirtschaft, die Kunst- und Handelsgärtnerei sowie das Weihnachtshandwerk mit ihren evangelischen Krippenfiguren und den alten deutschen Familienspielen. Seine Aktivitäten gaben den Anstalten, die sich in Folge des Zwangserziehungsgesetzes vom 13. März 1878 wesentlich vergrößert hatten, neue Impulse. Nach 30jähriger Tätigkeit starb Gustav Jahn am 29. März 1888. Die Leitung der Anstalten übernahm sein Sohn Fritz Jahn.

Werke (Auswahl)

  • Das Hohelied; In Liedern, 1845-1847
  • Erzählungen fürs Volk, 1850
  • Die Deutschen Freiheitskriege 1813-1815, 1850
  • Kamerad Hechel. Ein Lebensbild aus den Befreiungskriegen, 1854
  • Der deutsche Krieg und Preußens Sieg im Jahre 1866, 1867
  • Der Krieg von 1870 und 1871. Dem deutschen Volk erzählt, 1871/1871

Sekundärliteratur

Weblinks

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